Vor 10 Stunden
Die Holzbestellung ging schon mal raus, wurde aber vom Zuschneider vergessen, deshalb werfe ich mein aktuelles Projekt hier in den Ring mit der expliziten Bitte, doch mal die Denkfehler zu finden, die ich und/oder meine Denkhilfe hier gemacht haben. Lieber jetzt ärgern als wenn das Gehäuse fertig ist.
Während der Planung wurde ich dann von der HSB Modulo überrascht, die manche Gemeinsamkeit hat aber auch manches anders macht. Da ich explizit meinen Bestand aufbrauchen möchte, ist die Hardware quasi gesetzt - und ich möchte ja auch nicht eine Universalbox sondern vier Spezialboxen gleichzeitig.
Grundprinzip
Das System besteht aus:
Die vier Ziele
Ziel 1: Fullrange-Lite mit vier offenen Ports. Die Box soll ohne Subwoofer ein ausreichend vollständiges Klangbild liefern. Dabei gelten bewusst Einschränkungen:
Ziel 2: Tieferer Fullrange-Lite-Modus mit drei offenen Ports. Durch das Verschließen eines Ports sinkt die Abstimmung auf ungefähr 74–76 Hz. Der Modus bietet:
Ziel 3: Kickbassmodul mit zwei diagonal offenen Ports. Zwei diagonal offene Ports senken die Abstimmung auf ungefähr 60–62 Hz. Das System wird dann als Bandpass eingesetzt:
Ziel 4: Geschlossenes Topteil mit allen Ports verschlossen. Dieser Modus ist für den Betrieb über Subwoofern vorgesehen und bietet:
Gewählte Treiber und Horn: Celestion FTR15-3070C (Sd=855,3 cm2, Xmax=5,5), BMS 4550, Horn: P.Audio PH-2370 (90° horizontal × 40° vertikal, 448 mm breit)
Das aktuelle Konzept ist eine Kombi aus:
Abmessungen
Vier identische dreieckige Eckkanäle:
Portlänge zielt auf 85–88 Hz, die erforderliche effektive Länge liegt bei ungefähr 65–68 l Nettovolumen deutlich über der physischen Holzlänge. Der Plan ist, zunächst alle vier Portplatten auf ungefähr 13cm Länge bauen, Box vollständig mit Treiber, Versteifungen, Sonofil und Rückwand montieren, mit vier offenen Ports die reale Abstimmung messen, alle vier Ports identisch kürzen, bis 85–88 Hz erreicht werden, danach bleiben die Portlängen dauerhaft unverändert.
Die endgültige Länge dürfte wahrscheinlich im Bereich von ungefähr 105–130 mm liegen. Entscheidend ist ausschließlich die Messung der fertigen Box.
Portverschlüsse zwei Lagen MPX, dazwischen Moosgummi, zwei Lagen MPX werden per Schraube zusammengespannt was den Moosgummi gut luftdicht macht. Durch die Positionierung innen/außen hätte ich noch Volumenvariabilität.
Versteifung und Bedämpfung: Da werde ich durchaus bei der Modulo spicken, generell stabilisieren die diagonalen Portplatten bereits die vorderen Gehäuseecken. Sonofil kann einlagig an Rückwand, Seiten, Deckel und Boden befestigt werden. Die Portkanäle und ein ausreichend großer Bereich um die inneren Portenden bleiben vollständig frei.
Vier Abstimmungen und DSP-Abhängigkeiten. Grundlegende Abhängigkeit je nach Portzahl: 85–88 Hz (4), 74–76 Hz (3), 60–62 Hz (2) 80–82 Hz (CB)
Das Konzept benötigt eine aktive Frequenzweiche.
Startpunkt für die Messungen:
Celestion-Zweig
Das endgültige Ziel ist kein bestimmtes elektrisches Filteretikett, sondern eine saubere akustische Summierung auf und außerhalb der Achse. Hören, messen, trennen.
Preset 1: Vier Ports offen – Fullrange-Lite
Ports
Preset 2: Tiefer Fullrange-Lite
Ports
Preset 3: Kickbass
Ports
Preset 4: Topteil über Sub
Ports
Was sagt Ihr, kann das klappen?
