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(13.07.2026, 13:11)Olaf_H schrieb: Sicher wird das noch präziser dargestellt werden von den richtigen Personen 
Ähhhmmm… wo und wann denn? Wir haben bereits Q3 2026.
Ich kann Sven durchaus verstehen. Er versucht mit Veranstaltungen in Eigenregie hier was zu reißen/retten. Auch andere seiner Äußerungen stimme ich absolut zu.
Meiner Meinung nach ist ein umdenken erforderlich was folgende Themen betrifft:
- offenes Forum: absolut undankbar für einige Nutzer hier.
Beispiel: ich kaufe mir die Chassis XYZ und will Highend, Simuliert mal schön und entwickelt ihr Profis mal damit ich mein Highend habe
- Veranstaltungen ohne IGDH und mit
Warum schaffen es einige Leute hier ein genieales und schönes Treffen ohne IGDH zu organisieren? Stichwort möhrendorf z.b.
- Social Media: ich habe in den letzten 2 Jahren über YT und Konsortien mehr gelernt als in den letzten 13 Jahren hier.
- Vereinsrätiigkeit: Ich hatte mich mal als Aushilfsadmin zur Verfügung gestellt. Nach dem 1. Zoom-Meeting habe ich mich gefragt: Warum? Die dürfte auch die Moderation so betreffen
Die große Frage ist zur Zeit: wie bringt man das alles unter einem Hut?
Es gibt hier einige die einiges versuchen! Aber reicht das?
.:
Grüße aus dem Emsland
Willi
Man sollte nie soviel zu tun haben, dass man zum Nachdenken keine Zeit mehr hat. (Georg Christoph Lichtenberg)
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 00:17 von Olaf_HH.)
Hallo Willy
ich kann deine Worte Nachvollziehen.
Das ist auch immer das Thema gewesen, alle sehen nur das Forum und was es einem selbst bringt
Das Forum wird aber von einem Verein mit ~ 30 Mitgliedern betrieben, genaue Zahl weis ich leider nicht.
Diese Mitglieder sind aufgefordert, sich ein zu bringen, nicht nur Monetär, sondern mit Mitarbeit
Da es ein eingetragener Verein, mit Steuer Vorteilen ist, müssen gewisse gesetzliche Vorgaben eingehalten werden.
Das hat weniger mit Teilnahme am Bauen und im Forum zu tun.
Das muss getrennt gesehen werden.
Wie ich weiter oben schrieb, haben wir vor 10 Jahren Leute im Vereinsvorstand gehabt, die aktive Selbstbauer waren, die Spaß an der Sache hatten, die dann auch diesen Verein gegründet hatten um auch das Forum auf eine rechtliche Basis zu stellen. Mit dem Verein im Hintergrund war vieles einfacher und auch rechtlich sicherer.
Das waren die Anfänge vor meiner Zeit (2012) hier.
Dann hatten wir immer wieder ein paar "Problemchen" im Verein, im Forum, auseinander gehende Meinungen, Spaltungen und Weggang von Usern die den Verein mit gegründet hatten.
Es gab zu viele Alpha's mit starken Meinungen.
Diese ganzen Zänkereien, Anwaltliche Regelungen etz. brachten viel Unruhe und Streit in den Verein.
Irgendwann haben dann viele hingeschmissen.
Beispiel unser Forum,
es wurde Ursprünglich mit einer guten, gekauften Software aufgebaut, aber stark angepasst aus Sicherheitsgründen.
Dann hatte der Administrator andere Lebensentscheidungen und das ganze wurde an einen anderen Übergeben, der Zufällig auch im Vorstand war.
Dieser ging nach Jahren dann auch und ich erbte die rudimentären Adminrechte, um überhaupt noch was machen und grundlegend im Forum administrieren zu können.
Damals suchten wir bereits nach jemanden, der den Admin Posten übernehmen konnte, mit der Aussicht auf gaanz viel Arbeit, das Forum up zu Daten.
Leider war das gekaufte Update dann bereits auch nicht anwendbar, weil einfach zu viel individuell angepasst wurde.
Der Verein hat dann Jahre lang versucht, alles am Leben zu halten, bis dann endlich ein externer Admin gefunden werden konnte, der die Umstellung angegangen ist.
In der Zeit war leider die Rechte Struktur der Datenbank des Forum so beschädigt, das keine neuen Mitglieder mehr aufgenommen werden konnten.
Das führte dann zur Öffnung des Forums, so das alle alles lesen und sehen konnten, ohne sich anmelden zu müssen.
Leider hatte in den letzten Jahren die Streitkultur im Forum dann viele Mod's und Vorstandmitglieder verschlissen, der Vorstand musste sich viel damit beschäftigen.
Um das ganze etwas abzukürzen: Das Forum verbraucht Zuviel Arbeit und Ressourcen im Verein und vor allem beim Vorstand.
Dieser hat eigentlich andere Aufgaben, als immer nur Streit zu schlichten, oder auf die Suche nach neuen Moderatoren fürs Forum zu sein.
Um den Verein wieder zu beleben, müssen wir die Ursprüngliche Idee des Vereins wieder mehr in den Vordergrund stellen
Link zur Vereinssatzung
Das Vorantreiben und Publizieren vom DIY Selbstbau von Lautsprechern, Elektronik etz für eine breitere Öffentlichkeit.
Das Ausrichten von Veranstaltungen mit Partnern, das Organisieren von Benefits für Member, bzw. Rabatte bei Herstellern und Vertrieben, ja die gibt es, bzw. gab es.
Das sind Vorteile für Mitglieder des Vereins, die man mit seine 30€ Jahresbeitrag erhält.
Der Vorstand ist nicht der Streitschlichter fürs Forum, der Vorstand mach die Verwaltungsarbeit, koordiniert alles was den Verein Betrifft, sogt für Anpassungen der Satzung etz.
Das sind theoretisch 2-3 Stunden Arbeit im Monat für jeden im Vorstand, wenn die Aufgaben gut Verteilt sind.
Der Verein und betreibt unser Forum.
Sorry fürs lange schreiben, es wird halt immer wieder Forumsthemen mit Vereinsthemen gemischt oder verwechselt.
Ich z.B. habe gerne im Vorstand gearbeitet,
musste aber aufgrund Beruflicher und Privater Umstände meinen Posten als Schriftwart zurückgeben, ich konnte diesen nicht mehr mit der gebotenen Sorgfalt wahrnehmen.
Für einen eventuellen neuen Vorstand könnte ich mir Vorstellen, mich mit Arbeit wieder mehr einbringen zu wollen.
