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Franky schrieb:Also da ist hinter der Dustcap ein kleiner Ringmagnet direkt auf den Polkern geklebt. Bin kein FEM Profi und kann nicht genau sagen was das bezweckt.
Hallo Frank,
Hier unter den Punkt "Beseitigung von FFM" erklärt.
Gruß
Michael
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27.10.2021, 13:44
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.10.2021, 13:51 von Jesse.)
Hallo Michael,
danke für den Link, sehr interessant und aufschlussreich.
"Die erste besteht darin, die Induktivität zu verringern, indem die Permeabilität des Pols verringert wird...
...ersetzen wir den größten Teil des Pols komplett durch ein Stück vorgesättigten Materials (dh einen Permanentmagneten)."
Das Aufsetzen eines Permanentmagneten auf den Polkern wird sicher nicht gleich effektiv sein aber es könnte in die richtige Richtung gehen und durchaus eine signifikante Verbesserung bewirken.
Eine FEM-Analyse könnte jetzt sehr hilfreich sein oder jemand der sich zutraut das zu messen.
Gruß
Jesse
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Jesse schrieb:Das Aufsetzen eines Permanentmagneten auf den Polkern wird sicher nicht gleich effektiv sein aber es könnte in die richtige Richtung gehen und durchaus eine signifikante Verbesserung bewirken.
Nur wie, anziehend oder abstoßend?
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Kalle schrieb:Nur wie, anziehend oder abstoßend?
Jesse schrieb:FEM-Analyse... oder... messen.
.........
Gruß
Jesse
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Mal nach Seas Hexydym suchen (am Besten bei Bildern, manche sieht man zerlegt)

....dann kann olle Ferritring oder auch gleich das ganze Magnetsystem ab :built:
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fosti schrieb:...dann kann... gleich das ganze Magnetsystem ab :built:
Wenn das noch einigermaßen einfach ginge, hätte ich daran vielleicht noch Spass aber so... :built: ... neee.
Gruß
Jesse
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Wenn ichs richtig verstanden hab, ist die Hauptursache für FFM die große Differenz der Induktivität über +- Xlin... Insbesondere bei tiefen Frequenzen... Das müßte man doch recht einfach messen können ( imho würde eine 2-Punkt Messung schon ausreichen, um zu erkennen ob es was bringt . Einmal in Nullage der Membran, einmal Xlin nach innen ???? )
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Beim SPH-135KEP ist der Magnet so auf den Phaseplug geklebt das er von dem Polkern abgestoßen wird. Er wird leicht angeklebt und mit einer Schraube durch den Polkern festgeschraubt.
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Danke,
das habe ich befürchtet.
Jrooß
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Ein Stück Gewindestange auf den Neodymmagneten kleben und die Gewindestange in eine Ständerbohrmaschie einspannen.
Nun das Chassis darunter fixieren und den Neodymmagneten (mit etwas Kleber darunter) auf den Polkern absenken.
Den Kleber mit ein bisschen Druck aushärten lassen und anschließend den Phaseplug auf die Gewindestange schrauben.
Gruß
Jesse
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So habe ich mir das auch gedacht, bis mir was einfacheres einfiel .... aber das muss ich erst einmal testen. Es gibt die Neodymscheiben mit Senkkloch und mit Nord oder SÜD Magnetisierung. Ich habe mal beide bestellt. Mal testen welche der richtige Pol ist.
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Warum Neodym? Bei den SPH-xxxKEP und den PA-Chassis SP-10A/302PA, SP-12A/302PA und SP-15A/402PA sind es Ferritmagnete. Viel hilft nicht immer viel.
Ich zeig euch morgen mal weitere Maßnahmen z.B. an den KE Modellen die ich mir auch nicht so ganz erklären kann.
Übrigens Chassis die es seit über 20 Jahren gibt.
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Franky schrieb:Warum Neodym?
Moin Frank,
ganz einfach, weil man aus Neodym Magnete in allen Größen auch mit Schrauben oder Senkloch für Schrauben bekommt. Das Angebot von Ferritmagneten bis 23mm mit dieser Ausstattung findet man nicht. Bei größeren Magnetkernen findet man da eher etwas.
Jrooß Kalle
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Jesse schrieb:Ein Stück Gewindestange auf den Neodymmagneten kleben und die Gewindestange in eine Ständerbohrmaschie einspannen.
Nun das Chassis darunter fixieren und den Neodymmagneten (mit etwas Kleber darunter) auf den Polkern absenken.
Den Kleber mit ein bisschen Druck aushärten lassen und anschließend den Phaseplug auf die Gewindestange schrauben.
Kleber (Epoxyd) auf dem Neodym kann ich mir vorstellen, dass das hält.
Aber der auf die Gewindestange verklebte Magnet könnte sich je nach Kleberqualität ziemlich rasch wegdrehen, wenn er sich der Polplatte nähert.
Da bin ich eher bei Kalles Lösung: Neodym-Magnet mit Schraubloch, Senkkopfschraube durch und von oben Kontermutter dagegen. Dann auf dne Polkern absenken.
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sverre73 schrieb:Neodym-Magnet mit Schraubloch, Senkkopfschraube durch und von oben Kontermutter dagegen.
Das ist klar die bessere und deutlich einfachere Lösung.
Allerdings würde ich auch das mit einem Tropfen Kleber fixieren, damit sich die Schraube/Mutter durch die Vibrationen nicht möglicherweise irgendwann löst.
Gruß
Jesse
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Einen Neodym Magneten nachträglich mechanisch zu bearbeiten ist eine ebenso schlechte Idee, wie ihn zu erhitzen.
Zudem ist eine Remagnetisierung wesentlich aufwendiger als bei Ferrit Magneten.
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Moin,
hier wird über einen Kompensationsmagneten auf dem Polkern gesprochen?
Also wird der Magnet "abstoßend" angebracht?
Verändern sich die (gleichen) TSP Werte wie beim klassischen "hinteren" Komp-Magnen?
Die Größe der Veränderung meine ich nicht.
Gruß Karsten
Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein.
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Hier sind sie, es gibt sie in Nord- und Südpolmagnetisierung, beim Polkern muss man dann sehen was gebraucht wird mit der Senkkopfschraube nach oben.
jrooß Kalle
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4711Catweasle schrieb:Moin,
hier wird über einen Kompensationsmagneten auf dem Polkern gesprochen?
Hallo Karsten,
Nicht vollständig kompensieren. Das Magnetfeld günstiger formen, damit über alle Frequenzen eine gleichmäßigere Bewegung der Membran möglich wird - so hab ich es verstanden.
Meh dazu hier:
https://audioxpress.com/article/voice-co...d-solving/
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