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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ein paar Ideen zum Battle



Kaspie
07.08.2022, 18:14
Hallo meine Lieben,

mich ärgert irgend wie etwas, was ich mal hier vorbringen möchte. Es ärgert mich aber nur deswegen, weil ich eine etwas verschrobene Idee habe, die ich hier mal kund tun möchte.

Es geht um Battle. Die Mehrzahl kenne ich jetzt nicht.

Wenn wir ein Battle ausrichten, sind immer recht viele, die da mitmachen möchten. Aber es kommt immer etwas dazwischen. Urlaub, keine Zeit, zu weit weg, begrenzte Teilnehmer usw.
Jetzt hat Olaf HH (als Beispiel) ein superspannendes Thema auserkoren, wo doch recht viele mitgedacht, aber auch gebaut haben. Nur mit dem Vorstellen klappe es einfach nicht.

Jetzt stellt sich die Frage, warum zu diesem (BSPL) nicht mehrere Battles machen. Unterschiedliche Termine und Orte.

Ich könnte z.B. in Schwelm 1x im Jahr solch ein Event bei uns im VH ausrichten. Ich denke, das können andere evtl auch?
Die Idee ist noch nicht fertiggesponnen. Aber grundsätzlich: was haltet ihr davon?

Das Ikea Battle findet höchstwahrscheinlich dort statt. Irgendwann im Frühjahr.

dy1026u
07.08.2022, 18:34
Kann man machen.

Termin sollte früh feststehen!

Eventuell lässt sich ein Battle auch an mehreren Orten gleichzeitig austragen? Und es gibt eine live Austausch.

Ich werde keine Battle organisieren. Ich fand jetzt die lockeren Treffen bei mir im Garten ganz schön, wo Jeder mitbringt worauf er Bock hat oder einfach Ohne kommt. Das ist genau so spannend und vielfältig.

mechanic
07.08.2022, 18:38
Vll. wäre eine Abstimmung des WANN und WO gleich zu Beginn nach dem WAS hilfreich ? Und ausreichend Vorlauf (dein Ansatz "Frühjahrs-Battle" passt schon mal :)).
Der Contest-Termin ist hier in BaWü noch in der Ferienzeit ....

wholefish
07.08.2022, 18:49
In München gibt es Rouvens Lautsprecher und den meinigen.

Nachdem Battle ja nicht Contest ist, sollte es ja auch eigentlich keine Begrenzung der Wettbewerbe geben, so lange sich Teilnehmer finden.
Ich schließe mich dann mechanic an, wo und wann muss von vorne rein festehen. Ggf. auch noch eine Kostenplanung für eine Location.
Wer dann nicht einverstanden ist mit den Bedingungen, nimmt halt nicht teil. Und ggf findet der Battle dann nicht statt. Aber dann muss sich niemand ärgern.

SNT
07.08.2022, 20:07
Hi zusammen,

Ich würde mal ein anderes, innovatives Motto wählen, zB.

1. Lehrseminar‘ (wo jetzt nur ein Einziger vorne steht, sondern sich möglichst viele zu einem bestimmten Thema theoretisch und praktisch vorbereiten). Ich kann mich da ganz besonders gut an die Vituix cad Veranstalung in Möhrendorf erinnern. Muß auch nicht immer ne Box sein, Elektronik ginge zB auch zb. Röhren, Class-D…wobei das war nur einer Person.

2.‚Workshop‘, wo z.B. jeder ein Einzelteil möglichst gut und sauber über Wochen vorbereitet und die Box oderwasauchimmer zusammen an einem Tag fertiggestellt wird, inclusive Abendlichem Hören.

3. ‚Komponentenspecial‘ , wo man im Team versucht, eine Hifi Komponente optimal und zB universal zu erarbeiten und vor Ort zu prüfen. So ist heutzutage zB ein Bassreflexrohr schon lange kein nur einfaches Rohr mehr, da werden flexible Materialen miteingebaut….

ich meine, man kann nicht erwarten, dass sich ‚Contest‘ und ‚Battle‘ ewig so hält…um da Leute fürs Thema zu begeistern, muß und sollte man inzwischen schon mehr tun. Allein die Schnittchen tun es da nicht. Man muß auch nicht immer alles alleine organisieren, sondern es sollte auch möglich sein Aufgaben zu verteilen. Dann wirds für den Einzelnen nicht so aufwendig und auf eine gut organisierte Verantstaltung freut man sich viel mehr….siehe auch Frickelfest. Da legen viele jetzt schon ein Ei….ich auch.:)

Ich bin immer gerne bereit da Anregungen zu liefern und auch mitzuorganisieren.