In Hamburg sagt man, Moin , LG Olaf_HH
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 06:44 von SNT.)
Hallo Willi,
Stichwort Möhrendorf, Location organisiert von Claus, verschiedene Themen, verschiedene Vortragende, Manchmal mit Anmeldeliste. War da die IGDH meines Wissens nicht immer oder meistens in Persona dabei? Ich kann mich nicht mehr erinnern. Die Aussenwirkung war aber vielleicht nicht sichtbar. Ich habe keinen Fahnen und keinen Flyer gesehen. Gefühlt war ausschliesslich Claus der Organisator der alles regelte.
Das war aber auch egal, weil die recht gelungenen Veranstaltungen quasi diy-hifi-forum interne Veranstaltungen mit fast immer den gleichen Leuten waren. Echte Werbung für den Verein habe ich nicht gesehen. Es hätte nicht geschadet. Die Räumlichkeiten hätten ein Vielfaches an Interessenten aufnehmen können. So waren es Veranstaltungen für ich nenne es mal Forumsmitglieder hauptsächlich Raum Nürnberg mit 100-200km Radius.
Eigentlich wenn ich so überlege ist die IGDH nicht ihrem Zweck nachgekommen. Die Veranstaltungen wurden so viel ich weiss oder erinnere ausschliesslich von Claus in vollem Umfang geplant. Die Absicht, dass die IGDH neue Leute an dem Hobby interessieren wollte habe ich nicht gesehen.
Für einen Verein fehlt meiner Meinung nach eine bestimmte Aussenwirkung über das Forum hinaus. Denn es ist fast immer so: Der der sichtbar ist, an den erinnert man sich. Ja logisch und das war Claus. Den könnte ich mir als Vorstand gut vorstellen.
lG Sven
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(Gestern, 06:41)SNT schrieb: Hallo Willi,
Stichwort Möhrendorf, Location organisiert von Claus, verschiedene Themen, verschiedene Vortragende, Manchmal mit Anmeldeliste. War da die IGDH meines Wissens nicht immer oder meistens in Persona dabei? Ich kann mich nicht mehr erinnern. Die Aussenwirkung war aber vielleicht nicht sichtbar. Ich habe keinen Fahnen und keinen Flyer gesehen. Gefühlt war ausschliesslich Claus der Organisator der alles regelte.
Das war aber auch egal, weil die recht gelungenen Veranstaltungen quasi diy-hifi-forum interne Veranstaltungen mit fast immer den gleichen Leuten waren. Echte Werbung für den Verein habe ich nicht gesehen. Es hätte nicht geschadet. Die Räumlichkeiten hätten ein Vielfaches an Interessenten aufnehmen können. So waren es Veranstaltungen für ich nenne es mal Forumsmitglieder hauptsächlich Raum Nürnberg mit 100-200km Radius.
Eigentlich wenn ich so überlege ist die IGDH nicht ihrem Zweck nachgekommen. Die Veranstaltungen wurden so viel ich weiss oder erinnere ausschliesslich von Claus in vollem Umfang geplant. Die Absicht, dass die IGDH neue Leute an dem Hobby interessieren wollte habe ich nicht gesehen.
Für einen Verein fehlt meiner Meinung nach eine bestimmte Aussenwirkung über das Forum hinaus. Denn es ist fast immer so: Der der sichtbar ist, an den erinnert man sich. Ja logisch und das war Claus. Den könnte ich mir als Vorstand gut vorstellen.
lG Sven Moin Sven, ja das war Claus. Er hat es geschafft das ich 700km Richtung Süden gefahren bin. Ich habe seinen Ehrgeiz, Lockerheit und Organisationstalent live miterleben dürfen, habe aber auch gesehen wieviel Arbeit das ist.
Du hast einen Workshop angeboten der mich sehr sehr interessiert und ich würde auch kommen wenn es die Zeit zulässt.
Ich hadere nur weil sich der Verein (sprich Vorstand) sich hier zur Zeit sehr wenig einbringt.
Vielleicht sind die „Arbeitsmüde“
So long
Grüße aus dem Emsland
Willi
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 08:06 von SNT.)
Hi Olaf, das was du beschrieben hast ist quasi die Geschichte, WIE es abgelaufen ist. Die interessante Frage ist jedoch warum wo was genau schief gelaufen ist. Du erwähntest ‚Alphas‘. Wo war das Problem? Was hat bestimmte Alphas davon abgehalten ihre Pflicht umzusetzen den Verein zu stärken? Üblicherweise haben ‚Alphas‘ doch eigentlich den Willen was zu bewegen. Wie sehen die Alphas das rückwirkend? Wo lag konkret das Problem, von mir aus erst mal aus deiner pers. Sicht? Kann ja nicht schaden dass das mal angesprochen wird. Ein Alpha der zuhört wird das schon verkraften.
War die Situation vielleicht ‚Bedenkenträger‘ versus ‚Anschieber‘?
lG Sven
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Hallo Sven
es gab damals "Leute", die den Verein "plattmachen" wollten weil ihnen einiges nicht passte, nachdem sie gegangen waren
Aber das sollten wir ruhen lassen.
LG Olaf
PS: Wenn wir als Verein wieder mehr machen wollen, mehr auf die Beine stellen wollen mit Aussenwirkung, braucht es frische hungrige Mitglieder mit Ideen.
Wie Sailor schon im Q3 Beitrag schrieb, gibt es die aktuell aber wohl eher nicht.
In Hamburg sagt man, Moin , LG Olaf_HH
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 12:33 von SNT.)
Hi Olaf, wie kann man als Nicht-Mitglied alles ‚platt machen‘?
Falls man damals in der IGDH das Gefühl hatte, kurz vor einer juristischen Auseinandersetzung zu stehen, könnte ich verstehen, wieso man in der IGDH seine Kraft konsolidiert hat und auch heute noch versucht alles besonders richtig zu machen.
Falls obige Annahme stimmt und auch sowieso stellt sich die Frage, ob es wirklich einen Sinn macht, mit dem Gefühl leben zu müssen, man müsste jederzeit eine juristische Auseinandersetzung befürchten? Ich hoffe für den bisherigen Vorstand, dass das kein Problem war oder ist, wirft aber die Frage auf:
Welchen (ja selbstverständlich EigenNutzen) hat ein Vorstand, wenn er sich im Notfall solchen einschlägigen Problemen widmen müsste?
