Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Wärmemengenzähler für Dummies
#1
Hallo,

bei uns sorgt das schwarze Zeugs immer noch dafür das es warm ist. Das sorgt beim mir aber auch für ein steigendes Unwohlsein im Hinterkopf so mit der Zeit...

Ich lese auch ab und an im Akkudoctor Forum. Hab mich auch schon etwas in das WP Thema eingelesen.

Habe aber jetzt erst mal vor zu ermitteln welche Wärmemengen dann wirklich abgerufen bzw. gebraucht werden.

Möchte also einen (oder vielleicht zwei bei zwei Heizkreisen?) Messer einbauen lassen. Die kann man ja später auch gebrauchen.

Ich bin eine faule Haut und möchte nicht dauernd irgendwelche Daten ablesen und aufschreiben müssen, daher:
- Datenspeicherung muss dabei sein, am besten noch mit Temperaturfühler draußen
- Auswertung optisch oder halt Daten als Datei um in Excel rumspielen zu können 
- Wenns möglich wäre: Abspeicherung auf einem Synologie Nas? Oder halt notgedrungen in einer Cloud aus der man es wieder saugen kann
- bisher habe ich kein Home Assist System oder ähnliches
- Ultraschall Modelle sind wohl die beste Lösung
- Stromanschluss und Ethernet wäre auch im Heizraum kein Problem

Kennst sich Jemand damit aus und hat vielleicht Tipps? 

Selber reinschrauben werd ich nicht - ein Nachbar ist aber z.B. vom Fach und könnte das vielleicht machen. Eventuell lass ich aber auch Alles von einem Betrieb machen. 
Ich bin zeitlich einfach meist total am Limit - kann mich daher auch nicht wirklich aufraffen um Stunden lang Infos im Netz zu suchen.

Grüße
Simon
Grüße
Simon
Zitieren

#2
Hallo Simon,
reicht es nicht überschlägig den bisherigen Ölverbrauch als Grundlage zu nehmen?
1 Liter Heizöl gleich ca. 10 kWh
Grüße Ralf
Zitieren

#3
Für eine einfache Rechnung reicht das schon, es gibt auch im Akkudoctor Forum einen augenscheinlich guten Wärmepumpen-Rechner.
Mit einem Zähler würde man halt genauer bestimmen können wieviel KW bei Temperatur X bereitgestellt werden muss.
Die Ölheizung hat ja eine hohe Leistung und Taktet dann halt und unklar ist wohl auch welchen Wirkungsgrad die aktuell Heizung überhaupt erreicht.

Man könnte dadurch also noch besser die Leistungsklasse bestimmen in der die WP liegen sollte.
Grüße
Simon
Zitieren

#4
Servus zusammen,
ich bin auch gerade dabei mich mit WP zu beschäftigen.
Ich habe mir einen Shelly mit Temperaturfühler an meinen Heizkreis gebunden um die Vorlauftemperatur über einen längeren Zeitraum zu ermitteln.
Den Stromverbrauch der gesamten Heizungsanlage habe ich damit auch ermittelt.
Ich habe nur Heizkörper.
Einen Wärmemengenzähler habe ich nicht eingebaut. Um eine genaue Bestimmung einer WP-Größe zu ermitteln, kommt man eigentlich nicht um eine Heizlastberechnung für jeden Einzelraum rum.
Zitieren

#5
Aber die Gesamtwärmemenge müsste sich ja über die Temperaturdifferenz Vor- zu Rücklauf und dem Durchfluss recht leicht ermitteln lassen - vorausgesetzt, die Meßgrößen sind erfassbar.
Zitieren

#6
Hallo Simon,
wir sind vor ca 1,5 Jahren von Öl zur WP gewechselt (Flachdach-Bungalow von 1966). Seinerzeit hatte mich zuerst interessiert, welche Vorlauftemperaturen im Winter benötigt würden und ob diese in einem für WP geeigneten Bereich liegen. Dazu hatte ich folgenden Logger eingesetzt: https://www.amazon.de/dp/B08NC4T499/ref=...91_TE_item
TFA Dostmann Datenlogger für Temperatur LOG200 TC, 31.1060.02, Speicher für 60.000 Datensätze, USB Schnittstelle, PDF Ausgabe, ISO-Zertifikat
Die beiden Sensoren hatte ich dann für Vor- und Rücklauf genutzt.
VG, Knut
Zitieren

#7
(24.07.2026, 13:58)Hornfan schrieb: Hallo Simon,
reicht es nicht überschlägig den bisherigen Ölverbrauch als Grundlage zu nehmen?
1 Liter Heizöl gleich ca. 10 kWh
Grüße Ralf

Leider nein, weil das nur den durchschnittlichen Bedarf ergibt. Man muss die Leistung so auslegen, dass sie die Maxima abdeckt, also alle Räume müssen warm werden, wenn draußen extrem kalt ist.

Man kann das mit der bestehenden Heizung testen. Meine ist zB auf 6 kW begrenzt (könnte 18), das reicht bei mir. Also würde eine WP mit 6 kW (Heizleistung, nicht Stromleistung) auch reichen.
Zitieren

#8
Hallo Simon,

ich hab nicht alle Beiträge gelesen, meine aber verstanden zu haben, daß Du einen Heizungswechsel erwägst. Ich habe diesen Wechsel letzte Woche hinter mich gebracht und bin folgendermaßen vorgegangen:

1. Herstellerunabhängige (ehrenamtlich organisierte) Informationsveranstaltung in der Kreisstadt besucht. Diese klärte wie WP mit Ölheizung verglichen werden kann und welche Vor-/Nachteile jeweils existieren, Umbaukosten, laufende Kosten, worauf man in Angeboten und Anlagenkonzeption achten soll, usw.
2. Eine Firma beauftragt eine Heizlastberechnung für mein Haus zu erstellen (ja, gegen Bezahlung), aus der eine WP Leistungsempfehlung, z.B. ob meine Heizkörper für WP ausreichend dimensioniert sind, die Hausisolation ausreicht, usw. resultierte. WP Anbieter machen nämlich vielfach lieber "Ihr Ding" und jeder "seins", erzählen auch gern mal "das blaue vom Himmel", was zu schlechterer Vergleichbarkeit usw. führt.
3. Diese Heizlastberechnung war eine Art Pflichtenheft für Angebote von vier lokalen, mittelständischen Heizungs- & Sanitäachbetrieben (Kleinbetriebe und bundesweit agierende, z.B. die mit Fernsehwerbung, ausgeschlossen). 
4. Angebote von einer KI basierten, herstellerunabhängigen Prüfungsstelle bewerten lassen
5. Die Positionen aus den Angeboten in einer Tabellenkalkulation für mich vergleichbar eingetragen und angeordnet. So war Kostenvergleich und Vollständigkeitsprüfung besser möglich.
6. Eines der gut bewerteten, mir seriös und kostenmäßig annehmbar erscheinenden Angebote habe ich dann angenommen und umgesetzt.

Man muß das nicht so machen, ich schreibe das nur als Denkhilfe und -anstoß.

Ich wünsche gutes Gelingen!
Beste Grüße,
Winfried

PS: "Nur die eigene Erfahrung hat den Vorzug völliger Gewissheit" (Arthur Schopenhauer)
Zitieren

#9
Ein einfacher Test ist: Die Vorlauftemperatur auf 50 Grad festlegen und prüfen, ob damit alle Räume warm genug werden. Wenn ja, ist eine WP sinnvoll. Sparen tut man zur Zeit aber nichts. Wenn Strom im Verhältnis zu Gas/Öl billiger wird lohnt es sich finanziell. In Bezug auf CO2 lohnt es immer.
Zitieren

#10
(26.07.2026, 16:52)walwal schrieb: ... Sparen tut man zur Zeit aber nichts. Wenn Strom im Verhältnis zu Gas/Öl billiger wird lohnt es sich finanziell. In Bezug auf CO2 lohnt es immer...

Ich finde es kommt ein Aspekt hinzu: Hat man bereits Photovoltaik mit Speicher in Betrieb und "Strom übrig" (bei mir übers Jahr ca. 37%, trotz E-Auto) lässt sich die Stromrechnung damit durchaus reduzieren und Öl-, wie Benzinpreisschwankungen vermeiden.

Mein Nachbar hat seit 8 Jahren Photovoltaik und "nur" eine Wamwasser-WP. Er spart damit seitdem durchschnittlich 700 Liter Öl pro Jahr und hat auch viel weniger Stomkosten.

Eine komplexe Geschichte die wir hier behandeln  Rolleyes
Beste Grüße,
Winfried

PS: "Nur die eigene Erfahrung hat den Vorzug völliger Gewissheit" (Arthur Schopenhauer)
Zitieren

#11
Klar. Ich habe in 2 Wochen auch 11 kW PV + 19kW Speicher, Aber die WP-Kosten (ca 40.000) muss sich amortisieren. Momentan sind das bei mir 20 Jahre....Vorest bleibe ich bei Brennwert-Gas+ Kaminofen mit heimischem Holz.
Zitieren

#12
Vielen Dank für die Antworten und Hilfe!

Ja irgendwann muss ein Wechsel von Öl auf WP kommen. Eine PV (12,5 KW) haben wir zum Glück schon seit vielen Jahren, im Sommer und den Übergangsmonate bestimmt gut. In den Wintermonaten klammere ich die aber mal aus, rechne da zur Sicherheit mit kompletten Netzbezug. Speicher ist noch nicht vorhanden.

Die Vorlauftemperaturen habe ich schon gesenkt seit ich einen Teil selbst auf Wandheizung umgebaut habe. Mit 45 Grad kommen wir auch gut aus. Da die Ölheizung da dann eher viel taktet, könnte man mit einer WP eventuell auch noch etwas tiefer. Ein stetiges Einbringen der Wärme soll sich hier positiv bemerkbar machen. Extrem warm haben wir es aber auch nicht, einige Räume so eher um 22-23 Grad rum, viele kühler. Im Notfall würde ich wohl auch eher mehr auf Wandheizung umbauen anstatt Heizkörper zu wechseln.

Aus den Verbrauchzahlen pro Jahr (habe Daten den letzten 10 Jahre) und dem WP Rechner vom Forum (der auch Wetterdaten nutzt), habe ich zumindest einen groben Anhaltspunkt. Ist halt quasi ein "Mehrfamilien" Haus mit über 300m2 da wirds halt schnell groß und teuer. Der Öler ist auch schon bald 25 Jahre alt - unklar wie hoch der Wirkungsgrad ist, ich hab einfach mal mit 93% gerechnet.

Hier das Forum: https://akkudoktor.net/
Hier der Rechner: https://akkudoktor.net/pub/waermepumpen-rechner

Die auslaufende Förderung macht halt "Druck". Wobei ich weiß das viel davon wohl in die Tasche der Firmen läuft.
Man möchte halt keinen Fehler begehen und möglichst wenig Geld verbrennen. Die Chinesen haben ja jetzt auch einen fünf Jahresplan um bei WPs Marktführer zu werden... denke mal das wird sich in den allgemeinen Preisen irgendwann wohl niederschlagen.
Grüße
Simon
Zitieren

#13
… meine Ölheizung war übrigens 43 Jahre alt, mit zweitem Brenner und zweiter Steuerung. Das wurde langsam „scary“.
Beste Grüße,
Winfried

PS: "Nur die eigene Erfahrung hat den Vorzug völliger Gewissheit" (Arthur Schopenhauer)
Zitieren

#14
Danke für den WP Rechner. Ich würde im Jahr 22 (zweiundwanzig) Euro sparen...Aber man munkelt ja, dass Gas viel teurer wird.
Zitieren

#15
Also...

Wenn dein Öler auf die üblichen 55 °C Vorlauftemperatur eingestellt ist dann geht auch eine WP. Du kannst da noch dran rumprobieren die zu senken, lohnen tut sich das aber nicht (später mit der WP aber auf jeden Fall). 

Wir haben jetzt seit einem Jahr umgerüstet. Vorher ca 3000 l Öl (30000 kWh), jetzt 6840 kWh Strom mit JAZ=3 (20500 kWh). Die elektrische Zusatzheizung ist mW einmal angesprungen, unsere WP scheint also einigermaßen gut bemessen zu sein. Ohne aufwändige Heizlastberechnung, das geht nämlich auch aus dem Energieverbrauch - nicht ganz exakt, aber genau genug. 

Finanziell war das bestenfalls eine Nullnummer, aber wir hatten noch die "alte" Förderzusage, der Öler war alt und gebeugt, da war das dann doch irgendwie sinnvoll. 

Der größte Fehler, den ich gemacht habe, war, während der Sanierung alle alten Heizkörper rauszureißen, die dünnen Kupferrohre aus dem Boden zu kloppen und das alles zu ersetzen. War eine Heidenarbeit, hat blödsinnig viel Geld gekostet, und es wäre viel, viel sinnvoller und vor Allem günstiger gewesen, auf Split-Klimageräte+Warmwasser-WP umzustellen (bzw. ich sehe gerade, dass es von Daikin eine Kombi-Lösung gibt). Ich könnte mir in den Arsch beißen. Bzw. den Heizungsömmels, die das damals auch mit keinem Wort erwähnt hatten. 

Am Sonntag hatte ich auf einer Gewerbeschau auch noch mit einem drüber gesprochen, Bosch-Partner, und so langsam dringt diese Erkenntnis auch bei uns Deutschen durch. 

Schau dir sowas auf jeden Fall auch mal an.
Zitieren

#16
Hi,

Danke für die Antwort. Ich hab ja schon 45 Grad am Öler eingestellt. Willst Du vielleicht verraten wie die Einstellungen bei Dir sind und was verbaut wurde? Gerne auch per pn?
Die JAZ von 3 erscheint erst mal nicht so gut aber vergleicht man mal die KW vom Strom mit den KW von der alten Ölmenge, siehts gleich mal besser aus.

Die Split-Klima Geschichte ist im verlinkten Forum am stärksten vertreten. Liegt auch am Youtube Kanal vom Foren-Betreiber: https://www.youtube.com/@Akkudoktor
Hab da auch schon gelesen - leider sind die Handwerker Preise hier aber mittlerweile wohl auch extrem.

In meiner alten Hütte auch schlecht da der Grundschnitt saublöd ist. Zwei Wohneinheiten und noch ein Anbau. Ich hab auch Bedenken bezüglich der "Luftwalze" dem Lärm und dem Wohlfühlfaktor.
Grüße
Simon
Zitieren

#17
Moin, 

JAZ von 3 ist weniger als ich erhofft hatte, aber für einen Bau von 1973 eigentlich normal. Die wird über das nächste Betriebsjahr etwas höher liegen, denke ich, weil ich im ersten Jahr 
a) viel an den Einstellungen herumgespielt habe, 
b) damit nicht zufrieden war und Heizungsventilatoren drangebaut habe und dann 
c) erneut an den Einstellungen herumzudoktern

Die WP ist eine Stiebel WPL 20 A. Nicht das modernste Gerät, aber die gab es in weiß (Frauensache, nicht fragen, bitte). Die ist jetzt auf eine 25 °C Komfort-Temperatur, 23 °C Eco und Steigung 1,0 eingestellt. Das sind theoretisch Raumtemperaturen wenn ich denn ein mit der WP verbindbares Raumthermostat hätte. Habe ich aber nicht. Die Heizkurve kann ich nur am Regler ablesen, nicht online, aus dem Gedächtnis liegt die nominale Vorlauftemperatur bei 40 bis 42 °C. 

Luftwalze: zum Einen ist die wichtig für die Effizienz, weil dadurch der Raum schneller und gleichmäßiger aufheizt. Zum Anderen muss man dann natürlich darauf achten, dass man nicht darin sitzt - oder, noch schlimmer, nachts darin liegt. Aber mit ein wenig Hirnschmalz ist das machbar. 

Lärm: wenn man die ollen Apparate aus den mediterranenHotels kennt, dann ja, die sind laut. Es geht aber auch anders, und moderne Geräte haben spezielle Nacht- oder Silent-Modi, dann läuft der Lüfter auf Minimum. Das reicht auch meistens, außer es ist draußen blödsinnig heiß oder die nächste Eiszeit droht.
Zitieren

#18
Hallo,
steuere dann auch nochmal ein paar Daten zu:
wie gesagt Flachdach-Bungalow Bj 1966.

- Erdwärme mit 14 Spiralen 3m tief
- kein Heizkörpertausch, alte originale Rippenheizkörper
- JAZ das ganze Jahr von 3,9 - 4,1
- vorher 2500l Öl, jetzt ~4500kWh (keine Nachtabsenkung mehr, Nebenräume/Schlafzimmer stärker geheizt, ergo höherer Komfort
- in EUR haben sich die Heizkosten mindestens halbiert.
- mit Solaranlage sind wir von Ende März bis wahrscheinlich Mitte Oktober autark.

Das rentiert sich schon, dauert aber trotz Förderung an die 20 Jahre. Wichtige Erkenntnis ist aber, dass die Technik im gedämmten Altbau ohne weitere Änderungen super funktioniert. Und dank Erdwärme ist auch im tiefen Winter der Wirkungsgrad gesichert, Zusatzheizer ist gar kein Thema.


VG, Knut
Zitieren

#19
(29.07.2026, 12:48)knut_t schrieb: - Erdwärme mit 14 Spiralen 3m tief
- kein Heizkörpertausch, alte originale Rippenheizkörper
- JAZ das ganze Jahr von 3,9 - 4,1

Mit Erdwärme realistisch, wird auch so bei sehr altem Bestand gemacht. Das wäre eine nette Information gewesen, bevor ich angefangen hatte alles rauszukloppen. Ich habe das erst hinterher gelernt. Allerdings hätte ich wahrscheinlich dann trotzdem gekloppt weil a) die alten Heizkörper urhässlich waren und b) die Kleiner-Finger-dicken gelöteten Kupferrohre auch nicht mehr vertrauenswürdig waren. 

Wann habt ihr das denn gemacht? Uns wurde letztes Jahr erzählt, dass man die Schleifen nicht mehr in den Boden legt und stattdessen einfach tief bohrt.
Zitieren

#20
Moin,
das ganze  Thema beschäftigt uns Hausbesitzer auch schon lange, ich gehe auf die 80 zu und bin bei dem Thema eher entspannt, meine Zukunft ist absehbar. Aus der Generation der Erben und habe ich das Haus nicht selbst planen können aber für Isolierung bei Renovierungen und Umbauten das machbare eingebaut.
Vor 13 Jahren haben wir auf Brennwerttechnik umgestellt.
Warmwasser, umgestellt auf zentrale Versorgung, wird auch durch Solarthermie,  sogar oft noch im Winter, erzeugt.
Der Gasverbrauch ist annähernd gleich geblieben, der Stromverbrauch ist um 40% gesunken. Nach 8,5 Jahren hatte sich die Installation rentiert. Zur Zeit zahle ich pro m² im Monat 1,30€ Heizkosten.
Der Gaspreis ist natürlich ein Kriterium.
Gerade hab ich das Angebot unserer Stadtwerke angenommen, ein wenig preiswerter als das vorherige und auf 18 Monate stabil dazu eine 100€ Prämie. Glücklicherweise habe ich eine gute Installationsfirma gefunden, es macht Spaß als Metaller den Leuten bei der Arbeit zuzusehen, einfach gute fachgerechte Arbeit. 
Der Inhaber berechnet, verkauft und installiert natürlich auch WPs. Vor Monaten war er hier, hat alles analysiert und mir mitgeteilt, dass sich für mich zur Zeit der Umbau auf WP nicht lohnt. Der Mensch ist sehr nett, kompetent und korrekt und frönt auch unserem Hobby.
Das Haus ist 59 mit Koksheizung gebaut worden, es folgten dann Ölheizung, Nachspeicherzentralheizung von BBC, ein 8 m³ Block und mit sattem Hausanschluss, danach Gasheizung bis zur jetzigen Lösung. Alle Stahlleitungen mit großem Querschnitt und große Heizungskörpern sind gut für relativ geringe Vorlauftemperaturen.......und für eine spätere WP.
Das Haus ist ein Massivziegelbau mit gedämmten Dach und Decken. Innendämmung mit Silikatplatten oder Lehm sind vor allem im Norden in Arbeit.
Wärmepumpen sind im Prinzip schon eine sehr alte Sache, vor fast 50 Jahren habe ich zum ersten Mal die Nutzung für eine Hausheizung gesehen, genutzt wurde damals die Erdwärme in der Fläche oder zwei Tiefbohrungen bis zu 60m.
Ich verfolge gerne diesem Thread um zu lernen.......bin froh ist nichts mehr mit Koks und Erdöl zu tun zu haben.

Gruß Kalle
Zitieren



Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen:
1 Gast/Gäste

Deutsche Übersetzung: MyBB.de, Powered by MyBB, © 2002-2026 Melroy van den Berg.