Gruß von Sven

tiefton
07.08.2022, 21:22
Sven, den Workshop meinetest Du, oder?
https://www.diy-hifi-forum.eu/forum/showthread.php?16851-ARTA-Workshop-am-14-4-2018-in-M%F6hrendorf&highlight=M%F6hrendorf

http://www.igdh.eu/?page_id=1759

Fände ich auf jedden Fall wieder erstrebenswert :prost:

SNT
07.08.2022, 21:29
Sven, den Workshop meinetest Du, oder?
https://www.diy-hifi-forum.eu/forum/showthread.php?16851-ARTA-Workshop-am-14-4-2018-in-M%F6hrendorf&highlight=M%F6hrendorf

http://www.igdh.eu/?page_id=1759

Fände ich auf jedden Fall wieder erstrebenswert :prost:


Ja exakt und das war nicht die einzige gelungene Veranstaltung. Alexander hatte doch den Vituix Vad Workshop auch in Möhrendorf, auch super. (Ach so das ist der zweite Link). Ich kann mich noch erinnern, wo sich alle in dem Sack voller Frequenzweichenbauteilentütchen vor Glück gesuhlt haben wie Dagobert Duck in seinem Geldspeicher :D

Also wir haben hier so viele kluge Köpfe und klasse Praktiker. Man kann so viel lernen, von mir aus kann der Vortragende auch online sein, wenns denn ein Vortrag ist. Ich finde es wäre hier mal ordentliches Brainstorming angesagt…. ja genau das würde ich erst mal zum Motto machen, und zwar einen …

….Ideenworkshop mit den Ziel, mal was Besonderes zu machen…

Gruß von Sven

hoschibill
08.08.2022, 06:37
Moin zusammen :)
wie bei allen Veranstaltungen muss es Leute geben, die bereit sind, Freizeit und Geld für die Organisation einer solchen Veranstaltung zu investieren. Und je höher die Latte liegt, umso zeitintensiver wird das. "Mal eben" 'n Battle auf die Beine zu stellen ist relativ einfach. Eine wiederkehrende Veranstaltung wie das Frickelfest Essentials ist da schon eine ganz andere Nummer.


ich meine, man kann nicht erwarten, dass sich ‚Contest‘ und ‚Battle‘ ewig so hält…um da Leute fürs Thema zu begeistern, muß und sollte man inzwischen schon mehr tun. Allein die Schnittchen tun es da nicht. Man muß auch nicht immer alles alleine organisieren, sondern es sollte auch möglich sein Aufgaben zu verteilen. Dann wirds für den Einzelnen nicht so aufwendig und auf eine gut organisierte Verantstaltung freut man sich viel mehr….siehe auch Frickelfest. Da legen viele jetzt schon ein Ei….ich auch.:)

Sorry Sven, sowas finde ich schwierig. Damit steigt die Hemmschwelle, dass Einer was auf die Beine stellt. Natürlich ist es toll, wenn Jemand oder eine Gruppe richtig Manpower in eine Veranstaltung steckt und ein rundum-sorglos Paket anbietet. Deswegen aber zu behaupten, dass Contest und Battle nicht mehr reichen, ist mMn nicht ok. Die Latte hoch zu legen bedeutet, dass Die, die vielleicht einen "kleinen" Battle organisieren möchten, das dann eben nicht mehr tun weil sie meinen, dass das ja nicht mehr reicht.

Jede Veranstaltung hat seinen Reiz und seine Schwächen. Und alle haben sie eine Daseinsberechtigung. Ob das dann meinem persönlichen Anspruch an eine Veranstaltung genügt und ob ich teilnehme, entscheide ich für mich selber.

Leider habe ich das Gefühl, dass die Riege der "Macher" immer kleiner wird. Daher freue ich mich über jedes Event und jede Initiative, in das/die hier ein User seine Energie steckt und so die Gemeinschaft hoch hält.

