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Resonierende Hörner bedämpfen
#1
Hi zusammen

Gibt es bei euch Erfahrungen dazu, wie man resonierende Hörner am besten bedämpfen kann? Manche Hörner "klingeln" ja ordentlich nach, wenn man dagegen klopft. Ich vermute, dass sie im Musikbetrieb durch Gehäusevibrationen dann ebenso zum Mitschwingen angeregt werden. Ich habe mal probiert ein Horn mit Dichtband zu entklingeln, aber das hat nur so mittelmäßig geholfen. Gibt es von Euch Materialvorschläge dafür? Alubutyl würde mir noch einfallen. Bitumen würde ich mir aus Geruchs- und Gesundheitsgründen gerne ersparen.

Grüße
Jens
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#2
Alubutyl ist perfekt.
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#3
Supi, danke!
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#4
"Klingelt's" auch noch, wenn das Horn in eine Gehäuse eingebaut ist?
Viele Grüße
Michael
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#5
Weniger stark, also ja, immer noch.
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#6
(15.04.2026, 11:38)walwal schrieb: Alubutyl ist perfekt.

Thumbs_up

Wenn es ins Konzept passt (aufgesetztes Horn) Gehäuse drumrum und das komplett mit Quarzsand füllen.
Hat den zusätzlichen Vorteil - Masse von oben beruhigt zusätzlich das TMT Unterteil.
Nachteil ist (beim Transport) das relativ hohe Gewicht.
Gruß Karsten

Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein.
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#7
Habe ich damals bei der Menhir so gemacht. Das Hochtonhorngehäuse wird komplett mit Vogelsand gefüllt.

https://www.eluxson.se/hogtalarbyggsatser/menhir.pdf
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#8
Hallo Jens,
um welches Horn handelt es sich denn?
Ist es in der Kiste eingebaut oder steht es obendrauf?
Aus welchem Material ist es gefertigt?

Gruß Kalle
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#9
Es ist ein Faital Pro LTH102 aus Alu.
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#10
Hallo Jens,
da haben die Konstrukteure mit Rippen nicht gespart Shy .
Da bleibt nur die Sandfüllung zum Optimieren. Ich nehme für solche Fälle Quarzsand, den ich im Backofen trockne.
Das Abdichten des Treibers ist nicht ganz einfach.
Jrooß Kalle
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#11
Das mit dem Sand ist keine Option. Die Boxen sind schon gebaut, und zwar ohne Extragehäuse für den Hochtöner. Ausserdem müssen sie beweglich sein. Aber grundsätzlich natürlich eine gute Idee. Ich werde jetzt mal Alubutyl probieren.
Vielen Dank an alle für den Input!
Grüße
Jens
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#12
Man könnte die durch die Rippen umgrenzten Bereiche ja mit etwas wie Silikon füllen, oder? Ok, vielleicht nicht Silikon im speziellen, die Ausgasungen könnten eventuell Klebstoffe lösen. Acryl vielleicht?
Viele Grüße
Michael
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#13
(Gestern, 08:38)Azrael schrieb: Man könnte die durch die Rippen umgrenzten Bereiche ja mit etwas wie Silikon füllen, oder? Ok, vielleicht nicht Silikon im speziellen, die Ausgasungen könnten eventuell Klebstoffe lösen. Acryl vielleicht?

Moin,

Butylkautschuk gibt es auch in der Kartusche - damit kann man gut die Zwischenräume der "Rippen", bzw. die gesamte Rückseite des Horns beschichten.
Beispiel:
Butylkautschuk in der Kartusche
Gruß Karsten

Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein.
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#14
Moin,
ich nehme dafür sowas:
   
läßt sich super verarbeiten (mehrlagig), stinkt nicht und gibt es günstig in jedem Baumarkt.
Gruß Klaus

Meinen tut der, der zum Wissen zu faul und zum Glauben zu schwach ist (Lisa Eckart)
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#15
Wo wir gerade dabei sind, empfehle ich für den Raum zwischen den Rippen Plasticfermit, flexibele Rohrdichtung, Insatllationsbedarf.
Ist garantiert ohne Bitumen, klebt und dämpft gut und ist voll reversibel.
Einfach im Handballen etwas warm kneten und fest andrücken.

Jrooß
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#16
(Gestern, 09:34)4711Catweasle schrieb: Moin,

Butylkautschuk gibt es auch in der Kartusche - damit kann man gut die Zwischenräume der "Rippen", bzw. die gesamte Rückseite des Horns beschichten.
Beispiel:
Butylkautschuk in der Kartusche

Moin Karsten,

interessantes Zeug, danke für den Tipp.

Da es überlackierbar ist, wäre es doch interessant zu wissen ob das möglicherweise auch von Firmen wie Acapella für ihre Hörner verwendet wird.
Gruß

Jesse Cool Good Vibration




Die Realität ist in Wirklichkeit etwas komplizierter.
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#17
(Gestern, 10:14)Kalle schrieb: Ist garantiert ohne Bitumen
Was wäre der Nachteil von Bitumen beispielsweise in Butylkautschuck beispielsweise in Bitumen-Band?
Viele Grüße
Michael
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#18
(Gestern, 10:14)Kalle schrieb: Wo wir gerade dabei sind, empfehle ich für den Raum zwischen den Rippen Plasticfermit, flexibele Rohrdichtung, Insatllationsbedarf.
Ist garantiert ohne Bitumen, klebt und dämpft gut und ist voll reversibel.
Einfach im Handballen etwas warm kneten und fest andrücken.

Jrooß

Das ist Butylkautschuk.
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#19
(Vor 11 Stunden)walwal schrieb: Das ist Butylkautschuk.

Hmmmmm.....
Sicherheitsdatenblatt Plastic Fermit  
Zitat:ABSCHNITT 3: Zusammensetzung/Angaben zu Bestandteilen
Beschreibung
: Plastische Masse aus natürlichen Gesteinsmehlen und Mineralöl
Verhalten von dem Zeug ist en Detail etwas anders als bei Butyl.
Habe ich damals für TSP Messungen genutzt - bei etwas rauheren Membranoberflächen / Übergang Membran -> Dustcap sind da gern mal Reste haften geblieben.
Butyl geht von jeder Membranoberfläche komplett rückstandsfrei wieder runter ohne das ich nacharbeiten muß.
Gruß Karsten

Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein.
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#20
(Vor 9 Stunden)4711Catweasle schrieb: Verhalten von dem Zeug ist en Detail etwas anders als bei Butyl.
Habe ich damals für TSP Messungen genutzt - bei etwas rauheren Membranoberflächen / Übergang Membran -> Dustcap sind da gern mal Reste haften geblieben.
Butyl geht von jeder Membranoberfläche komplett rückstandsfrei wieder runter ohne das ich nacharbeiten muß.
Ja, die Erfahrung musste ich bei Plastic Fermit auch machen. Eine ähnliche Dichtmasse namens Teroson haftete nicht sonderlich gut an der Membran, sondern schien eine Schwäche für meine Finger zu haben.  Cry

Welches konkrete Produkt mit Butyl verwendest du für TSP-Messungen? Das aus der Kartusche....?
Viele Grüße
Michael
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