Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Rack Amp mit DSP
#1
Question 
nachdem ich nun erstmal meine Amp Modul reparieren muss (DatonAudio SPA250DSP..andere Thread)..

habe ich mich umgeschaut und eigentlich ist für meinen Anwendungsfall ein 19Zoll AMP mit DSP die bessere Wahl.

Meine Denon ist im Keller bereits in so einem 19Zoll Schrank - der hat 4x Sub pre Out Anschlüsse
Alle Lautsprecherkabel (Multiroom, Wohnzimmer) gehen von da in das ganze Haus.

Antreiben muss ich aktuell:

2x Bassshaker im Sofa
1x  Dayton Audio Reference RSS315HFA-8 Subwoofer (Belastbarkeit (QMW) 400 Watts, Belastbarkeit (max), 700 watts)

über mein Suche war ich zunächst auf das Teil hier gestoßen:
the t.amp Quadro 500 DSP  
nachteil: ein/aus Schalten muss ich selber lösen, Konfiguration über usb, PC..; für den Sub könnte ich 2 Kanäle brücken..hätte dann keine Reserve mehr fall doch noch ein sub dazu kommt..

und dann bin ich auf dieses Teil hier gestoßen:
CVR DSP  DSP-654
4 Kanäle, Leistung genug ( 4x650W  Exclamation  )und wohl den besseren EQ wohl auch FIR, alles über LAN zu konfigurieren..

Ich habe jetzt noch nie mit DSP aktiv selber gearbeitet und vermag auch nicht zu beurteilen, welche Nachteile (bis auf Lüfterkühlungsgeräuschen) PA Technik für HomeHifi hätte wobei ich am Ende primär Home Cinema betreibe als Hifi..

Falls sich wer auskennt, wäre ich dankbar für mögliche Hinweise um nicht falsch zu kaufen. Gibt es bessere Möglichkeiten für meinen Fall?


kostet am Ende ja doch einiges - aber wenn es gut ist, wäre ich bereit das auszugeben.

gefunden hatte ich das über diese youtubelink

Danke und allen ein schickes WE
Zitieren

#2
Hallo Joschuad,

zu den genannten Verstärkern habe ich keine eigenen Erfahrungen.
T.amp an sich hatte ich früher selbst. Die sind halt kostenoptimiert - was nicht per se schlecht ist.
Bei höherpreisigen Modellen steigt neben der Leistung i.a. auch z.B. der Signal-Rauschabstand. Das dürfte für Deine Anwendung im Bassbereich aber nebensächlich sein.

Allerdings ist der genannte T.amp jetzt nicht gerade üppig mit Leistung versehen. Da solltest Du einfach ausprobieren ob das reicht. Es gibt ja die Rückgabemöglichkeit. Gerade bei Class-D mit Schaltnetzteil kann dem bei länger andauernder tieffrequenter Leistungsanforderung evtl. die "Puste" ausgehen. Im Kinobetrieb kommt es aber im Gegensatz zu Musik durchaus vor, dass da längere Passagen enthalten sind.

Pro-Endstufen für den Einsatzzweck zu verwenden ist keine schlechte Idee. Neben dem bereits erwähnten Lüfter, erwarten sie ein symmetrisches Eingangssignal und das i.d.R. mit höherer Spannung als im Consumerbereich. D.h. 0dBu (0,775 V) ist da die untere Grenze, viele erwarten eher +4dBu. Viele Endstufen lassen sich in der Empfindlichkeit auch umschalten.

Mehrkanalendstufen sind immer Geschmackssache. Ich persönlich nutze lieber mehrere 2-Kanalverstärker. Wenn da mal einer kaputt geht, ist nicht gleich alles Tod, man kann dann übergangsweise umkonfigurieren.

Wenn das Teil im Keller steht, kann man über Remote-Ein/Aus-schalten nachdenken. Z.B. mit Powersequenzern.
Ob dann aber USB zur DSP-Konfiguration ideal ist, musst Du selbst entscheiden. Ich persönlich würde nur noch TCP/IP nehmen.

Viele Grüße
André
Zitieren

#3
Moin, PA Endstufen sind immer eine gute Idee.
Zu Laute Lüfter können in der Regel durch Austausch gegen Leisere ausgetauscht werden
Bei meinen Behringer und Thomann Eisenschweinen habe ich leisere 24V Lüfter zusätzlich mit ein paar Dioden in Reihe Versehen, um die Drehzahl nochmals zu senken.
Bisher haben die Stundenlang im heißem Letzten Sommer Partys Beschallt, und waren trotzdem Leise.
Ist dann aber immer die Frage der Garantie.
Nimm lieber externen DSP und Leistungsfähige 2 oder 4 Kanal Endstufen. Somit kannst Du immer Teile einzeln Verbessern oder Austauschen
In Hamburg sagt man, Moin , LG Olaf_HH
Zitieren

#4
So,

Rückmeldung. Hatte Kontakt mit der Firma vom oben genannten CVR DSP-654 Verstärker. 
Preis wäre - ohne weitere Details 740€. Soweit eigentlich fair (Preis/Leistung). Ob das aber jetzt ein DDP-Preis ist, hab ich nicht weiter gefragt.