Danke an alle Macher :thumbup:.

Gruß Olli

Jackman
08.08.2022, 09:13
Moin,

zum Thema "Battle": aus meiner Sicht sollte es so sein, dass, wenn sich eine Idee entwickelt hat, zeitnah ein fester Termin und ein Veranstaltungsort festgelegt werden sollte, wie weiter oben schon von Klaus geschrieben..

Der Veranstaltungsort wird in den meisten Fällen in der Nähe des oder derjenigen liegen, die die Idee zum Battle haben. Das ergibt sich aus der Situation. Ich kann nicht als Niedersachse ein Battle in Dresden oder Kassel oder Würzburg selbst organisieren, weil ich mich dort einfach nicht auskenne. Um mich herum kann ich viel leichter eine Location organisieren.
Aus diesem Grund sollten sich diejenigen, die sich über zu weite Anreisen beschweren vielleicht auch mal überlegen, selbst entsprechende Veranstaltungen zu organisieren.

Die Bedingungen für den Battle sollten klar definiert sein, damit es darüber keine (langen) Diskussionen gibt.

Ein Battle ist immer auch willkommener Ort und Gelegenheit, um sich einfach auch locker zu treffen und zu klönen. Das ist etwas, was im Forum nicht möglich ist und wenn man sich zu einer "Arbeitsveranstaltung" (Seminar, Workshop) trifft, würde ich das wohl immer für ein ganzes Wochenende planen, damit es sich für Teilnehmer mit weiterem Anreiseweg auch lohnt.

Soweit mein Senf dazu...

Koaxfan
08.08.2022, 10:07
Ich freue mich über jede Veranstaltung und danke jedem Organisator - vollkommen egal ob ich die Themen superinteressant oder absolut unpassend finde.

Wichtig ist mir nur, dass der Organisator alles schreibt was fix ist und auch das, was noch nicht fix ist. Wenn beispielsweise klar in der Einladung steht, dass der Ort noch komplett offen ist, dann richte ich mich geistig schon mal drauf ein, dass es in Flensburg ist. Klar freue ich mich, wenn es näher ist.

Roul
08.08.2022, 10:56
Das "Wo" sollte von Anfang an feststehen. Wenn "Mitte Deutschland" geplant ist, aber es dann (übertrieben gesagt) "nördlichster Zipfel" wird, dann ist das eben suboptimal.

Was mich eher ein bisschen stört, ist dass oftmals trotz genauer Vorgaben rumgemacht wird, ob denn dies und jenes nicht doch möglich wäre usw. Dafür gibts Vorgaben und man kann sich entweder damit anfreunden und teilnehmen oder für sich entscheiden, dass diese Vorgaben nichts für einen sind und eben nicht teilnehmen.

Jetzt wo feststeht, dass das IKEA-Battle wohl bei Kay oben stattfindet, kann man damit planen. Zwar ist das für mich nicht unbedingt "ums Eck", aber in NRW hab ich Freunde und Verwandte, die man in diesem Zuge auch besuchen könnte. Also: alles Top!

SNT
08.08.2022, 13:35
Hi Olli und alle anderen, ich freu mich ja auch wenn ein kleines, gemütliches Battle funktioniert, habe aber durch die letzten Diskussionen das Gefühl, dass es generell schwieriger wird zur Anreise zu Motivieren. Kann sein, dass ich mich irre und nur ein paar Unklarheiten bestanden, aber ich befürchte schon, dass es mittlerweile etwas mehr Motivation bedarf, als noch vor ein paar Jahren. Ich würde deswegen auch nicht alles umkrempeln, aber die Festlegung oder Wunschäußerung einer gewissen Minimalteilnehmerzahl für ein geplantes Abschlußtreffen (Maximal eh klar) wäre vielleicht - vorsichtig ausgedrückt - überlegenswert, damit eine kritische Masse nicht unterschritten wird, wo dann die Gefahr groß ist, dass am Ende dann gar keiner mehr kommt, was jetzt für die Battleteilehmer vielleicht eine Enttäuschung wäre. Hatten ja teilweise enorme Vorbereitungsarbeiten an ihren Projekten. In den K&T Heftchen waren gefühlt früher noch massenhaft Teilnehmer. Es kann aber auch sein, dass das nur mein subjektiver (bullshit) Eindruck ist. Wie seht ihr das?

