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Ripol Subs
#21
Moin!
Wenn Garbsen nicht so weit wäre... 
Wieviel Leistung bekommen denn die Ripole und wieviel die Manger. Bei DSP drosseln bekomme ich immer Angst vor dem Rauschen Sad
Sieht auf jeden Fall sehr cool aus.
Gruß
Arnim

Der letzte Diy Lautsprecher ist nur solange gut bis zur nächsten Idee.
Ein rein verstandesmäßiges Weltbild ganz ohne Mystik ist ein Unding. Erwin Schrödinger.
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#22
Hi,

hmm es ist eigentlich Eigenwerbung aber ich biete gerade vier Peerless XXLS-P830845 in 8 Ohm an.
Dem Käufer würde ich helfen Kardioid oder U-Dipol Subs zu Bauen. Für Ripole sollte die aber auch super sein.

Infos: https://diy-hifi-forum.eu/showthread.php...#pid304347
Grüße
Simon
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#23
Hallo Arnim,

Deine Bedenken bezüglich Rauschen eine DSPs können wir nicht bestätigen. Wir haben drei miniDSP im Einsatz, die in allen Einstellungen (Gain, Filtersteilheit, Frequenz) absolut rauschfrei sind.

Eventuell einfach das viel diskutierte Thema Rauschen eines DSP (auch Volumenverstellung) weniger Aufmerksamkeit schenken, wenn es sich um aktuelle DSP-Versionen namhafter Hersteller oder gut gemachte DIY-Varianten (z.B. Auralic) handelt.

Die Ripole mit Manger spielen seit einigen Jahren in Erfurt (haben wir verkauft).

Zum Einsatz kam ein 2-fach DSP und Class-D-Enstufe von Hifi-Akademie:

https://hifiakademie.de/?id=6.3&si=MTc4O...MC4yMDR8IA

Grundsätzlich messen wir SPL auf Achse und unter Winkel und nicht die Leistung (Integral von u * i)

Als Class-D-Module setzen wir auf Hypex, mit 1200W-Netzteil für 4-Kanäle. Besonders für den Sub (auch Ripol) muss der Dipol-Abfall kompensiert werden. Dabei ist Leistung nur noch durch noch mehr Leistung zu ersetzten.

Auf unserer Homepage gibt es noch ein paar Anregungen.

Viele Grüße und viel Spass beim Experimentieren und Erarbeiten der OB-Theorie.

E&M


www.octaaudio.de
Machen ist wie Wollen – nur viel krasser

DIY Open Baffle auf www.octaaudio.de
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#24
Morsche zusammen!

Ich hatte zu meinen Capacity-ESL Ripole mit 2x2 SLS-12 pro Seite (insgesamt also 8 Stück) und betreibe aktuell Ripole mit 2x2 TIW200 pro Seite (also wieder insgesamt 8). Der Vorteil dabei ist, dass man mit einer Reihen-Parallel-Schaltung wieder bei 8 Ohm landet. Die SLS habe ich mit einer SAW30 von Thel problemlos analog entzerrt. Das aktuelle Projekt mit TIW läuft vollaktiv mit digitaler Entzerrung per Hypex Fusion Modulen.

Ergänzend zu den ganzen seit Jahren gebetsmühlenartig immer wieder vorgetragenen Argumenten hier einmal drei Beobachtungen aus meiner Erfahrung:

1. Dieser "Wahn" aufgrund des Verschiebevolumens "Mega"-große Chassis zu verwenden (15/18/21 Zoll) geht mMn mit einem erheblichen Nachteil einher: Die Kammerresonanz rutscht immer tiefer und wenn man mindestens 1-2 Okataven tiefer trennen will, landet man mit der Trennfrequenz ganz schnell weit unter 100 Hz. Das halte ich für nicht besonders praktikabel und belastet mMn den MHT-Teil zumeist zu stark.

