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Vier Wege führen nach Rom - Moni-Tor - 26.03.2020 Christoph Gebhard schrieb:Hallöchen liebe Selbstbauer,Coole Arbeit, sicher nicht ganz Preiswert... Clio ist ein prima Meßsystem. Vier Wege führen nach Rom - BiGKahuunaBob - 26.03.2020 mtthsmyr schrieb:Ich war nur über die Aussage gestolpert, dass um das zu realisieren eben ein Mehrwegesystem notwendig sei. Christophs Box zeigt meiner Meinung nach genau, dass das nicht der Fall ist. Prinzipiell könnte es auch einen Tiefmitteltöner mit gleicher Membrangeometrie geben, so dass man mit gleicher Anordnung einen Zweiweger konstruieren könnte. Das Chassis hat immerhin 79cm², ist ein 13cm Chassis. Aber vieleicht haben wir uns da auch einfach missverstanden. Nein, der Thiel-MT hat eine andere Abstrahlung als die meisten 13cm Konustreiber, das wäre also kein Weg. Deswegen verwenden fast alle Studiomonitore auch gerade im 13cm Größenklasse einen Waveguide weil sie ohne diesen die Abstrahlung nicht an den Hochtöner verstetigt bekommen und so kein CD schaffen. Christoph Gebhard schrieb: Absolut richtig! Ich wüsste auch keine Messgröße über maxSPL und THD/IMD hinaus die "Dynamik" beschreiben sollte. Ich denke, das ist viel Psychologie, siehe Subwoofer (Schlammschieber in kleinem Volumen vs. großfläche hart-eingespannte Treiber in großem Volumen). Christoph Gebhard schrieb: Sehe ich auch so, wobei wir da bei bei originalgetreuer Reproduktion vs. "geiler Sound" wären, was für viele Ohren nicht das gleiche sein muss. Christoph Gebhard schrieb: Das ist aber sehr raumabhängig. Dein Raum ist ja akustisch behandelt, das ist ja längst nicht in allen Wohn- oder Musikzimmern so. Bei größeren Hörabständen und schallhartem Boden kann eine stärkere vertikale sehr von Vorteil sein. Aber trotzdem interessant, dass Du den durch die breitere vertikal Abstrahlung höheren Diffusschallanteil als positiv bewertest. Ich nehme an Du sitzt fest auf Deinem Hörplatz, d.h. die Ohrhöhe ist meist fix? Christoph Gebhard schrieb: Ja, das ist so. Das Geld wird im Handel aber auch nicht mit ehrlicher Aufklärung verdient, dann wären die Leute ja mit wenig Geld schnell am Ziel :-) Vier Wege führen nach Rom - Moni-Tor - 26.03.2020 Christoph Gebhard schrieb:Mahlzeit, ![]() ![]() Tja so geht Leidenschaft, noch mal alle Achtung für diese Entwicklung, auch der Weg/deine Beschreibung, deine Erkenntnisse decken sich mit meinen auch im Profibereich. Welchen DSP und was für Endstufen nutzt du?
Vier Wege führen nach Rom - mtthsmyr - 26.03.2020 BiGKahuunaBox schrieb:Nein, der Thiel-MT hat eine andere Abstrahlung als die meisten 13cm Konustreiber, das wäre also kein Weg.Bei welcher Frequenz trennen denn diese Studiomonitore üblicherweise? Die Trennfrequenz und Flankensteilheit ist auch ein entscheidener Punkt. Wenn Christoph bei 2kHz trennen würde, ist auch nichts mehr mit CD. Ich hab die Treiberkombination ja auch. So entschieden anders als bei anderen Treibern finde ich das Verhalten nicht. Christoph Gebhard schrieb:Man trifft bei unlinearen oder wellig laufenden Lautsprechern oft auf das Urteil "dynamisch". Ich habe da so meine Zweifel, ob das nicht einfach nur auf die Fehler des Lautsprechers zurückzuführen ist. Dynamik gehört auf die Aufnahme und soll nicht durch den Lautsprecher vorgegaukelt werden. Ich wüsste jetzt auch keinen Grund, wieso ein Lautsprecher, der nicht gerade am Hublimit betrieben wird und/oder viel Klirr/Nebengeräusche produziert, der Aufnahme Dynamik rauben sollte.Ich treffe auf diese Einschätzungen auch immer wieder. Linearer heißt ja nicht zwangsläufig richtiger. Im Grundtonbereich kann der welligere Frequenzgang die bessere