Entschieden habe ich mich für eine Selbstzusammenbaulösung.

1. Für den Subwoofer:
  • ein 2 Kanal Hypex NC502MP.

2. Für meine Bassshaker im Sofa (2 Stck. ) habe ich altes Material recycelt: 
  • 2x LJM L-15D-PRO und SMPS mit 45V.

Kurze Listung der verbauten Teile in den nächsten beiden Posts.

Hier gehts um das Hypex NC502MP.

Gehäuse: ebay:  Vollaluminium Gehäuse for DIY-Verstärker-Chassis HIFI Preamp/Amplifier Case Box | eBay.de
Hypex NC502MP: auch ebay - gibt leider nicht frei verkäuflich für Bastler. Was ich gerne dazu bestellt hätte: das DSP Modul von Hypex, nennt sich DSP3-213 (falls das wer besorgen kann - gerne mal melden)

Anschlüsse Hinten:
(Mouser):
568-NC3FAH-2
NL4MPXX [/url]

Material für die Nutzung des Triggerausgangs meines Denon zum Einschalten des AMP:
Amazon:
[url=https://www.amazon.de/dp/B0BGQ5X9X8?ref=ppx_yo2ov_dt_b_fed_asin_title&th=1]Klinkenbuchse
- für Triggereingang
Netzteil für Triggereingangsrelaisplatine: Mean Well IRM-05-12
Relaisplatine
NTC Thermistor zum Schutz der Reilaiskontakte, in reihe mit L1
Neben dem Triggerimpuls hab ich in die Front noch so einen rastenden Pushbutton eingebaut, damit auch ohne triggereingang der Amp eingeschaltet werden könnte. 

So, ansonsten kommen noch paar Crimpkontakte und Wärmeleitpaste für das Hypex modul. Das war es dann quasi. Die Line-IN Kabel hab ich noch so lang gelassen, bin mir noch nicht schlüssig, ob evtl. noch nen Poti für die Lautstärkeregelung dazu kommen sollte. 
Hier hat mich davon abgehalten, dass ich dafür AMP-intern den symetrischen Linein Pfad kaputt machen müsste..

Was noch zu tun wäre - den Deckel mit Lüftungsschlitzen modifizieren - da hatte ich beim Gehäusekauf nicht drauf geachtet..

Hier gehts um das L-15D-Pro System:

Gehäuse: wie oben

Amp-Platinen hatte ich noch liegen, genau wie das Netzteil : L15D Pro - einfach mal googlen..

Rückseite:
Chinch Eingangsbuchsen:  ACJB-WHT Amphenol Audio | Mouser Germany -- machen einen sehr guten Eindruck! voll massiv und schwer.
Lautsprecheranschlüsse: wie beim Hypex-System
Triggereingangsbauteile ebenso.

Front:
Hier hatte ich aber noch ein ALPs-Poti ( RK27112-LOG10K ) rangeschraubt - symetrische Eingänge gibts hier ja nicht.
Kabel für die Eingangssignalleitung: RG174u (hatte ich auch noch)


Angehängte Dateien Thumbnail(s)
                       

Zitieren

#5
?? DaS Hypex NC502MP hat doch einen Trigger Eingang, da brauchts keine zusätzlichen Teile zum einschalten ??
Fertig zu einem guten Kurs gibts es das hier :
https://www.audiophonics.fr/en/power-amp...sYed0aXwkp
Zitieren

#6
(23.03.2026, 19:22)Sepp schrieb: ?? DaS Hypex NC502MP hat doch einen Trigger Eingang, da brauchts keine zusätzlichen Teile zum einschalten ??

das stimmt wohl - aber du brauchst denoch was um den Trigger oder mute eingang zu steuern, auszulösen , also ein Relay und ne logig.. da ist das wegschalten der gesamten steuerung- da ich das ja sowieso für den 2. Amp benötige, am Ende einfacher.. ich hab ~ die Hälfte bezahlt  zu deinem fertigen modul link  ..Und wo bleibt der Spaß Smile
Zitieren



Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen:
1 Gast/Gäste

Deutsche Übersetzung: MyBB.de, Powered by MyBB, © 2002-2026 Melroy van den Berg.