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Fernsehbeitrag zur RFT BR26 im MDR
#21
(Gestern, 15:47)MetalMachineMusic schrieb: Auch schön übrigens, dass diese "Kult"-Lautsprecher durchweg einen um 3 dB angehobenen Hochton haben. Von den Audiopseudoscientisten dieser Tage würde so eine Abstimmung in Grund und Boden verdammt werden.

Ne, die würden den Lautsprecher einfach nicht eingewinkelt aufstellen und sich darüber freuen, dass es auf einigemaßen linearen Energiefrequenzgang abgestimmt ist. Bei 30° sieht das gar nicht mehr wirklich nach ansteigendem Hochton aus.
wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.
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#22
Moin,
Onno bringt es auf den Punkt.
Früher zur Zeit der Entwicklung der alten Schätzchen herrschte in Studios wie auch zu Hause gegenüber heute enorme Raumnot. Es gab überhaupt keinen Platz, um die Lautsprecher einzuwinkeln. Deshalb standen oder hingen die Lautsprecher parallel zur oder an oder in der Wand.
Im MDR Filmbericht sieht man auch beim Probehören mit Karl-Heinz Fink, dass die BR26 parallel aufgestellt sind.
Das erklärt die "frische"Abstimmung der alten Monitore und HiFi-Lautsprecher.
Man beachte doch nur die die Bilder alten Kataloge oder Testberichte.
Die ersten Monitore, die ich hören durfte waren aktive Sennheiser Studiomonitore versorgt von Thorens TD 124 und Revox A36 im Musikraum Ende der 60er in meiner Schule. Das hat mich geprägt.
Gruß Kalle
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#23
(15.01.2026, 14:47)MetalMachineMusic schrieb: https://fabian-reimann.de/file/a/f9480791372224912.pdf

"Honecker erkundigte sich nach der Besonderheit dieses
neuen Lautsprechers. Daraufhin teilte ich ihm mit, dass Radio DDR
damit deutlich besser klingen würde als RIAS Berlin. (…) Einen
Kommentar seinerseits gab es dazu nicht."


Hahahhahaha!

Aus der gleichen Info-Box des Artikels:
Zitat:Die musikalisch-akustische Zielstellung bestand darin,
einen möglichst neutralen Lautsprecher für den Heimbereich anzu-
bieten, der für Hörentfernungen von 2 bis 3 Metern geeignet ist und
bei wohnraumtypischen Nachhallzeiten von 0,4 bis 0,6 Sekunden
ein optimales Klangbild erzeugt. Üblicherweise steigt die Nachhall-
zeit in Wohnräumen im Mittelton etwas an. Dieser Tatsache wurde
bei der Entwicklung mit einer leichten Anhebung der Höhen im Frei-
feldübertragungsverlauf Sorge getragen.

Der Höhenanstieg folgst also aus dem falschen Verständnis, dass ein Wohnzimmer wie ein Konzertsaal zu behandeln ist. Das war (und teilweise noch ist) leider so üblich.
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#24
Was aber hier beweist, das die falsche Abstimmung nicht in jedem Fall das Hörerlebnis negativ beeinflusst. Andernfalls müssten sich ja tausende Fliegen irren.
Gruß
Arnim

Wenn Aliens die Erde retten wollen, wird es langsam Zeit für sie zu handeln.
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