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Günstige Weichebauteile
#21
Karsten baut was aus Ungarn
Sonido ist schon feines Zeuchs
Mich würde ein Enviee interessieren und den gegen den Sonido zu hören

LG
Kay
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#22
(14.08.2026, 11:13)newmir schrieb: Ich denke das Problem ist zum Teil auch das Chassis. Nix gegen die Firma oder gegen einen Koax. Aber Koaxiallautsprecher haben oft einen sehr unruhigen Frequenzgang. Den dann mit passiven Mitteln zu korrigieren ist halt aufwendig. 
Na

ist das auch hier so ?
Die SB-Weichenvorschläge sind ganz einfache 2x 18dB-Schaltungen - ganz normal für einen 2-Weger.

Karstens Version 2017 - oben verlinkt - macht sogar "nur" 12dB (o.k. plus kleine Unterstützung) plus 18dB - da ist nix besoanderes dran, was mach nicht auch an einem ganz normalen 2-Weger beschalten würde. 
Da sind die die SB-PFCR-Coaxe in der geschickten Beschaltung eigentlich ganz schön gutmütig, finde ich. Und das zu einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis.
Beste Grüße Smile
Jörn

what the bleep do we ... - listen to ?
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#23
Moin Jörn,
also wieder auf Anfang?
Was haben wir?
- Einen Threadersteller, der ein Chassis im Blick hat
- Die empfohlene FW ist vom Preis her nicht angemessen
- ein Interesse, hier aktiv zu helfen?
Was ist das Ziel?
-Ein LS für seinen Sohn zu bauen
Was macht Er?
- das Forum um Hilfe beten
Was machen wir?
- erst einmal versuchen zu unterstützen
- nachdenken
- zu Schluss kommen, dass es so nicht geht
- andere Empfehlungen geben

Und jetzt kommt unser Jörn und richtet den Blick mal von einer anderen Seite.
Karsten hat auch schon etwas dazu geschrieben, was aber nicht richtig interpretiert wurde (mbM).

Mein Vorschlag:
Lasst uns gemeinsam den Faden wieder aufnehmen und was draus machen.
Eine einfache passive FW entwickeln
- ich würde die bei mir vorhandenen Bauteile dafür spenden
- eine Aktivierung mit preislich zur passiven Bauteilepreisen angepassten Werten

Ziel:
- Den aufgenommenen Faden weiterentwickeln und ihn zum 500€ Battle weiterentwickeln
- Junior vielleicht dazu zu bringen, Spaß an unserem Hobby  zu haben?

Wir hätten dann einen LS, der für versuche mit preiswerten Equipment zum nächsten Battle, Tüddelfest, gemeinsame private treffen als Basis genommen werden kann.

Regeln:
- Wer mitmachen und unterstützen möchte, egal wie, darf mitmachen
- Wer dagegen ist, darf sich eines Kommentares enthalten
- Es besteht keine Pflicht, einen Gedanken oder das Thema kaputt zu diskutieren

Hier sind in letzter Zeit so viele Ideen um Olafs 500€ Battle entstanden, dass man diese mal in einem gemeinsamen Projekt zusammenführen sollte.

LG
Kay
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#24
Der TO hat sich schon verabschiedet. Das Thema war 40€ für eine Woche sind viel, wie kann man Geld sparen bei den Teilen. Bis auf den Vorschlag bei Tschenschner zu kaufen war nix zielführendes dabei. Das wars...
Gruß
Arnim

Der letzte Diy Lautsprecher ist nur solange gut bis zur nächsten Idee.
Ein rein verstandesmäßiges Weltbild ganz ohne Mystik ist ein Unding. Erwin Schrödinger.
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#25
Da Weichenbauteile immer teurer werden könnte man ja auch über eine aktiv Lösung nachdenken.
Da käme dann so was in Frage :
https://store.sure-electronics.com/product/AA-JA33285
Kostet um die 50€ und spart den Verstärker, sofern nicht schon vorhanden.
Die DSP Programmierung könnte man in VituixCAD aus der analogen Weiche nachbilden und würde auch zu einem vergleichbaren Ergebnis kommen (auch ohne Messtechnik). Da könnte ich einen ersten Entwurf bei Interesse liefern.

Grüße Dirk
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#26
Moin,

meine Hinweise in #2 auf dokumentierte Projekte mit dem Chassis sollten für den TE einfach
die Möglichkeit bieten eine Auswahl zu haben.
In diesem Fall, wo die Infos von SB unvollständig sind, eine gute Alternative mit dem Chassis problemlos ein Böxlein zu bauen.

