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Nano Tor und womit man es isst.
#61
(10.01.2026, 18:55)knut_t schrieb: ... Passt das zur Physik? 

M.E. ja, denn - stark mit KI kondensiert und trotzdem hoffentlich noch richtig (m.E. plausibel) :

"Weiß’sche Bezirke und Nanostruktur
Der entscheidende technologische Aspekt ist die Dimension der Kristallkörner im Vergleich zu den Weiß’schen Bezirken:

Die konventionelle Grenze:
In normalem Eisen „haken“ die Grenzen der Weiß’schen Bezirke (Bloch-Wände) an den Korngrenzen fest (Pinning-Effekt). Dies erzeugt Rauschen und Verzerrungen bei kleinsten Signalen.
Die Kristalle sind mit 10–15 nm kleiner als die magnetische Austauschlänge (ca. 20–40 nm).

Das bedeutet:
Die magnetischen Domänen „merken“ gar nicht, dass sie über Korngrenzen hinwegwandern. Die magnetische Richtungsabhängigkeit (Anisotropie) wird über tausende Kristalle hinweg gemittelt und nähert sich Null an.
Resultat für den DAC:
Das Material verhält sich magnetisch „flüssig“. Es gibt keinen mechanischen Widerstand gegen die Magnetisierung mehr. Dies ermöglicht eine perfekte Linearität bis hinunter zur Auflösungsgrenze des Wandlers (z. B. 24-Bit oder 32-Bit Tiefe), ohne dass die „Ecken“ der digitalen Stufen das Material zu unlinearen Sprüngen zwingen.
[i]Abschluss: Nanokristalline Materialien ermöglichen den Bau von Übertragern, die physikalisch die Brücke zwischen der getakteten, „eckigen“ Digitalwelt und dem fließenden analogen Klang schlagen, indem sie die Unzulänglichkeiten grobkörniger Magnetmaterialien eliminieren."[/i]
(10.01.2026, 19:16)Audio-Panda schrieb: ... Es kommt darauf an, welche Physik man heranzieht. ...

Ich gehe davon aus, dass das ein Übersetzungsproblem ist/war ... es gibt im Grunde m.E nur eine Physik .. und vorausgesetzt Obiges stimmt, wie gesagt es erscheint mir plausibel, ist das auch mit dieser Physik darstellbar oder erläuterbar.

Schon mal vorab ggf. "Sorry" , aber der Kommentar musste sein, auch wenn es ggf. anders gemeint war, @Panda.

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Ich konnt´s  also doch nicht lassen, aber das war ja auch weniger die Elektronikdomäne als Materialwissenschaft.
Gerne draufhauen, wenn hier doch Unsinn drinsteht. 

Grüß´le 

Rainer, 
der jetzt schon mit Freecad eine Kiste hinkriegt  Big Grin ... eine ziemliche Umstellung, Umdenke das ist  

p.s.:

Etwas mehr aufgedröselt:

"Nanokristalline Übertrager werden in Digital-Analog-Wandlern (DACs) nicht nur zur galvanischen Trennung, sondern als aktive Gestaltungselemente des Signalpfads eingesetzt.


Induktivitäts-Management: 
Durch die hohe Permeabilität können hohe Induktivitäten mit sehr wenigen Drahtwindungen erreicht werden. Dies reduziert die Streuinduktivität und die Wicklungskapazität massiv – beides Hauptursachen für Jitter und Signalreflexionen bei hohen Abtastraten (96/192 kHz).
Wicklungstechniken:
Bifilare/Trifilare Wicklung: Maximiert die magnetische Kopplung und sorgt für symmetrische Signalwege.
Sektionswicklung: 
Teilt die Wicklungen in Kammern auf, um die parasitäre Kapazität weiter zu senken und die Bandbreite in den MHz-Bereich (wichtig für DSD) zu schieben.
Passive RC-Netzwerke (Zobel-Glieder): 
In DAC-Designs werden diese Übertrager oft mit einem Widerstand und Kondensator am Ausgang terminiert. Ziel ist es, die Eigenresonanz des Kerns (die durch das Material weit oberhalb von 100 kHz liegt) gezielt zu dämpfen und eine perfekte Impedanzanpassung an die folgende Analogstufe zu gewährleisten.


