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17.01.2026, 12:05
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.01.2026, 14:47 von TomBear.)
Hi zusammen.
Bei Compound wird ja das benötigte Volumen ungefähr halbiert.
Ich weiß natürlich das eine TML anders funktioniert da 1/4 Wellenresonator (heißt doch so, oder?). Aber könnte man durch einen Innentreiber, evt. durch DSP leicht verzögert, die Line kürzen? Dadurch würde bei größeren Treiber nicht direkt ein Riesengehäuse entstehen.
Dann könnte man einige wilde Konstruktionen machen.
Z.B. vorne ein 10´PA-Midbass für Dynamik und ein geeigneter Innentreiber der untenrum eingeblendet wird und sozusagen die Line öffnet. Dann dürfte es auch kein TML-Loch geben.
Ich will sowas nicht bauen. Aber manchmal hab ich etwas schräge Ideen und wüsste gern, ob es funktionieren könnte.
Gruß Tommi
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Das Koppelvolumen zwischen den beiden Treibern zählt einfach, den Rest des Volumens kannst du halbieren.
Das würde in 1. Näherung zu einer TML mit gleicher Länge und halbiertem Querschnitt führen.
Mit DSP verzögern würde ich nicht. Da gibts sonst allerlei Phasenschweinereien IMHO.
Und recht hoch laufen sollte so ein Konstrukt wohl auch nicht.
am Ziel
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17.01.2026, 18:27
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.01.2026, 13:32 von Joern.)
Hi
als Compound - Antrieb veränderst Du durch dieses "Multichassis" die TSP - im wesentlichen halbiert sich das Vas.
Das hat nun nix mit der Resonanzfrequenz der Röhre zu tun - kürzer wird die deswegen nicht.
GGf. ein anderer Querschitt, was etwas Volumen spart, weil "dünner" - das müßtest Du mal durch ein Simu-programm jagen.
Compound braucht etwas Platz - das wird sich ggf. aufheben-so ganz den Vorteil für eine solche Röhre mag ich nicht erkennen.
Beste Grüße 
Jörn
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Heute, 01:23 von Dexan.)
Isobaric/Compound hat bei einer TML 3 mögliche Vorteile:
- Wenn die maximale Belastbarkeit erreicht wird vor dem Xmax, kann man einen höheren spl erreichen, wenn aufgrund der Line Geometrie der 2. Treiber nicht sinnvoll in der TML integriert werden kann. Das ist in der Regel nur bei billigen Treibern mit sehr kleinen Schwingspulen ein Vorteil.
- Die Push/Pull Anordnung eliminiert unsymmetrische (DC-Offset etc) mechanische Toleranzen.
- Es werden Faltungen möglich, die sonst nicht erreichbar wären, bei sehr kleinen, niedrig Belastbaren Treibern.
Eine kürzere Line kann in keinem der Fälle erreicht werden, die Länge der Line und die Position des/der Treiber(s) und die bedämpfung sind hier Ausschlaggebend. Absorber in der Line können das noch verändern, führen aber in der Regel zu einem größeren Gehäuse.
Fazit: Wenn die Line kleiner werden soll (nicht kürzer!), führt Compound/Isobaric nicht zum Ziel, eine Verkleinerung der Box sollte entweder mit einer Fuzzy TML Stattfinden (Timmi läßt grüßen!), mit einer Veränderung des Line Querschnitts oder mittels einer TQWT (google that please) erreichen. Es gilt aber immer, das die Line Länge den Bassverlauf bzw die untere Grenzfrequenz bestimmt.
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Servus,
Viertelwellen-Linien (Lines) lassen sich ganz gut mit "Hornresp" simulieren.
Der Vorderseite des Treiber kann direkt abstrahlen, man kann die "Vorderseite" aber auch in die Line schieben, oder mit Bassreflex/Viertelwellenresonator nochmal "laden".
"Kleine Übersicht"
https://freeloudspeakerplan.rf.gd/?i=1
https://www.diysubwoofers.org/sheets/
Es gibt auch ein Dolby-Patent mit einem 2ten Treiber(mit/ohne Delay) in der Line. Der "Impuls" des zweiten Treibers läuft aber auch leider in die falsche Richtung der Line entlang und wirkt dort zeitverzögert auf den ersten Treiber am Druckmaximum.
Einfach direkt 2 verschieden lange Lines:
http://www.hm-moreart.de/1.htm
Allgemein gibt's wirklich wilde Sachen, manche funktionieren gut, manche weniger
Grüßle
Daniel
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(Heute, 01:23)Dexan schrieb: Fazit: Wenn die Line kleiner werden soll (nicht kürzer!), führt Compound/Isobaric nicht zum Ziel, eine Verkleinerung der Box sollte entweder mit einer Fuzzy TML Stattfinden (Timmi läßt grüßen!), mit einer Veränderung des Line Querschnitts oder mittels einer TQWT (google that please) erreichen. Es gilt aber immer, das die Line Länge den Bassverlauf bzw die untere Grenzfrequenz bestimmt.