Man muß das Rad (in diesem Fall sogar mit gleicher Felge  Wink  ) ja nicht unbedingt noch ein drittes Mal erfinden..... Big Grin

Edith meint: Zu den Bauteilpreisen (Themenbezogen) könnte der TE auch im Suche Bereich einfach mal anfragen....
Kay hat hier was angeboten und ich habe eine ganze Tonne Kupfer / einen Eimer voll Folie liegen.....die ich gern zum halben Neupreis abgebe.
Gruß Karsten

Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein.
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#27
Hallo Karsten,
Rouven hat da eine sehr schön designte Variante vorgestellt.
Ja, das Rad ist rund genug und braucht nicht nochmal  erfunden zu werden.
Wie aus #23 zitiert
Zitat: ich würde die bei mir vorhandenen Bauteile dafür spenden
Spulen und einige C´s sind vorhanden
https://www.diy-hifi-forum.eu/showthread.php?tid=20415
[Bild: attachment.php?aid=31939]

LG
Kay
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#28
Hallo,

die Chassis sind günstig, weil die einen Kunststoffkorb haben, qualitativ würde ich die aber höher einschätzen, als was der Preis vermuten lässt. Die 40€ für eine 2-Wege-Weiche sind ja noch moderat, viel günstiger geht es nicht. Es gibt Leute, die verbauen Kondensatoren für 200€, was auch quatsch ist.

Alternativ wäre der Bauvorschlag von Rouven. Wie viel die Weiche kostet, habe ich jetzt nicht ausgerechnet.

Mit der aktiv Lösung wird es auch nicht günstiger und dazu braucht es ein Messsystem für ca. 150€. Man muss sich zudem intensiv mit der Aktivtechnik, Messtechnik und der Weichenentwicklung beschäftigen. Das kann Monate dauern, bevor das läuft. Wenn man das als Hobby anfangen will, okay, dann muss man den Weg gehen. Um schnell ein paar Lautsprecher für den Sohn zu bauen, würde ich die 40€ pro Weiche dann doch lieber in Kauf nehmen. Mit Selbstbau spart man sowieso kein Geld mehr.

Gruß Werner
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#29
Die 40 € pro Weiche finde ich auch völlig okay, gerade wenn man dafür am Ende einfach einen funktionierenden Lautsprecher hat. Ich habe beim Selbstbau auch schon gemerkt, dass die vermeintlichen Kleinigkeiten am Ende ordentlich ins Geld gehen. Bei den ersten Projekten würde ich deshalb ebenfalls eher einen bewährten Bauvorschlag nehmen, statt monatelang Messtechnik und aktive Weichenentwicklung zu lernen.
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#30
Sorry, ich sags ehrlich, hier hätte man den Newcomer auch besser abholen können.
Letztlich kann man eine Weiche auch mit Elkos und Kernspulen bauen. Schon klar, dass ich das für ein ernsthaftes Projekt nicht machen würde. Aber bei PC Lautsprechern für den Sohn... Da gibt es sicherlich zig Faktoren, die den Klang mehr versauen als Elkos und günstige Spulen.
Ich wechsle gerne und sicherlich wöchentlich meine Lautsprecher in meinem Hörraum, ich mag mir den Stress mit DSP Weichen (Presets, Kabel...) gar nicht ausmalen.
Ich habe auch mal eine teilaktive 2 Wege Box gebaut, dafür hab jch mir extra 4 adriges XLR Kabel gekauft und ein eigenes Gehäuse für die Tinysine Hardware besorgt. So hält sich der Anschlussaufwand in Grenzen.
Grundsätzlich wird passiv aber nicht aussterben. Egal wie günstig DSPs werden (davon abgesehen, wie viel günstiger sollen die noch werden?).
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#31
(21.09.2026, 22:04)wholefish schrieb: Letztlich kann man eine Weiche auch mit Elkos und Kernspulen bauen. 

Genau so einen Tipp hatte ich mir erhofft: Sowas wie: "Kauf die billigen Visaton-Spulen bei Reichelt und ein paar Elkos.", oder: "Nimm einen günstigen MKP von WIMA, der tut's auch."
Wenn man so schaut was in günstigen Fertiglautsprechern drin ist, stößt man wohl nur selten auf Jantzen-Audio und Mundorf.

Bleibt die Frage: Funktioniert es tatsächlich mit normalen Folienkondensatoren oder ist an den Audio-Dingern irgendwas spezielles? Man nimmt ja auch keine normalen Elkos, sondern "Tonfrequenzelkos" weil bipolar.
Viele Grüße,
Roland
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#32
Hallo Roland
es gibt schon "Klangliche" Unterschiede bei Kondensatoren, haben wir schon mal gehörtechnisch ermittelt.
Darauf zu achten lohnt aber nur, wenn die Chassis der Box auch in der Lage sind, diese Unterschiede wiedergeben zu können.

Es gibt heute viele Klanglich gute Alternativen im Bereich Folie. Stichwort KP , MKP oder MKT
Ich habe zum Beispiel für ein "Billig Projekt" diese Folien bei Amazon gekauft.
Haben für mich ein gute Preis Leistungs Verhältnis.
Ansonsten gibt es bei Ebay oder Pollin immer mal wieder Restposten zu Schnapper Preisen.
Sehr gut sind übrigens die gelben 0,47uF / 850V von Arcotronics  (Ebay)

Lass dich nicht von Audio, für Audio oder sowas verwirren, ein guter spannungsfester Folienkondensator ist klanglich immer eine gute Wahl.
Es gab z.B mal graue X Kondensatoren von Vishay mit 10µF als Restposten. Die hatten alle so um 9,xx µF gemessen. Super Teile konnte man bei dem Preis von 50 Cent gut parralel Schalten.
Hatten aber die Eigenschafft, den Hochtonbereich minimal Dunkler erscheinen zu lassen. 