Magnetostriktion nahe Null: 
Nanokristalline Kerne verformen sich unter Magnetisierung nicht mechanisch. Dadurch gibt es keine „Rückwirkung“ der Mechanik auf das elektrische Signal (keine Mikrofonie).
Magnetischer Integrator: 
Der Übertrager wirkt als natürlicher Tiefpassfilter. Er „verrundet“ die harten Treppenstufen der digitalen Wandlung (Sampling-Images) und überführt sie in einen kontinuierlichen Fluss.
Energiespeicherung: 
Die geringen Hystereseverluste erlauben es dem Kern, Energie im Magnetfeld extrem effizient zwischenzuspeichern und bei Amplitudenabfällen des DAC-Chips wieder abzugeben, was das Signal stabilisiert."
21 ist nur die halbe Wahrheit Big Grin
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#62
Ich persönlich bin ein Mann der Produktion und mit der Technologie zur Herstellung von Nanokristallen vertraut. Wenn Sie interessiert sind, kann ich Ihnen mehr darüber erzählen.
Was die in der Beschreibung angegebenen Eigenschaften von N-Tor angeht, kann ich der Genauigkeit der Angaben zustimmen, obwohl dort nicht alles aufgeführt ist. N-Tor selbst ist sehr empfindlich gegenüber Gleichstrom, der durch die Spule fließt, aber dieser Nachteil lässt sich recht einfach durch eine dritte Spule und die Regelung des Gleichstroms in umgekehrter Richtung beheben. Dies wird jedoch selten als Aufgabe in der Zusammenarbeit mit DA Wandler oder mit DA-Chip gestellt. Die effektivste Verbindung ist die mit dem DA Wandler Delta-sigma, der zwei Elektroden für einen analogen Ausgang hat. Diese Elektroden haben das gleiche Potenzial von +4,5 V, und die N-Tor-Spule wird direkt an diese Elektroden angeschlossen, ohne dass das Potenzial auf sie einwirkt und ohne dass Gleichstrom entsteht. Dies gewährleistet die Zuverlässigkeit des Nanokerns.
  Ich könnte über die Besonderheiten der Verwendung von N-Tor mit verschiedenen DA-Wandlern und DA-Chips berichten, aber das würde zu lange dauern und wäre wenig interessant.
Übrigens gibt es verschiedene nanokristalline Kerne, darunter solche, die stromunempfindlich sind und als Filter fungieren, aber in unserem Fall haben wir andere Aufgaben – die Filterung des analogen Signals – und die für diese Aufgabe erforderlichen Kerne sind sehr stromempfindlich und werden in Netzwerken eingesetzt, in denen dies vermieden werden kann. Die für Röhrenverstärker verwendeten Kerne haben manchmal einen gesägten Kern, ich habe ein solches Angebot von den Chinesen gesehen.
Was kann man noch hinzufügen? Diese Physik über die Eigenschaften von Nanokristallen wurde von jemandem geschrieben, der sie gut studiert hat. Als ich mich entschloss, mich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, gab es keine solche Beschreibung, und ich musste alles selbst lernen, indem ich ziemlich teure Kerne kaufte. So habe ich von Anfang an eine ganze Sammlung von Kernen mit unterschiedlichen Eigenschaften und Größen angesammelt.
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#63
Hallo Rainer,
Du hast meine Antwort nicht richtig verstanden. Das Thema mit den "Nanokristallen" hast Du erklärt. Danke dafür. Das bezweifele ich nicht. 
Ich weiß auch nicht, ob die Entwicklung von Audio-Panda klingt oder nicht. Kann ich nicht beurteilen, würde ich aber gerne hören.