Raumanpassung bedeuten als der lineare. Im Mittelhochton können durch unglückliche Linearisierungsmaßnahme tonale Fehler entstehen. Es kommt darauf an, wo was passiert, auch vertikal. Wie gewichtet man die verschiedenen Aspekte (Axial, Abhörwinkel, Listening Window, Power Reponse)? Manchmal ist es besser einen kleine axiale Überhöhung stehen zu lassen. Manchmal ist es das beste sie komplett einzuebnen. Manchmal erweist sich ein Kompromiss als das beste. Wenn man sehr konsequenz linearisiert, besteht tendenziell eher die Gefahr kleine EFG-senken zu bekommen. Die nerven nie, machen es aber eher langweiliger. Immer noch besser als kleine Peaks, aber schön ist es auch nicht. Manchmal kompensiert sich ein Buckel in der vertikalen, oder das Phänomen existiert vertikal nicht. Wenn man dann den Teil nicht gemessen hat, was bei mir häufig der Fall ist, sieht es nur in der Simulation gut aus. Deswegen hat sich meiner Meinung nach die Legende gebildet, dass neutral langweilig klingt und kleine Betonungen notwendig sind, um das ganze etwas aufzupeppen. Die lineareren Konstruktionen riskieren tendenziell eher energetische Senken und die anderen Überhöhungen. Senken gelten als weniger störend... Zitat:[FONT=&][FONT=&]Reicht dir die Phase aus VituixCAD oder soll ich am realen Objekt messen?[/FONT][/FONT]Die Phasendarstellung aus VituixCAD.:prost: Zitat:[FONT=&][FONT=&]Trotzdem zeigt es auch die ganze Dilemma sehr gut auf. Wenn Avalon wirklich bewusst so abgestimmt hat, MUSS eine Aufstellungs-Empfehlung mit gegeben werden. Alles andere wäre doch unseriös, weil der Lautsprecher nur unter diesen Bedingungen funktioniert und woanders halt gar nicht. Ich käme ja auch nie auf die Idee mit meiner Raumentzerrung zum Contest anzutreten. BiGKahuunaBox schrieb:Ja, das ist so. Das Geld wird im Handel aber auch nicht mit ehrlicher Aufklärung verdient, dann wären die Leute ja mit wenig Geld schnell am Ziel :-)Das finde ich auch einen der größten Kritikpunkte an der klassischen Hifi-Szene. Zum einen, dass die Hersteller nicht klar kommunizieren, was sie sich bei ihren Produkten gedacht haben. Wenn sie es denn überhaupt selbst wissen. Es ist ja durchaus möglich einen gut funktionierenden Lautsprecher zu entwickeln, ohne dass das warum genau verstanden ist. Zum anderen, weil es bei der Presse leider auch nicht viel besser aussieht. Ein paar Beispiele:
Und die Händler scheinen es häufig auch nicht besser zu wissen. Oder wieder besseren Wissens zu agieren. Und das ist bei all dem Bohei, den die Szene so macht, schon ganz schön enttäuschend. Und wie es im Selbstbau im Vergleich aussieht, kann sich ja jeder selbst überlegen... :engel: VG, Matthias Vier Wege führen nach Rom - Christoph Gebhard - 26.03.2020 Nabend, ich habe mal ein kleines Video mit ein paar Eindrücken gemacht. Entschuldigt bitte die Bildqualität. Ich habe - um mehr zu erfassen - die Weitwinkellinse am Handy genommen und die hat so ihre qualitativen Limits Zudem habe ich auf FullHD konvertiert, weil mein Rechner mit den 4K-Konvertierung in die Knie gegangen ist und viel zu lange gebraucht hat. Und das Licht war halt auch nicht so prickelnd.Wieso habe ich überhaupt mit dem Handy gefilmt? Weil der Ton mir besser gefallen hat als mit der Lumix. Die Mikros sitzen konstruktiv weiter auseinander, so dass mir der Raumeindruck realistischer vorkam. Eine wirkliche binaurale Aufnahme ist das nicht, aber um einen groben Eindruck zu vermitteln reicht es, denke ich. Tonal ist es auch etwas daneben, aber insgesamt anhörbar, wenn man über Kopfhörer hört. Wie schon erwähnt erfüllt die Aufnahme keine großen Ansprüche was Kameraführung und Skript angeht. Alle Aufnahmen sind