Vor 7 Stunden
(Vor 9 Stunden)Darakon schrieb: Bild 2 und 4 zeigen das Horizontale Abstrahlverhalten von 0° bis 180° (in 10° Schritten).Danke, und rosa?
Bild 1 und 3 sind eine Art Zusammenfassung.
Von oben nach unten:
schwarz = on axis
orange = predicted in room responce
dunkel blau = sound power
Rot: Sound Power DI
Die Aussage von Nubert, warum <1kHz kritischer sein soll, verstehe ich auch nicht.
Wenn ich zB einen Übergang von TT zu MT bei 350 Hz habe, ist die Wellenlänge beim Übergang ca 100cm = ~3ms. Gerade hier halte ich einen "Versatz" von 0,03ms eher unkritisches.
Allerdings würde ich auch hier mit DSP korrigieren, weil die TT häufig räumlich wesentlich tiefer angeordnet sind als der MT und das Schallzentrum aufgrund der Chassis-Geomterie noch weiter hinten liegt.
Ist natürlich auch Abhängig von der Abhörentfernung.
Beispiel: TT und MT sind 50cm in der Höhe versetzt. Hörentfernung beträgt 2,5 Meter. Dann beträgt der Laufzeitunterschied des TT gegenüber dem MT ~5cm.
Ja, ich würde beim Nubert argumentieren, dass die berühmten 0,5 ms bei tieferen Frequenzen auch noch weniger Perioden sind. Ich würde also erwarten, dass die Hörbarkeitsschwelle in ms ausgedrückt zu tiefen Frequenzen hin ansteigt. Dahinter steckt meine vielleicht naive Vorstellung, dass der jeweilig zuständige Bereich der Hörschnecke immer die gleiche Anzahl von Perioden braucht, bis er anspricht.