Aber Audio Panda hat geschrieben oder zitiert und ich hierauf habe ich geantwortet.
"Ein induktiver Filter funktioniert jedoch anders. Er speichert ebenfalls Energie, tut dies jedoch sanft und gleichmäßig,
glättet Ecken und Kanten und geht kurzzeitig bei Frequenzen oberhalb des hörbaren Bereichs in Resonanz, und zwar nur
dann, wenn er auf ähnliche Frequenzen trifft. Dabei speichert er diese gespeicherte Energie für mehrere Perioden und gibt sie aktiv
dann ab, wenn das Eingangssignal einen Amplitudenabfall aufweist. Das heißt, er gleicht Schwankungen praktisch außerhalb des hörbaren
Frequenzbereichs aus und greift bei hörbaren Frequenzen kaum ein, indem er lediglich kleine Unebenheiten aus dem Betrieb des DA-Chip absorbiert, wobei
er diese umso stärker unterdrückt, je höher die Frequenz ist."

Das klingt für mich nach hanebüchenem Unsinn. Von mir aus auch HighEnd Geschwurbel.
Aber wie gesagt, was Audio-Pandas Entwicklung wirklich kann, auch klanglich, mag ich noch nicht beurteilen. Obwohl ich ehrlich gesagt nicht sicher bin, ob ich verstanden was genau von dem Wandler von Audio-Panda kommt. Und ist das ein kommerzielles Angebot? Wenn nicht würde ich noch mehr Details erwarten, Schaltplan o.ä.
Schaun mer mal

LG
-Knut
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#64
Hallo Knut,

Da seid ihr die Experten, wenn es dann um die elektronische Wirkung bzw. ob oder ob nicht geht.
Das ist nicht mein Terrain, aber danke für deine weitere Erläuterung und wenn meine Erklärung irgendwie hilft, freut mich das.

VG

Rainer
21 ist nur die halbe Wahrheit Big Grin
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#65
Rainer hat bereits einen Link zum amerikanischen Forum gepostet, es ist Beitrag 50. Ich habe geschrieben, dass ich diese Person persönlich kenne und wir beide gemeinsam an N-Toren gearbeitet haben. Alles, was er gezeigt hat, ist wahr und nichts Neues, außer vielleicht, dass ich nicht gehandelt habe und weiter an der Audioausrüstung gearbeitet habe. Ich habe noch einige Entwicklungen, die die Arbeit des DAC verbessern. Diese kann ich mit allen teilen, aber das macht nur Sinn, wenn Sie sich zuvor mit dem bereits in den DAC integrierten N-Tor vertraut gemacht haben.
Lassen Sie uns gemeinsam überlegen, wie wir ein solches Treffen oder eine solche Bekanntschaft organisieren können. Und noch etwas: Das könnte ein kommerzielles Angebot sein, ich habe jederzeit die Möglichkeit, Selbstständig zu werden.
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#66
Wir wollen uns nicht damit befassen, wohin die Expertise führen könnte.
 Fest steht jedoch, dass es mit den Russen viel einfacher war. Ich habe mir den I/U-Übertrager für DAC zur Glättung des analogen Signals nicht ausgedacht. Das sind russische Experimente, jemand hat einen Widerstand von 1 Ohm an den Ausgang des PCM64 angeschlossen und festgestellt, dass der PCM63 mit dem Laststrom eine hohe Klangqualität liefert. Es gab jedoch einen Defekt mit einem sehr niedrigen Ausgangssignalpegel. Und dann explodierte das russische Internet, alle fingen an, Transformatoren unterschiedlicher Bauart auf Eisen Kerne zu wickeln, um den Signalpegel nach Spannung zu erhöhen. 
 Wer sich mit Transformatoren beschäftigt, weiß, dass man die Klangqualität und den hohen Transformationskoeffizienten nicht beibehalten kann.
Und dann entstand die Idee, einen Übertreger I/U zu entwickeln, um einerseits den PCM63 zu ersetzen und andererseits einen akzeptablen Ausgang für die Signalaufbereitung zu erhalten.
Kurz gesagt, sie konnten diese Idee eines I/U-Übertregers auf einem Eisenkern nicht umsetzen.
 Mir gelang dies durch den Einsatz von nanokristallinen Kernen. Als sie erfuhren, dass dies möglich ist, begannen sie aktiv, ein solches Produkt zu kaufen. Ich musste Abschirmende Gehäuse aus einer Ni-Legierung bestellen und die Produktion verbessern. Ich nahm Bestellungen für alle DA Wandllern entgegen und es gab keine einzige Rückgabe. Danach hat sich N-Tor im Laufe der Jahre fest als Element des DAC etabliert.
 Die Russen hatten keine Zweifel wie Sie, was das ist, nach vielen Versuchen und Fehlern haben sie bereits verstanden, was das ist.
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#67
Ihre lebenswichtige Notwendigkeit für Werbung macht sich dennoch bemerkbar, und mir bleibt nichts anderes übrig, als zu zeigen, was ich in meinem PC habe.
Als DAC habe ich FiFO Nr. 1 verwendet und verschiedene DA-Chips daran angeschlossen, um gleichzeitig die Möglichkeit zu prüfen, N-Toren anzuschließen. Auf diese Weise haben bisesik und ich alles ausprobiert, was die Industrie zu diesem Zeitpunkt hergestellt hat. Bisesik schrieb die Dateien, ich schloss sie an und stellte N-Tore her, wobei ich ihre Funktion mit einem Oszilloskop Tektronix 5103N überprüfte. Zur Überprüfung verwendeten wir Dateien, die bisesik mit einem speziellen Programm erstellt hatte.
So haben wir Nano-Kerne unterschiedlicher Größe verwendet und festgestellt, welche Größen hinsichtlich ihrer magnetischen Permeabilität und ihrer Abmessungen besser für die Arbeit mit dem Signal vom DA-Chip geeignet sind.


