Also, Netzfilter sind das nicht, sie filtern hinter dem Transformator die Gleichspannung. Und bei Gleichspannung gibt es erstens keine Phase, zweitens reden wir ja hier nicht um den Verstärker, sondern über die Versorgung des selbigen mit der Gleichspannung. Und da ist ein normales LC Filter eben entsprechend ausgelegt genauso gut wie diese unterschiedlichen Schaltungen, die zum Teil auch auf LC Filtern basieren.
Phasenverschiebungen könnte ein Verstärker erzeugen, allerdings hängen diese nicht von der Versorgungsspannung ab, sondern dem Frequenzgang.
Deswegen muss ein Verstärker im gesamten Frequenzbereich linear in Amplitude und Phase sein, was bei jedem halbwegs vernünftigen Gerät auch so ist.
Ich sehe bisher nichts neues, schon gar nichts was irgendeine nennenswerte Verbesserung in der Qualität einer Audiokette bringen könnte.
Vor 9 Stunden(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 9 Stunden von Audio-Panda.)
Nun ja, es ist typisch, keine Verbesserungen zu sehen, aber der Klang lässt etwas anderes vermuten.
Ich persönlich habe alle Übergangsnetzwerke, die schematisch mit Übergangskondensatoren (RC) verbunden sind, aufgegeben. Warum? Es wurde vorgeschlagen und in Simulationsprogrammen demonstriert: Man kann eine Stufe perfekt zum Laufen bringen, aber sobald das Signal das Übergangsnetzwerk erreicht, treten sofort Verzerrungen auf, die an die nächste Stufe weitergegeben werden.
Sie müssen erneut beweisen, wie gut LC-Filter funktionieren, sobald der Verstärker einwandfrei arbeitet. Meiner funktioniert jedoch perfekt ohne sie. Nicht umsonst habe ich das über Elektrizität geschrieben, vergessen Sie das nicht. Bisher habe ich keine Verwendung für einen LC-Filter gefunden.
Ich bin mir der Phasenverschiebungen in Verstärkern sehr wohl bewusst und habe dieses Phänomen sehr sorgfältig bekämpft und erfolgreich gelöst. Ich habe meinen eigenen Verstärkerentwurf, der fast alles berücksichtigt und so implementiert, wie ich es für optimal gehalten habe.
Weißt du, MT200, das ist alles nur Gerede. Lass uns treffen und unsere Geräte vorführen. Dann können wir uns wirklich konstruktiv unterhalten. Aber das hier schriftlich festzuhalten, führt nur zu Konflikten, und das will ich nicht. Ich habe dir zwei Geschenke mitgebracht und möchte sie dir in Aktion zeigen. Das wäre freundlich und höflich.
Vielleicht ist die Forenleitung entgegenkommender? Aber bitte, kein Prüfer.
Wenn der Verstärker doch ohne besondere Filterung der Zwischenkreisspannung funktioniert (was ich auch nicht anders erwarte), braucht es doch auch die obigen Schaltungen nicht.
Klang vergleichen ist keine Wissenschaftliche Betrachtung und sagt nichts über die Funktion, es ist ein rein Subjektiver Eindruck, eine technisch schlechtere Anlage kann für jemanden viel besser klingen, ja die völlig lineare Wiedergabe wird kaum jemand als ideal ansehen.
Da muss man schon messen um zu beurteilen was besser performt...
Lassen Sie mich Sie zunächst überraschen.
Mein Verstärker hat nur sechs Transistoren pro Kanal und sechs japanische Netzteile pro Kanal. Er hat eine Ausgangsleistung von 50 Watt und eine Empfindlichkeit von 1,6 V. Ich habe ihn auf sechs Transistoren aufgerüstet, angefangen mit zwei Transistoren pro Kanal. Ich verwende eine Circatron-Schaltung und habe mit zwei Transistoren und einem SiC-Quarz begonnen. Das ist eine praktische Schaltung, sie ist nicht kurzschlussanfällig am Ausgang und verträgt eine Amplitude von 0,5 mV bei einem Dynamikbereich von Amplituden D=90 dB. Ich habe das Rauschen nicht gemessen; es ist nicht vorhanden, und selbst eine Maus würde den Verstärker im Stummmodus nicht hören.
Sie sagen, Sie brauchen die Meinung eines Experten – was soll das Ganze? Ich habe eine CD, die mit zwei Mikrofonen und ohne Studiobearbeitung aufgenommen wurde. Wenn Ihr Verstärker diese CD so wiedergeben kann wie meiner, dann sind wir auf Augenhöhe. Man hat dise CD mir quasi unter dem Vorwand der Freundschaft geschenkt, wenn ich sie reproduzieren kann. Ich habe es gemacht, aber die Freundschaft scheiterte an unseren unterschiedlichen Lebenswegen. Ich konnte die Lüge nicht verzeihen.