Das sage ich, weil dieser EigenNutzen, falls er
denn überhaupt vorhanden wäre, aus meiner Sicht extrem wichtig wäre, weil man imho einen Gegenpol braucht, und zwar immer. Alles andere wäre wirklich Raubbau für Nerven und Gesundheit. Ja wir alle sind nicht mehr die Jüngsten.
Ich sehe die negative Wirkung meiner Überlegungen, und bedaure sie, aber ‚wie kann man ein persönliches Risiko eingehen, ohne einen persönlichen Vorteil zu haben? Sind wir eine Kirche? Sind wir eine soziale Einrichtung? Also das würde ich ja noch verstehen aber mit Good old HiFi, die inzwischen nur eine sehr kleine Gruppe betrifft?
Das hat nichts mit Demokratie zu tun, sondern nur mit normalem Menschenverstand.
Also müsste man auch positive Punkte an einem Vorstandsjob definieren. Wo sind diese?
Wenn da nichts einfällt, dann ist es für alle das Beste ihr wickelt den Verein einfach ab und gut ist für alle und auch für Euch.
Sorry für die offenen Worte, aber ich finde es nicht gut, einfach nur nen Neuen zu finden, am besten jemand der sich seiner Verantwortung unbewusst ist. Vielleicht ist es gesünder für alle loszulassen und sich neueren interessanteren Dingen zu widmen? Wo wäre überhaupt ein reales Problem?
Also worin liegt der persönliche Vorteil einen Vorstand bei der IGDH zu machen? Ist es das Gefühl was zu bewegen? Ist des das Gefühl wertvoll zu sein? Das ist Euer Job Euch was einfallen zu lassen. Verkauft den Job und strengt euch an. Einfach nur ne Ansage das die Posten frei werden ?
Ich hoffe jedoch es gibt noch andere hier die anders ticken wie ich, aber ich für mich stehe zu meiner Einstellung.
LG Sven
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 13:21 von Koaxfan.)
Der stärkste echte Vorteil des Vereins ist die Unabhängigkeit von einer einzelnen Person oder einem kommerziellen Eigentümer: - Domain, Verträge, Guthaben und Infrastruktur gehören einer fortbestehenden juristischen Person.
- Mitglieder können Vorstand und Satzung ändern.
- Der Zweck kann nicht durch einen einzelnen Eigentümer beliebig verändert werden.
- Beim Ausscheiden einer Person besteht der Rechtsträger weiter.
- Grundsätzlich haftet zunächst der Verein für seine Verpflichtungen; ehrenamtliche Organmitglieder genießen bei einfacher Fahrlässigkeit einen gesetzlichen Haftungsschutz.
Veranstaltungen, Gemeinschaft und Außenwirkung
Gut finde ich die Auffassung (und das hat mich auch dazu motiviert, hier wieder zu schreiben), dass ein Verein mehr sein müsse als ein stiller Rechtsträger für einen Server. Also Workshops, niedrigschwellige Projekte, Social Media, öffentliche Sichtbarkeit und mehr Gestaltungsspielraum für diejenigen, die tatsächlich etwas organisieren.
Ein großer Teil der Debatte dreht sich nicht um die Rechtsform, sondern um die Kultur: - Die eine Seite schätzt das hohe fachliche Niveau und sieht die Community selbst als weitgehend funktionierend.
- Die andere Seite empfindet das Forum als zu akademisch, konfliktbeladen oder freudlos und verweist auf andere Communities, in denen schneller gebaut, gezeigt und über YouTube neue Teilnehmer gewonnen werden.
- Ehemalige Vorstände berichten, dass Streitigkeiten und Moderation immer mehr Ressourcen verschlungen hätten, während Nachwuchsförderung und Öffentlichkeitsarbeit verloren gingen.
Der Verein leidet damit an einem klassischen Organisationsfehler: Der Vorstand wurde gleichzeitig Vereinsleitung, Forumseigentümer, Eskalationsstelle, Veranstalter, Personalbeschaffer und teilweise operative Moderation.
Nun müsste man den e.V (ist die Gemeinnützigkeit eigentlich offiziell eingetragen oder nur in der Satzung?) nicht zwangsläufig genauso weiterführen wie bisher. Ein e. V. benötigt: - einen vertretungsberechtigten Vorstand;
- ordnungsgemäße Vorstandsbeschlüsse und Mitgliederversammlungen;
- Anmeldung von Vorstands- und Satzungsänderungen zum Vereinsregister;
- geordnete Buchführung beziehungsweise nachvollziehbare Einnahmen- und Ausgabenaufzeichnungen;
- Erfüllung von Steuererklärungs- und Meldepflichten;
- Überwachung der Zahlungsfähigkeit; bei Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung muss der Vorstand einen Insolvenzantrag stellen.
Die IGDH hat sich selbst deutlich mehr Struktur auferlegt, als das Gesetz zwingend verlangt: - vier Vorstandsämter;
- fünfjährige Amtszeit;
- alleinige Außenvertretung durch den ersten Vorsitzenden;
- jährliche Mitgliederversammlung im ersten Quartal;
- 30 Tage Einladungsfrist;
- Protokollpflichten;
- jährliche Prüfung durch zwei Kassenprüfer;
- ehrenamtlicher Vorstand;
- Zweidrittelmehrheit für Satzungsänderung und Auflösung;
- Vermögensanfall an den BUND bei Auflösung oder entsprechendem Zweckwegfall.
Gerade der letzte Punkt ist wichtig: Domain, Forum, Datenbank, Geräte oder sonstige Vermögenswerte können bei einer Auflösung nicht ohne Weiteres kostenlos an eine Privatperson oder eine kommerzielle Firma verschenkt werden. Ein Übergang auf einen anderen Träger müsste steuer-, datenschutz-, urheber- und vermögensrechtlich sauber strukturiert werden.
Sofern die IGDH aktuell steuerbegünstigt ist, muss nicht nur die Satzung gemeinnützig formuliert sein. Auch die tatsächliche Geschäftsführung muss fortlaufend den steuerbegünstigten Zwecken entsprechen. Einnahmen und Ausgaben müssen dies nachweisen; Mittel dürfen nicht beliebig an Mitglieder verteilt oder zweckfremd verwendet werden. Zuwendungsbestätigungen dürfen nur unter den gesetzlichen Voraussetzungen ausgestellt werden.
Ein Verein, der faktisch nur einen privaten Freizeit-Chat betreibt, könnte hier Erklärungsprobleme bekommen. Ein öffentlich zugängliches Facharchiv, Wissensvermittlung, Workshops, Jugendprojekte, Verbraucherinformation und technische Bildungsangebote passen dagegen sehr gut zu den veröffentlichten Satzungszwecken.
Pflichten aus dem Forenbetrieb – unabhängig von der Rechtsform
Die belastendsten Pflichten entstehen nicht durch „e. V.“, sondern durch den Betrieb einer Nutzerplattform. Jeder Betreiber – Verein, Privatperson oder Firma – muss unter anderem: - ein elektronisches Melde- und Abhilfeverfahren für mutmaßlich rechtswidrige Inhalte bereitstellen;
- nach tatsächlicher Kenntnis rechtswidrige Inhalte zügig prüfen und gegebenenfalls entfernen;
- Moderationsentscheidungen nach den DSA-Vorgaben begründen;
- Anbieter- und Kontaktinformationen bereitstellen;
- Datenschutz, Benutzerkonten, Zugriffsrechte, Backups und technische Sicherheit organisieren.
Ein geschlossenes Forum senkt möglicherweise Spam, öffentliche Eskalationen und Moderationsaufwand. Es beseitigt Betreiber-, Datenschutz- und Moderationspflichten aber nicht.
Welche Optionen gibt es?
Option A: Bestehenden e. V. retten und strukturell umbauen
Das ist nach meiner Bewertung die beste Lösung, sofern mindestens zwei oder drei Menschen bereit sind, echte Organverantwortung zu übernehmen.
Notwendig wäre nicht einfach die Neubesetzung der bisherigen Konstruktion, sondern eine Satzungs- und Betriebsreform: - zwei oder drei statt vier Vorstandsmitglieder;
- Vertretung durch zwei Vorstände gemeinsam statt alleiniger Verantwortung des ersten Vorsitzenden;
- kürzere Amtszeiten, beispielsweise drei Jahre;
- klare Trennung von Vorstand, Technik, Moderation und Veranstaltungen;
- bezahlter externer Administrator;
- Moderation durch ein eigenständiges Team;
- Referenten für Workshops, Medien, Jugend, Partner und Contests;
- belastbare Vereins-, Veranstalter-, Cyber- und Vermögensschadenversicherung;
- öffentliches Archiv, aber gegebenenfalls Registrierung oder Mitgliedschaft als Voraussetzung zum Schreiben.
Die bestehende Satzung erlaubt bereits die Berufung von Referenten. Viele operative Aufgaben könnten also jetzt schon außerhalb des Vorstands erledigt werden.
Option B: Minimaler Trägerverein
Der Verein beschränkt sich weitgehend auf: - Eigentum an Domain und Datenbank;
- Verträge mit Hoster und Administrator;
- Finanzen und rechtliche Betreiberrolle;
- ein kleines Moderationsteam;
- Erhalt des öffentlichen Wissensarchivs.
Das entspricht Chlangs Vorschlag. Es wäre organisatorisch schlank, löst aber das Nachwuchs- und Attraktivitätsproblem nicht. Außerdem müsste die tatsächliche Tätigkeit weiterhin plausibel als Wissensvermittlung und Erfüllung der Satzungszwecke dokumentiert werden.
Option C: Aktiver Bildungs- und Makerverein
Das wäre die strategisch stärkste Nutzung des e. V. Der veröffentlichte Vereinszweck erlaubt ausdrücklich: - Seminare, Workshops und Vorführungen;
- Unterstützung regionaler Gruppen und Einzelprojekte;
- Bereitstellung von Fachwissen, Geräten und Material;
- Kooperationen mit Fachpresse, Herstellern, Vertrieben und Messen;
- Kinder- und Jugendprojekte;
- Verbraucherberatung;
- Information über Lärm und Hörgesundheit;
- öffentliche Wissensvermittlung über das Internet.
Darauf ließen sich beispielsweise ein Messgerätepool, Wanderworkshops, Baukurse für Jugendliche, offene Projektdokumentationen, Messeauftritte, YouTube-Kooperationen, regionale Hifi-Gruppen, Mitgliederkonditionen und ein öffentliches Lautsprecherarchiv aufbauen. Vieles davon steht bereits seit Jahren in der Satzung, ist aber nach den Schilderungen nur teilweise oder zeitweise ausgeschöpft worden.
Option D: Betrieb durch eine Privatperson
Das ist technisch und rechtlich möglich und zunächst am schnellsten. Der Preis wäre: - persönliche Abhängigkeit;
- Nachfolgeproblem bei Krankheit, Tod oder Interessenverlust;
- Konzentration von Domain, Daten und Entscheidungsgewalt;
- persönliche Vertrags- und gegebenenfalls Haftungsrisiken;
- keine demokratische Kontrolle.
Genau diese Abhängigkeit wollte der Verein ursprünglich vermeiden.
Option E: Betrieb durch UG/GmbH oder gUG/gGmbH
Eine Gesellschaft könnte den technischen Betrieb professionalisieren, Administratoren bezahlen, Werbung oder Mitgliedsgebühren einnehmen und klare Managemententscheidungen treffen.
Eine gemeinnützige UG/GmbH könnte ebenfalls steuerbegünstigt sein; Gemeinnützigkeit ist kein Exklusivrecht des e. V. Sie wäre aber nicht mitgliedergeführt, verursachte höhere Gründungs-, Buchhaltungs- und Veröffentlichungskosten und wäre stärker von Geschäftsführung beziehungsweise Gesellschaftern abhängig.
Als Geschäftsführer einer UG weiß ich, dass sich das auch nicht einfach so selbst macht.
Option F: Übernahme durch eine bestehende Organisation
Denkbar wären eine andere gemeinnützige Organisation, ein bestehender Technikverein, eine Fachpublikation oder ein Unternehmen aus dem DIY-Audio-Bereich.
Vorteil: Infrastruktur und Verantwortliche wären bereits vorhanden.
Nachteil: Das Forum würde von deren Interessen, Finanzierung und Fortbestand abhängig. Außerdem wäre der Übergang der Datenbank und des Vereinsvermögens gesondert zu prüfen.
Option G: Geordneter Archivbetrieb
Falls niemand Betreiber eines aktiven Forums werden will: - Forum auf „nur lesen“ setzen;
- Neuanmeldungen und neue Beiträge schließen;
- Datenbank und Anhänge sichern;
- statische, durchsuchbare Archivversion erzeugen;
- klare Rechte- und Datenschutzprüfung;
- gegebenenfalls Übergabe an einen geeigneten gemeinnützigen Träger.
Das wäre deutlich besser als eine abrupte Abschaltung, erhält aber weder Community noch neue Inhalte.
Was kann ein e. V., was man ohne e. V. nicht oder nicht gleich gut kann?
Der wesentliche Mehrwert ist nicht „Versicherung“ oder „Steuerfreiheit“, sondern die Kombination aus: - mitgliedergetragener juristischer Person;
- öffentlichem Vereinsregister;
- demokratisch wechselbarer Leitung;
- dauerhaft gebundenem Satzungszweck;
- Vermögen und Verträgen unabhängig von einzelnen Personen;
- Fortbestand bei Wechsel der handelnden Personen;
- institutioneller Legitimation gegenüber Partnern und Öffentlichkeit.
Eine Privatperson oder inhabergeführte Firma kann das Forum ebenfalls betreiben, aber nicht mit derselben mitgliederbasierten Eigentums- und Kontrollstruktur.
Nicht exklusiv, mit e. V. aber häufig leichter
Folgende Dinge kann prinzipiell auch eine Firma oder Einzelperson organisieren. Ein etablierter, gegebenenfalls gemeinnütziger e. V. schafft dafür aber häufig mehr Vertrauen und bessere praktische Voraussetzungen: - Spenden und gegebenenfalls Zuwendungsbestätigungen;
- Förderanträge;
- Sponsoring- und Kooperationsverträge;
- Veranstalter- und Vereinshaftpflicht;
- Raummiete und öffentliche Veranstaltungen;
- Beschäftigung von Administratoren oder Dienstleistern;
- gemeinsames Eigentum an Messgeräten und Material;
- Jugend- und Bildungsprojekte;
- Kooperation mit Schulen, Hochschulen, Museen oder Volkshochschulen;
- Vertretung der Interessen des DIY-Audio-Bereichs gegenüber Presse, Industrie und Messen;
- Mitgliedervorteile und Rahmenvereinbarungen.
Keinen Verein benötigt man zwingend für: - den technischen Betrieb eines Forums;
- YouTube, Social Media oder Podcasts;
- private Workshops;
- Teilnahmegebühren oder Abonnements;
- Sponsoring;
- Moderation;
- ein statisches Archiv;
- den Betrieb durch eine UG/GmbH oder Einzelperson.
Meine Empfehlung
Die IGDH sollte nicht einfach vier Nachfolger für das alte Modell suchen. Damit würde sie die Überlastungsarchitektur reproduzieren, die zum jetzigen Zustand geführt hat.
Sinnvoll wäre ein zweigleisiges Verfahren:
Fortführungsweg
Bis zu einer kurzfristig einzuberufenden, sauber angekündigten Mitgliederversammlung müssen offengelegt werden: - tatsächliche Mitgliederzahl;
- jährliche Einnahmen und Kosten;
- Server-, Domain- und Dienstleisterverträge;
- aktueller Status der Gemeinnützigkeit;
- bestehender Versicherungsschutz;
- Eigentum und Zugangsdaten;
- technische Aufgaben und geschätzter Aufwand;
- aktuelle Admin- und Moderatorenzusagen;
- offene rechtliche oder finanzielle Risiken.
Danach sollte über eine verschlankte Satzung, einen kleinen §-26-Vorstand und klar delegierte beziehungsweise bezahlte operative Funktionen entschieden werden.
Rückfallweg
Parallel muss ein sauberer Plan für einen anderen Träger oder zumindest ein dauerhaftes Archiv vorbereitet werden. Wegen der Vermögensbindung an den BUND, der Nutzerdaten und der Rechte an Beiträgen und Anhängen darf dieser Übergang nicht erst nach einem Rücktritt des letzten handlungsfähigen Vorstands improvisiert werden.
Mein Fazit: Der bestehende e. V. hat erhebliches, bisher nur teilweise ausgeschöpftes Potenzial. Aber nur dann, wenn der Vorstand künftig als schlankes Governance- und Trägerorgan arbeitet – nicht als unbezahlte Kombination aus Geschäftsführer, Techniker, Moderator, Veranstalter, Steuerabteilung und Konflikttherapeut. Findet sich dafür kein kleines, verbindliches Leitungsteam, ist ein professionell betriebener anderer Rechtsträger realistischer als die Fortsetzung der bisherigen Konstruktion.
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Sehr professionelle und umfassende Analyse, gut gemacht!
Gruß Klaus
Meinen tut der, der zum Wissen zu faul und zum Glauben zu schwach ist (Lisa Eckart)
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(Gestern, 13:38)mechanic schrieb: Sehr professionelle und umfassende Analyse, gut gemacht!
Finde ich (größtenteils) auch, Klaus - auch wenn es sehr KI-generiert klingt, was ja nicht unbedingt schlecht sein muss.
Obwohl ich keine aktive Rolle übernehmen kann (da müsste ich wohl noch bis zur Rente warten), kann ich mir immer noch die schlanke Version des e.V. zum Weiterbetrieb des Forums als am wahrscheinlichsten umsetzbar vorstellen.
Es sprich in dieser Variante auch nichts gegen Aktionen von Einzelpersonen oder Personengruppen, die aus dem Forum und damit aus dem Verein heraus immer noch möglich wären. Da würde dann auch Sven z.B. weiterhin einen Ansatz finden können.
Am liebsten wäre mir natürlich auch, wenn der Verein aufleben würde und aus sich in Richtung "Aktiver Bildungs- und Makerverein" entwickeln könnte. Aber dafür müsste sich ein Personenkreis mit hoher intrinsischer Motivation finden - wäre sehr schön, aber den sehe ich momentan leider nicht
So, jetzt bin ich wieder still, weil ich für das Hauptproblem - wer zieht sich den Schuh an - leider keine Lösung anbieten kann.
Grüße
Chlang
[SIZE=2]Alle selbst ernannten Götter werden dir zürnen, wenn du dich nicht von ihnen erlösen lässt.
[/SIZE]:dont_know:
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 17:05 von SNT.)
Hallo Koaxfan,
das ist doch mal eine professionelle Antwort, entweder trainierst du ab und an mit deiner KI über die IGDH oder du hast das selber zusammengeschrieben, in jedem Fall Klasse! In jedem Fall sehr wertvoll und bewundernswert! Dein strukturiertes Mindset passt perfekt für eine Vorstandsrolle! Wie wärs? Ich glaube es könnte mir Spass machen mit Dir zusammenzuarbeiten. Ich selber arbeite pro Tag mindesgen 1-2 Stunden mit einer KI. Leider gibt es keinen KI Vorstand oder doch?
