Hallo Roland
es gibt schon "Klangliche" Unterschiede bei Kondensatoren, haben wir schon mal
gehörtechnisch ermittelt.
Darauf zu achten lohnt aber nur, wenn die Chassis der Box auch in der Lage sind, diese Unterschiede wiedergeben zu können.
Es gibt heute viele Klanglich gute Alternativen im Bereich Folie. Stichwort KP , MKP oder MKT
Ich habe zum Beispiel für ein "Billig Projekt"
diese Folien bei Amazon gekauft.
Haben für mich ein gute Preis Leistungs Verhältnis.
Ansonsten gibt es bei Ebay oder Pollin immer mal wieder Restposten zu Schnapper Preisen.
Sehr gut sind übrigens die gelben
0,47uF / 850V von Arcotronics (Ebay)
Lass dich nicht von Audio, für Audio oder sowas verwirren, ein guter spannungsfester Folienkondensator ist klanglich immer eine gute Wahl.
Es gab z.B mal graue X Kondensatoren von Vishay mit 10µF als Restposten. Die hatten alle so um 9,xx µF gemessen. Super Teile konnte man bei dem Preis von 50 Cent gut parralel Schalten.
Hatten aber die Eigenschafft, den Hochtonbereich minimal Dunkler erscheinen zu lassen.
Ab gewissen Werten (> 100µF) sind Bipolare Elkos natürlich Sinnvoller. Bei einem C für den Einsatz als Hochpass kann man auch eine gute Folie parallel zum Elko schalten um die Klanglchen Eigenschafften des Hochpass zu verbessern
Beispiel: Passive Subwoofer Sytem, Breitbänder als Satelit mit 4 Ohm ab 200 Hertz, da würde ich neben 200µF Bip. Elko dann z.B 2,2µF Folie Parallel setzen.
Elkos haben oft den Nachteil, das die % Abweichung hoch sein kann und das der interne Widerstand etwas höher ausfällt als bei einer Folie.
Aber, im Bassbereich, wo die Teile oft eingesetzt werden spielt es Klanglich kaum eine Rolle, ob der nun 100µF oder 110µF hat.
Bei Spulen sollte darauf geachtet werden, das diese Straff gewickelt, am besten verbacken sind. Je höher der Queerschnitt des Drahts, desto geringer der Widerstand, also die Verluste.
Luftspulen sind Kernspulen vor zu ziehen, da weniger Verzerrungen etz. entstehen, aber auch hier gilt, welchen Einsatzzweck hat das ganze.
Bei einem kleinem Desktoplautsprecher mit 4~5 Zoll TMT oder Breitbänder kann es auch unter 1mm Draht sein. (nicht Sinnvoll aber geht)
Das gilt vor allem bei Bauteilen die in Reihe zum Chassis liegen.
Bei Parallel liegenden Bauteilen kann es je nach Einsatz auch ein geringerer Querschnitt sein.
Ich nehme bei Spulen z.B. gerne die von Jantzen, weil die alle verklebt sind und es viele kleine Abstufungen bei den Werten gibt.
Die Visaton Spulen sind halt in weniger Abstufungen vorhanden und eher einfach aufgebaut. Für meine Projekte und Anspruch eher nicht das richtige.
Lass dich nicht Irre machen, der eine oder der andere Hersteller wäre Besser, die klangliche Offenbarung, alles Blödsinn.
Solange der Aufbau Mechanisch gut ist und der Wert Stimmt, kannst Du alles Nehmen wenn die Daten sonst Identisch sind.
Mundorf ist nicht besser als Jantzen, Intertechnik ist nicht besser als Visaton etz.
Wenn die Bauteilwerte mit dem Schaltplan übereinstimmen, nimm was Preislich für dich passt oder Dir optisch gefällt.
Mnachmal entscheidet auch die Mechanische größe was man nimmt.
Grundlegender ist z.B das du Spulen nicht mit Eisenschrauben besfestigst, die Magn sind.
Gute Lötstellen, ordentlicher dem Zweck angepasser Kabelquerschnitt, ordentliche Bananenbuchsen oder Klemmen fürs Kabel etz.