Die extreme Bündelung im Hochton und Intermodulation wenn als Vollbereich betrieben + das Gezappele waren es wohl. Auch die Pentaton mit B 200 und 4 BG20 konnte ich nicht anhören, obwohl ich ja Visaton "mag". Aber wie schon erwähnt, andere fanden das toll.
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Prioritäten der Einflussgrößen bei der Lautsprecherentwicklung
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Gestern, 13:26
(12.02.2026, 16:13)4711Catweasle schrieb:Zitat:Mit Absorbern, Diffusern und Symmetrie gewinnt der breitstrahlende LS in allen AspektenHier ist klassisches Wohnzimmer, meine bessere Hälfte akzeptiert nicht mal einen Teppich..... Das Problem kenne ich. Zum Glück sind Akustikpanele gerade in Mode, die gefallen sogar meiner besseren Hälfte. Ich hatte bis vor ein paar Wochen die Raumakustik stark unterschätzt. Bei einem Bekannten in seiner großen und hohen Halle die akustisch sehr optimiert war, klangen sogar kleinere Standlautsprecher an bezahlbarer Elektronik dermaßen gut, das ich bei geschlossenen Augen eine Hifikette zum 4-5fachen Preis geschätzt hätte. Super, wer einen eigenen Hörraum oder Keller hat. Aber Wohnzimmer als Musikzimmer mit einer designoriertierten Lebensgefährtin sind immer ein Problem. Mein Lösungsweg war, mit meiner Frau VORHER zusammen auszuloten was optisch (Größe, Design) und von der Aufstellung (Entfernung Rückwand, wie weit im Raum) überhaupt geht. Gut, das wir als Selbstbauer in der Lage sind, optisch und akustisch (Abstrahlung) Lösungen zu schaffen, die man beim Kauf von der Stange nicht hat. Wenn zum Beispiel die Seitenteile und Rückwand weiss sind und nur die Schallwand andersfarbig aus Holz fallen auch mittelgroße Standlautsprecher vor einer weissen Wand deutlich weniger auf. Ein richtig hochfloriger Teppich zwischen Box und Hörplatz kann optisch schön sein und hat akustisch viel bringen. Vorhänge aus schweren Stoffen seitlich der Lautsprecher können akustische Vorteile bringen und hübsch=wohnlich aussehen. Mit dem "Spiegeltrick" lassen sich kritische Stellen zum Hörplatz erstaunlich gut finden und im Optimalfall mit ein paar Kissen oder gefärbtem Basotect entschärfen. Mit Dirac, Accourate oder Room Perfect lassen sich meist akustisch schwierige Räumen optimieren. Braucht man z.B. ein grosses Gehäuse für einen f3 im Bassbereich von 28 Hz, obwohl genau dort die Raummoden vor sich hin dröhnen? Oder reicht dann nicht auch der etwas kleinere Bass/Tiefmitteltöner, der bis 35 runtergeht und im fast halb so großen Gehäuse spielt? Man kann überlegen ob eine Umgestaltung des Wohnzimmers optisch, funktionell und akustisch Möglichkeiten bietet die sowohl für die designorientierte Ehefrau wie auch für dem audiophilen Hörer entgegen kommen. Viele Grüße aus Köln paco
So wie es aussieht hab ich die gleichen Präferenzen wie Josh.
1. die Räumlichkeit. Ich mag auch dieses Luftige und Plastische in der Wiedergabe. Wenn ich bei einer guten Aufnahme das Gefühl habe den Aufnahmeraum zu ´erleben´ und die Musiker gut ortbar vor mir sind, ist schon mehr als die halbe Miete drin. Mein Raum hat zwar nur 17 qm aber ich kann die LS symetrisch aufstellen sodas im Umkreis von ca. 1-1,5M beide das gleiche Umfeld haben. Auch mit der Akustik wird noch gespielt. Deswegen werde ich mich an aktiven Rundumstrahler mit FIR versuchen. 2. Bassvermögen. Den meisten reichen wohl um 40Hz. Ich möchte wenn möglich tiefer da ich viel elektronische Musik höre. Und ne Kirchenorgel sollte auch noch halbwegs glaubwürdig rüberkommen. Der Bass sollte aber auch so sauber, trocken wie möglich sein. Hier versuche ich es mit einem 15´Dipol. Der Rest ist für mich weniger interessant, da mir teilweise die Erfahrung fehlt. Z.B. Klangfarben oder Natürlichkeit. Ich kann einen Börsendorfer nicht von einem Steinway oder eine Stradivari von einer Guanerie unterscheiden. Wenn es für mein Gehör passt ist es gut. Oder Verzerrungen, Klirr. Wenn die Chassis eine gewisse Qualität haben und man keine Pegel fährt wo sie gestresst sind sollte das auch eine nicht so wichtige Rolle spielen. Nur meine Ansicht der Sache. Gruß Tommi
Gestern, 13:48
Hallo Tommy,
Rundumstrahler sind mein Steckenpferd aber ich schaffe es nicht sie in unserem 50qm2 vernünftig zu platzieren. Ich finde, das "Luftige" lässt sich aber auch mit breit abstrahlenden Chassis und rückwärtigem Hochtöner gut erzielen. Bei meinem aktuellen Projekt sind 10" Bässe von Purifi mit der 142mm Monsterkalotte und dem T34 Hochtöner, beide von Bliesma am Start. Sogar der Prototyp mit Schrottgehäuse klingt schon besser als 95% der Lautsprecher mit 5stelligem Preisschild, die ich in den letzten 40 Jahren gehört habe. Mich würde interessierten, mit welchen Chassis Du arbeiten möchtest. LG paco
Hi Paco.