Man müsste auch nicht immer alles alleine organisieren. Wenn das einer nicht schafft, kann man ja auch hier um Hilfe bitten. Ich denke, dass man da gerne hilft. Dann wird vielleicht auch ne größeres und damit bunteres Battle. Ich habe da so eine positive Erinnerung mit mehr 20 Leuten - ach was 30 -und extrem gute Stimmung. Ja klar das hat Seltenheitswert, aber warum?

Vielleicht kann man auch nur mitreden, wenn man sowas schonmal organisiert hat. Also nehme ich mir spätestens fürs nächste Jahr vor, hier auch aktiv zu werden.

Gruß von Sven

dy1026u
08.08.2022, 13:58
Ich muss kein riesen Teilnehmerfeld für 1 Battle oder Treffen haben. Beim Ovalpappenbattle waren wir zu viert plus 1 Besucher. Das war gemütlich und wenn Keiner kommt battle ich mit mir selbst: bei meinem Gebastel kamen jetzt immer 2 unterschiedliche Lautsprecherpaare hervor.:D

Für nächstes Jahr, vom 21.07-23.07.2023 wird es ein kleines kulinarisches Minifrickel-Wochenende im Demeter Bio-Hotel, Nähe Bispingen, geben. Teilnehmer auf 10 begrenzt. Ich habe das komplette Seminarhaus vorgemerkt. Selbstgebautes oder vor Ort bauen ist Voraussetzung. Nähere Infos im Frühjahr 2023. Anmeldung wird wie beim FFE laufen.

Grüße Hartmut

4711Catweasle
08.08.2022, 14:08
Moin,




Soweit mein Senf dazu...

mein Senf kommt aus dem gleichen Glas.:D:prost:
Ergänzend - eine Battle Orga. sollte imho von Seiten der Organisatoren gegenüber den Teilnehmern geradlinig, sauber, verläßlich
sein und es sollten zeitnah alle relevanten Informationen (gegenseitig) fließen.

So habe wir das damals auch gemacht:
https://www.diy-hifi-forum.eu/forum/showthread.php?16804-Alles-Koax-oder-was-Der-Fr%FChjahrs-Battle-im-Norden
https://www.diy-hifi-forum.eu/forum/showthread.php?17220-Verpflegung-beim-Battle-ohne-Mampf-keinen-Kampf
https://www.diy-hifi-forum.eu/forum/showthread.php?17246-Koax-Battle-Ablauf

Sicher gibt es noch andere, gut funktionierende Vorgehensweisen.....:)

newmir
08.08.2022, 14:24
Also ich will nochmal den Standpunkt von Olli unterstreichen (Ich hoffe ich habe ihn richtig verstanden). Zu allererst muss es Leute geben, die gewillt und fähig sind etwas zu organisieren ..... weil ohne die findet es halt nicht statt. Und derjenige oder diejenigen legen die Rahmenbedingung fest. Die Rahmenbedingungen müssen nicht direkt perfekt sein und ich denke schon man kann und darf da konstruktive Kritik äußern ... aber letztlich gilt, das derjenige oder diejenigen die die Arbeit machen auch entscheiden. Ob dann damit die nötige Resonanz erreicht wird, wird man ja sehen (Dabei ist das Feedback im Forum für die Organisatoren ja durchaus wertvoll). Aber ich denke dieser Teil ist in der Regel unkritisch, wie die Vergangenheit zeigt. Eine Battle zu Klangschalen hat ja noch keiner angeboten (also hier nicht soweit ich mich erinnere :)).

Insofern habe ich dann aber Schwierigkeiten dieser Diskussion hier zu folgen. Worum geht es hier?

Joern
08.08.2022, 14:35
Moin,


Ich werde keine Battle organisieren. Ich fand jetzt die lockeren Treffen bei mir im Garten ganz schön, wo Jeder mitbringt worauf er Bock hat oder einfach Ohne kommt. Das ist genau so spannend und vielfältig.

ja - das war ein schönes Treffen !
und hat Spaß gemacht...