Deshalb ist mein Vorschlag nicht aufdringlich, sondern in einem freundlichen Tonfall formuliert, um eine gute Kommunikation zu gewährleisten.
Ja, jetzt wird ein Schuh draus, in PPP Schaltung braucht es tatsächlich ein perfektes Netzteil. Darauf muss man erstmal kommen so eine eigentlich mit Halbleitern völlig sinnfreie Schaltung zu verwenden. Da sind 90dB Dynamik natürlich was sehr gutes, für klassische Konzepte eher Durchschnittlich. Gut, wenn man das will, muss man in den sauren Apfel beißen und hat diese Probleme. Hat seine Gründe, warum das Konzept mit den Röhrenverstärkern mit gestorben ist. Ein ordentlichen Bass kann man mit sowas nicht antreiben, komplexe Lasten dürften da sehr schwierig werden.
Ein Konzept ohne Gegenkopplung und somit auch extrem sensibel auf die Versorgungsspannung ist irgendwie suboptimal für was richtig gutes.
Aber aus Spaß an der Freude wird es gehen, ich erwarte tatsächlich aufgrund der extrem geringen Dämpfung ein sehr warmes Klangbild mit weichen Bässen, ähnlich Röhren, jedoch bessere Höhen. Hat halt nix mit einer sauberen Reproduktion zu tun.
Genau wie Sie es beschrieben haben, mit sanftem Bass und warmem Klang. Ich möchte nur hinzufügen, dass der Klang aus der Umgebung kommt, nicht aus den Lautsprechern. Man kann überall stehen und alles hören oder die Position wechseln, wenn man möchte. Es ist wie bei einem Konzert mit offener Bühne.
Ich habe ernsthafte Kritikpunkte an Tonstudios. Sie beschneiden kleinen Amplituden zu stark, um ihre Produkte für jedermann reproduzierbar zu machen. Nun ja, ich bin nicht jedermanns Sache; ich bin mit keiner Bearbeitung der Aufnahme zufrieden, nicht einmal mit dem Dolly-Filtersystem. Ich kann hochfrequente Töne wiedergeben, die zur Auflösung beim Testen von DACs verwendet wurden. Als ich das meinem Partner vorspielte, meinte er sofort, er hätte noch nie solche Klänge von Audiogeräten gehört.
Übrigens, ich habe über den Dynamikumfang der Amplituden geschrieben, der nicht das ist, was Sie denken. Er wird mit folgender Formel berechnet:
D = 20 log Amax/Amin
Entschuldigung, Sie irren sich. Keiner Ihrer Verstärker erreicht auch nur D = 60 dB. Die gesamte Verstärkerindustrie muss hier noch nachbessern. Um D=90 dB zu erreichen, benötigt man eine niedrige Amplitude von 0,5 mV und eine hohe Amplitude von 20 V. Können Sie diese Parameter für den besten Verstärker garantieren, indem Sie die niedrige Amplitude im ersten Watt messen? Das ist schwierig. Ich verstehe, aber dann sollten wir nicht über den durchschnittlichen statischen Verstärker und sein dynamisches Verhalten sprechen. Sie messen die falsche Dynamik.
Im Allgemeinen frustrieren Sie mich – woher wissen Sie, wie reine Klangwiedergabe klingt? Sie haben nicht annähernd das, wovon ich spreche. Verzeihen Sie, aber das kommt mir wie ein Spiel vor.
Offensichtlich hat die Audiobranche in den vergangenen Jahrzehnten nahezu alles falsch gemacht. Es wurden schlechte Chassisantriebe gebaut, falsche Membranmaterialien verwendet, die falschen Schallwellen in den Raum geworfen und miese Verstärker mit untauglichen Netzteilen gebaut. In den Tonstudios sind die Abmischungen miserabel, Ingenieure und Wissenschaftler wehren sich vehement gegen neue Erkenntnisse und auch hier scheint keiner richtig Ahnung zu haben von der Materie.
Naja, wenn man behauptet, man könne alles besser als der Rest der Welt, muss man halt auch Fakten abliefern. Und das wären entsprechende Messungen, denn Klang ist subjektiv, mancher findet vielleicht den Klang seines Smartphones besser als die teuerste HiFi-Anlage.
Mir ist klar wie Pegelrechnung funktioniert, als Amateurfunker hat man damit hier und da zu tun...
Was klang angeht, so ist für mich ein extrem gut kontrollierter Bass das Entscheidende, dafür muss der Verstärker in allen vier Quadranten richtig Strom liefern können. Das kann prinzipbedingt eine class D Vollbrücke am besten.