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#68
Beginnend mit dem PСM63 wurden verschiedene Wicklungstypen und Induktivitätswerte getestet. Eine zu hohe Wicklung führte in der Regel zu Resonanzen im N-Tor, während eine zu geringe Wicklung dazu führte, dass die niedrigsten Frequenzen eine unzureichende Amplitude aufwiesen oder geometrisch verzerrt waren, was eine Art Signalverzerrung darstellt. Wenn beispielsweise das Signal bei einer Frequenz von 30 Hz ideal war, war es bei einer Induktivität von 20 Hz bereits verzerrt. Und um 20 Hz zu erreichen, musste man praktisch doppelt so viele Windungen wickeln wie bei 30 Hz. Das ist in etwa die Arithmetik, die bei den Windungen der Spulen auf den Nanokristallkernen zum Tragen kommt. 
Und so hatte der PСM63 einen Signalausgang ohne Gleichspannung und nahe Null. Außerdem konnte er alles aushalten, was in Experimenten möglich war, und solche extremen Bedingungen mussten geschaffen werden, aber dafür entstand der I/U-Übertrager mit nanokristallinem Kern. Je nach Innenwiderstand des DA-Chips musste also die Induktivität ausgewählt werden, wobei es ratsam war, sich daran zu orientieren. So seltsam es auch sein mag, Sie können sich selbst davon überzeugen, dass selbst anhand der technischen Beschreibung der Funktionsweise von nanokristallinen Kernen nicht alle N-Toren-Hersteller verstehen, was für die Funktion des DA-Chips erforderlich ist.
Im Laufe der Zeit kamen DACs mit dem neuen Delta-Sigma-DA-Chip auf den Markt. Viele Hersteller von N-Toren-Geräten lehnen die Kombination dieses DA-Chips mit dem N-Tor ab, da dies zu übermäßigen Verzerrungen bei hohen Frequenzen führt. Wie sich herausstellte, ist das nicht ganz richtig, und die Ursache der Verzerrung lag in der schlechten Qualität der Stromversorgung des DA-Chips selbst, während das Delta-Sigma-System selbst mit seiner sehr hohen Auflösung alle Störungen aus der Stromversorgung zusammen mit dem Ausgangssignal herausfilterte.
Das erste Bild zeigt einen DAC mit einem PCM63 und einigen der ersten N-Toren. Das zweite Bild zeigt abschirmte N-Toren. Das dritte Bild zeigt einen N-Toren mit einem ES9018 DAC.


