In Also Leute
Die Treiber, das Gehäuse und auch die Aktivweiche sind inzwischen schon länger in Betrieb. Was noch fehlt ist die Aufarbeitung der alten Endstufen.
endstufe-alt.pdf (Größe: 739,53 KB / Downloads: 3)
Das Schema zeigt eine klassische, robuste FET Endstufe. Ein sehr feiner Stromspiegel bildet die Eingansstufe, die symetrische Signale verarbeiten kann. Die eigentliche Spannunsverstärkung erfolgt in der zweiten Stufe, die dann auch die FET ansteuert. Diese sorgen nur noch für die Stromverstärkung.
Es existiert nur ein Poti zur Einstellung des Ruhestroms. Sonstige Abgleichmöglichkeiten sind nicht vorgesehen. Damit trotzdem alles sauber läuft, werden selektierte Transistoren verwendet. Ein Indiz dafür sind auch die Handschriftlichen Nummern auf den Hitachi FETs.
Das zeugt zwar vom hohen Qualitätsverständnis, hat aber den Nachteil, dass defekte Transistoren nicht einfach ersetzt werden können. Abgesehen davon wird das FET Pärchen SJ50 SK135 nicht mehr produziert und NOS Exemplare sind teuer. Und da man zwecks Selektion gleich mehrere braucht, ist eine Reparatur eigentlich wenig sinnvoll.
Erstaunlich sind die Schutzeinrichtungen: Ein Thermostat schaltet bei etwa 90 Grad direkt die 230 V Stromversorgung aus, ein zweiter Thermostat schaltet einen Ventilator ein, wenns warm wird. Beide Sitzen sehr nahe bei den FETs.
Auch eine Einschaltverzögerung gibts und die originale weiche verfügt über Limitter.
Das wars den auch schon.
In den nächsten Beiträgen zeige ich, was ich nun an den Endstufen anpasse.
Gruss Daniel