PS: Die aufgesetzte Front des HT ist nur verschraubt: so lange der Treiber/Hornkombi auf seiner Rückseite nicht mit dem Verstärkermodul kollidiert, habe ich auch die Möglichkeit, Hörner auszuwechseln….
(18.12.2025, 12:01)JBLSE schrieb: Ich bin gespannt was eine mechanische Dämpfung der Backen bringen wird, ich habe den Eindruck die haben selbst ein akustisches Eigenleben, das vielleicht optimiert werden kann…
Hallo Daniel,
das Material ist so dick und die Struktur so steif .... ich vermute einmal nichts.
Viel interessanter ist es wahrscheinlich das Montagebrett rundherum mit einem Streifen Moosgummi vor dem Festschrauben zu bekleben und ebenso eine weiche Dichtung unter das Horn zu legen. Das entkoppelt etwas vom vibrierenden Tieftongehäuse, das wirklich ein akustisches Eigenleben hat, dass man deutlich mit Handauflegen spüren kann. Das 2342 des 3678 ist nur am 2425 festgeschraubt, da vibriert nix.
19.12.2025, 08:26 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.12.2025, 08:30 von Kalle.)
Beide 1" Treiber haben das seit Jahrzehnten benutze gleiche Universalgewinde 1 3/8 TPI.
Fortschritt ist hier deutlich zu sehen, der BMS5531 kann nach meiner Einschätzung alles besser als der alte Bolide JBL 2425HS.
S ist die Bezeichnung für OEM Exemplare, denn dieser Treiber war im freien Verkauf nur für Bolzenverschraubng zu haben.
Beim 2426 war das anders, ihn gab es mit einem Adapter mit Bolzenverschraubung den man vom Gewindeflansch abschrauben konnte.
Beide JBL Treiber sind nahezu identisch, der 2426 ist innen verkupfert um Wirbelströme zu verhindern. Beide Treiber haben ein sehr sehr starkes Magnetfeld. Der BMS wiegt 530g, der JBL fast 7 mal so viel.
Der BMS wird zur Zeit bei Blue-Music.de für 160€ angeboten, der 2426 kostete als er noch angeboten wurde 625€.
Hallo Daniel,
ich weiß nicht wie deine Hörner aussehen, bei meinen habe ich den Rand in der Öffnung rund gemacht. Es funktioniert nur ein Werkzeug richtig, kein Dremel (verschmiert), kein Cuttermesser (schneidet zu tief ein) sondern nur mit einem Schweizer Taschenmesser kann man den Rand sauber wegschälen.
Gruß Kalle
(18.12.2025, 15:02)Kalle schrieb: das Material ist so dick und die Struktur so steif .... ich vermute einmal nichts.
Hallo Kalle
Wenn man an die Backe klopft, wirkt die nicht schalltot sondern hat durchaus einen Eigenklang. Ich kann überhaupt nicht abschätzen, wie sich ein füllen mit Sand und verschliessen der beiden Hohlräume (prov. mit Klebeband) auf das Ausschwingverhalten auswirkt und ob sowas im Wasserfalldiagramm sichtbar wird.
Das wäre so ein Versuch, den ich nach der Optimierung mit DSP und Abstimmung der BR Resonanz ins Auge fasse.
19.12.2025, 23:49 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.12.2025, 23:52 von Dexan.)
(19.12.2025, 15:52)JBLSE schrieb: Wenn man an die Backe klopft, wirkt die nicht schalltot sondern hat durchaus einen Eigenklang. Ich kann überhaupt nicht abschätzen, wie sich ein füllen mit Sand und verschliessen der beiden Hohlräume (prov. mit Klebeband) auf das Ausschwingverhalten auswirkt und ob sowas im Wasserfalldiagramm sichtbar wird.
Sand (besonders Quarzsand) ist sehr effektiv. Allerdings ist es fast immer ein dauerhaftes Ärgernis weil es sehr schwer ist das wirklich dauerhaft dicht zu machen und es rieselt mehr oder weniger über die Zeit früher oder später immer wieder etwas heraus.