Ich hätte wetten können das Du dich meldest. Du hattest doch damals den Rundumstrahler-Thread eröffnet. Falls Du nicht drauf geachtest hast: Der Thread wurde wiederbelebt. Es wurden 1/2 Sachen durchgespielt, teilweise schon simuliert. Darunter meine Idee. Sind aber günstige Chassis: Monacor SPH 176, 80- 300Hz Fostex FE 127 ACR, 300 bis über 6 kHz. Darüber ein SHT. Entweder AMT oder ein Bändchen. Untenrum der Dipol. Aber genug OT. Schau da mal rein. Gruß Tommi
Gestern, 17:18
Gestern, 22:13
Nur mal so für mich: ihr wollt einen Rundumstrahler haben und erhofft euch dann eine gute Bühnenabbildung?
Molto importante: Auslenkungs- und Leistungsbedarf von Chassis
(Gestern, 22:13)JFA schrieb: Nur mal so für mich: ihr wollt einen Rundumstrahler haben und erhofft euch dann eine gute Bühnenabbildung? Ich bin da raus mit dem Rundumstrahler. Die Bühnenabbildung mit einem Rundumstrahler, wenn er richtig gut gemacht ist gelingt sehr gut. Hör dir mal die MBL 101 an. Der Lautsprecher verschwindet komplett, Breite gelingt sehr gut und die räumliche Tiefe lässt fast jeden Direktstrahler alt aussehen. Ist aber eine ganz andere Welt, und mißlingt bei 99% der Versuche. Vor allem dann, wenn der Boxenbauer denkt, ein Kegel über den Billigbreitbänder, ein Bass drunter und gut ist. paco
Vor 5 Stunden
(Gestern, 09:26)walwal schrieb: Die extreme Bündelung im Hochton und Intermodulation wenn als Vollbereich betrieben + das Gezappele waren es wohl. Auch die Pentaton mit B 200 und 4 BG20 konnte ich nicht anhören, obwohl ich ja Visaton "mag". Aber wie schon erwähnt, andere fanden das toll.Moin, die Pentaton hat eine phänomenale Raumabbildung (und die Musiker haben Lebensgrösse!) und der völlig unbeschaltete B200 hat wirklich nichts störendes an sich. ABER: - das funktioniert nur exakt an einem Ort, deshalb nenne ich die auch die grössten Kopfhörer der Welt. Zwei Hörer nebeneinander sind einer zuviel... - gegenüber der Abbildung ist die Feinauflösung des B200 etwas eingeschränkt, ist halt kein AMT. Da ich ortsfester Hörer bin und vermutlich alterbedingt für das Bling Bling ganz oben eh nicht mehr empfänglich, sind das meine Lautsprecher! Ach ja, zur Intermodulation: ab 100 Hz betrieben bewegt sich bei der Pentaton auch bei Mörderpegel nix - 99dB/1W/1m.
Gruß Klaus
Meinen tut der, der zum Wissen zu faul und zum Glauben zu schwach ist (Lisa Eckart)
Vor 4 Stunden
Wie gesagt, die Geschmäcker sind verschieden.
Vor 4 Stunden
Hi Paco.
Hatte mich vertan. War nicht dein Thread, sondern der von Plüschisator. Wurde vor knapp 2 Jahren wiederbelebt: https://www.diy-hifi-forum.eu/showthread...313&page=5 Ab Seite 15 wird es interessant. @ JFA Ich will es auf jeden Fall mal ausprobieren. Gibt ja einige Konstruktionen, wenn auch wenige, wo es funktioniert. Vielleicht hab ich Glück. Gruß Tommi |
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