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Brummschleife bei Hypex FA123 an Yamaha RX-V438 analog XLR
#1
Hallo zusammen.

Da schaut man mal für ein jahr nicht ins Forum und wird direkt mit neuem Layout überrascht. Aber das ist nicht das Thema  Blush

Ich habe mir für ein Selbstbauprojekt 2 Hypex FA123 besorgt, um damit einen 3-Weger umzusetzen. Bisher habe ich die Messungen usw. per Klinke auf Chinch gemacht, das hatte wunderbar funktioniert.

Nun wollte ich mal den analogen XLR-Eingang und als Quelle den Yamaha RX-V 438 (per Bananenstecker angeschlossen) testen und hatte direkt eine Brummschleife, sobald der Receiver ausgeschaltet wird. Beim überprüfen direkt mal festgestellt, dass die Belegung falsch war und dies korrigiert, ich sage aber gleich dazu, dass das kein geschirmtes Kabel ist.

Aber auch dies hat nichts gebracht, Brummschleife weiterhin da...

Das Modul ist natürlich per Kaltgerätestecker geerdet, der Yamaha nicht, da das festverbaute Kabel dies nicht vorsieht.

Hat jemand das gleiche schon mal mit Aktivmodulen im generellen und den Hypex im speziellen erlebt und kann mir Tips geben? Würde ein geschirmtes Kabel bereits ausreichen?

Für jeden Hinweis bin ich dankbar!

Besten Dank
Marcel
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#2
Moin,

https://www.ranecommercial.com/legacy/pd...ection.pdf
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#3
Bitte um Aufklärung:
Was heißt mit Bananensteckern angeschlossen?
Fährst du von den LS Ausgängen des Yammi in die XLR Eingänge der hypexe?

Hab ich auch schon gemacht. Mal mit Spannungsteiler, mal ohne. Funzte immer problemlos.

Hab den Verdacht, dass deine LS Leitungen bei ausgeschaltetem Receiver einfach in der Luft hängen und da natürlich Störungen einfangen.

Ich würd einfach mal einen Lastwiderstand an die LS Klemmen des Yammi mit dazuhängen. Irgendwas zwischen 10 und 100 Ohm.
Das belastet den Yammi nicht und sollte niederohmig genug sein, um die eingefangenen Störungen kurzzuschließen.
am Ziel
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#4
@Micha_HK

Danke für den Link, das schaue ich mir mal an!

@kboe

Das Kabel habe ich selbst konfektioniert, ist ca. 5 Meter lang und auf der einen Seite die Enden an die jeweiligen Stifte des XLR gelötet, an der anderen Seite Bananenstecker angebracht. Diese stecken dann in den Ausgängen (Kabelklemmen) des Yamaha.

Das mit den Störungen hatte ich auch schon gelesen, daher hatte ich direkt geschrieben, dass es sich um ein ungeschirmtes Kabel handelt.

Dann werde ich mal einen Widerstand probieren und hoffen, dass das bereits was bringt, notfalls muss ich mir mal geschirmtes Kabel besorgen und damit testen.

Besten Dank soweit und ein angenehmes Wochenende!
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#5
Solltest du nicht eher einen Preout Ausgang (Cinch) dafür nutzen? Die Endstufen-Ausgänge sind dafür nicht gemacht…
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#6
Berechtigte Frage/Anmerkung.

Mein Kopf möchte halt einfach aus Gewohnheit (weil ich es nie anders gemacht habe) die Endstufen Ausgänge nutzen und entsprechend die Lautsprecher an die jeweiligen Klemmen dran hängen, damit das Stereo-Signal zum jeweiligen Lautsprecher kommt.

Sehe ich das richtig, dass ich beim nutzen des Pro-Out dann das Stereo-Signal auf eines der Module schicke und dann per Master-Slave Konfiguration diese dann so einstelle, dass jede Seite sein Signal bekommt? Entschuldigt, wenn ich blöde Fragen stelle, bisher habe ich einfach nur Passivboxen betrieben, wollte nun aber auf Aktiv umbauen und dabei lernen.
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#7
Das geht nicht!
NF wird nicht weitergeleitet!
Nur digitales.
am Ziel
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#8
(30.01.2026, 10:41)der_schneider schrieb: Nun wollte ich mal den analogen XLR-Eingang und als Quelle den Yamaha RX-V 438 (per Bananenstecker angeschlossen) testen und hatte direkt eine Brummschleife, sobald der Receiver ausgeschaltet wird. Beim überprüfen direkt mal festgestellt, dass die Belegung falsch war und dies korrigiert, ich sage aber gleich dazu, dass das kein geschirmtes Kabel ist.

Per Bananenstecker? Also Lautsprecher Ausgang? Die LS Ausgänge sind gebrückt, dadurch haben sie keinen direkten Massebezug. Nimm stattdessen entweder Pre-out oder schlicht den Kopfhörer Ausgang. Wenn das beides nicht geht, dann ist eine galvanische Trennung nötig, dazu kann man die Car Hifi Mantelstromfilter nehmen, die kosten oft nur 1/10 der "Hifi" Adapter.
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#9
Oder du nimmst so was und gehst per HDMI Out mit dem Ton raus und Digital auf die Hypex:
https://www.amazon.de/Extractor-Optical-...WTHJS6P6C3?source=ps-sl-shoppingads-lpcontext&psc=1
Lautstärkeregelung dann wahrscheinlich jedoch an den Hypex direkt machen. Geht auch dort per IR oder USB Remote…
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#10
Digital in die Hypex ist wahrscheinlich der geringste Qualitätsverlust, es sei denn das die Lautstärkeregler digital arbeiten, dann ist leise hören eine Qual.
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#11
(30.01.2026, 16:35)kboe schrieb: Das geht nicht!
NF wird nicht weitergeleitet!
Nur digitales.