Für mich hängt das mit dem Thema von neulich zusammen - also alles, was mit Diskussionskultur zu tun hat.
Solange hier jeder jedem vorschreiben will, was er tun müsse ( und a.j.h. hat es mal treffend gesagt: "müssen tu ich nur auf'm Klo" ) und wie etwas "richtig" aussähe - macht mir das wenig Spaß.
Rum messen und rumlabern und zurechtweisen - geht dann ja gern praktisch weiter .....

Die Krönung war für mich die Forderung, dass zu Beginn eines Thread ein komplettes Lastenheft vorgelegt werden solle ... ach ne - "müsse"
und wenn ich die threads verfolge, scheint kaum einer zu wissen, was das ist, ein Lastenheft.... und woher das kommt (neben der DIN 69901 könnte man ja auch erstmal ein Internetlexikon befragen...). Die kleineste Zertifizierung-Klasse nach GPM heißt heute: "kennt die wesentlichen Aspekte des Projektmanagement" oder ähnlich - früher hieß das mal "kann im Projekt mitarbeiten" oder ähnlich... nur weil im eigenen Kontext Lasten- und Pfichtenheft "verwechselt" werden, heißt das ja noch nicht, dass das leben anderes bereithält... - oder dass an das auch zwangsläufig auf Privatleben oder Hobby übertragen muss ... Außer natürlich, jemand ist da "zwanghaft" :eek: :p

Macht ja nix - erstmal einfordern ist angesagt !

Beliebt auch Messungen einfordern - um dann etwas verbal zu zerreisen....

Ne - da vergeht zumindet mir dann die Lust - da gibt es dann andere Freizeit (!) - Aktivitäten die mehr Lust und Enstpannung bieten.
Um dann auf einem "battle" - das ja kein Wettkampf sein soll (beachte die Negation - wird vom Gehirn getilt ;) ) - in der Praxis dann doch wieder viele Anklänge von "den größten haben" zeigt, live fortzusetzen....
Nö - hab ich andere Vorstellungen .....


Da geh ich dann gern mal zu


... fand jetzt die lockeren Treffen bei mir im Garten ganz schön, wo Jeder mitbringt worauf er Bock hat oder einfach Ohne kommt.
... und das ganz ohne "Mitbringsel" - und da wird dann gehört, was so ein Objekt denn "laut- und leise-spricht" - und da werden auch mal Ideen entworfen.
Ja einfach Ideen - ganz ohne Anspruch - ganz frei von Lasten oder Pflichten.
Also noch weniger als "initiatives PM" - oder erster Vorstufen/Ankläge davon.

Also battlet oder schlagt Euch weiter, auch ungefragte Rat-Schläge sind Schläge ....
da gibt es Menschen, die die Anfahrt dafür auch gern sparen.

Schade um so manche Motto - Idee hier :prost:

4711Catweasle
08.08.2022, 14:50
Ach Jörn :), bei vielem stimme ich Dir ja zu - aber das mit dem "Battle" hast Du imho mal gründlich falsch verstanden.

Grundsätzlich braucht das Kind einfach einen Namen, und dann ist bei dem Begriff ganz viel augenzwinkern und grinsen mit dabei.
Wer das in Deinem Sinne "ernst" nimmt ist da wirklich falsch.

mechanic
08.08.2022, 15:05
Rum messen und rumlabern und zurechtweisen - geht dann ja gern praktisch weiter .....


Das lustige ist - eben nicht! Steck´ die (verbal) größten Lümmel live zusammen, gib jedem ein Bier in die Hand und plötzlich ist alles gut :prost: !

a.j.h.
08.08.2022, 15:12
Ein Battle ist kein Contest, bei dem es Regeln geben muss, um irgendwie einen Gewinner zu ermitteln. Da soll es ja ein Wettkampf sein.

Das ist ein Battle nicht. Auch, wenn der Name das erstmal auch anders meinen könnte.

Wenn jemand das Bedürfnis und/oder eine Idee zu einem Battle hat, dann kann er das so durchziehen, wie er das möchte. Klar: Er fragt und sondiert die Lage, wie die anderen das finden und wie die Resonanz ist.
Ich könnte ja auch einfach ein Röhren-EL12-Battle machen, sonst nix. Vielleicht noch irgendwelche technischen Maßgaben - weil ich das für den einen richtigen Weg halte - aber wer würde bei sowas mitmachen?