freihändig-verwackelt und one-take entstanden (zumindest fast ).Ich habe die Aufnahme in vier Abschnitten aufgenommen. Im ersten Abschnitt nutze ich meinen Bluetooth-Lautsprecher und lass sie einmal im (halligen) Kellergang und einmal im Hörraum laufen (zum Vergleich). Im zweiten Abschnitt (ab 2:01 Min) erzähle ich was zu den raumakustischen Maßnahmen im Hörraum. Im dritten Abschnitt (ab 4:26 Min) spielt die Vier-Wege-Box und ich bewege mich dabei etwas durch den Raum. im vierten Abschnitt (ab 6:44 Min) beschreibe ich die Messmethode, die ich für die obigen Raummessungen angewendet habe. [video=youtube_share;XoiTSZm2aro]https://youtu.be/XoiTSZm2aro[/video] Vier Wege führen nach Rom - BDE - 26.03.2020 :thumbup: Dank Dir! Werde es ausprobieren wenn mein UMIK-1 wieder da ist. Interessant dass Du das Mic nicht um 90° gedreht verwendest (Mic-Kapsel zur Decke) wie es i.d.R. bei Raummessungen gemacht wird. Vier Wege führen nach Rom - Christoph Gebhard - 26.03.2020 Ich habe auch oft mit Mikro nach unten gemessen. Ganz nah am Kopf geht auch gar nicht anders als mit Mikro nach unten oder oben. Die Unterschiede sind nach meiner Erfahrung aber nicht dramatisch.... Vier Wege führen nach Rom - Christoph Gebhard - 27.03.2020 Moni-Tor schrieb:Coole Arbeit, sicher nicht ganz Preiswert... Schön, dass du den ersten Post zitiert und mich daran erinnert hast, wofür der vierte Weg im Ursprung gedacht war ![]() Hab mal heute das Messmikro davor gehalten: IMD 80dB: Zum Vergleich und zur Einordung die alte 3-Wege-Kellerbox mit TB-Mitteltonkalotte und 25cm-Scan Speak-Bass: ...und mein 2-Wege-PC-Lautsprecher mit demoduliertem 10cm-Wavecor-Bass und AMT-Hochtöner: ...und einem 10cm-Breitbänder, ebenfalls mit Impedanzkontrolle: Ziel erreicht, würde ich sagen. Die Intermodulationsverzerrungen sind gleichmäßig niedrig und toppen die - sowieso schon niedrigen Verzerrungen des Vorgängers - gerade im Bereich des vierten Weges - nochmal deutlich. Es sieht auch so aus, als wenn ein (hypothetischer) fünfter Weg in Sachen IMD nicht mehr viel Besserung bringen würde. Ich habe dann interessehalber nochmal 10dB mehr auf die Vier-Wege-Box drauf gegeben und evtl. eine Schwachstelle zu finden: Größtenteils unbeeindruckt und immer noch sehr gut. Die Verzerrungen liegen - bis auf den Bassbereich und zwei, drei Spitzen im (unhöhrbaren) Superhochton - überall unter 0,3%. Aber diese Messung war pegeltechnisch das Limit. Ich habe nochmal 5dB mehr probiert, aber dann hat die Endstufe des Grundtöners angefangen zu klirren. Und die Endstufe soll laut Hersteller 200 Watt und laut den Messungen einer Fachzeitschrift sogar 280 Watt an 4 Ohm liefern. Klirr habe ich auch gemessen, aber da ist mir gerade leider einen Fehler aufgefallen. Da muss ich morgen nochmal ran. Bis dahin, Christoph Vier Wege führen nach Rom - mtthsmyr - 27.03.2020 Es ist ja nicht so, dass ich mich mit diesen Messungen gut auskenne. Aber das ist schon deutlich! :eek: Ist das jetzt der Vergleich mit 3-Wege-Tangband oder 3-Wege-C79? Hab gestern noch das Video angeschaut. Die Box scheint mir optisch weniger gewaltig als ich bisher den Eindruck hatte. 