Hi kboe, kannst Du mir vielleicht NF übersetzen? Das sagt mir ehrlich gesagt nichts.

Die Idee mit der HDMI-Lösung macht mich nicht so richtig an, ich denke ich werde eher mit dem Pre-Out arbeiten.

Edit: Und nachdem ich noch mal mein Manual vom AV-Receiver zur Hand genommen habe, stelle ich fest, dass das nicht geht, da das ein Mono-Pre-Out ist, der nur für den Subwoofer geeignet ist. Andere Audio-Ausgänge hat der RX-V483 nicht... 

Danke soweit, das hat mir schon mal soweit geholfen, wenn es natürlich andere Ideen gibt, gerne her damit!
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#12
Welche Pins vom XLR-Kabel verwendest du denn?
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#13
(30.01.2026, 18:14)der_schneider schrieb: Hi kboe, kannst Du mir vielleicht NF übersetzen? Das sagt mir ehrlich gesagt nichts.

NF bedeutet Niederfrequenz, praktisch immer auch niederpegel (line level).
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#14
(30.01.2026, 19:07)JFA schrieb: Welche Pins vom XLR-Kabel verwendest du denn?

Pin 2 & 3, da 1 ja für die nicht existierende Schirmung ist.


@Dexan: Danke für die Erklärung! Somit würde ich mit der Master/Slave Variante nicht weit kommen, da ich ja nicht digital in die Module rein komme.

Momentan spiele ich mit dem Gedanken Geld in die Hand zu nehmen und einen Yamaha RX-V6A zu kaufen, da der Stereo-Pre-Outs hat, was mich weiter bringen würde. Vorteil dabei ist, dass ich dann meine existierenden Yamaha MusicCast 20 als Rears nutzen könnte. 

Ob das mit dem Pre-Out überhaupt funktioniert, kann ich ja mit dem RX-V483 testen, auch wenn es Mono ist.

Morgen werde ich noch das mit dem Lastwiderstand versuchen, vielleicht ist das ja bereits eine günstige Lösung.
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#15
(30.01.2026, 17:47)Dexan schrieb: Digital in die Hypex ist wahrscheinlich der geringste Qualitätsverlust, es sei denn das die Lautstärkeregler digital arbeiten, dann ist leise hören eine Qual.

Selbstverständlich ist die Lautstärkeregelung digital.
Passiert ganz am Ende im DAC.
Funktioniert vollkommen problemlos bei der Bittiefe, mit der intern gerechnet wird.

@der_schneider:
Klemm die LS Kabel vom Yammi ab und schließ sie kurz.
Wenn dann das Brummen weg ist, hast du mit einem Lastwiderstand 99,99% Chance, dass das klappt.  Wink
Ich hab da seinerzeit 47 Ohm genommen. 
Das belastet die Endstufen kaum und sollte alle Einstreuungen noch locker kurzschließen.
am Ziel
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#16
(30.01.2026, 22:02)kboe schrieb:
(30.01.2026, 17:47)Dexan schrieb: Digital in die Hypex ist wahrscheinlich der geringste Qualitätsverlust, es sei denn das die Lautstärkeregler digital arbeiten, dann ist leise hören eine Qual.

Selbstverständlich ist die Lautstärkeregelung digital.
Passiert ganz am Ende im DAC.
Funktioniert vollkommen problemlos bei der Bittiefe, mit der intern gerechnet wird.

Wie hoch ist die Bittiefe?
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#17
(30.01.2026, 21:19)der_schneider schrieb: Pin 2 & 3, da 1 ja für die nicht existierende Schirmung ist.

Das ist schon mal falsch.
Es gibt keinen Umterschied zwischen Masse und Schirmung, das ist zunächst mal das selbe.

Die korrekte Pinbelegung für Dein Kabel ist also
Pin1 des XLR an Receiver Ausgang Minus
Pin2 des XLR an Receiver Ausgang Plus
Pin3 des XLR entweder offen lassen, oder, falls es weiterhin Störungen gibt, diesen auf Pin1 brücken.

Dann noch die Lastwiderstände für die LS-Ausgänge und es sollte klappen.
Viele Grüße

Bernd
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#18
Hi Bernd,

ist die Belegung beim Hypex Modul so notwendig oder generell für XLR? Ich hatte nämlich extra noch mal Google und Youtube bemüht und mehrfach die von mir genutzte gefunden. Hast Du vielleicht eine Quelle dazu?

Gruß
Marcel
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#19
(Gestern, 12:26)bee schrieb:
(30.01.2026, 21:19)der_schneider schrieb: Pin 2 & 3, da 1 ja für die nicht existierende Schirmung ist.

Das ist schon mal falsch.
Es gibt keinen Umterschied zwischen Masse und Schirmung, das ist zunächst mal das selbe.

Die korrekte Pinbelegung für Dein Kabel ist also
Pin1 des XLR an Receiver Ausgang Minus
Pin2 des XLR an Receiver Ausgang Plus
Pin3 des XLR entweder offen lassen, oder, falls es weiterhin Störungen gibt, diesen auf Pin1 brücken.

Dann noch die Lastwiderstände für die LS-Ausgänge und es sollte klappen.

Das ist mit Verlaub gesagt Blödsinn!
Signal an XLR liegt immer an 2 und 3!
Wenn du eine LS Leitung an 1 = Masse legst killst du dir deine Endstufen, wenn die in Brücke geschaltet sein sollten.
am Ziel
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#20
Genau. Signal gehört an 2 und 3. Egal ob Cinch oder XLR oder LS-Ausgänge als Quelle. An 1 gehört der Schirm, was je nach Quelle oder Senke unterschiedlich sein kann.
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