Wie der Titel sagt, ein Amp mit älteren lateral Mosfet, SK1058 und SJ162, immer 2 Paare.
Ich habe noch keinen Hörtest gemacht, aber der Amp ist eingestellt mit einem Ruhestrom von 150 mA. Ich wollte ein wenig am ClassA Bereich kratzen, die Kühlkörper geben das locker her. Mehr als 150 mA wird keine weitere klangliche Verbesserung bringen, normal wären 100 mA.
Der erste Test war dann leider nicht erfolgreich. Bias ließ sich nicht einstellen und der DC Servo führte im 200 mV Bereich zum Overload, da lagen 1000 mV an. Beide Boards zeigten das gleiche Verhalten.
Da ich neue Bauteile verwendet hatte und für die Einstellarbeit einen Kühler mit Board rausgenommen hab, wurden die Komponenten nochmals kontrolliert, kein Fehler, alles am richtigen Platz.
Ich hatte dann die TL071 in Verdacht, gekauft vor geraumer Zeit. also neue IC bestellt. Es müssen auch genau die TL071 sein, ein "Ersatz" ist nicht vorgesehen.
Die IC wurden geliefert und ich habe gewechselt. Einen Unterschied, äußerlich habe ich nicht feststellen können, der Aufdruck war gelasert, von unten sahen die Ic gleich aus, es gibt eine runde Vertiefung, glatt. Die neuen Ic haben einen Punkt für Pin 1, die alten Ic eine Kerbe...mhhmmm
Ich habe dann erst ein Board unter Spannung gesetzt und siehe da, Servo arbeitet und Bias läßt sich einstellen.
Zu erwähnen ist, dass die Boards sehr temperaturstabil sind, das Poti allerdings ist recht sensitiv, muß man etwas Geduld haben.
Die lateral Mosfet habe ich gematcht. Ich konnte aus meinem Vorrat bei den SK1058 4 Paare finden mit 0,24 Vgs und bei den SJ162 zwei Paare mit 0,2 bzw 0,18 Vgs. Besser hab ich das nicht hinbekommen.
Spielt nicht so die Rolle, aber wenn die Paare wenigstens untereinander gleich sind wird sich deren Arbeit auch gut verteilen und die Biasabweichung ist nicht allzu groß.
Die anderen Bauteile müssen nicht gemacht sein.
Eine Herausforderung war allerdings die Wicklung der 5-6µH Spule und deren Unterbringung. Spule und 10 Ohm 5 Watt Widerstand brauchen schon etwas Platz, hab ich aber gut lösen können mit kleinen Platinen und Montagewinkeln. Meine Spule hat einen Durchmesser von 25 mm und der Wert ist 5,6 µH. Damit die Windungen sich nicht verschieben, hab Diese mit selbstklebendem Band etwas fixiert. An zwei Stellen ist innen später etwas Heißklebe hingekommen. So ist das stabil.
Die Mono Schutzschaltungen werden aus dem Connex SMPS, 500 Watt, +-45 Volt, mit Aux, 18 Volt, versorgt. Die Kühlkörper waren natürlich wieder zu klein, die Chinesen arbeiten immer mit "wird schon funktionieren". Vorher 52 °, nun mit größeren Kühlern 37°.
Vor dem SMPS sieht man meine kleine Sternpunktplatine und den Loopbreaker.
Der Powerground und Signalground zu den Platinen laufen getrennt.
Geschenkt habe ich mir eine extra Leitung zu den Schutzboards, das ist so besser und kürzer, den Boardground an der Stelle einfach zu splitten, zumal es Mono Schutzschaltungen sind.
Der Aufbau innen ist etwas ungünstig, da die Bias Potis weit unten sitzen, komm ich mit meiner Hand schlecht hin, das Gehäuse innen ist recht schmal.
Dieser Aufbau erschien mir allerdings am günstigsten bezüglich der Leitungsverlegung. Ich habe zwar einen kurzen Schraubendreher, bleibt aber Gefummel, daher ist es besser ein Board mit Kühlkörper zu demontieren und die Einstellung vorzunehmen, das ist relativ schnell gemacht.
Das Gehäuse wiegt 5 kg, da ist nicht davon auszugehen, dass es thermische Probleme geben wird.
Ich möchte mich bei Karl Mooly bedanken, der den Amp erdacht hat und auch bei Prasi, der die Platinen designed hat.
https://www.diyaudio.com/community/threa...51/page-46
Der Link führt zu Gerberfile und Platinenansicht. Ich habe allerdings eine anderen Schaltplan angehangen, der Ausgangsspule und Widerstand auch zeigt.
Hörtest folgt...bin schon froh, dass die Einstellung nun funktioniert, der Whammy muß auchnoch weiter gebaut werden...