Mein Tipp wäre, trage stattdessen ein bis zwei Schichten Acryl Reparaturspachtel bzw Malerspachtel auf. Billig (ab ~5 Euronen die Tube) , enorm effektiv und schnell ohne Werkzeug, Fräsen etc erledigt. Ich habe damit auch meine McGee Biradialhörner und andere WGs/Hörner sehr gut stillgelegt.
(19.12.2025, 15:52)JBLSE schrieb: Wenn man an die Backe klopft, wirkt die nicht schalltot sondern hat durchaus einen Eigenklang. Ich kann überhaupt nicht abschätzen, wie sich ein füllen mit Sand und verschliessen der beiden Hohlräume (prov. mit Klebeband) auf das Ausschwingverhalten auswirkt und ob sowas im Wasserfalldiagramm sichtbar wird.
Sand (besonders Quarzsand) ist sehr effektiv. Allerdings ist es fast immer ein dauerhaftes Ärgernis weil es sehr schwer ist das wirklich dauerhaft dicht zu machen und es rieselt mehr oder weniger über die Zeit früher oder später immer wieder etwas heraus.
Mein Tipp wäre, trage stattdessen ein bis zwei Schichten Acryl Reparaturspachtel bzw Malerspachtel auf. Billig (ab ~5 Euronen die Tube) , enorm effektiv und schnell ohne Werkzeug, Fräsen etc erledigt. Ich habe damit auch meine McGee Biradialhörner und andere WGs/Hörner sehr gut stillgelegt.
(19.12.2025, 15:52)JBLSE schrieb: Wenn man an die Backe klopft, wirkt die nicht schalltot sondern hat durchaus einen Eigenklang. Ich kann überhaupt nicht abschätzen, wie sich ein füllen mit Sand und verschliessen der beiden Hohlräume (prov. mit Klebeband) auf das Ausschwingverhalten auswirkt und ob sowas im Wasserfalldiagramm sichtbar wird.
Sand (besonders Quarzsand) ist sehr effektiv. Allerdings ist es fast immer ein dauerhaftes Ärgernis weil es sehr schwer ist das wirklich dauerhaft dicht zu machen und es rieselt mehr oder weniger über die Zeit früher oder später immer wieder etwas heraus.
Mein Tipp wäre, trage stattdessen ein bis zwei Schichten Acryl Reparaturspachtel bzw Malerspachtel auf. Billig (ab ~5 Euronen die Tube) , enorm effektiv und schnell ohne Werkzeug, Fräsen etc erledigt. Ich habe damit auch meine McGee Biradialhörner und andere WGs/Hörner sehr gut stillgelegt.
(19.12.2025, 15:52)JBLSE schrieb: Wenn man an die Backe klopft, wirkt die nicht schalltot sondern hat durchaus einen Eigenklang. Ich kann überhaupt nicht abschätzen, wie sich ein füllen mit Sand und verschliessen der beiden Hohlräume (prov. mit Klebeband) auf das Ausschwingverhalten auswirkt und ob sowas im Wasserfalldiagramm sichtbar wird.
Sand (besonders Quarzsand) ist sehr effektiv. Allerdings ist es fast immer ein dauerhaftes Ärgernis weil es sehr schwer ist das wirklich dauerhaft dicht zu machen und es rieselt mehr oder weniger über die Zeit früher oder später immer wieder etwas heraus.
Mein Tipp wäre, trage stattdessen ein bis zwei Schichten Acryl Reparaturspachtel bzw Malerspachtel auf. Billig (ab ~5 Euronen die Tube) , enorm effektiv und schnell ohne Werkzeug, Fräsen etc erledigt. Ich habe damit auch meine McGee Biradialhörner und andere WGs/Hörner sehr gut stillgelegt.
Keine Ahnung was da schiefgelaufen ist, die Multi - Quote war nicht beabsichtigt, SORRY!!