Ab gewissen Werten (> 100µF) sind Bipolare Elkos natürlich Sinnvoller. Bei einem C für den Einsatz als Hochpass kann man auch eine gute Folie parallel zum Elko schalten um die Klanglchen Eigenschafften des Hochpass zu verbessern
Beispiel: Passive Subwoofer Sytem, Breitbänder als Satelit mit 4 Ohm ab 200 Hertz, da würde ich neben 200µF Bip. Elko dann z.B 2,2µF Folie Parallel setzen.

Elkos haben oft den Nachteil, das die % Abweichung hoch sein kann und das der interne Widerstand etwas höher ausfällt als bei einer Folie.
Aber, im Bassbereich, wo die Teile oft eingesetzt werden spielt es Klanglich kaum eine Rolle, ob der nun 100µF oder 110µF hat. 

Bei Spulen sollte darauf geachtet werden, das diese Straff gewickelt, am besten verbacken sind. Je höher der Queerschnitt des Drahts, desto geringer der Widerstand, also die Verluste.
Luftspulen sind Kernspulen vor zu ziehen, da weniger Verzerrungen etz. entstehen, aber auch hier gilt, welchen Einsatzzweck hat das ganze.

Bei einem kleinem Desktoplautsprecher mit 4~5 Zoll TMT oder Breitbänder kann es auch unter 1mm Draht sein. (nicht Sinnvoll aber geht)
Das gilt vor allem bei Bauteilen die in Reihe zum Chassis liegen.

Bei Parallel liegenden Bauteilen kann es je nach Einsatz auch ein geringerer Querschnitt sein.
Ich nehme bei Spulen z.B. gerne die von Jantzen, weil die alle verklebt sind und es viele kleine Abstufungen bei den Werten gibt.

Die Visaton Spulen sind halt in weniger Abstufungen vorhanden und eher einfach aufgebaut. Für meine Projekte und Anspruch eher nicht das richtige.

Lass dich nicht Irre machen, der eine oder der andere Hersteller wäre Besser, die klangliche Offenbarung, alles Blödsinn.
Solange der Aufbau Mechanisch gut ist und der Wert Stimmt, kannst Du alles Nehmen wenn die Daten sonst Identisch sind.

Mundorf ist nicht besser als Jantzen, Intertechnik ist nicht besser als Visaton etz. 

Wenn die Bauteilwerte mit dem Schaltplan übereinstimmen, nimm was Preislich für dich passt oder Dir optisch gefällt.
Mnachmal entscheidet auch die Mechanische größe was man nimmt.

Grundlegender ist z.B das du Spulen nicht mit Eisenschrauben besfestigst, die Magn sind. 
Gute Lötstellen, ordentlicher dem Zweck angepasser Kabelquerschnitt, ordentliche Bananenbuchsen oder Klemmen fürs Kabel etz.
In Hamburg sagt man Moin .....
LG Olaf_HH
IGDH e.V.
Meine Projekte: M-L-W-R , Kondensator Test
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#33
Hallo Olaf,

vielen Dank, das war sehr nützlich und informativ! Genau danach hatte ich gesucht.
Viele Grüße,
Roland
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#34
Hallo Roland
wenn Du meinen Link zum Kondensator Test verfolgst, kannst Du sehen, das ich mich mit Bauteile Qualitäten und deren Einfluss schon länger Beschäftige.

Bei Spulen gäbe es noch weitere Unterscheidung betreff Ausführung, Unterschiedliche Ausfürungen als Folie, Litze Draht etz, was aber hier in deiner Frage nicht passt, weil Du nach preiswerten Alternativen Fragst
Beim Kondensatortest hat übrigens eine Kombination der sehr Preiswerten Arcotronics in Verbindung mit einem Intertechnik Copper Max das Beste Klangliche Ergebniss an dem verwendetem Hochönter gebracht.
Kosten ca 50€ für 2,7 µF. Ein Vergleichbarer Einzelkondensator aus der Copper Baureihe mit 2,7µF (aktueller Preis 240€, damals 120) war klanglich schlechter als die Preiswerte Kombination.

Bei deinem Koax sehe ich eher die Probleme mit der sauberen Ankopplung des Hochtöners, passiv benötigt man da schnell eine Impedanzlinearisierung und eventuell Steilflankige Filter.
Kommt auch auf deine Ansprüche und die Boxenfront an. 
Nicht immer funktioniert das was ein Hersteller als Beispiel bzw Vorschlag angibt. Das kann aber als Grundlage für eigene Entwicklungen verwendet werden.
In Hamburg sagt man Moin .....
LG Olaf_HH
IGDH e.V.
Meine Projekte: M-L-W-R , Kondensator Test
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