Sie vergissen, dass es Class-D-Verstärkern nicht um Klangqualität geht, insbesondere nicht bei der Tieftonwiedergabe. In deinem Fall brauchst du nur Leistung, und genau das kann Class-D garantieren – nichts anderes, was mit Audio zu tun hat.
(Vor 4 Stunden)FF schrieb: Offensichtlich hat die Audiobranche in den vergangenen Jahrzehnten nahezu alles falsch gemacht. Es wurden schlechte Chassisantriebe gebaut, falsche Membranmaterialien verwendet, die falschen Schallwellen in den Raum geworfen und miese Verstärker mit untauglichen Netzteilen gebaut. In den Tonstudios sind die Abmischungen miserabel, Ingenieure und Wissenschaftler wehren sich vehement gegen neue Erkenntnisse und auch hier scheint keiner richtig Ahnung zu haben von der Materie.
Ich finde diese Haltung "leicht anstrengend".
Moin,
ich halte mich aus dem Thema raus da mir, genau das beschriebene, zu anstrengend ist.
Zudem wehrt sich alles in mir wenn mir, ohne Not, erzählt wird ich hätte ein Problem.
Möchte für Deinen Beitrag einfach mal Danke sagen.
Gruß Karsten
Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein.
Also class D macht genau im Antrieb von leistungsstarken Tieftönern in kritischen Gehäusen (kleine CB z.B.) einen Job, den andere Verstärker nur mit einer immensen Materialschlacht hinbekommen. Das ist einfach prinzipbedingt und keine Hexerei, denn eine class D Vollbrücke kann eben Strom in allen vier Quadranten genauso liefern (bzw. eben aufnehmen, da ist ein sehr großer Siebkondensator wichtig um Überspannung zu vermeiden). Und das hört man auch tatsächlich richtig raus bei entsprechenden, anspruchsvollen Bässen. Aber wie gesagt, es ist auch völlig schlüssig erklärbar und auch gängiges Wissen, was so besonders im PA Bereich Anwendung findet.
Ich kenne diese Haltung nur zu sehr. Da ich seit Jahrzehnten an der Uni in der Forschung im Bereich Energietechnik tätig bin (tatsächlich richtige Forschung mit sehr viel Arbeit im Labor und Auslegung sowie Aufbau etlicher Prüfkreise, auch NF-Verstärker zum Ansteuern von Transformatoren), kommen immer wieder findige Tüftler auf einen zu, die Ratschläge wollen.
Da kommt es immer mal wieder vor, das da leider jemand aus mangelnder Erfahrung einem falschen Weg gewählt hat, was ja erstmal völlig normal und kein Problem ist. Einige kommen jedoch nicht klar damit, einem Irrtum erlegen zu sein, und gar keine bahnbrechende Entdeckung gemacht zu haben.
Genauso ist es mit vielen Anhängern abstruser Theorien und dem Glauben an Perpetuum Mobiles. Da zeige ich manchen im Labor wie ein Trick funktioniert, bzw. was hinter dem Beobachteten in Wirklichkeit steckt, aber man will einfach an das Außergewöhnliche, an die revolutionäre Neuheit glauben, da kommt man rational nicht mehr ran.
Das ist psychologisch echt ein sehr interessanter Prozess, der von Verschwörungstheoretikern genutzt wird. Man muss jemanden der unsicher in der Materie ist etwas geben, was simpel genug in der Erklärung für ihn ist, dann glauben manchen, dass er das einzig richtige jetzt durchblickt und damit allem überlegen ist. Dabei ist der zentrale Punkt, dass die Anderen sich nur komplizierte Dinge ausdenken um für sich zu beanspruchen, als einzige etwas von der Materie zu verstehen und das (in Wirklichkeit meist einfach längst überholte und zu Recht verdrängte) eigentlich bessere zu unterdrücken. Nicht umsonst -wie hier- sind es meist einfach längst überholte Konzepte die als neue Revolution hervorgeholt werden.
Ich konnte bisher immer absolut eindeutig Zeigen, wo der Fehler lag, warum man vielleicht meinen könnte, man habe da was tolles. Aber nicht ein einziges mal änderte das am Ende etwas an dem Glaube daran. Und das nicht anonym im Forum, sondern an der Uni mit Equipment für fünfstellige Beträge.
Interessant finde ich so Diskussionen aber immer wieder, weil ich zum Denken angeregt werde und immer den Fehler finden will, ist so eine Macke bei mir.
Vor 3 Stunden(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 3 Stunden von Audio-Panda.)