110cm hoch? Submodul 65cm? Das ist ja schon fast "dezent". ![]() Auch da bin ich kein Experte: überdämpft sah der Raum nicht aus. Du hast ja in erster Linie mit Diffusion gearbeitet. Konsequent durchgezogen! Vier Wege führen nach Rom - Christoph Gebhard - 27.03.2020 Hallo Matthias, mtthsmyr schrieb:Es ist ja nicht so, dass ich mich mit diesen Messungen gut auskenne. Aber das ist schon deutlich! :eek: Ja. Vor allem wenn man bedenkt, dass 10dB Unterschied der (empfundenen) doppelten Lautstärke entspricht. Da "täuscht" die Skalierung das Auge zugunsten der "schlechteren" Lautsprecher etwas. Oder anders gesagt: Durch den vierten Weg ist der IMD-Pegel im unteren Mittelton halbiert (so grob 30dB zu 20dB). Und der 2-Weger hat vor allem im Mittelton absolut keine Schnitte, obwohl er auch einen top Antrieb hat. Die Klirr-Komponenten liegen bei 50dB im Vergleich zu 20dB bei den (hubentlasteten) Mitteltönern. Das ist achtmal so laut. Dazu muss man natürlich auch sagen, dass das IMD-Testsignal komplexer Musik entspricht und sehr fordernd ist. Bei reduziertem Pegel und/oder weniger komplexer Musik wird auch der 2-Weger noch unterhalb der Hörschwelle klirren. mtthsmyr schrieb:Ist das jetzt der Vergleich mit 3-Wege-Tangband oder 3-Wege-C79? Ja, genau, mit der Mitteltonkalotte. Die Trennung ist mit ~550Hz auch vergleichbar. Ich sehe keine großen Unterschiede im IMD, wobei die Kalotte bei den sinusbasierten Klirrmessungen etwas besser war. Aber isolierte Sinustöne haben mit Musik nicht viel gemein mtthsmyr schrieb:Hab gestern noch das Video angeschaut. Die Box scheint mir optisch weniger gewaltig als ich bisher den Eindruck hatte. 110cm hoch? Submodul 65cm? Das ist ja schon fast "dezent". Das Submodul ist 70cm. Gesamthöhe 116cm. Dezent ist etwas anders, aber viel mehr Platz als ein 2-Weger auf Ständer nimmt die Box auch nicht ein. Dafür braucht der Wavecor aber viel Verstärkerleistung im Bass. mtthsmyr schrieb:Auch da bin ich kein Experte: überdämpft sah der Raum nicht aus. Du hast ja in erster Linie mit Diffusion gearbeitet. Konsequent durchgezogen! Eher konsequent auf die Schnauze gefallen Ich habe irgendwann gemerkt, dass man den Raum im Hochton schnell überbedämpfen kann und er dann leblos klingt. Deswegen lautet meine Empfehlung im Mittelhochton auch möglichst viel zu streuen. Absorption braucht man größtenteils im Grundton und Bass. Gruß, Christoph Vier Wege führen nach Rom - Moni-Tor - 27.03.2020 Christoph Gebhard schrieb:Schön, dass du den ersten Post zitiert und mich daran erinnert hast, wofür der vierte Weg im Ursprung gedacht war Sehr interessant, wenn du magst schau mal http://audio.dufte.org/ nocht nicht fertig und nur die wichtigsten Bereiche od. erste Schritte. Wenn der Link nicht funzt gibs im Browser ein, viel Spass und Erfolg an deinem Projekt. Vier Wege führen nach Rom - mtthsmyr - 27.03.2020 Dann kann das vielleicht sein, dass ich mal ein früheres Bild mit zuviel Noppenschaumstoff oder irgendetwas ähnlichem gesehen habe? Kann mich erinnern, dass es damals schon Skepsis gab, dass sich gegenüber der Tangband Kalotte noch viel verbessern ließe. Auf jeden Fall messtechnisch kann man das nicht mehr sagen. VG, Matthias Vier Wege führen nach Rom - Moni-Tor - 27.03.2020 Christoph Gebhard schrieb:Moin, Hi Christoph, was mich sehr interessiert, auf deiner prima Fotostrecke sieht man im Hintergrund eine Säule mit 8*8"Tieftönern, hattest du viel Aufwand Interferenzen zu korrigieren? Ich hatte bei einem Setup mit 2 Tieftönern dieses Problem nicht bedacht, man hört sowas bereits wenn man kurz vor der Box auf u. ab bewegt. Gemessen eineindeutig in Abhängigkeit Abstand zwischen den Schwingspulen, bei acht Stück??? Gruß Franz Vier Wege führen nach Rom - MOD Dorian - 27.03.2020 Hallo Franz, bitte fasse deine Zitate zukünftig kürzer. Das macht den Faden erheblich übersichtlicher. Danke! Vier Wege führen nach Rom - Moni-Tor - 27.03.2020 MOD Dorian schrieb:Hallo Franz, Interferenzen 2 Tieftöner und bei 8 Tieftönern? Vier Wege führen nach Rom - MOD Dorian - 27.03.2020 Franz, ich gehe jetzt erst einmal von einem Missverständnis aus. Deshalb noch einmal: Deine Frage war völlig in Ordnung. Die darf gerne auch länger sein. Allerdings ist