Wer die Kapelle bezahlt, bestimmt die Musik.
Und wenn das einem nicht passt, bleibt er eben weg.


Es scheint aber auch 'ne Menge Leute zu geben, denen das Korsett eines Regelwerks (Lastenheft/Pflichtenheft/Dingensheft...) richtig gut abgeht: Die fühlen sich darin wohl und es erleichtert ihnen vielleicht sogar das Leben, weil es ihnen irgendwie auch Entscheidungen abnimmt(?).
Ähnlich wie bei Olafs Visaton-W130/TW70-Battle. Klare Regeln, relativ wenig Spielraum für Sonderbares.
Ich möchte damit jetzt nicht jedem Teilnehmer dort mangelnde Kreativität attestieren - das ist ja Quatsch - aber so funktioniert ein Battle eben auch ganz gut. Kann man ja an der Teilnehmerzahl sehen.
Aber dann wird eingangs eben auch viel gequatscht und palavert. Man muss dies und man muss das. Und anders geht auf keinen Fall undundund.

Beim LS3/5a-Battle war das Korsett auch sehr eng, hat aber trotzdem Spaß gemacht.
Wie auch immer....

Vielleicht sollte man einfach nicht zu viel darüber nachdenken wie- und warum man sich trifft, sondern man trifft sich einfach?! Wenn man sich mit ein paar Leuten zum Mukke-Hören, Bier trinken und raumquatschen trifft, gibt man dem Abend doch auch keinen Titel?! Heute Abend "HiFi-Dödeltreffen" :D:rolleyes:

timo
08.08.2022, 15:33
Hi zusammen,

Ich würde mal ein anderes, innovatives Motto wählen, zB.

1. Lehrseminar‘ (wo jetzt nur ein Einziger vorne steht, sondern sich möglichst viele zu einem bestimmten Thema theoretisch und praktisch vorbereiten). Ich kann mich da ganz besonders gut an die Vituix cad Veranstalung in Möhrendorf erinnern. Muß auch nicht immer ne Box sein, Elektronik ginge zB auch zb. Röhren, Class-D…wobei das war nur einer Person.

2.‚Workshop‘, wo z.B. jeder ein Einzelteil möglichst gut und sauber über Wochen vorbereitet und die Box oderwasauchimmer zusammen an einem Tag fertiggestellt wird, inclusive Abendlichem Hören.

3. ‚Komponentenspecial‘ , wo man im Team versucht, eine Hifi Komponente optimal und zB universal zu erarbeiten und vor Ort zu prüfen. So ist heutzutage zB ein Bassreflexrohr schon lange kein nur einfaches Rohr mehr, da werden flexible Materialen miteingebaut….

...

Gruß von Sven

ein super Post hier in diesem Thread.

Es müssen die Prämissen für ein Treffen festliegen.
Seit 2008 mache ich hier in Karlsruhe ein "Karlsruher Treffen" was nahezu jedes Jahr stattgefunden hat und rings um Ostern zustande kam, ... die ersten Treffen waren von der Teilnehmeranzahl sehr limitiert, aber was man sagen kann, dass jedem das Treffen gefallen hat, weil die Atmosphere gestimmt hat. Die Treffen wurden seit 2009 so gemacht, dass man durch einen Umschalter drei artgleiche Boxenpaare miteinander vergleichen konnte. Mechanic, Klaus, hat den Umschalter der letzten drei bis vier Treffen gebaut. Dieser Umschalter ist nun per Funk und es können nun auch aktive mit passiven Boxen direkt miteinander verglichen werden. Es gibt diesbezüglich sehr viel Hörerfahrung was hier zu Stande kommt. Und die Regel ist eher dass es sehr große Überraschungen gab. Nicht immer gefällt einem das offensichtliche Siegerpärchen, was auch optisch gefällt. Ganz häufig sind es die unscheinbaren Konzepte die akustisch sehr gut abschneiden.