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#69
Obwohl grundsätzlich jeder DA-Wandler in Betracht gezogen werden kann, empfiehlt es sich, sich auf die in DACs üblicherweise verwendeten zu beschränken. Dabei handelt es sich typischerweise um Delta-Sigma-ICs. Ich habe bereits über die klanglichen Vorteile dieser DA-Wandler geschrieben, und der Einbau eines solchen ICs in den N-Toren verbessert die Klangqualität.
Systeme wie der AK... sind größtenteils als Spannungsverstärker ausgelegt und benötigen eine höhere Induktivität als Stromverstärker. Zu den Stromverstärkern gehören alle ES90... ICs, der CS4398 und der DA-Chip AK4499.
Der AK4499 DA-Chip hat ein recht komplexes Design mit einem Kanal und zwei Ausgängen. Ich hatte zwei DACs mit diesem Chip, die beide unterschiedlich programmiert waren und jeweils eine eigene Induktivität benötigten. Es scheint möglich zu sein, dies zu umgehen und einen benutzerdefinierten N-Tor mit zwei Eingangsspulen für diesen DA-Chip zu entwickeln, der dann die beiden Ausgänge des Chips kombiniert. Doch diese Chips waren nicht ohne Probleme – alle vier Ausgänge wiesen unterschiedliche Ausgangssignalspannungswerte auf. Der Versuch, die L- und R-Ausgänge identisch zu machen, funktionierte ohne Anpassungen nicht. Danach gab ich sie auf, da sie zu komplex waren und ihr Ausgangssignal instabil war.
Im Allgemeinen zeigt die Praxis, dass Verstärker eine Mindestanzahl aktiver Elemente benötigen, und das Gleiche gilt für Logikschaltungen. Offenbar verträgt sich Schall nicht mit langen elektronischen Schaltkreisen.
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#70
Und diese fliegenden Aufbauten sollen ernsthaft nach was klingen? Meinst du wirklich jemand fällt hier darauf rein? Zeig doch mal bitte wenigstens einen Schaltplan damit man auch nur ansatzweise verstehen kann von was du da redest.
Ansonsten appelliere ich an die Mods hier zu sperren, da blanker Unsinn.
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#71
Es stellt sich heraus, dass du die Links nicht beachtest. Die Diagramme enthalten nichts Neues, daher habe ich sie kopiert. Die einzigen beiden Besonderheiten beim Anschluss von N-Toren-Spulen sind der Anschluss einer dritten Spule und der Delta-Sigma-IC, der zwei Elektroden pro Ausgang besitzt, an dem jeweils eine Spule angeschlossen ist.
Es ist nicht schwer, den IC-Ausgang auf der Platine zu finden. Ich gehe genau so vor: Ich entferne die Ausgangs-ICs vom DAC und ermittle anhand der Verdrahtung, wo sich der Wandler-Ausgang befindet.
Der Austausch des ICs gegen einen N-Tor ist nur ein Teil des Klangoptimierungsprozesses und führt lediglich zu einer teilweisen Verbesserung. Der weitere Ablauf hängt von Ihrer Kontaktaufnahme und Ihrem Interesse ab, ebenso wie von meinem.


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#72
Also ein stinknormaler Übertrager… Von wegen Nano-Quatsch, den man sicher nicht wirklich braucht, um einen Doppelblindtest mit sowas zu bestehen. Fehlt da nicht noch die magnetische Schirmung? Sonst brummt es. Nicht umsonst haben hochwertige Übertrager eine Schirmung aus Mu-Metall. Und solche Riesenklopper müssen es sicher auch nicht sein, außer der Verkäufer will möglichst viel daran verdienen…
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#73
Das ist klar, dass du es nicht brauchst. Aber du bekommst dann auch keinen Ton, das sollte ebenfalls klar sein. Jedes Audiogerät hat drei Parameter, die RCL. Der DAC benötigt nach der Logik zwei weitere, und die Ausgangselektronik kann nicht genügend L und C liefern. Das ist der Grund, und er ist realistischer, als zusätzliche Elektronik am Ausgang zu verwenden. 
Das ist der wichtigste Unterschied, der in der Praxis sofort auffällt.
Nun zum N-Toren-Schutz. Er besteht nicht aus dem beworbenen MU-Metall, sondern aus demselben Material wie der N-Toren-Kern, nämlich einer Nickellegierung. Es handelt sich um eine Speziallegierung mit allen erforderlichen Schutzeigenschaften. Ich habe Bilder dieser Produkte gezeigt.