Während der Planung wurde ich dann von der HSB Modulo überrascht, die manche Gemeinsamkeit hat aber auch manches anders macht. Da ich explizit meinen Bestand aufbrauchen möchte, ist die Hardware quasi gesetzt - und ich möchte ja auch nicht eine Universalbox sondern vier Spezialboxen gleichzeitig.
Grundprinzip
Das System besteht aus:
- einer kompakten 15″-TMT-Box mit vier dreieckigen Eck-Bassreflexkanälen,
- einem separaten 1″-Hornmodul,
- aktiver DSP-Ansteuerung,
- vier Betriebszuständen, die ausschließlich durch das Öffnen beziehungsweise luftdichte Verschließen der Ports und durch das passende DSP-Preset gewählt werden.
Die vier Ziele
Ziel 1: Fullrange-Lite mit vier offenen Ports. Die Box soll ohne Subwoofer ein ausreichend vollständiges Klangbild liefern. Dabei gelten bewusst Einschränkungen:
- kein echter Tiefbass,
- moderate statt maximale Lautstärke,
- brauchbares Fundament ungefähr ab 70–80 Hz,
- Horn und TMT arbeiten als aktives Zweiwegesystem, kein Sub.
Ziel 2: Tieferer Fullrange-Lite-Modus mit drei offenen Ports. Durch das Verschließen eines Ports sinkt die Abstimmung auf ungefähr 74–76 Hz. Der Modus bietet:
- etwas mehr subjektiven Tiefgang,
- weniger Pegelreserve,
- höhere Portgeschwindigkeit,
- höhere Membranauslenkung unterhalb der Abstimmung.
Ziel 3: Kickbassmodul mit zwei diagonal offenen Ports. Zwei diagonal offene Ports senken die Abstimmung auf ungefähr 60–62 Hz. Das System wird dann als Bandpass eingesetzt:
- ungefähr 50/55 bis 120/150 Hz,
- Horn ausgeschaltet,
- Die Basis kommt aus einem Fullrange-System das zwar knusprigen Bass liefert aber nur für die Ohren, nicht für den Bauch.
Ziel 4: Geschlossenes Topteil mit allen Ports verschlossen. Dieser Modus ist für den Betrieb über Subwoofern vorgesehen und bietet:
- bessere Hubkontrolle,
- hohe Betriebssicherheit,
- keinen Anspruch auf Fullrangebetrieb
- fc≈80–82Hz
- Qtc≈0,74–0,75
Gewählte Treiber und Horn: Celestion FTR15-3070C (Sd=855,3 cm2, Xmax=5,5), BMS 4550, Horn: P.Audio PH-2370 (90° horizontal × 40° vertikal, 448 mm breit)
Das aktuelle Konzept ist eine Kombi aus:
- unten die würfelförmige TMT-Box,
- darüber das gleichbreite PH-2370 mit BMS 4550,
- im Kickbassmodus bleibt das Horn ausgeschaltet oder wird nicht mitgeführt.
Abmessungen
- Material: 15 mm Birke-Multiplex
- Außenmaß der TMT-Box: 455 × 455 × 446 mm
- Lichte Innenmaße: 425 × 425 × 416 mm
- Brutto-Innenvolumen: 75,14 l netto 65–68 l je nach Streben-Overkill
Vier identische dreieckige Eckkanäle:
- freie Schenkellänge je Port: 120 mm
- Querschnitt je Port: 288 cm2 Damit liegen vier offene Ports praktisch bei einem Drittel SdS_dSd.
- Alle vier Portluftsäulen beanspruchen dann rund 3,46 l
Portlänge zielt auf 85–88 Hz, die erforderliche effektive Länge liegt bei ungefähr 65–68 l Nettovolumen deutlich über der physischen Holzlänge. Der Plan ist, zunächst alle vier Portplatten auf ungefähr 13cm Länge bauen, Box vollständig mit Treiber, Versteifungen, Sonofil und Rückwand montieren, mit vier offenen Ports die reale Abstimmung messen, alle vier Ports identisch kürzen, bis 85–88 Hz erreicht werden, danach bleiben die Portlängen dauerhaft unverändert.
Die endgültige Länge dürfte wahrscheinlich im Bereich von ungefähr 105–130 mm liegen. Entscheidend ist ausschließlich die Messung der fertigen Box.
