(Vor 7 Stunden)FF schrieb: Nur weil der Summenvektor in der oben zitierten Grafik im rechten Winkel zur Symmetrieachse der beiden anregenden longitudinalen Schallwellen steht, ist das noch keine Transversalwelle. Auch der Summenvektor bleibt eine Longitudinalwelle.
Selbst wenn der Summenvektor stetig ist, kommt es auf die Quellposition eines bestimmten Schalls an. Diese existiert und kann sich mit den Phasen der beiden Schallquellen verändern. Das beweist, dass die Phasen der beiden Schallquellen, nachdem sie ihre Funktion erfüllt haben, den Kern der Schallwiedergabe bilden. Schaltet man einen der Lautsprecher ab, … ist zwar noch Lautstärke vorhanden, aber die Schallkoordinaten fehlen.
Wäre ich nicht in die Phasenproblematik der Elektronik involviert, würde ich dazu nichts sagen. Da ich mich aber intensiver damit auseinandergesetzt habe als jeder andere, weiß ich, was die Phase in einem Verstärker verschieben kann. Was die Akustik betrifft, kann man sich wahrscheinlich denken, was die Phasen verschiebt und wie man sie „erhält“. Phasen gewinnen also mit der Entwicklung der Audiotechnik eine besondere Bedeutung.
Ich diskutierte einmal mit einem erfahrenen Elektronikingenieur über Phasen, und er fragte mich: „Wer überwacht die Phasen, und warum ist das notwendig?“ Ich antwortete, dass ich sie überwache, weil die Phasen die Klänge in meiner Szene anordnen sollen, was die Geräte korrekt und fehlerfrei anzeigen. Das ist etwas, was noch nicht jedes Studio versteht.
Grüße aus Völklingen, Valentin.