20.12.2025, 09:15 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20.12.2025, 09:19 von Kalle.)
Moin ihr beiden Schwingungsphilisophen.
ihr beschäftigt euch mit einem fiktiven Problem .
In meinem langen Hörleben sind viele Hörner durch meine Hand gegangen.
Manche Hörner brauchen diese Dämpfung. Die alten Aluminiumhörner von Altec oder Vitavox z.B., die könnte man passend zu dieser Zeit in den Glockenstuhl hängen undmit ihnen das Weihnachtsfest einläuten .
Mit dem MsGee HL 1018 habe ich mich sehr intensiv beschäftigt und habe noch ein paar Ideen.
Bei den unter 4mm dicken Wänden muss man sehr viel stabilisieren und dämpfen, am besten in eine sandgefüllte Kiste einbauen.
Die JBL 2342/2344 sind mittlerweile seltene und teuere Sammlerstücke und Kulturgüter, sie zu verhunzen ist Blasphemie .
Natürlich kann jeder mit seinem Geraffel machen was er will, wenn er andere Menschen damit nicht schädigt.
Die 2342 und 2344 sind von der Konstruktionsform, der Materialwahl und Dicke optimiert , so dass sie von den von ihnen übertragbaren Frequenzen bei Montage auf einem festen Hintergrund keine Tuningklimmzüge braucht.
Wenn die Hörner schwingen, dann nur durch Anregungen durch den Midbass. Wenn man sie ins Gehäuse einschraubt sind sie diesen Gehäuseschwingungen fast hilflos ausgeliefert, selbst wenn man sie auf die Boxen stellt, muss man hier aufwendige Dämpfungsmassnahmen treffen oder mit einem massiven Stahlgestell berührungslos über die Boxen hängen.
So was gibt es im extremen High-End-Bereich.
Daniel, bei deinem 4425 Klon würde ich zwischen oberem Montagebrett und dem Boxgehäuse Moosgummi oder eventuell, igittigitt, Alubutyl einkleben, das Ganze ebenso auf der Rückwand des 2344 und unter die Linsenkopfbefestigungschrauben Nylon-Unterlegscheiben verwenden. Das müsste reichen.
Oder man fertigt die Box oder eben nur das Montage"brett" aus Granit oder Marmor.
Viel Spaß beim Bauen und Entwickeln!
20.12.2025, 09:20 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20.12.2025, 10:12 von JBLSE.)
So, es ist angerichtet. Mir gefallen die Rostfreien Schrauben sehr gut und werde auf eine Brünierung verzichten.
Nun fängt die Arbeit mit DSP und Abstimmung an. Ich weiss jetzt schon, dass ich sicher 2 Presets in der Flex brauchen werde: eine als Nahfeldmonitor und einer eher als Partybox.
superb .
Wo hast du die schönen Firmenschilder her?
Viel Spaß beim Messen und Abstimmen!
Du wirst sehen, das Flex wird deine Anlage sehr verbessern und verkleinern.
Selbst den Schallplattenspieler mit RIAA wird pseudosymmetrich angeschlossen die Wiedergabe verbessern .. viele Störgeräusche heben sich auf.
20.12.2025, 09:52 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20.12.2025, 10:01 von JBLSE.)
Was ich heute anders bauen würde:
1. Die Dinger wiegen fast 40 kg das Stück: ich würde die Verstärkereinheit in den Ständer einbauen, das macht das Ganze wesentlich mobiler.
2. Ich würde bereits furniertes Holz verwenden und auf Gehrung zuschneiden: Es ist mein Erstlingswerk: so grossflächig zu arbeiten ist sehr anspruchsvoll. Man sieht nun meine Fehler ziemlich gut.
Ansonsten passen diese JBLs gut ins Wohnzimmer!
Gruss Daniel
Die Schilder habe ich selber mit Power Point gezeichnet und bei einem der vielen Anbieter, die solche Alu-Kunststoff-Schilder anbieten, bestellt. Das Logo kommt aus dem Netz, die Schrift ist Arial und die Masse sind 8x20 cm.
