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(11.01.2026, 22:33)JBLSE schrieb: Was ich leider mit dem USB Mikrofon nicht habe ist eine saubere Timing-Referenz, um den Delay HT / TT sauber zu ermitteln
Doch, das geht über einen Umweg. Miss die Impulsantwort der gesamten Box, da kann man den zeitlichen Versatz recht gut erkennen. Bei mehr als zwei Wegen misst man jeweils 2 Treiber und dann einen der letzten Messung mit einem 'neuen'.
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 16:10 von Azrael.)
Du könntest dir auch mit einer akustischen Timing-Referenz behelfen, das geht auch mit einem USB-Mikrofon. Das war unter anderem auch
hier,
hier und
hier mal Thema. Als Hilfslautsprecher zur Wiedergabe des Timing-Signals sollte es auch ein alter Hochtöner aus der Grabbelkiste tun, denn das Signal ist nur ein 700 ms langer Sweep von 5 bis 20 kHz.
Viele Grüße
Michael
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Ist der Time-Delay eines USB Mikrofons kombiniert mit REW denn konstant oder die Varianz deutlich unter 0.1 ms?
Das würde mich positiv überraschen.
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 18:24 von Dexan.)
(Gestern, 16:55)JBLSE schrieb: Ist der Time-Delay eines USB Mikrofons kombiniert mit REW denn konstant oder die Varianz deutlich unter 0.1 ms?
Das würde mich positiv überraschen.
Weder noch. *) Das ist aber irrelevant, da sich die Zeit zwischen den Impulsantworten nicht verändert, egal ob der Startpunkt sich verändert. Du kannst die Messung vorne selbst abschneiden, die Software den Delay ausrechnen (keine Ahnung ob RWE das kann), den Versatz markieren, die Länge wird dann angezeigt, wenn REW das nicht kann, nimm z. B. Audacity etc) oder den Versatz anhand dem Unterschied auf der X-Skala selber ausrechnen.
*) Es gibt Rechner die das können, die meisten aber nicht oder nicht zuverlässig.
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Vielen Dank für die Tipps.
Die akustische Timing Referenz hat bei mir nicht zu schlüssigen Resultaten geführt. Inzwischen weiss ich auch warum:
Ich arbeite mit dem miniDSP Flex, direkt über USB am PC angeschlossen.
Ich habe jeweils die nicht gemessene Box als Timing Referenz verwendet. Nun realisiere ich, dass ich nicht darauf geachtet habe, dass auf dem Kanal für die Timing Referenz immer die gleichen Filtereinstellungen der mini DSP wirken.
Das werde ich bei Gelegenheit nachholen.
Gruss Daniel
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Ich lasse als timing Referenz oft den Hochtöner der zu messenden Box mitlaufen. Aber um 10 bis 20 dB gedämpft und viel höher angekoppelt als in der schlussendlichen Weichenkonstellation.
Gruss
Charles