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Projekt mit Germanium Transistoren - Testhörer gesucht
#61
Hallo,

Digitale Signale kann die Schaltung natürlich nicht verarbeiten.



Die Zusammenfassung des Tests ist nun fertig.
Der Text ist doch etwas länger geworden, wer Interesse am Lesen hat sollte sich etwas Zeit nehmen, vielleicht mit etwas entspannter Musik.
Über Rückmeldungen würde ich mich freuen.

Hier der Link: https://drive.google.com/file/d/1J7L-WVH...drive_link

Die Tage werde ich dann die Platinen vorstellen.

Viele Grüße
Frank
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#62
Hi,
hab mir deine Zusammenfassung durchgelesen.
Für mich ergibt sich daraus 1 Vermutung und 1 Erleichterung ?

Vermutung:
Angesichts der Klirrmessung des AD 149 gehe ich davon aus, dass die Messung an oder über der Clippinggrenze stattgefunden hat. Anders kann ich mir die Klirrwerte nicht erklären. Dazu passt auch das höchste hfe aller getesteten Transistoren.

Erleichterung:
Angesichts der Klirrmessung des AD149 und der in der Tabelle überschwänglichen Klangbeurteilung brauche ich mir wohl den Rest meines Lebens um Verzerrungen keine Gedanken mehr zu machen. ?

Das überrascht mich nicht mal gar zu sehr. In der Musikproduktion werden Harmonische ganz bewusst eingesetzt, um Aufnahmen mehr "pep" zu geben.
am Ziel
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#63
(08.09.2026, 18:25)kboe schrieb: Das überrascht mich nicht mal gar zu sehr. In der Musikproduktion werden Harmonische ganz bewusst eingesetzt, um Aufnahmen mehr "pep" zu geben.

Eben. Für's Sounding braucht man keine längst obsoleten Bauteile.
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#64
Wieso so negativ?
Röhren braucht auch schon längst keiner mehr und Vinyl auch nicht.  Angel

Warum soll man irgendjemandem den Spass an der Sache madig machen?

Die Transen werden hier doch nicht als snakeoil gepriesen...
am Ziel
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#65
Moin,
mich erinnert das an meinen ersten selbst gebauten Stereoverstärker mit AD 139, eine Siemensschaltung veröffentlicht in der Funkschau. Was mich wunderte, dass der auf Anhieb  auf der selbst mit Stift gemalten und dann geätzten Platine mit Klangregelung und umschaltbaren Mikrophon und Schaltplattenspieler Eingang funktionierte, es war vor etwa 60 Jahren.
Das Teil befeuerte meine ersten richtigen Lautsprecher mit ISOPHON Theater PH2132E ..und soundete Mersey Beat und Rock auf Lärm komm heraus...so 5 Jahre lang.
Damals war das super Smile...aber dann habe ich das Teil zu einem Universalladegerät umgebaut.
Die Quasikomplementär Endstufen mit den 2N3055 haben ihn abgelöst........
Nöh, brauchete ich schon damals nicht mehr Angel.

Gruß Kalle
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#66
Hallo Kalle,

mit Verlaub, mit dem von Dir geschilderten Verstärker hat meine Schaltung eigentlich nichts gemeinsam.

Viele Grüße
Frank
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#67
Moin Frank,
wahrscheinlich. An die Treiber kann ich mich nicht mehr erinnern, aber so ab 1970 waren die ADs in der Hifi-Welt verschwunden. Es startet die große Zeit der Siliziumtransistoren im Leistungsbereich. In der Signalverarbeitung waren die BC107/109 schon länger Standard. 
Gruß Kalle
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#68
Hallo,

So, wie versprochen die beiden Platinen.

Sie wirken vielleicht etwas groß, aber man braucht ja etwas Platz für vom Gehäuse größere Transistoren. Auch sind die Kondensatoren – je nach Modell – doch etwas größer. Für die maximale Flexibilität habe ich jeweils mehrere Bohrlöcher vorgesehen, sodass Kondensatoren in den gängigen Rastern von 10, 15, 22,5 und 27,5 mm verwendet werden können. Es funktionieren radiale und axiale Typen.
Die Eingänge und Ausgänge habe ich auf eine Seite der Platine gelegt, sodass ein Cinchterminal (z.B. Reichelt Bestellnummer CBP4) verwendet werden kann. Natürlich kann man die Ein- und Ausgänge auch mit entsprechenden Kabeln an Buchsen eigener Wahl verdrahten.
Die externe Spannungsversorgung wird über einen Widerstand und einen Elko nochmals gefiltert. Alternativ gibt es Platz für eine kleine Drossel, die Störungen von Schaltnetzteilen vorbeugen kann.
 
Die „Single“-Platine ist ca. 100 x 75 mm groß. Sie kann einen Transistor aufnehmen, der gewechselt werden kann. Die bestückte Platine ist beispielhaft mit WIMA Kondensatoren gezeichnet, natürlich funktionieren da auch andere Marken. KiCad kann keine IC-Fassungen darstellen, daher sieht man da jetzt ein 8-poliges IC. Hier sitzt natürlich eine IC-Fassung.
 
   
   

 
Hier die „Switched“ hat Platz für drei Transistoren. Größe der Platine ca. 135 x 100 mm. Beim oberen Steckplatz ist etwas mehr Platz für gehäusemäßig größere Transistoren. Es wird ein Standardstufenschalter mit 3 x4 Kontakten, also drei Schalterstellungen verwendet. Ansonsten gilt das Gleiche wie für die „Single“ Version.

   
   

Viele Grüße
Frank
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