Alles kein Riesending, und im Vergleich zu den Preisen von Originalen ein Klacks. Zudem brauche ich ja dank der Flex keine Drehschalter …
20.12.2025, 10:12 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20.12.2025, 10:15 von Kalle.)
[quote pid="330497" dateline="1766220749"]
. Zudem brauche ich ja dank der Flex keine Drehschalter …
[/quote]
Jetzt zu Weihnachten kannst du mit Schokolade ja an den Stellen kleine Zimtsterne aufkleben
Und die "Fehler" siehst nur du. Ja, so auf die 80 zugehend verwende ich auch keine 25mm dickes Multiplex mehr.
Meine Verstärker mit 100W/ 270W an 8 Ohm sind kaum größer als das Flex.
21.12.2025, 20:39 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21.12.2025, 20:41 von JBLSE.)
Ich hab mich mal intensiv in die Arbeit mit dem Design von Weichen eingelesen. Ich hab mich dafür Entschieden mal einen Setup führ einen Nahfeldmonitor zu erarbreiten.
Vom Vorgehen her habe ich HT und TT mit IIR Filtern einigermassen linearisiert, seitens TT nur bis 100 Hz.
Danach mit FIR die Weiche gebaut und die Phase möglichst auf 0 Grad kompensiert.
Schwierig war es, danach das Delay des TT sauber einzustellen.
Aber das Resultat sieht messtechnisch gut aus.
Aber danach die Hörprobe, absolut super! Das liegen Welten zwischen der ehemaligen KS CPA2 und dem, was da nun im Wohnzimmer steht. Und das im ersten Anlauf!
Hallo Daniel,
jetzt hast du ja wahrscheinlich schon eine ganze Zeit mit Hören deiner schönen 4425 Kombination gehört.
Hat sich die ganze Arbeit gelohnt?
Bei welchen Setup und welcher Trennung bist du jetzt gelandet? Reicht dir der Bass jetzt im Raum mit dem DSP optimiert aus oder "muss" noch ein Sub her?
Viele Grüße Kalle!
Hallo Kalle
Tatsächlich hatte ich viel Zeit und habe die auch ausgiebig genutzt, sowohl fürs messen als auch Musikhören.
Der Aufwand hat sich definitiv gelohnt, nicht nur klanglich sondern auch weil mich die Materie interessiert: während meinem Studium haben wir zwar die theoretischen Grundlagen zu digitalen Filtern gepaukt, aber anwenden konnten wir das Wissen mangels leistungsfähiger Technologie nur in der Regeltechnik.
Ich habe viele setups durchgehört, der erste war zu hochtonlastig. Aktuell höre ich so:
Linearisierung TT und HT mit IIR Filtern, die FIR Filter nutze ich als Weiche und Phasenlinearisierung und ein wenig Frequenzganglinesrisierung. Der Frequenzgang sinkt ab 500 Hz bis 18 kHz kontinuierlich um 2 dB.
Die Trennfrequenz liegt bei 1000 Hz, 96 dB pro Oktave mit einer halben Oktave Überlappung.
Das Timing musste ich interaktiv optimieren, da bin ich messtechnisch mit dem USB Mikrofon am Anschlag.
Subwoofer brauch ich keinen, ich denke da macht es vorher mehr Sinn, die Raumakustik zu verbessern. Überhaupt habe ich mit der Raumakustik noch nicht angefangen, das kommt noch.
Gestern, 12:20 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 12:21 von Kalle.)
Hallo Daniel,
die FIR-Filter sind für mich noch voller Geheimnisse, kommt irgendwann einmal.
Schön, dass sich der Aufwand für dich gelohnt hat.
Raumtuning läßt sich auch als Möbelierung tarnen .
In meinem alten Hörraum hatte ich auf der Rückseite offene Schallplatten- und Bücherregale, rechts und links im Reflektionsbereich offene CD-Regale als Diffusoren ... das hat ganz gut funktioniert.