Was soll das jetzt heißen?
Halbierst du Vas eines Treibers, was compound in 1. Näherung macht, dann halbierst du jedes dafür nötige Boxenvolumen völlig unabhängig vom Funktionsprinzip.
Wie soll Fuzzy das Volumen verringern? Das ist bloß eine Faltungsart ( die dir im besten Fall einen IHA und ein Übermaß an Dämpfungsmaterial erspart).
Ob TQWT Volumen zu sparen im Stande ist, müsste man mal simulieren. Eine TQWT ist eine parabolische Line, die jetzt nicht für massiv kleine Volumina berühmt ist, soweit mir bekannt.....
am Ziel
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(Vor 8 Stunden)kboe schrieb: Halbierst du Vas eines Treibers, was compound in 1. Näherung macht, dann halbierst du jedes dafür nötige Boxenvolumen völlig unabhängig vom Funktionsprinzip Ich kenne mich mit TMLs jetzt nicht so wirklich aus, aber ich denke nicht, dass sich das auf die Line-Länge anwenden lässt. Dort macht man sich ja die Längsresonanzen der Line zunutze (das, was bei BR oft stört). Und die ist ja unabhängig vom Vas des Treibers.
Viele Grüße
Michael
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Der Querschnitt der Line hängt sehr wohl von Vas ab. ( Die Länge auch von der gewählten Kontur )
Ich hab mich seinerzeit tage- stunden- und wochenlang mit AJHorn gespielt.
Meine Aussagen beruhen auf diesen - zugegeben theoretischen- Erkenntnissen.
AJHorn steht aber durchaus im Ruf, sehr brauchbare Ergebnisse zu liefern.
Eine der lustigsten Erkenntnisse von damals:
Ich hab für ein- und denselben Treiber zig Hornvarianten durchsimuliert.
Egal, welche Kontur ich gewählt habe, am Ende hatten alle einen sehr vergleichbaren Frequenzgang, bei sehr sehr ähnlichen Volumina.
Eine hyperbolische Kontur erweitert sich anfangs nur sehr langsam, am Ende dafür schnell. Eine Parabel linear über die Länge.
Bei vergleichbarem Frequenzgang war die Parabel halt kürzer, das Nettovolumen beider Konstruktionen aber genauso ähnlich wie der Frequenzgang. Auch eine große BR mit kurzem Hornstummel kam da ziemlich genau hin....
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(Vor 8 Stunden)kboe schrieb: Was soll das jetzt heißen?
Halbierst du Vas eines Treibers, was compound in 1. Näherung macht, dann halbierst du jedes dafür nötige Boxenvolumen völlig unabhängig vom Funktionsprinzip.
Das ist nicht der Fall bei einer TML. Für die Berechnung einer TML wird der Vas überhaupt nicht verwendet. Und in einem FLH vergrößert sich oftmals das Volumen da die Rückkammer häufig schon recht klein ist und der 2. Treiber zusammen mit der nötigen geometrischen Änderungen am Hornverlauf den reduzieren Volumenbedarf mehr als auffrisst. Das gilt auch für viele URPSe.
(Vor 8 Stunden)kboe schrieb: Wie soll Fuzzy das Volumen verringern? Das ist bloß eine Faltungsart ( die dir im besten Fall einen IHA und ein Übermaß an Dämpfungsmaterial erspart).
Weil die Faltung häufig zur Querschnittsverjüngung eingesetzt wird.
(Bild von Wikipedia)
(Vor 8 Stunden)kboe schrieb: Ob TQWT Volumen zu sparen im Stande ist, müsste man mal simulieren. Eine TQWT ist eine parabolische Line, die jetzt nicht für massiv kleine Volumina berühmt ist, soweit mir bekannt.....
Ich habe noch nie eine TQWT mit hyperbolischem Verlauf gesehen. Mag sein das es die vielleicht gibt, aber eher sehr unwahrscheinlich und würde das Volumen stark vergrößern, soll der Line Anfang noch akustisch wirksam bleiben.
Der Name ist aber gleichzeitig die Definition. TQWT ist Tapered Quarter Wave Tube (konisch zulaufende Viertelwellenröhre).
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(Vor 4 Stunden)Dexan schrieb: Das ist nicht der Fall bei einer TML. Für die Berechnung einer TML wird der Vas überhaupt nicht verwendet. Und in einem FLH vergrößert sich oftmals das Volumen da die Rückkammer häufig schon recht klein ist und der 2. Treiber zusammen mit der nötigen geometrischen Änderungen am Hornverlauf den reduzieren Volumenbedarf mehr als auffrisst. Das gilt auch für viele URPSe.