dein Zitat, von Christophs Beitrag, unnötig lang. Du hast den ganzen Beitrag zitiert. DAS muss nicht sein. Vier Wege führen nach Rom - Christoph Gebhard - 27.03.2020 Moni-Tor schrieb:Interferenzen 2 Tieftöner und bei 8 Tieftönern? Das Projekt ist auf Eis gelegt. Es hat bei mir im Raum nicht so gut funktioniert. Es sollte bis 300Hz arbeiten. Eine Menge Simulationen findest du hier: https://www.diy-hifi-forum.eu/forum/showthread.php?11308-H-Dipol-in-Linienanordnung Vier Wege führen nach Rom - Christoph Gebhard - 28.03.2020 Nabend, hier nun nachgereicht der Klirr, die Anteile der Elektronik (AD-Filterung, DSPs, DA-Filterung und Endstufen) natürlich inbegriffen (Trennen ist auch schwer möglich ).Problem bei einer Klirrmessung einer 4-Wege-Box sind natürlich die Chassisabstände. Eigentlich muss man sie deswegen mit großem Abstand messen. Dann kommen aber zu viele Raumwelligkeiten in die Grundwelle. Also galt es einen annehmbaren Kompromiß zu finden. Ich habe jetzt in 50cm Abstand auf Höhe des Mitteltöners gemessen (Einzelchassis messe ich immer in 30cm). Welligkeiten durch den Raum sind natürlich trotzdem existent, was gerade die prozentuale Klirrdarstellung verfälscht. Wie man in den Messungen gleich sehen kann, steigt der prozentuale Klirr immer an, wenn die Grundwelle einen Einbruch hat. Diesen Umstand kann man gerade in dem Bereich um 85Hz beobachten. Der absolute Klirr (also den wir auch wahrnehmen) ist dort aber geringer. Deswegen habe ich den Klirr nicht nur prozentual (mit lineare Achseneinteilung und Bezug auf die Grundwelle), sondern auch den absoluten Klirrpegel mit logarithmischer Darstellung gemessen: Dargestellt sind K2 in grün und K3 in rot. Zuerst prozentual-linear von 85-100dB: Und hier der absolute Klirrpegel mit logarithmischer Darstellung ebenfalls von 85db -100dB: Was fällt auf? Im Bass und Grundton ist der Klirr nicht gerade rekordverdächtig niedrig, aber noch immer gering. Dem Grundtöner merkt man an, dass ihn die relativ tiefe Trennung bei ~120Hz trotz der steilen 24dB-Flanke etwas mehr fordert. Oberhalb der Trennfrequenz um 150Hz ist der Klirr leicht höher. Sehr stark ist natürlich das Verhalten des Klirrs zu tiefen Frequenzen und mit steigendem Pegel. Der typische rasante Klirranstieg bleibt aus, selbst bei 100dB. Das ist das Ergebnis von Membranfläche, Hubvermögen und modernen Antrieben. Im Mittelhochton ist der Klirr sehr niedrig. Bei hohen Pegeln produziert der Hochtöner nach oben raus vermehrt K2 und der Mitteltöner am Ende seines Übertragungsbereichs etwas K3, beides in Anbetracht des Pegels aber mit harmloser Ausprägung. ...und für Matthias noch die Phase aus VituixCAD: Gruß, Christoph Vier Wege führen nach Rom - kboe - 28.03.2020 Hi Moni Tor, da du trotz Hinweises unserer lieben Moderation noch immer sinnlos lange Beiträge zitierst, was das Ganze wirklich unübersichtlich macht, :eek: geh ich mal davon aus, dass du nicht weißt, wie man Zitate kürzt. Deshalb ein Hilfsangebot ![]() 1. Wozu zitierst du überhaupt bei jeder Antwort den meist eh nur 1 Nummer weiter oben geschriebenen Beitrag ? Es reicht doch in den meisten Fällen aus, auf "Auf Thema antworten" zu klicken, statt auf "Mit Zitat antworten" ODER? 2. Wenn du schon unbedingt zitieren musst: wenn du darauf klickst erscheint zu Anfang des Zitates [QUOTE ... Name ]etc........ Am Ende des Zitates steht immer: [/QUOTE] Lösche bitte zwischen den beiden [QUOTE...Name] etc. und [/QUOTE] alles raus, was für das Verständnis deines Beitrages nicht nötig ist. :prost::prost::prost: Du erleichterst damit allen das Le(b)sen... :p ![]() Gruß Bernhard Vier Wege führen nach Rom - Moni-Tor - 28.03.2020 Danke werd drauf achten |