Hmm, Teil3 der Neodym Magnet, Teil4 Eisen... Dadurch steigt die Induktivität weniger stark, wenn sich die Membran nach innen bewegt...Bei üblichem Polkern kommt dabei ja immer mehr Eisen in die Schwingspule....
Ein Magnet auf dem Polkern ändert da nichts nennenswertes, OK, Qts könnte ewas abnehmen.
sverre73 schrieb:Nicht vollständig kompensieren. Das Magnetfeld günstiger formen, damit über alle Frequenzen eine gleichmäßigere Bewegung der Membran möglich wird - so hab ich es verstanden.
Meh dazu hier: https://audioxpress.com/article/voice-co...d-solving/
darauf hat meine Frage nicht gezielt... der Begriff ist halt gefallen.
Den Artikel habe ich gelesen - in der kruden Google Übersetzung.
Mich interessiert der praktische Aspekt, abstoßend oder anziehend oder egal ?
Bizarre schrieb:Hmm, Teil3 der Neodym Magnet, Teil4 Eisen... Dadurch steigt die Induktivität weniger stark, wenn sich die Membran nach innen bewegt...Bei üblichem Polkern kommt dabei ja immer mehr Eisen in die Schwingspule....
Ein Magnet auf dem Polkern ändert da nichts nennenswertes, OK, Qts könnte ewas abnehmen.
Das vermute ich auch....mich interessiert welche Parameter beeinflusst werden könn(t)en?
Gruß Karsten
Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein.
28.10.2021, 19:36 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28.10.2021, 19:58 von Bizarre.)
Wenn ich auf dem Polkern einen Magnet abstoßend montiere, wird der ürsprüngliche Sreufluß nach hinten verdrängt, ergo müßte der Fluß im Magnetspalt verstärkt werden... Welchen Einfluß das auf BL über X hat, k.A.. Da kommt mein "Bauchgefühl-FEMM" an seine Grenzen.....Könnte ja auch die Sache "verschlimmbessern"
Ich werde das bei Gelegenheit mal messen was das mit und ohne Magnet und mit und ohne Messingring ausmacht. Der Messingring ist wohl eher ein Kurzschlußring als eine Membranbeschwerung obwohl an ungewöhnlicher Stelle montiert. Aber eigentlich ist es ja egal wo sich was relativ zueinander bewegt und wenn man dann noch zwei Fliegen mit einer Klappe fangen kann.
Jo, bin schon gespannt was da abgeht..... Meine Idee dazu wäre, 20x5mm N30 ( hab ich ein paar von rumliegen...) in ein 22x1mm Kupferrohr einkleben .. Leider kein BG20 im Fundus :o und kein Klippel
Schöne Bastelei ... wirklich spannend, aber wie erfolgt die Bewertung? Q ändert sich. Purify hatte aber auf die Eliminierung von Nichtlinearitäten im Antrieb fokussiert (vor allem ohne weiteren Magnet). Aussagen zu Q hatte ich in dem Artikel nicht wahrgenommen.
egal, Kalle, du mußt jetzt aber auch mit verschiedenen Schrauben messen: Messing, Standardstahl, etc :prost:
Moin,
vielleicht tut es doch schon die Impedanzkurve.
Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht.
Aber wir spekulieren hier ja schon lange nur so hier herum, wer versucht es zuerst?
Jrooß Kalle
29.10.2021, 07:22 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29.10.2021, 07:36 von fosti.)
Ich habe ja einige elektromagnetische Aktoren ausgelegt, aber was das soll ist mir nicht ersichtlich. Ein Kompensationsmagnet auf der Polplatte hatte je eigentlich nur(!) die Aufgabe, das kleine Streufeld zu kompensieren um LS Röhren-TV tauglich zu machen. Die Auswirkungen auf die TSP sind erwartungsgemäß und wie die Messungen oben ja auch zeigen eher marginal. Ist ja auch klar, denn der Kompensationsmagnet hat ja fast keine Flussführung durch Eisenwege. Aber er macht was er soll, das im Vergleich zum Luftspaltfeld recht kleine(!) Streufeld zu kompensieren. Der noch kleinere Magnet unter der Phaseplug (Durchmesser 25mm?) wird es noch schwerer haben, da was zu bewirken, geschweige denn die Polschuhe am Luftspalt in die Sättigung zu treiben. Auch er ist ja nicht in eine Flussführung eingebettet, sondern arbeitet wie ein Kompensationsmagnet zum größten Teil schön auf Luft, welche eine in der Größenordnung 1000-fach geringere Leitfähigkeit hat, als Eisen.......
Magnetische Flussdichte ist "Magnetischer Fluss / Fläche" Einheit T(esla) = Wb / m^2 = Vs / m^2
Nein Kalle, das ist nicht richtig. Sie haben zwar eine höhere Remanenzflussdichte, als Ferritmagnete (sagen wir Faktor 2). Aber auch die müssen "ihre" Feldlinien durch Luft "quetschen". Das ist extrem ineffektiv.
fosti schrieb:Ein Kompensationsmagnet auf der Polplatte hatte je eigentlich nur(!) die Aufgabe, das kleine Streufeld zu kompensieren... Die Auswirkungen auf die TSP sind erwartungsgemäß und wie die Messungen oben ja auch zeigen eher marginal.
Eine Änderung des Qes von 0,5 auf 0,35 hältst du für marginal? Eine gewagte Aussage.
Übrigens: Der Schalldruckpegel wird durch diese marginale Maßnahme um ca. 2 dB gesteigert.
Gruß
JesseGood Vibration
Die Realität ist in Wirklichkeit etwas komplizierter.
29.10.2021, 12:32 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29.10.2021, 12:49 von fosti.)
Jesse schrieb:Eine Änderung des Qes von 0,5 auf 0,35 hältst du für marginal? Eine gewagte Aussage.
Übrigens: Der Schalldruckpegel wird durch diese marginale Maßnahme um ca. 2 dB gesteigert.
Nehmen wir mal an die Formel von HSB für Qes ist richtig:
Qes = (2*pi*fs*Mms*Rdc)/BL^2
Dann müsste die magnetische Flussdichte im Luftspalt durch den Kompensationsmagneten um 0,24T steigen (Bis auf Qes und B bleibt ja alles gleich, auch L)
Visaton gibt die Flussdichte mit 1,2T an. Das wäre eine Steigerung um fast 20% auf 1,44T......hmmm.....ich weiß nicht ......:dont_know: