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CLD beim Gehäuse. Teil 2
#1
Hallo zusammen.

Hatte vor ca. 1,5 Jahren schon mal einen Thread dazu gestartet:

https://diy-hifi-forum.eu/showthread.php?tid=21719

Es ging ja darum die Gehäusewände 3-Lagig mit einer Zwischenschicht aus viskosemäßigen Material zu bauen. Wurde am Anfang aber falsch verstanden da die Antworten sich auf Subs bezogen. Es hies es bringt nichts, das Gehäuse muss nur schwer und gut versteift sein. Ich dachte eher an den Bereich über 100 Hz.
Jetzt hatte ich mal wieder eine schräge Idee, aber diesmal für einen Sub. Kann ja bei einem normalen Sub mit Versteifung nichts bringen. Aber bei einem 15´ H-Dipol? Ich habe innen schon 41 cm und überlege wie ich die Wände möglichst dünn aber stabil machen kann.
Meinen jetzigen Sub habe ich vor ca. 20 Jahren gebaut. Ist ein 8´Mivoc (HTC 210?) in 23L BR nach der HobbyHifi. Die Gehäusewände sind 30mm dick wobei die mittleren 10mm mit Quartzsand gefüllt sind. Obwohl der nur um 37 cm Kantenlängen hat ist der verdammt schwer, und der Dipol geht Richtung 50 cm. Das wird definitiv zu schwer.
Ich dachte an 8- 10 mm für Innen- und Außenplatten und dazwischen an einen 3-5 mm dicken Rahmen aus HDF oder so. Den enstehenden Hohlraum könnte man mit z.B. mit Silikon füllen. Oder noch besser 20-30% Quartzsand zumischen. Ein bisschen Best of both World.
Einerseits die Dämpfung und dann noch ein bisschen Umwandlung von Bewegung in Wärme durch den Sand.
Was haltet ihr davon?

P.s.: Die obligatorische Gehwegplatte obendrauf liegt auch schon bereit.

Gruß Tommi
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#2
Silikon ist wirkungslos, teuer und gast Essigsäure aus. Nötig ist das nicht, wenn der nur als Sub läuft. Aber wenn es juckt, dann nehme Butylkautschuk von Reckhorn. Also Alubutyl, 2-5 mm oder eine Zwischenschicht aus Butyl.

https://reckhorn.com/products/bf-05-buty...ur-flex-19

Das Butyl ist wohl ausverkauft...
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#3
Kann ja ausgasen, ist aber doch eingeschlossen und sollte doch keinen Kontakt zur Luft haben um zu reagieren. Oder habe ich das falsch verstanden?

Gruß Tommi
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#4
(Vor 11 Stunden)TomBear schrieb:  Oder habe ich das falsch verstanden?

Hi,

hast Du - das gast auch durch feinste Öffnungen aus..... Gas halt.
Ist ja nicht so das das wirklich luftdicht ist.

Wer das Zeug ohne Essigsäure möchte nimmt Aquariensilikon (noch teurer)....ist aber genauso wirkungslos.
Essigsäure steht halt im Verdacht diverse Chassis Teile anzugreifen.

Edith meint das es auch Butil in der Kartusche (zum spritzen) gibt - kann für bestimmte Anwendungen imho nützlich sein.
Gruß Karsten

Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein.
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#5
Hardcore:

Bitumen schmelzen und einfüllen.

Softcore:

https://folnet.de/product-ger-52890-Paro...-Grau.html
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#6
Hallo zusammen,

hat eigentlich schon mal jemand Trittschalldämmung als mögliche Zwischenlage verwendet - ich weiß , da gibts jede Menge Varianten, aber vllt eben Erfahrung mit einer Variante.

Und, muss es eigentlich das Alubutyl von Reckhorn sein oder geht auch ähnliches aus dem KFZ-Gewerbe?
Wobei ich jetzt nicht weiß, was ggf. günstiger ist.

Bitte um Info, wenn das zu Off-Topic ist, dann mach ich einen eigenen Faden.

Viele Grüße
Rainer
21 ist nur die halbe Wahrheit Big Grin
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#7
Für CLD müssen beide Seiten fest verklebt sein, Trittschalldämmung geht daher nicht so ohne weiteres.
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