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FIR Filter
@ walwal

Es gbt ja auch genügend Chassis wo es sich lohnt etwas Hand anzulegen.
Ich hab ja den Thread nit dem Monacor. Ab ca. 300Hz soll ein 25 Jahre alter Fostex FE127 ACR übernehmen. Der soll wiederum über 6kHz von einem SHT abgelöst werden. Trotzem hat der obenrum 2 schmalbandige Spitzen die nach Resonanzen aussehen. 
Deswegen wollte ich wie Josh sagte, 1-1,5 Oktaven um den Übertragungsbereich herum das Chassis entzerren. Und das ist teilweise schmalbandig.

Gruß Tommi
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Das ist ok.

https://hifiakademie.de/?id=6.3.7.3&si=M...MjkuODl8IA
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(17.02.2026, 07:03)JFA schrieb:
Du willst also mit IIRs die Raummoden glatt ziehen? Und dann die verbliebene GLZ mit FIR?

Wie bereits geschrieben werkelt bei mir ein DBA. Also Moden bis ca 100Hz sind kein Thema. Aber ja, der Freqenzgang wird mittels IIR geglättet. FIR ist optional für die (über alles) Phasenkorrektur.
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Ach für solche Wer hat Recht Diskussionen auf Seite 20 ist mir die Lebenszeit echt zu knapp
Grüzi
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Ja aber wieso denn? Ich verstehe nicht, was du mit Zwang meinst? Wenn du die Phase linearisieren willst, dann erhälst du ein frequenzabhängiges Delay. Das ist ein Zwang, ja, weil uns das Universum nichts anderes erlaubt. Da kann keine Software was dagegen tun. Was dir eine Software sonst noch für Grenzen aufzwingt, dafür kann das Universum nichts.
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Ja genau das war mein Ansinnen  Wink

Zitat:Wie bereits geschrieben werkelt bei mir ein DBA. Also Moden bis ca 100Hz sind kein Thema. Aber ja, der Freqenzgang wird mittels IIR geglättet. FIR ist optimal für die (über alles) Phasenkorrektur.

und meine Frage zu Beginn des threads. Ist die klangliche "Verbesserung" so groß , dass wie meinem Fall dazu eine Neuinvestition in zwei "firfähige" FA 122 und einer FA252 sinnvoll ist .

Grüße Thomas
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Ich meine: nein. Nicht aus praktischer Erfahrung, sondern Berichten. Wenn die IIR-Weiche richtig gemacht ist. Man muss nicht immer dem Optimum nachjagen. Wenn man zufrieden ist, einfach Musik genießen. Lieber in Raumakustik investieren.
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(Gestern, 10:34)walwal schrieb: Ich meine: nein. Nicht aus praktischer Erfahrung, sondern Berichten. Wenn die IIR-Weiche richtig gemacht ist. Man muss nicht immer dem Optimum nachjagen. Wenn man zufrieden ist, einfach Musik genießen. Lieber in Raumakustik investieren.
Guter Vorschlag,
seit dem ich einen Besselfilter verwende bin ich sehr zufrieden ....der Raum ist eher pfegebedürftig.

Gruß Kalle
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Ich kenn nur Fusselfilter. Hihi. Wie wo Besselfilter?
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Bei mir heißt das Fusselsieb Wink.
Der Besselfilter ist eher flach und besser in  Gruppenlaufzeiten und Phasengang.
Jrooß
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Weiß ich, aber wo setzt du das ein und was hat das mit FIR zu tun?
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(Gestern, 16:38)walwal schrieb: Weiß ich, aber wo setzt du das ein und was hat das mit FIR zu tun?

Ich setze das zwischen 15" Zoll Bass und Hochtonhorn bei 800Hz ein. Ich interessiere mich sehr für das FIR Thema, aber die Motivation sofort einzusteigen und umzusetzen fehlt mir noch, weil diese Kombination so schon sehr zufriedenstellend arbeitet.
Bezug ist da dein Post #168.
Gruß
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Alles klar. Danke.
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Werte FIR Proponenten,
Respektierte FIR Skeptiker,

Ich wollte zu diesem offensichtlich kontroversen Thema eigentlich schweigen, möchte nun aber versuchen zur Schlichtung beizutragen, denn die Diskussion ist alt und praxistaugliche Lösungen sind (abseits theoretischer und perfektionistischer Erwägungen...) mbMn seit ~20 Jahren gefunden:

~2009 begann meine praktische Erfahrung mit FIR und IIR Filterungskombinationen zur Abstimmung von Lautsprechern an sich und deren Abstimmung auf raumakustische Gegebenheiten. Mechanische Raumakustikkorrekturen waren und sind bei mir wegen subjektiver Wohnzimmeruntauglichkeit nicht möglich, also war und ist Kompromissakzeptanz nötig.