Ich würde ein paar Bilder der letzten Jahre hier einstellen:
2009
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66890

66891

2010
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und noch ein paar bilder von den letzten Treffen:
2017
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66894

2019
66895

Roul
08.08.2022, 15:54
Ich für meinen Teil meine, dass es für ein Battle sehr wohl Regeln geben sollte. Das könnten ganz lockere oder aber auch ganz enge sein. In einen Rahmen gießen sollte man es dann aber doch. Die IKEA-Idee ist ja recht locker gehalten: es muss was mit etwas vom IKEA gemacht werden und man soll am Ende erkennen, dass dies der Fall ist. Was man da nun rein baut, ist am Ende jedem selbst überlassen. Nimmt man die Brotdose, hat man gewisse Einschränkungen, was da so rein geht. Nimmt man ein Kallax, welches man von mir aus von innen versteift, weil die Pappe sonst auseinander fliegt, hat man knapp 80 Liter zur Verfügung. Da geht dann schon so einiges.

Die Visaton-Geschichte war eindeutig: 2 Chassis, jeweils eines pro Seite. Fertig. Was kam dabei raus? Sehr viele sehr unterschiedliche Kisten! Super!

Weitere Ideen gab es ja schon zuhauf: preisliche Obergrenze, auf Hersteller eingeschränkt, auf Bauweise eingeschränkt, Materialvorgaben...

Hat das alles keinen Rahmen oder Leitlinien, dann ists ein "bring-einfach-irgendwas-mit"-Treffen. Kann man ja auch machen, verstehe ich für meinen Teil aber nicht mehr als Battle. Ob es dann sowas wie eine Platzierung geben muss, das steht jedem frei. Ich persönlich sähe das nicht als MUSS für eine solche Veranstaltung. Viel interessanter finde ich, welche ganz unterschiedlichen Konzepte im Rahmen eines solchen Battles entstehen. Das gibt den einen oder anderen Denkanstoß.

hoschibill
08.08.2022, 16:01
Hi Rouven,


Ich für meinen Teil meine, dass es für ein Battle sehr wohl Regeln geben sollte. Das könnten ganz lockere oder aber auch ganz enge sein. In einen Rahmen gießen sollte man es dann aber doch. Die IKEA-Idee ist ja recht locker gehalten: es muss was mit etwas vom IKEA gemacht werden und man soll am Ende erkennen, dass dies der Fall ist. Was man da nun rein baut, ist am Ende jedem selbst überlassen. Nimmt man die Brotdose, hat man gewisse Einschränkungen, was da so rein geht. Nimmt man ein Kallax, welches man von mir aus von innen versteift, weil die Pappe sonst auseinander fliegt, hat man knapp 80 Liter zur Verfügung. Da geht dann schon so einiges.

Die Visaton-Geschichte war eindeutig: 2 Chassis, jeweils eines pro Seite. Fertig. Was kam dabei raus? Sehr viele sehr unterschiedliche Kisten! Super!

Weitere Ideen gab es ja schon zuhauf: preisliche Obergrenze, auf Hersteller eingeschränkt, auf Bauweise eingeschränkt, Materialvorgaben...

Hat das alles keinen Rahmen oder Leitlinien, dann ists ein "bring-einfach-irgendwas-mit"-Treffen. Kann man ja auch machen, verstehe ich für meinen Teil aber nicht mehr als Battle. Ob es dann sowas wie eine Platzierung geben muss, das steht jedem frei. Ich persönlich sähe das nicht als MUSS für eine solche Veranstaltung. Viel interessanter finde ich, welche ganz unterschiedlichen Konzepte im Rahmen eines solchen Battles entstehen. Das gibt den einen oder anderen Denkanstoß.

Da bin ich völlig bei Dir. Genauso funktioniert das. Und der, der's organisiert, hat den Hut auf. Wenn die Idee zündet, finden sich genügend Teilnehmer. Wenn nicht (was mW noch nie stattgefunden hat), muss sich die Orga Gedanken machen, wie's besser geht. Die Basis ist einfach Einer, der's machen muss. Wenn keiner was macht, passiert nix.

Gruß Olli

timo
08.08.2022, 16:07
besondere Höhenpunkte des "Karlsruher Treffens" waren die Kellerprojekte.
"aktiv und laut" und immer eine Gemeinschaftsentwicklung:
(die Bilder sind leider nicht nach Jahren sortiert)
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