Deine Leidenschaften sind unberührt. Aber für Leute wie dich ist es schwer. Erfahrung ist wertvoll, doch wenn sie darauf beruht, andere zu verfolgen, ist sie eine Krankheit.
Wir haben vereinbart, dass du bei deinen D-Klassen bleibst. Und ich genieße Musik in ihrer besten Form. Also, dein Bass und Druck. Wohin reicht der Frequenzbereich? Zum Beispiel versuche ich ohne TSP, den Bass von 10 Hz bis zur oberen Mittelbassgrenze zu bringen. Meine Experimente sind abgeschlossen, und ich muss nur noch ein geeignetes Material finden und mit dem Bau beginnen. Ich werde es tun, keine Sorge, genau wie mit der Flachspule. Dein Gerede ist also sinnlos. Ideen zu entwickeln oder zu haben erfordert nur lernen es tun, und das hat nichts mit Ausbildung oder Laboren zu tun. Damit ist diese sinnlose Diskussion beendet.
Wenn du dich genau betrachtest, beginnst du, deine Manipulationen zu verstehen.
Vor 3 Stunden(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 2 Stunden von MT200.)
Klang ist eben subjektiv. Und wenn man quasi der gesamten Audio-Branche Unfähigkeit unterstellt, sollte man mit physikalischen und messbaren Fakten argumentieren. Hab mal aus Jux meine Eigenbau class D im Auto gemessen, schon die kommt auf 80 dB, und das ist eine Leistungssau mit 200 V Zwischenkreis ohne jedes Augenmerk auf solche Dinge, weil im Auto das ganze erstmal 10 W braucht um den 26 Jahre alten Pumpe-Düse Diesel Paroli zu bieten...
Hier mal ein Bild von den Platinen für einen Class D Verstärker samt Netzteil, der mit 85 V geregelten Zwischenkreis läuft und etwa 1 kW liefert, Eingang 10s LiIon (30-42 V).
Wie dem auch sei, ich rate Ihnen dringend, das von mir Gegebene auszuprobieren, insbesondere den Schaltplan des japanischen Netzteils.
So funktioniert es: Die Energie wird durch die Diode D1 gleichgerichtet, der Kondensator separat durch die Diode Dc. Dieser Vorgang läuft bis zum Maximum der Gleichrichtungsspannung. Mit dem Abfall der Amplitude entsteht eine Spannungsdifferenz an der Diode Dk, die sich daraufhin öffnet. Die durch die Sinusform der Gleichrichtungsspannung bedingte „Stromlücke“ wird durch die Diode Dk mit Energie gefüllt und lädt den Kondensator auf, bis die Sinuswelle wieder ansteigt, Dk sich schließt und der Kondensator in einem neuen Zyklus geladen wird.
Worin besteht der Unterschied zwischen diesem Netzteil und einem herkömmlichen Netzteil, bei dem der Kondensator an eine Gleichrichterdiode oder eine Gleichrichterbrücke angeschlossen ist? In einem herkömmlichen System beeinflusst die Diode die Ladung des Kondensators stark, wodurch dieser sich sehr schnell entlädt. Dieser Kondensator kann auf sehr hohe Werte erhöht werden, wobei die Restwelligkeit stets ein parasitäres Phänomen bleibt. Anders verhält es sich, wenn die Ladungsenergie des Kondensators frei ist und nicht von der Diode D1 beeinflusst wird. Diese Ladung reicht dann aus, damit die nachfolgenden Elemente (Dr + C) die geringe Restwelligkeit kompensieren können, die durch das Einschalten der Schaltdiode Dk entsteht.
D1 ist eine einfache Diode; Dc ist eine Schottky-Diode; Dk ist eine Schottky-Diode mit niedriger Durchlassspannung (Uf oder Uof). Alle anderen Bauteile sollten anhand des benötigten Stroms ausgewählt werden. Bauen Sie einen Prototyp, schließen Sie eine Last an und beobachten Sie die Restwelligkeit mit dem Oszilloskop. Die Restwelligkeitsgröße entspricht in etwa der kleinen Amplitude, die Sie erreichen möchten.
@ MT200, wir haben Ihre Denkweise und Ihre Konzepte bereits verstanden. Es ist auch klar, dass Sie sich ausschließlich mit Class-D-Brückenlautsprechern beschäftigen, ebenso wie mit Ihrem Bass, der momentan nur für Sie relevant ist. Und ich habe bereits erklärt, dass dies keine Musik ist und darüber hinaus zutiefst subjektiv.
Ein Tipp: Besuchen Sie doch mal ein Treffen eines Audioforums und hören Sie sich an, was die Leute dort hören. Sie interessieren sich nicht für den Bass an sich, sondern für die Klangfarbe, möglichst objektiv.