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Umrechnung Aktivweiche in Passivweiche
#1
(Inwieweit) lässt sich eine Aktivweiche in eine Passivweiche umrechnen?
Klar kann ich digital mit einer breiten Werkzeugkiste an PEQ´s, Delaying, FiR, rePhase etc.
viel chirurgischer im Zeit- und Amplitudenbereich eingreifen.
Deswegen macht hier eine Grundsatzdiskussion pro/contra für mich keinen Sinn.

Aber  nach vielen (früher) passiven- und später aktiven Weichen hab ich mir überlegt,
ob sich z.B.eine simple 12 oder 24db LR/BW Aktivweiche mit Xover bei 2K einigermaßen valide 
in die Bauteile für eine Passivversion umrechnen lassen.

Wer hat sich mit diesem Thema schon intensiver beschäftigt?

Grüße aus Köln
paco

...ich meinte auch nicht 1:1 umrechnen, sondern als Startpunkt für das spätere Feintuning.
Passiv müsste z.B. für eine konstante Impedanz ein Zobel eingebaut werden, der Innenwiderstand der 
passiven Bauteile muss beachtet werden etc.


? Impedanz ist nicht konstant 8 Ω
? Hochtöner haben Resonanzspitzen
? Spulen haben Innenwiderstand
? Chassis überlappen akustisch
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#2
Hi,
einen grundsätzlichen Unterschied sehe ich im Impedanzverlauf: In aktiv ist er aus Weichensicht konstant und in der Passivversion leider nicht. Sprich erst mal Bauteileaufwand um das halbwegs gerade zu ziehen… Zudem kommen Serienstreuungen der Chassis und der passiven Bauteile. Also ich mag eher aktiv, wenn genügend Kanäle und Amps verfügbar sind.

VG
Michael
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#3
Der Impedanzverkauf hat, wie schon angesprochen, einen deutlich Einfluss und macht den Unterschied. Das ließe sich sicher ausrechnen. Im Prinzip muss man dazu den tatsächlichen Einfluss der passiven Bauteile errechnen. Dieser geht halt deutlich über den Einfluss einer idealisierten Weiche hinaus. Deswegen macht ja keiner mehr sowas ohne die schönen Tools wie z.B. Boxsim. Aber die rechnen halt nur den finalen Effekt auf das Gesamtergebnis aus. In VituixCAD könnte es vielleicht gehen, da es passive Weichen und aktive Weichen auf sehr ähnliche Weise berechnet, Aber ich glaube man müsste beide Zweige manuell angleichen. Ein schöne akademische Fragen. Aber warum sollte man das machen?
Herzliche Gruesse
Michael
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#4
"Rechnen" wird eher nicht funktionieren.
Aber das könnte man einfach in VituixCAD simulieren.
- aktive Weiche simulieren und die Kurven als Overlay hinterlegen
- mit passiven Bauteilen die Kurven "nachbauen" da die Zielfunktion als Overlay hinterlegt ist kann man sich da relativ schnell annähern. Delays könnten nur schwierig werden.

Grüße Dirk
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#5
(Gestern, 09:09)newmir schrieb:  Ein schöne akademische Fragen. Aber warum sollte man das machen?

Ganz konkret: Ich bin gerade in der Planung für einen 3-Wegerich mit sehr feinen Chassis von Purifi und Bliesma.
Mit einer relativ einfachen Digitalweiche t mit Xover 2.5K und 24db LR- ggf. auch mit 12db LR läuft das Ganze
recht anständig ohne viele PEq´s.
Als Streamer schwanke ich zwischen Bluesound Node Icon und dem minidsp SHD-Studio.
Einer von beiden digital direkt in 2x Hypex 253 Module. Gesamtpreis um die €2500.

Für  €2200 Preis hab ich ein sehr, sehr gutes Angebot für eine sehr hochwertigen Streamer +
2-Kanal Endstufe zum absoluten Freundschaftspreis bekommen.
Dafür müsste ich meine 3-Wegeriche stereo passiv beschalten, die übrigen €300 hätte ich für die passive FW über.
Die Gretchenfrage für mich ist, was besser klingt und welches System sich später ggf. aufwerten lässt.

An den minidsp stört mich das streaming per volumio, hatte ich auf meinem früheren minidsp SHD (ohne Studio)
und kam klanglich nicht an einen guten, separaten Standalonestreamer heran. 
Die Vorteile vom eingebauten Dirac sind mir bekannt, aber mit viel Messen und Hören hab ich mit Delaying und
PEQ´s in meinem relativ unproblematischem Hörzimmer eine für mich bessere Lösung gefunden.

Die Hypex 253 sind für den Preis gesehen richtig gut, aber bei der Endstufensektion ist für mich noch Luft nach oben.
Um die 253 klanglich als Aktivsetting zu toppen, bräuchte ich einen MultikanalStreamer mit 6  Preouts und integrierten
DSP´s und eine 6 KanalEndstufe. Oder einen separaten Streamer, eine separate 6 -8 Kanal Weiche mit PreOuts wie dem
OktaResearch, am besten die AccourateSoftware (leider nur Windowsbasiert) und eine 6Kanal-Endstufe.
Die Zusammenstellung hat mir zu viele Einzelgeräte und sprengt mein Budget deutlich.

Bleibt also die Frage, ob der 3-Wegerich passiv mit sehr gutem Streamer und sehr guter Endstufe mit Passivweiche ggü. der 
Hypex 253  Lösung nicht die bessere Alternative ist....



Grüße
paco
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#6
Auch andere Vorschläge für Streamer mit 6 DSP Kanäle Out in 6 Endstufeneingänge sind willkommen.
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#7
Passiv dürfte mit 300€ eng werden, wenn auch der Bass damit bedient werden soll.
Was allein große Spulen kosten..... Dodgy
am Ziel
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#8
Smile 
(Vor 9 Stunden)kboe schrieb: Passiv dürfte mit 300€ eng werden, wenn auch der Bass damit bedient werden soll.

Es gibt ja noch den Gebrauchtmarkt und nach Rücksprache mit der besten Ehefrau von Allen eine Aufstockung[Bild: smile.png]
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