2. OB verhält sich als "Schnellewandler" ziemlich entgegengesetzt zu einem CB oder BR "Druckwandler". Daher finde ich auch immer die Kombi Ripol mit geschlossenem MHT-Teil problematisch. Was ich aber als viel dramatischer empfunden habe: Unterhalb der sog. "Schröder-Frequenz" entwickelt sich der Hörraum zur Druckkammer und es kommt bei CB und BR zu einer Bassüberhöhung. Bei OB (also auch Ripol) habe ich das genaue Gegenteil beobachtet: Unterhalb der Schröderfrequenz einfach kein Bass mehr (nur im Nahfeld) egal wieviel Leistung man rein pumpt. Also: Meine Ripole spielen im 40 qm Raum wesentlich tiefer und lauter als im 20qm Raum. Das stellt so ein wenig die "Dimensionierungs-Diskussion" auf den Kopf.

3. Diese leidige Diskussion um "schnellen Bass": Natürlich ist eine Membran, die sich "schnell" bewegt ein Hochtöner. Hier geht es um das Ausschwingverhalten im Raum. Aufgrund der rückwärtigen entgegengesetzten Druckverhältnisse und der etwas gerichteten nierenförmig gerichteten Abstrahlung ist der Ripol da mMn im Vorteil. Wenn die ganzen Raumresos wegfallen, "fehlt" gegenüber dem "gewohnten" gehörmässig Bass. Wenn man das aber einmal misst, liegt der Basspegel bei mir zT 6-8db über dem MT und HT-Pegel (zB nach der Harmann Target Curve eingepegelt) aber eben "schnell" und das ist einfach faszinierend und genau darum geht es doch, oder?

Hat vlt jemand ähnliche Beobachtungen gemacht?

Beste Grüße
Der Stefan  Call_me
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#25
Gute Punkte, bis auf 3. Auf den gehe ich nicht ein, das gibt nur unnütze Diskussionen.

(30.09.2026, 19:16)Mucke schrieb: 1. Dieser "Wahn" aufgrund des Verschiebevolumens "Mega"-große Chassis zu verwenden (15/18/21 Zoll) geht mMn mit einem erheblichen Nachteil einher: Die Kammerresonanz rutscht immer tiefer und wenn man mindestens 1-2 Okataven tiefer trennen will, landet man mit der Trennfrequenz ganz schnell weit unter 100 Hz. Das halte ich für nicht besonders praktikabel und belastet mMn den MHT-Teil zumeist zu stark.

Ja, das ist so, allerdings ist die eh nicht besonders stark ausgeprägt - zumindest wenn man die Kanäle nicht viel länger als den Chassisdurchmesser macht - und man bekommt die wegequalisiert. Auch in passiv, obwohl das mit DSP viel einfacher ist.

Zitat:2. OB verhält sich als "Schnellewandler" ziemlich entgegengesetzt zu einem CB oder BR "Druckwandler". Daher finde ich auch immer die Kombi Ripol mit geschlossenem MHT-Teil problematisch. Was ich aber als viel dramatischer empfunden habe: Unterhalb der sog. "Schröder-Frequenz" entwickelt sich der Hörraum zur Druckkammer und es kommt bei CB und BR zu einer Bassüberhöhung. Bei OB (also auch Ripol) habe ich das genaue Gegenteil beobachtet: Unterhalb der Schröderfrequenz einfach kein Bass mehr (nur im Nahfeld) egal wieviel Leistung man rein pumpt. Also: Meine Ripole spielen im 40 qm Raum wesentlich tiefer und lauter als im 20qm Raum. Das stellt so ein wenig die "Dimensionierungs-Diskussion" auf den Kopf.

Da geht was durcheinander. Aber prinzipiell hast du mit beidem recht: unterhalb der Schröder-Frequenz dominieren Raummoden, und die werden von einem Dipol anders angeregt als von einem Monopol, was bei üblicher Aufstellung zu weniger Bass - weil weniger angeregte Raummoden - führt.

Unterhalb der "Druckkammer-Frequenz" - die deutlich unter der Schröder-Frequenz liegt - hat ein CB natürliche Vorteile, weil die Druckkammer den Abfall 2. Ordnung kompensiert. Ein Dipol hat 3. Ordnung (2. Ordnung wegen einfachem Masse-Feder-System), bleibt 1. Ordnung (wegen akustischem Kurzschluss) über. BR ist noch schlechter wegen tendenziell 4. Ordnung. Aber BR geht halt von sich aus erheblich tiefer, was das wieder kompensiert.
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