Portverschlüsse zwei Lagen MPX, dazwischen Moosgummi, zwei Lagen MPX werden per Schraube zusammengespannt was den Moosgummi gut luftdicht macht. Durch die Positionierung innen/außen hätte ich noch Volumenvariabilität.
Versteifung und Bedämpfung: Da werde ich durchaus bei der Modulo spicken, generell stabilisieren die diagonalen Portplatten bereits die vorderen Gehäuseecken. Sonofil kann einlagig an Rückwand, Seiten, Deckel und Boden befestigt werden. Die Portkanäle und ein ausreichend großer Bereich um die inneren Portenden bleiben vollständig frei.
Vier Abstimmungen und DSP-Abhängigkeiten. Grundlegende Abhängigkeit je nach Portzahl: 85–88 Hz (4), 74–76 Hz (3), 60–62 Hz (2) 80–82 Hz (CB)
Das Konzept benötigt eine aktive Frequenzweiche.
Startpunkt für die Messungen:
Celestion-Zweig
- LPF: LR48 bei etwa 1,2 kHz
- HPF: LR48 bei etwa 1,2 kHz
- Hornpegel zunächst ungefähr 10–14 dB reduzieren
- endgültige Pegelabsenkung, CD-Entzerrung und Delay ausschließlich messen
Das endgültige Ziel ist kein bestimmtes elektrisches Filteretikett, sondern eine saubere akustische Summierung auf und außerhalb der Achse. Hören, messen, trennen.
Preset 1: Vier Ports offen – Fullrange-Lite
Ports
- alle vier offen
- fb≈85–88 Hz
- HPF: LR48 bei 48–50 Hz
- LPF: LR48 bei ungefähr 1,2 kHz
- keine positive Tiefbassentzerrung unterhalb etwa 80 Hz
- HPF: LR48 bei ungefähr 1,2 kHz
- Pegelkorrektur und gegebenenfalls Hochton-Shelf nach Messung
- nicht erforderlich
- größtmögliche BR-Pegelreserve,
- strömungsgünstigste Portkonfiguration,
- brauchbares Fundament ohne Sub,
- kein echter Tiefbass,
- moderater bis gehobener Pegel, abhängig vom Limiter.
Preset 2: Tiefer Fullrange-Lite
Ports
- drei offen, einer verschlossen
- fb≈74–76 Hz
- HPF: LR48 bei etwa 45–50 Hz
- LPF: LR48 bei ungefähr 1,2 kHz
- kein Low-Shelf-Boost
- wie Preset 1
- nicht erforderlich
- etwas mehr Tiefbassfundament,
- geringere maximale Lautstärke,
- höhere Portgeschwindigkeit,
- größere Hubbeanspruchung,
- ausdrücklich ein Low-/Moderate-Level-Modus.
Preset 3: Kickbass
Ports
- zwei diagonal gegenüberliegende Ports offen, zwei verschlossen
- fb≈60–62 Hz
- HPF: LR48 bei 50–55 Hz
- LPF: LR24 oder LR48 bei 120–150 Hz
- strenger Hub-/Peak-Limiter
- hoher Punch im Bereich Bassdrum/Kick,
- kein Fullrangebetrieb,
- geringste Portfläche der BR-Modi,
- größtes Risiko für Strömungsgeräusche und Überhub,
- keine Bassanhebung unterhalb der Abstimmung.
Preset 4: Topteil über Sub
Ports
- alle vier verschlossen
- geschlossenes Volumen ungefähr 65–68 l
- fc≈80–82 Hz
- Qtc≈0,74–0,75
- HPF/Sub-Trennung als Startwert: LR48 bei 90–100 Hz
- LPF: LR48 bei ungefähr 1,2 kHz
- HPF: LR48 bei ungefähr 1,2 kHz
- Pegel und EQ wie eingemessen
- LPF beziehungsweise akustische Übergabe ungefähr 90–100 Hz
- Polarität und Delay gemeinsam mit dem Top einmessen
- bevorzugter Hochpegel-Topmodus,
- beste Hubkontrolle,
- trockener Bass-/Grundtonbereich,
- zwingend auf Subwooferunterstützung angewiesen.
Was sagt Ihr, kann das klappen?



und leidet. Verzerrungen, Verringerung des Störabstandes braucht kein interessierter Musikfan. In Wildhonigwachs und Pergament gewickelte Folienspulen und Silbergoldkondensatoren können da auch nichts mehr retten