Endstufen kann manie genug haben...
Pedda
Ich habe noch keinen Hörtest gemacht, aber der Amp ist eingestellt mit einem Ruhestrom von 150 mA. Ich wollte ein wenig am ClassA Bereich kratzen, die Kühlkörper geben das locker her. Mehr als 150 mA wird keine weitere klangliche Verbesserung bringen, normal wären 100 mA.
Der erste Test war dann leider nicht erfolgreich. Bias ließ sich nicht einstellen und der DC Servo führte im 200 mV Bereich zum Overload, da lagen 1000 mV an. Beide Boards zeigten das gleiche Verhalten.
Da ich neue Bauteile verwendet hatte und für die Einstellarbeit einen Kühler mit Board rausgenommen hab, wurden die Komponenten nochmals kontrolliert, kein Fehler, alles am richtigen Platz.
Ich hatte dann die TL071 in Verdacht, gekauft vor geraumer Zeit. also neue IC bestellt. Es müssen auch genau die TL071 sein, ein "Ersatz" ist nicht vorgesehen.
Die IC wurden geliefert und ich habe gewechselt. Einen Unterschied, äußerlich habe ich nicht feststellen können, der Aufdruck war gelasert, von unten sahen die Ic gleich aus, es gibt eine runde Vertiefung, glatt. Die neuen Ic haben einen Punkt für Pin 1, die alten Ic eine Kerbe...mhhmmm
Ich habe dann erst ein Board unter Spannung gesetzt und siehe da, Servo arbeitet und Bias läßt sich einstellen.
Zu erwähnen ist, dass die Boards sehr temperaturstabil sind, das Poti allerdings ist recht sensitiv, muß man etwas Geduld haben.
Die lateral Mosfet habe ich gematcht. Ich konnte aus meinem Vorrat bei den SK1058 4 Paare finden mit 0,24 Vgs und bei den SJ162 zwei Paare mit 0,2 bzw 0,18 Vgs. Besser hab ich das nicht hinbekommen.
Spielt nicht so die Rolle, aber wenn die Paare wenigstens untereinander gleich sind wird sich deren Arbeit auch gut verteilen und die Biasabweichung ist nicht allzu groß.
Die anderen Bauteile müssen nicht gemacht sein.
Eine Herausforderung war allerdings die Wicklung der 5-6µH Spule und deren Unterbringung. Spule und 10 Ohm 5 Watt Widerstand brauchen schon etwas Platz, hab ich aber gut lösen können mit kleinen Platinen und Montagewinkeln. Meine Spule hat einen Durchmesser von 25 mm und der Wert ist 5,6 µH. Damit die Windungen sich nicht verschieben, hab Diese mit selbstklebendem Band etwas fixiert. An zwei Stellen ist innen später etwas Heißklebe hingekommen. So ist das stabil.
Die Mono Schutzschaltungen werden aus dem Connex SMPS, 500 Watt, +-45 Volt, mit Aux, 18 Volt, versorgt. Die Kühlkörper waren natürlich wieder zu klein, die Chinesen arbeiten immer mit "wird schon funktionieren". Vorher 52 °, nun mit größeren Kühlern 37°.
Vor dem SMPS sieht man meine kleine Sternpunktplatine und den Loopbreaker.
Der Powerground und Signalground zu den Platinen laufen getrennt.
Geschenkt habe ich mir eine extra Leitung zu den Schutzboards, das ist so besser und kürzer, den Boardground an der Stelle einfach zu splitten, zumal es Mono Schutzschaltungen sind.
Der Aufbau innen ist etwas ungünstig, da die Bias Potis weit unten sitzen, komm ich mit meiner Hand schlecht hin, das Gehäuse innen ist recht schmal.
Dieser Aufbau erschien mir allerdings am günstigsten bezüglich der Leitungsverlegung. Ich habe zwar einen kurzen Schraubendreher, bleibt aber Gefummel, daher ist es besser ein Board mit Kühlkörper zu demontieren und die Einstellung vorzunehmen, das ist relativ schnell gemacht.
Das Gehäuse wiegt 5 kg, da ist nicht davon auszugehen, dass es thermische Probleme geben wird.
Ich möchte mich bei Karl Mooly bedanken, der den Amp erdacht hat und auch bei Prasi, der die Platinen designed hat.
https://www.diyaudio.com/community/threa...51/page-46
Der Link führt zu Gerberfile und Platinenansicht. Ich habe allerdings eine anderen Schaltplan angehangen, der Ausgangsspule und Widerstand auch zeigt.
Hörtest folgt...bin schon froh, dass die Einstellung nun funktioniert, der Whammy muß auchnoch weiter gebaut werden...
Endstufen kann manie genug haben...

Pedda
Hier wird nix gewußt...

