Hallo Kleinhorn,
probiere doch mal mal Folgendes, um
1. Erdschleifen zu reduzieren:
Trenne den Analog-GND vom Gehäuse (=Erdung), verwende also isolierte Chinch-Buchsen. Wir hoffen mal, dass der Minuspol des Schaltnetzteil nicht direkt auf Erde liegt, sondern mittels eingebauten Y-Kondensatoren (mit dem Ohmmeter prüfen ob der Minusausgang des Schaltnetzteils relativ hochohmig mit Erde verbunden ist, wenn ja dann schauts schlecht aus und es hilft wahrscheinlich nur noch eine riesige Commonmode Spule in der Massezuleitung). Die Erde muß von der Masse weg.
Lege vom Erdungsbolzen einen 10Watt 10Ohm Widerstand auf Analog-GND und parallel dazu einen Y2 100nF AC Kondensator für Netzanwendungen. Das gibt theoretisch vielleicht 50dB Brummdämpfung.
2. Wenn der Verstärker bereits brummt, ohne dass eine Signalquelle dran ist, sind Erdschleifen nicht die Ursache:
Prüfe mal, ob die Sache ruhig ist, wenn du den Eingangs komplett kurzschliesst. Falls es gegenüber offen weniger brummt, dann könnte es auch an einer magnetischen Einkopplung in den hochohmigen Eingang liegen. Falls es noch bei einem totalen Eingangskurzschluß brummt, hast du eine Masseschleife im Verstärker. Masse der Leiterplatte zwischen die Elkos des Netzteils, dort ist der zentrale Massepunkt und btw auch der - Lautsprecheranschluß und auch der Anschluß für die Chinchbuchsenmasse. Dort wäre auch der Erdungsbolzen falls Erde nicht nur ans Gehäuse, sondern auch Masse angeschlossen ist aber genau das wollen wir ja bei Erdschleifen nicht. Ich würde auf jeden Fall die Chinchbuchse isolieren. Andere Platinen die irgendwie Masse brauchen, dürfen nur in diesem zentralen Punkt angeschlossen werden.
Der interne Y-Kondensator des Schaltnetzteils plus parallel dazu die Kombination aus Widerstand und 100nF Y2 Kondensator dürfte zusammen mit dem Chinchhkabel einen wirksamen Spannungsteiler bilden, der die Brummspannung nicht am der Chinchkabelabschirmung abfallen lässt.
Am Eingang der Chinchbuchse über einen 100Ohm links und rechts jeweils einen 100pF anschliessen. (Pi-Filter) Es könnte tatsächlich sein, dass der Verstärker zusammen mit Deiner Quelle hochfrequent im zig Megahetzbereich schwingt und deine Quelle massiv brummen lässt. Sowas hatte ich mal im Zusammenhang mit einem Wiim Streamer und einer Schaltnetzteilversonrgung des Amps. Das Schwingen war mit zwei 100pF plus 100Ohm dazwischen vorbei. Auf dieses Weise entkoppelst du Hochfrequenztechnisch Vor- und Endstufe.
Am DC Ausgang des Schaltnetzteils eine Commonmode Drossel (Trennt Masse hochfrequenztechnisch von der Erde) anschliessen, damit die EMV passt und links und rechts davon Elkos.
Ist aber vielleicht alles nix neues für Dich…Eigentlich kommt die Prüfung auf 2. vor 1. :-)
lG Sven
probiere doch mal mal Folgendes, um
1. Erdschleifen zu reduzieren:
Trenne den Analog-GND vom Gehäuse (=Erdung), verwende also isolierte Chinch-Buchsen. Wir hoffen mal, dass der Minuspol des Schaltnetzteil nicht direkt auf Erde liegt, sondern mittels eingebauten Y-Kondensatoren (mit dem Ohmmeter prüfen ob der Minusausgang des Schaltnetzteils relativ hochohmig mit Erde verbunden ist, wenn ja dann schauts schlecht aus und es hilft wahrscheinlich nur noch eine riesige Commonmode Spule in der Massezuleitung). Die Erde muß von der Masse weg.
Lege vom Erdungsbolzen einen 10Watt 10Ohm Widerstand auf Analog-GND und parallel dazu einen Y2 100nF AC Kondensator für Netzanwendungen. Das gibt theoretisch vielleicht 50dB Brummdämpfung.
2. Wenn der Verstärker bereits brummt, ohne dass eine Signalquelle dran ist, sind Erdschleifen nicht die Ursache:
Prüfe mal, ob die Sache ruhig ist, wenn du den Eingangs komplett kurzschliesst. Falls es gegenüber offen weniger brummt, dann könnte es auch an einer magnetischen Einkopplung in den hochohmigen Eingang liegen. Falls es noch bei einem totalen Eingangskurzschluß brummt, hast du eine Masseschleife im Verstärker. Masse der Leiterplatte zwischen die Elkos des Netzteils, dort ist der zentrale Massepunkt und btw auch der - Lautsprecheranschluß und auch der Anschluß für die Chinchbuchsenmasse. Dort wäre auch der Erdungsbolzen falls Erde nicht nur ans Gehäuse, sondern auch Masse angeschlossen ist aber genau das wollen wir ja bei Erdschleifen nicht. Ich würde auf jeden Fall die Chinchbuchse isolieren. Andere Platinen die irgendwie Masse brauchen, dürfen nur in diesem zentralen Punkt angeschlossen werden.
Der interne Y-Kondensator des Schaltnetzteils plus parallel dazu die Kombination aus Widerstand und 100nF Y2 Kondensator dürfte zusammen mit dem Chinchhkabel einen wirksamen Spannungsteiler bilden, der die Brummspannung nicht am der Chinchkabelabschirmung abfallen lässt.
Am Eingang der Chinchbuchse über einen 100Ohm links und rechts jeweils einen 100pF anschliessen. (Pi-Filter) Es könnte tatsächlich sein, dass der Verstärker zusammen mit Deiner Quelle hochfrequent im zig Megahetzbereich schwingt und deine Quelle massiv brummen lässt. Sowas hatte ich mal im Zusammenhang mit einem Wiim Streamer und einer Schaltnetzteilversonrgung des Amps. Das Schwingen war mit zwei 100pF plus 100Ohm dazwischen vorbei. Auf dieses Weise entkoppelst du Hochfrequenztechnisch Vor- und Endstufe.
Am DC Ausgang des Schaltnetzteils eine Commonmode Drossel (Trennt Masse hochfrequenztechnisch von der Erde) anschliessen, damit die EMV passt und links und rechts davon Elkos.
Ist aber vielleicht alles nix neues für Dich…Eigentlich kommt die Prüfung auf 2. vor 1. :-)
lG Sven
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