Ich benutze seit ~2009 PDC-2.6p DSPs von DEQX (nicht mit den DCX DSPs von Behringer verwechseln!). Schon damals boten die DEQX Geräte IIR und FIR Filter an, aber eben mit einem eigenen, zweischrittigen Abstimmungsverfahren, das ich immernoch (bei allem Leistungsfortschritt und aller Verfeinerung der Technologien) gut anwendbar empfinde:

1. Jede Box wird (möglichst reflektionsarm bzw. möglichst weit weg von reflektierenden Objekten/Flächen aufgestellt) mit Hilfe von (vor der ersten Reflektion im Impuls-Zeitdiagramm) gefensterten Messungen in Frequenzgang und Gruppenlaufzeit mit FIR Filtern linearisiert, bis zu 3-Weg-Systeme werden so mit FIR-Filtern und -Weichen behandelt. In meiner Praxis ergab sich ein ab 300-400Hz beginnender Einsatzbereich der FIR Filter.

2. Am Hörplatz und in dessen Umgebung werden (nach Abschluß von 1. und Aufstellung am gewünschten Ort) einige bis mehrere ungefensterte Messungen erstellt. Diese werden manuell oder automatisch oder aus beidem kombiniert mit IIR maximal 16 IIR PEQ Filtern in eine Raum- und Hörpräferenzabstimmung umgesetzt. Die PEQ Abstimmungen und Veränderungen sind während Musik spielt möglich.

Wenn ich die Boxen umstelle, die Möblierung verändere, umziehe oder was immer, ich brauche nur Schritt 2 durchzuführen und höre wieder Musik Big Grin Ich bin mit dem beschriebenen Zweischrittverfahren bis jetzt gut zurechtgekommen, habe für mich sehr gut klingende Boxen-/Raum-Kombinationen zustandegebracht...
Flexed_bicep Nerd Thumbs_up
Beste Grüße,
Winfried

PS: "Nur die eigene Erfahrung hat den Vorzug völliger Gewissheit" (Arthur Schopenhauer)
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(Gestern, 07:45)JFA schrieb: Ja aber wieso denn? Ich verstehe nicht, was du mit Zwang meinst? Wenn du die Phase linearisieren willst, dann erhälst du ein frequenzabhängiges Delay. Das ist ein Zwang, ja, weil uns das Universum nichts anderes erlaubt. Da kann keine Software was dagegen tun. Was dir eine Software sonst noch für Grenzen aufzwingt, dafür kann das Universum nichts.

Ja das ist ja richtig. Ohne Vorlauf / Delay, keine Phasenkorrektur möglich. Da sind wir daccord.
Aber man kann wählen wie viel Delay man in Kauf nehmen möchte. <- Das ist, was ich versuchte zu unterstreichen.
Man läuft nicht Gefahr, durch das bloße Erwägen einer Korrektur, plötzlich Opfer eines unkontrollierbar langen Delays zu werden.
Das ist ein Parameter den man steuern kann, Kompromiss, wie alle anderen. 
Viele User lassen es aber im Default-Value, aus Unwissenheit, und denken die Nachteile sind halt Prinzip-gegeben.
Das verschenkt Potential.

(Gestern, 17:44)wgh52 schrieb: Werte FIR Proponenten,
...
Flexed_bicep Nerd Thumbs_up

Hallo Winfried  Smile
Das nenne ich dann wohl einen klassischen Fall von Workflow / Bedienungskomfort + Effizienz. 
Kein Feature dabei das FIR als Prinzip bedingt.
Wohl aber in der Praxis oft eleganter anzuwenden. Genau das habe ich auch versucht zu sagen.

Bisher habe ich bei IIR Software/Interfaces nur entweder oder gehabt:
- manuelle Korrektur, jeder einzelne Filter Q/F/dB von Hand setzen -> zäh
- Auto Korrektur -> Algorhytmus versucht Spiegelkurve mit Filtern nachzubauen -> uneffizient (zu viele Filter), ungenau (fehlende Gewichtung)

Mit FIR oft "automatisch, zack, sitzt".


Wenn man nur 3 Bassmoden ausnotchen will, oder marginal EQ für tonalen Ausgleich möchte, kommt das natürlich noch nicht zum tragen.
Dann kann man guten Gewissens IIR einsetzen.
Macht man wie Winfried ein komplexes System mit Weichen, Treiber- und noch Raumkorrektur alles zusammen, dann wird FIR wesentlich effizienter.
Grüzi
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(Vor 6 Stunden)josh_cpct schrieb:
(Gestern, 07:45)JFA schrieb: Ja aber wieso denn? Ich verstehe nicht, was du mit Zwang meinst? Wenn du die Phase linearisieren willst, dann erhälst du ein frequenzabhängiges Delay. Das ist ein Zwang, ja, weil uns das Universum nichts anderes erlaubt. Da kann keine Software was dagegen tun. Was dir eine Software sonst noch für Grenzen aufzwingt, dafür kann das Universum nichts.

Ja das ist ja richtig. Ohne Vorlauf / Delay, keine Phasenkorrektur möglich. Da sind wir daccord.
Aber man kann wählen wie viel Delay man in Kauf nehmen möchte. <- Das ist, was ich versuchte zu unterstreichen.

Gut, da gehe ich mit.
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