Wirf mal ein Simulationsprogramm an und schau, was rauskommt
(Vor 8 Stunden)kboe schrieb: Wie soll Fuzzy das Volumen verringern? Das ist bloß eine Faltungsart ( die dir im besten Fall einen IHA und ein Übermaß an Dämpfungsmaterial erspart).
Weil die Faltung häufig zur Querschnittsverjüngung eingesetzt wird.
Die Verjüngung tritt bei JEDER Faltungsart auf!
(Bild von Wikipedia)
(Vor 8 Stunden)kboe schrieb: Ob TQWT Volumen zu sparen im Stande ist, müsste man mal simulieren. Eine TQWT ist eine parabolische Line, die jetzt nicht für massiv kleine Volumina berühmt ist, soweit mir bekannt.....
Ich habe noch nie eine TQWT mit hyperbolischem Verlauf gesehen. Mag sein das es die vielleicht gibt, aber eher sehr unwahrscheinlich und würde das Volumen stark vergrößern, soll der Line Anfang noch akustisch wirksam bleiben.
Der Name ist aber gleichzeitig die Definition. TQWT ist Tapered Quarter Wave Tube (konisch zulaufende Viertelwellenröhre).
Eine TQWT ist nicht konisch sondern parabolisch... ;-)
PS: In einem Zitat meinen neuen Text vom zitierten Text sichtbar abzugrenzen, hab ich leider nicht geschafft...
am Ziel
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 4 Stunden von Joern.)
(Heute, 01:23)Dexan schrieb: ..... eine Verkleinerung der Box sollte entweder mit einer Fuzzy TML Stattfinden (Timmi läßt grüßen!), mit einer Veränderung des Line Querschnitts oder mittels einer TQWT (google that please) erreichen. Ne
mit einer Fuzzy nach Timmermanns brauchst Du MEHR Volumen - einfach weil die Abschnitte den "breiten" Querschnitt aufweisen, obwohl sich die Line verjüngt. Erst der nächste Abschnitt ist dann schmaler - und bleibt wieder so schmal wie an seinem Anfang.
Hab das mehrfach gebaut (und BTs Bauvorschläge reverse ... ) - finde das trotzdem gut - denn in diesem "Mehr"-Volumen ist auch mehr Platz für Bedämpfung, ohne den Kanal zu verstopfen. Und braucht nur rechte Winkel im Zuschnitt... Bei Standboxen ist es ja oft egal, ob die nun 2-3cm tiefer sind oder nicht.
Beste Grüße 
Jörn
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Ja stimmt, mit Fuzzy wird das Volumen tendenziell größer. Auch weil BT das bewusst so gestaltet.
Wir sind bei den Volumensänderungen aber weit weg von der ( annähernden ) Halbierung durch compound.
am Ziel
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Vor 2 Stunden
Hallo Kollegen,
gut simuliert ist mehr als ... halbes Wissen.
Ich habe die Frage des Threads mal in LA-Transmissionline gesteckt. Das Programm bietet u.a. die Möglichkeit, den eingesetzten Treiber mit einem Klick in einen Compound-Treiber zu verwandeln (im Weiteren dann elektrisch parallel geschaltet). Als Beispiel habe ich die TL 90 von Hobby Hifi genommen, die ich mal für den Workshop in Möhrendorf nachsimuliert habe, weil Timmermanns sie wie immer gut dokumentiert hat.
So sieht die Simulation in LA-Transmissionline für die TL 90 dann aus, was sehr nah an den dokumentierten Messungen liegt.
Simulation der TL 90 mit LA-Transmissionline
Und jetzt dasselbe mit dem elektrisch parallel geschalteten Treibern in Compound-Anordnung (heißt hier isobaric):
Simulation der TL 90 mit LA-Transmissionline bei Compound-Treibern
Was sieht man? Einen um ca. 2 dB höheren Output der TML auf der Abstimmfrequenz, und nur dort. Das kann man durch einen kleineren Anfangsquerschnitt der TML wieder kompensieren (oder mehr Dämpfung, wenn man will  ). Viel Volumeneinsparung sind das bei 2 dB erfahrungsgemäß nicht (ich war jetzt zu faul, das Gehäuse entsprechend anzupassen). Erkauft wird das durch eine halbierte elektrische Impedanz und damit doppelte Leistungsaufnahme.
Ich würde es nicht machen, obwohl es natürlich nutzbar ist - um zur Anfangsfrage zurückzukehren.
Grüße
Chlang
[SIZE=2]Alle selbst ernannten Götter werden dir zürnen, wenn du dich nicht von ihnen erlösen lässt.
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