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#74
Und Mu-Metall besteht aus keiner Nickellegierung? Was für ein unsinniger Faden…
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#75
Mir ist es eigentlich egal, woraus Mu-Metall besteht. Ich habe versucht, es zu kaufen, aber... ich bin kein Millionär. Also habe ich Mu-Metall gefunden, einen hervorragenden Ersatz mit exakt denselben störungsfreien Eigenschaften. Wo liegt also das Problem?
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#76
Hallo Zusammen,

wir sind hier ja ein DIY Forum und insofern finde ich es bereichernd, wenn jemand seine Projekte zeigt. Und dann finde ich es schade, wenn das letztlich so abwertend zerredet wird ("unsinniger Faden", "Nano-Quatsch", Troll, etc.).
Ja, es ist lediglich ein "normaler" Übertrager und einen nanokristallinen Kern zu verwenden ist sicher keine bahnbrechende Neuigkeit. Dennoch finde ich es interessant, das Valentin sich als Hobbyist da ran gewagt hat und sehr weit gekommen ist. Wie weit genau, also welche technischen Werte und welche Klangqualität er erreicht, können wir nicht beurteilen. Dafür müsste man sich, wie er auch sagt, mal treffen und dafür müsste man auch mehr Messdaten bekommen etc.. Aber aufgrund von ein paar Bildern das abzuwerten ist doch nicht nötig, oder? Die gezeigten Aufbauten sind sicher nicht der Weisheit letzter Schluss im Sinne von professionellen Produkten, aber im Test und Prototypen Stadium sieht das bei mir nicht anders aus.
Ich glaube, hier ist vieles "lost in translation" aufgrund der (durchaus nicht besonders guten) Übersetzung aus dem Russischen (?), aber ein Troll ist Valentin glaube ich nicht, dazu ist er schon zu lange auf DIYaudio etc. aktiv. Ich finde die Antworten manchmal auch nicht ganz passend und es gibt auch andere gut funktionierende Lösungen für die Spannungsverstärkung und Filterung nach der IU Wandlung und auch für die IU Wandlung selber (wobei ein kleiner Widerstand schon extrem gut funktioniert bei vielen Wandlern), aber hey, er ist überzeugt, stolz etc. Ist doch OK :-)
Locker bleiben :-)
Gruß, Daniel
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#77
Danke an curruman für diesen gesunden Menschenverstand. Ja, fast alle meine Entwicklungen beziehen sich auf Audio in Elektronik und Akustik. Diese Bereiche sind so komplex, dass mir die Online-Kommunikation, insbesondere mit Fachleuten, schwerfällt. Wenn ich bei einem Treffen erscheine und zeige, was für mich funktioniert, sind alle überrascht, aber danach meiden sie mich. Mein viertes Treffen ist bald geplant. Ich persönlich freue mich auf den engeren Kontakt; ich habe etwas zu zeigen und alle zu überraschen. Dort kann ich meine Audioausrüstung vorführen und zeigen, was sich darin befindet. Ich kann auch erklären, was sie ist und wie sie funktioniert.
Kommen wir zurück zu den Nanokristallen. Meiner Meinung nach wird N-Tor niemals in Serie gefertigt werden; selbst Lundahl wird es nicht tun. Der Grund ist einfach: Dieses Produkt muss handgefertigt und individuell kalibriert werden, zumindest um zwei identische N-Toren zu gewährleisten. Was die Parameter angeht, können Sie sich auf die Angaben verlassen. Ich baue diese Systeme schon seit Jahren zusammen und verteile sie an Hobbybastler. Aufgrund der Kosten für die Kerne selbst und des Arbeitsaufwands sind die Produktionsmöglichkeiten hier begrenzt, und sie schätzen ihren eigenen Gavin. Jemand hat mir einen N-Toren abgekauft und natürlich dessen Parameter getestet. Dass dieses Produkt bei 20 Hz keine -3 dB aufweist, überrascht viele. Auch die Rechteckwelle ist mit ihrer hohen Qualität und Frequenz bemerkenswert. Besonders nützlich ist jedoch die Phasenlage: Eingangs- und Ausgangssignal sind perfekt aufeinander abgestimmt. Das spricht Bände über die Reaktionsgeschwindigkeit der Nanokristalle.
Was dich betrifft, so ist dies nicht das erste Mal, dass ich versucht habe, dir etwas in den Sinn zu bringen, was keine wissenschaftliche Einrichtung oder Großindustrie jemals tun würde. Und ich wurde wie ein Troll behandelt. In anderen Foren war es nicht einfacher, aber ich wurde auf die Probe gestellt und hatte Recht. Daher führe ich – wenn auch mit einigem Zögern – das Konzept des ersten Watts bei Verstärkern ein. Dieser Parameter funktioniert und ist weit verbreitet. Er dient dazu, die Qualität Ihres Verstärkers zu bestimmen – also seine tatsächliche Möglichkeit mit Signal arbeiten.


