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21.01.2026, 20:10
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21.01.2026, 20:10 von capslock.)
Ja, im Bereich 200 - 400 Hz ist der Unterschied in den Messungen viel größer als in der Oktave darunter. Ab 200 Hz spielen ja solche Sachen wie Bxl oder Le oder K über Auslenkung kaum noch eine Rolle. Ich habe mich bewusst auf den Bereich 100 - 200 Hz gesetzt, denn da sollte so ein kleiner Treiber ohne besondere Maßnahmen nicht mehr verzerrungsarm spielen können. Wenn er es angeblich doch tut, dann traue ich der Messung nicht.
Hast Du in Deiner Rechnung berücksichtigt (scheint mir nicht), dass Hificompass in 315 mm Entfernung gemessen und soweit ich das sehen kann, nicht auf 1 m normiert hat? Dann spielte der Purifi gut 9 dB leiser. Ich würde dann sogar an der Aussage zweifeln, dass der Purifi ab 200 Hz eine Größenordnung besser ist.
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(21.01.2026, 20:10)capslock schrieb: Hast Du in Deiner Rechnung berücksichtigt (scheint mir nicht), dass Hificompass in 315 mm Entfernung gemessen und soweit ich das sehen kann, nicht auf 1 m normiert hat? Dann spielte der Purifi gut 9 dB leiser. Ich würde dann sogar an der Aussage zweifeln, dass der Purifi ab 200 Hz eine Größenordnung besser ist.
Hab ich nicht, brauche ich auch nicht, weil ich mich auf die TSP und die Achsfrequenzgangmessung beziehe welche beide zueinander passen.
Die Klirrmessung ist ja in Bezug zur Grundwelle, also kann man sich das dann schön ausrechnen.
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22.01.2026, 10:14
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.01.2026, 10:41 von capslock.)
Ach so, Du hast aus den TSP des Purifi berechnet, bei welcher Eingangsspannung er die 98 dB vom RFT bringt. Dann müssen wir nur noch glauben, dass die Messung vom RFT auch wirklich bei 98 dB / 1 m stattfand.
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22.01.2026, 10:44
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.01.2026, 10:45 von JFA.)
TSP sagen: 84,3 dB bei 2,83 V. Messung Achsfrequenzgang sagt 85 dB bei 200 Hz und 2,83 V. Das ist also schonmal konsistent zurechtskaliert. Messung THD ist zwar in 315 mm Entfernung, aber die Verzerrungen sind relativ zur Grundwelle angegeben (zB -55 dB). Das heißt, du kannst einfach aus der Messspannung den Schalldruck in 1 m Entfernung passend zu den Verzerrungswerten berechnen.
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Gruß
Arnim
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Jahre später eroberten solche Spulen unseren DIY-Bereich.
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ich meine Folienspulen gabs auch schon viel früher, z.B. mal nach Frequenzweichen Gerätewerk Lahr suchen
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Es war früher, es ist heute, und es wird in Zukunft weiterhin eine dumme Idee sein, Folienspulen in Lautsprechern zu verwenden. Außer für den, der sie herstellt und denen irgendwelche mystisch-positiven Eigenschaften zuweist und sie teuer verkauft bekommt.
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 09:50 von ArLo62.)
Guten Morgen! Wegen wegen der inhärenten parasitären Kapazität? Ich habe das noch nie verbaut das Zeug aber interessieren tut es mich trotzdem. Quantenmechanisch lässt sich da wahrscheinlich auch nichts positives darüber sagen?
Gruß
Arnim
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(Gestern, 09:15)JFA schrieb: Es war früher, es ist heute, und es wird in Zukunft weiterhin eine dumme Idee sein, Folienspulen in Lautsprechern zu verwenden. Außer für den, der sie herstellt und denen irgendwelche mystisch-positiven Eigenschaften zuweist und sie teuer verkauft bekommt.

Moin,
darüber haben (das LS DIY Urgestein) Udo Wolgemuth und ich vor gaaaanz vielen Jahren gesprochen...
Weiß nicht mehr warum, aber er stand den Folienspulen (aus technischen Gründen) auch ablehnend gegenüber.
Gruß Karsten
Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein.
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Es ist halt einfach unökonomisch - deutlich mehr Aufwand für gleiche Induktivität - und wegen der höheren parasitären Kapazität ist die Filterwirkung sogar schlechter. Auch wenn sich das bei den niedrigen Frequenzen wohl kaum bemerkbar machen sollte.
Wenn man da tatsächlich etwas verbessern will dann nimmt man Flachdraht oder Vierkantdraht, der nutzt das vorhandene Volumen besser aus als Runddraht womit der Serienwiderstand runter geht
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Vor 6 Stunden
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 5 Stunden von walwal.)
Folienspulen sind snake- oil.
Vor langer Zeit hatte ich das mal getestet, ich konnte keinen Unterschied hören. Messtechnisch haben sie sogar Nachteile:
"Anomalie der frequenzabhängigen Induktiviät bei diesen Folienspulen"
https://forum.visaton.de/forum/allgemein...spulentest
Man gibt viel Geld dafür aus, den Hersteller freut es. Übrigens: Die beste Spule ist keine Spule.