Wenn sich so jemand findet, der Spass an der Einhaltung von Pflichten hat, dann wäre das ein echter Gewinn und der Verein könnte erst mal blank weiter existieren. Nun müssten sich weitere Leute finden, die was auf die Beine stellen.
So ich selber blicke jetzt mal in eine andere Richtung.
Für den Fall, dass sich aber leider keiner findet, schlage ich Option H) vor, und zwar den Verein zu schliessen und das Forum einzufrieren, und seinen Lebensabend mit schöneren, stressfreieren und sinnvolleren Aufgaben zu verbringen und zwar mit folgendem Argument:
Ich sehe leider aktuell keinen einzigen Punkt, was Social Media inzwischen nicht besser, lockerer, wirksamer, intensiver und erfolgreicher gestalten könnte.
Der Sinn eines Vereins ist die Zusammenarbeit. Ich sehe weder im Forum eine Art der Zusammenarbeit, noch im Verein. Die Posts im Forum sind eher eine Art Entwicklungsdokumentation von einzelnen. Klar gibt es Kommentare, Lob etc. aber es gibt so weit ich das beurteilen kann, keinerlei Zusammenarbeit, kein gemeinsames Ziel. Der Verein richtet den Contest aus, immerhin…
Alle Social Media Kanäle bieten mittlerweile Video-, Bild- und Kommentarfunktionen, also eigentlich besser als jedes Forum. Und nein es ist nicht so, dass Kanäle unbedingt alle Bullshit sein müssen. Ich persönlich sehe auch im Spieker&Martin Forum bereits die Kommunikationsgrenze erreicht.
Ich bin gespannt auf das Feedback und nein ich bin kein Influencer oder Troll, ich diskutiere einfach nüchtern und offen über Vor- und Nachteile.
lG Sven
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 17:50 von Olaf_HH.)
@Koax Fan -> Super Leistung und Vortrag. Danke
@Moderation, Könnte der Beitrag vom Koaxfan in den Q3 Beitrag von Sailor mit Übernommen werden, ich finde das eine gute Diskussionsgrundlage.
Und der Status Q3 ist der aktuellere
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(Gestern, 16:58)SNT schrieb: Ich sehe leider aktuell keinen einzigen Punkt, was Social Media inzwischen nicht besser, lockerer, wirksamer, intensiver und erfolgreicher gestalten könnte.
Der Sinn eines Vereins ist die Zusammenarbeit. Ich sehe weder im Forum eine Art der Zusammenarbeit, noch im Verein. Die Posts im Forum sind eher eine Art Entwicklungsdokumentation von einzelnen. Klar gibt es Kommentare, Lob etc. aber es gibt so weit ich das beurteilen kann, keinerlei Zusammenarbeit, kein gemeinsames Ziel. Der Verein richtet den Contest aus, immerhin…
Alle Social Media Kanäle bieten mittlerweile Video-, Bild- und Kommentarfunktionen, also eigentlich besser als jedes Forum. Und nein es ist nicht so, dass Kanäle unbedingt alle Bullshit sein müssen. Ich persönlich sehe auch im Spieker&Martin Forum bereits die Kommunikationsgrenze erreicht.
Ich bin gespannt auf das Feedback und nein ich bin kein Influencer oder Troll, ich diskutiere einfach nüchtern und offen über Vor- und Nachteile.
lG Sven
Hi Sven. Das sehe ich genauso, erst durch deinen YT-Kanal bin auf die Sache aufmerksam geworden und habe mittlerweile mehrere Abos in YT, da finde ich das was ich wissen möchte. Ich habs schon mal geschrieben das ich durch Socialmedia in den letzten 2 Jahren mehr gelernt habe als in den 13 Jahren zuvor.
Beim Forum besteht außerdem die Gefahr das viele Themen „totgequatscht“ werden oder schnell ins OT gehen. Die erfordert einen massiven Moderationsaufwand.
Sicher ist der Bedarf im Bereich DIY da, das sieht man z.b. bei K+T. Thomas hat innerhalb kürzester Zeit die 10000 (glaub ich) Follower überschritten.
Wobei ich sagen muss, das Statistiken nichts aussagen. Ich weiß das ich in mehreren Foren registriert bin, jedoch die Foren lange nicht mehr besucht habe.
Es kann natürlich auch anders gehen (im positiven Sinne) der aktuelle Thread von Malik oder den Vorstellungsthread von Martin (Erdie). Christian (Chlang) ist auch immer dabei.
Interessent fände ich auch, eine Art Wiki aufzubauen sozusagen als „Wissendatenbank“ meinetwegen mit Verlinkung auf externe Links YT z.b oder Threads. Das müsste die Software eigentlich bieten.
Sollte dieses Forum weiter bestehen würde ich mich als „Admin“ anbieten aber erst wenn sicher ist das es weiter geht und ich es mit meinem Beruf vereinbaren kann. Ich denke die neue Software ist besser zu verwalten als die alte (Für nen diplomierten Informatiker war das eine Katastrophe)
Grüße aus dem Emsland
Willi
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Moin
weil es gerade woanders ähnlich ist:
https://www.sonyalphaforum.de/topic/9581-sonyuserforum/
Auch andere Vereine mit / für ein Forum überdenken die bisherige Arbeit und suchen Perspektive.
Mir scheint gemeinsam: Alterstruktur und damit gewissen Sozialisation, Denkweise.
Und der Wechsel der Interessen unterschiedlicher Generationen sowie deren Kommunikationskultur.
ALso welche Hobbys werden gepflegt und in welcher Intensität - oder Ziel, Zeitvertreib, Gesellschaft/Miteinander oder der Antreiber: ich kann das besser (als die Commercials)
Andere spantane Idee: wieso gibt es zum Thema Parallel-threads ?
Freu mit auf gutes Kommitment
Beste Grüße 
Jörn
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Vor 5 Stunden
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 5 Stunden von Koaxfan.)
Ganz ehrlich: Es entwickelt sich in ALLEN Foren so. Und da ich seit den Mailboxen (mit dataphonS21d am C64) und über die Newsgroups über die Foren bis zum (damals gerade brandneuen, nur englischsprachigen und quasi nur den USA genutzten) Facebook alles mitgemacht habe, trifft mich das sehr. Für mich sind Foren eine gesellschaftlich unendlich wichtige Instanz da man hier eben auch Widersprüche von Menschen außerhalb der eigenen Bubble bekommt. Wissensökonomisch sozialisieren und demokratisieren sie Wissen - Wissen, das bei allen anderen Formaten einem Unternehmen gehört und nach deren Gutdünken ausgebeutet und verändert wieder publiziert wird.