Moin,
ich bin ja FIR unbeleckt , aber von 800Hz bis 1,4kHz und dem -6 db-Punkt bei 1 kHz sehen die Kurven in dem breiten Übergangsbereich aus wie eine ganz normale "flache" Weiche, darunter und darüber schneiden ja erst dann die brutalen Filter ab.
(Gestern, 16:40)Kalle schrieb: ... aber von 800Hz bis 1,4kHz und dem -6 db-Punkt bei 1 kHz sehen die Kurven in dem breiten Übergangsbereich aus wie eine ganz normale "flache" Weiche, darunter und darüber schneiden ja erst dann die brutalen Filter ab.
Genau. Das entsprechende Auswahlfeld "Shape" ist ungewohnt. Früher hieß das "Güte" (bzw. Butterworth, Bessel, LR usw.) und "Filter-Ordnung".
Was bietet rePhase da neben 1/2 Oktave noch an?
Gruß Klaus
Meinen tut der, der zum Wissen zu faul und zum Glauben zu schwach ist (Lisa Eckart)
Gestern, 22:33 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 22:51 von JBLSE.)
Die Auswahl zeigt schon ein paar Filter, LR und "normale" Filter, aber halt auch ein paar Filter die keinen "elektrotechnischen" Vater haben:
Grundsätzlich sind alle FIR Filter mit minimaler Phasendrehung kalkuliert, die Phasendrehung aufgrund der Filter geht also Richtung 0.
Die Filtercharakteristik ist sehr unterschiedlich, bei der Brickwall trennt die "Trennfrequenz" zu 100%, ein Overlapping von 3 Oktaven sieht so aus:
-6 dB im Bereich der 3 Oktaven, die überlappt sein sollen. Die Steilheit bei diesen Filtern lässt sich nur in vielfachen von 48 dB/Okt. wählen
Allerdings hängt die tatsächlich erzielbare Wirkung stark von der Anzahl verfügbarer Taps und der Frequenz ab, die man filtern will: tieffrequente Filter brauchen sehr viele TAPS wenn sie gut wirken sollen. so ab 500 Hz macht es bei einer FLEX überhaupt Sinn, mit FIR zu arbeiten. Und auch da ist es wichtig, immer wieder auch die Filter rechnen zu lassen und zu schauen, ob die erhoffte Wirksamkeit auch erreicht wird. Das Tool bietet ja entsprechende Kalkulationen an, die auf Basis der begrenzten Taps und Taktfrequenz die Resultate berechnen.
Und da sieht man dann auch, dass z.B. bei tiefen und hohen Frequenzen durchaus unschöne Effekte auftreten können, die halt dann auch je nach Filterdesign, "centering" und "windowing" unterschiedlich ausgeprägt sin.
Es macht Spass, sich mal damit ein wenig zu beschäftigen, und auch Klangdifferenzen zu ergründen. Was ich leider mit dem USB Mikrofon nicht habe ist eine saubere Timing-Referenz, um den Delay HT / TT sauber zu ermitteln: Mein Eindruck war, dass Zeitversatz-Fehler bei solchen Filtern stärker hörbar sind als bei IIR Filtern.
Versuchts mal!
Gruss Daniel
Von Begriffen wie „Güte“ kann man sich bei FIR filtern verabschieden: FIR-Technologie schwingt nicht wie ein L-C Schwingkreis, all die Stabilitätskriterien aus der klassischen Elektrotechnik sind obsolet.
Es ist möglich einen Frequenzgang zu glätten, ohne dass die Gruppenlaufzeit beeinflusst wird. Umgekehrt lässt sich auch die Gruppenlaufzeit bzw Phase ohne Einfluss auf den Frequenzgang korrigieren.
Nachteile der FIR sind die Rechen- und Speicherintensität sowie das Verhalten im Sperrbereich. Deshalb macht es durchaus Sinn IIR und FIR zu kombinieren.