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#78
Hallo Daniel,

danke für dein Feedback. Ich habe mit mir gehadert den Faden zu ignorieren oder doch meinen Senf dazu zu geben…
Kommentiert habe ich es dann, da ich den Eindruck habe, das von Valentin Geschriebene (einzig?) dem Zweck dient "Ahnungslosen" "Snake Oil" zu verkaufen.

VG
Michael

P.S. Deutsch ist auch nicht meine Muttersprache und trotzdem schaffe ich es, mich hoffentlich verständlich auszudrücken…
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#79
(11.01.2026, 21:39)knut_t schrieb: Aber Audio Panda hat geschrieben oder zitiert und ich hierauf habe ich geantwortet.
"Ein induktiver Filter funktioniert jedoch anders. Er speichert ebenfalls Energie, tut dies jedoch sanft und gleichmäßig,
glättet Ecken und Kanten und geht kurzzeitig bei Frequenzen oberhalb des hörbaren Bereichs in Resonanz, und zwar nur
dann, wenn er auf ähnliche Frequenzen trifft. Dabei speichert er diese gespeicherte Energie für mehrere Perioden und gibt sie aktiv
dann ab, wenn das Eingangssignal einen Amplitudenabfall aufweist. Das heißt, er gleicht Schwankungen praktisch außerhalb des hörbaren
Frequenzbereichs aus und greift bei hörbaren Frequenzen kaum ein, indem er lediglich kleine Unebenheiten aus dem Betrieb des DA-Chip absorbiert, wobei
er diese umso stärker unterdrückt, je höher die Frequenz ist."

Hmm, der fett gedruckte Teil ist eigentlich gerade nicht unsinnig. Jede Induktivität/Übertrager ist damit korrekt beschrieben, nur das Wort "kurzzeitig" ist etwas merkwürdig, lost in translation? 

Das außen herum klingt mehr nach Voodoo, aber kann man sich zumindest auch so im Kopf zurechtrücken, dass es nicht völlig falsch ist.
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#80
(16.01.2026, 10:25)JFA schrieb: Hmm, der fett gedruckte Teil ist eigentlich gerade nicht unsinnig. Jede Induktivität/Übertrager ist damit korrekt beschrieben, nur das Wort "kurzzeitig" ist etwas merkwürdig, lost in translation? 

Das außen herum klingt mehr nach Voodoo, aber kann man sich zumindest auch so im Kopf zurechtrücken, dass es nicht völlig falsch ist.


Ich kann nicht sagen, was der Autor denkt, aber ich habe nichts dagegen, wenn Sie den fettgedruckten Text korrigieren.
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