Ja, soziale Medien sind sooo einfach. Der andere Aufbau ergibt eine sehr homogene Nutzergruppe und sehr oft ein Influencer-Follower-Prinzip: Der "Held" setzt die Richtung, die Nutzer freuen sich, dass der "Held" für sie denkt und sie sich damit als "Wissende" fühlen können, ob sie das nun sind oder nicht. Eine inhaltliche Beschäftigung findet nur noch in absoluten Ausnahmefällen statt und wird erfahrungsgemäß eher als "Hater" und "Neider" abqualifiziert, da es die Illusion des "Lifehack" des "Helden" zerstört. Wer einmal versucht hat, in einer angeblich spezialisierten Usergruppe auf eine akut lebensgefährliche Installation einer "kreativen, unkonventionellen Lösung" hinzuweisen, kennt das.
Foren und soziale Medien sind beide für sich lustige Sachen, aber können einander nicht ersetzen. Keines das andere. Wenn jemand vom einen in das andere wandert, dann nur, weil er in der neuen Plattform mehr zuhause ist. Die wissenschaftlichen Analysen dazu füllen inzwischen ganze Bibliotheken, mit den ganzen Effekten auf Kommunikationsverhalten, Denkmustern, Diskurs- und Demokratieverständnis etc. Dabei sind die Wirkungen nicht unidirektional ("die bösen sozialen Medien machen die Menschen kaputt") sondern jede Entwicklung spiegelt die Rahmenbedingungen und gesellschaftlichen Entwicklungen wieder.
In Grenzen hat die Diskurskultur "Meinungsfreiheit heißt nicht Widerspruchsfreiheit" insbesondere zu Coronazeiten die härtesten Schwurbler aus den widerspruchsbehafteten Foren in ihre abgeschottete Blase getrieben, so manche Beschwerden hier in diesem Thread zeigen diesen reinigenden Effekt hervorragend und machen gerade die kulturelle Bedeutung von Foren nochmal deutlich. Die sozialen Medien senken die Einstiegshürde durch die Vereinfachung massiv und wenn jemand durch ein simples "baue doch einfach mal DIESEN Vorschlag und verzettel dich nicht in tausende Optionen" überhaupt mal in die Werkstatt geht, what's not to like?
Und dann kam AI.
Und ja, ich baue solche Systeme und nutze sie natürlich auch. Und für solche Abgrenzungen wie "was an der aktuellen IGDH-Struktur ist Pflicht, was nicht" sind die richtigen Systeme, wenn man sie richtig promptet, einfach unschlagbar. Und sie haben eine Rechercheausdauer, die kein Forum hat: So habe ich z.B. einfach alle meine Chassis einmal fotografiert, hochgeladen und gesagt 1. katalogisiere komplett 2. analysiere alle Beschallungsbedarfe über die wir die letzten Monate gesprochen haben 3. Konzipiere mir aus meinem Bestand Kombinationen daraus, weise darauf hin ob mein Bestand nur eine Notlösung wäre oder tatsächlich perfekt passend 4. Führe mich Schritt-für-Schritt durch die Messung meiner Raumakustik 5. Entwickle mir daraus einen Bauplan 6. Leite mich durch den Bau und durch die Raum-Test-Messungen nach jeder Bauphase.
Und das ohne "also Geithain macht das ganz anders, sprich besser" "warum willst du so laut Musik hören" etc. Und, da sich die AIs in dem Forenwissen bedienen (soweit es eben vorhanden ist), nimmt es sich die Infos daraus. Gleichzeitig auf allen beliebigen Sprachen. Passend für genau diesen Fall.
Klar geht dabei regelmäßig was schief. Ich entdecke jeden Tag AI-Fehlentscheidungen die weiiit über solche Plattitüden wie die Anzahl der e in Erdbeere hinausgehen. Mein Job ist es, dass sowas nicht mehr passiert, deshalb prompte ich auch ganz anders. Und den AI-Slop kann ich reduzieren, den Foren-Slop nicht.
Meiner Meinung nach hätten die Foren durchaus einen unersetzlichen Punkt, nämlich gerade inhaltlich (!) mit AI-Wissen umzugehen. Leider reagieren in ausnahmslos ALLEN Foren die Leute maximal allergisch auf alles, was unter Nutzung einer AI zustande gekommen sein könnte. Fun Fact: Für solche Leute habe ich mir extra Skills angelegt, die meine Kommunikation absichtlich verschlechtern, damit es sich für sie schön menschlich anhört. Mein Chef bekommt z.B. in jedem ABsatz genau einen Germanismus serviert, also eine deutsche Formulierung, wörtlich auf Englisch übersetzt. Die Leute lieben es.
Eine Reaktion wie hier "...was ja nicht unbedingt schlecht sein muss." ist da noch die beste Antwort die ich drauf jemals bekommen habe.
Durch die Bank implodieren in Foren die Nutzungszahlen. Wer schnell und vorwurfsfrei eine Antwort will, fragt ne AI. Wer einfache Lösungen, Bestätigung und Wohlfühlatmosphäre will, geht in soziale Medien. Dann bleiben nur noch wenige zurück.
Also: So weh es mir tut: Foren sind Dinosaurier. Und wir mittendrin. Nix für ungut, Dinosaurier sind coole Wesen, aber nicht mehr en vogue.
Und ein Verein? Das sehe ich tatsächlich deutlich positiver - WENN denn genug Leute sagen: "SO wollen WIR das machen". Und dann IHR Ding machen. Dafür braucht es Zeit und Motivation.
Ultimative Lösungen habe ich nicht, die gibts nur bei der Zeitung mit den großen Buchstaben. Vielleicht sollte ich dazu mal eine AI fragen - dieses Posting habe ich komplett freihändig getippt.
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(Gestern, 16:58)SNT schrieb: Ich sehe leider aktuell keinen einzigen Punkt, was Social Media inzwischen nicht besser, lockerer, wirksamer, intensiver und erfolgreicher gestalten könnte.
(Gestern, 17:58)Willi schrieb: Sicher ist der Bedarf im Bereich DIY da, das sieht man z.b. bei K+T. Thomas hat innerhalb kürzester Zeit die 10000 (glaub ich) Follower überschritten.
Moin zusammen,
ich habe von diesem neumodischen Zeug ja nicht wirklich Ahnung, aber wie funktioniert dort die viel beschworene "Zusammenarbeit"?
YT kann jeder machen - ist für mich "Frontal-Unterricht" mit Kommentarspalte
FB kenne ich nur den Kanal von Thomas Schmidt, da kann man einfach so reinschauen. Ist im Prinzip das gleiche, nur nicht eine thematische "Unterrichtsstunde", sondern Kraut & Rüben als Endlos-Berieselung.
Also auch Frontal-Unterricht mit Kommentarspalte, nur halt mit minimaler Wissensvermittlung, Text maximal drei Sätze und bunte Bilder. Für mich Vorschulniveau, letztlich wird aber ja nur ein Printmedium beworben (völlig legitim).
Forum ist für mich dagegen das Begegnen auf Augenhöhe (nix Vortänzer und Follower!) und ausführlicher Austausch in thematisch sortierter Form. Ja, mühsam erstellter "Content", aber dafür mit reflektiertem (echten) Inhalt. Die Gewichtung ist einfach eine andere - "Von allen, Für alle". Warum soll das weniger locker oder weniger intensiv sein?
Klar sind die beiden erstgenannten Modelle im kommen - folgen ist halt nicht so mühsam wie selber machen.
Aber wollen wir da wirklich hin? Ich definitiv nicht ...
Gruß Klaus
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 4 Stunden von SNT.)
(Vor 5 Stunden)Koaxfan schrieb: Für mich sind Foren eine gesellschaftlich unendlich wichtige Instanz da man hier eben auch Widersprüche von Menschen außerhalb der eigenen Bubble bekommt. Wissensökonomisch sozialisieren und demokratisieren sie Wissen - Wissen, das bei allen anderen Formaten einem Unternehmen gehört und nach deren Gutdünken ausgebeutet und verändert wieder publiziert wird.
Ja, soziale Medien sind sooo einfach. Der andere Aufbau ergibt eine sehr homogene Nutzergruppe und sehr oft ein Influencer-Follower-Prinzip: Der "Held" setzt die Richtung, die Nutzer freuen sich, dass der "Held" für sie denkt und sie sich damit als "Wissende" fühlen können, ob sie das nun sind oder nicht. Eine inhaltliche Beschäftigung findet nur noch in absoluten Ausnahmefällen statt und wird erfahrungsgemäß eher als "Hater" und "Neider" abqualifiziert, da es die Illusion des "Lifehack" des "Helden" zerstört. Wer einmal versucht hat, in einer angeblich spezialisierten Usergruppe auf eine akut lebensgefährliche Installation einer "kreativen, unkonventionellen Lösung" hinzuweisen, kennt das.
Ich denke, dass die Sozialen Medien auch wesentlich vernünftiger gelebt werden könnten, wenn man als Kanalbetreiber nicht auf Klickzahlen Wert legt, sondern auf echte Inhalte. Über das Ziel hoher Klickzahlen also einer Monetarisierung von zB YT Kanälen, kann man eben auch absehen. Das liegt in der Disziplin des Betreibers die Weichen richtig zu stellen. Allerdings müsste er natürlich lernen damit umzugehen immer mit vergleichsweise geringen Abozahlen zurechtzukommen und er muß drüberstehen, dass sich im gleichen Medium gefühlt 99 Prozent Werbung befindet, was dem Zugehörigkeitsgefühl doch eine starken Dämpfer versetzt. Aber die Seriösität liegt letztlich beim Betreiber. Die Profis lassen sich ihre Widersprüche ohnehin nicht nehmen, aber klar Man kann zB bei YT in die Kommentare keine Bilder laden, das ist halt schlecht für eine homogene Rollenverteilung..
Daher glaube ich immer noch dass social media effektiver wäre, aber ich verstehe auch wenn einige weinige das ältere Forenformat lieber haben. Es gibt einen sogenannten Brandkanal bei dem mehrere User auf YT unter dem selben Label hochladen können. Sowas habe ich bereits mal versucht dafür Interessenten zu finden wurde aber abgelehnt: „Wenn ich schon Videos machen kann und hochlade dann nur unter meinen eigenen Label“ war eine mögliche Erklärung.
Na ja Forum..aber klar hilft nicht im konkreten Fall auf der Suche…
lG Sven
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Vor 3 Stunden
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 3 Stunden von Olaf_HH.)
Hallo @all
lasst uns das Thema "Es wird eine Zukunft" für den Verein und das Forum im aktuellerem Treat weiter Diskussieren.
Aktuell drehen wir uns aber etwas im Kreis
Ich habe den Beitrag vom Coaxfan dort schon als Link gepostet.
Status Q3 2026
Eine "eventuelle" zukünftige Form, Weiterführung oder was auch immer, muss gefunden werden.
Und dann, auch mit anderen oder neuen Ideen, mit Leben erfüllt werden. Coaxfan hat ja schon anregungen gemacht
Und eine eventuelle Satzungsänderung bekommen wir sicher auch hin
In Hamburg sagt man, Moin , LG Olaf_HH
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Vor 2 Stunden
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 2 Stunden von 4711Catweasle.)
(Vor 5 Stunden)mechanic schrieb:
Forum ist für mich dagegen das Begegnen auf Augenhöhe (nix Vortänzer und Follower!) und ausführlicher Austausch in thematisch sortierter Form. Ja, mühsam erstellter "Content", aber dafür mit reflektiertem (echten) Inhalt. Die Gewichtung ist einfach eine andere - "Von allen, Für alle". Warum soll das weniger locker oder weniger intensiv sein?
Klar sind die beiden erstgenannten Modelle im kommen - folgen ist halt nicht so mühsam wie selber machen.
Aber wollen wir da wirklich hin? Ich definitiv nicht ...
Moin,
genau so sehe ich das auch. 
Aber wir gehören eh zum alt(en) Eisen......
Wenn ich AI / KI etwas länger durchdenke kommt bei mir irgendwann die Frage auf:
Irgendwann nutzen sehr viele Menschen diese Möglichkeit...woher kommen dann neue Erkenntnisse / Erfahrungen ?
Die wenigen, die dann noch selber denken / machen / daraus Erfahrungen sammeln, haben dann die Plattform
Forum vermutlich nicht mehr....wo ein Austausch stattfinden kann.....wo die KI neuen Input für neuen Output beziehen kann.
Ich könnte mir vorstellen das diese wenigen ihre Erkenntnisse / Erfahrungen dann auch lieber für sich behalten?
Man kann hier so tolle Ideen haben wie man will - am Ende läuft es immer darauf hinaus
das Leute das wollen und dafür ihre Freizeit opfern / sich engagieren.
Gruß Karsten
Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein.
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