Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Welchen Qtb für optimale Präzision bei CB?
#41
Hallo Tom,
lass dir nicht bange machen, ein sauber dimensionierter IHA (ein Brett, ein Loch und etwas Polywatte) funktioniert prima und ist kein Aufwand.
Irgendwelche schrägen Teiler bringen übrigens (ausser Stabilität) nix.
Gruß Klaus

Meinen tut der, der zum Wissen zu faul und zum Glauben zu schwach ist (Lisa Eckart)
Zitieren

#42
Du vergisst, dass man den IHA oder die Rohrabsorber nach ton-feile (wie heißen die nochmal?) auch auf die Frequenz abstimmen muss. Kann also ein wenig trial-and-error werden.

Meine supersimple Herangehensweise: auf jede Fläche einfach flächig ganz billigen Akustikschaumstoff (kein Basotect!) kleben. Je grobporiger desto dicker. Meist reichen schon 30 mm. Und das geht noch optimierter, indem man das Zeug nur in die Kanten klebt (in jede Kante!). Dann braucht man etwas dickeres Material, aber 50 mm könnten es schon tun. Und wenn man weiß, dass man mit bestimmten Resonanzen nichts zu tun hat, dann kann man auch noch manche Kanten weglassen.
Zitieren

#43
Moin 
der IHA nach Timmi berechnet passt ohne Trial & Error.
Der Akustikschaum an der Wand ist super gegen höherfrequente Flatterechos, gegen die 1. Stehwelle aber machtlos. Habe ich mal systematisch untersucht...
Gruß Klaus

Meinen tut der, der zum Wissen zu faul und zum Glauben zu schwach ist (Lisa Eckart)
Zitieren

#44
(19.02.2026, 13:07)mechanic schrieb: der IHA nach Timmi berechnet passt ohne Trial & Error.

Echt? So wie BR auch immer ohne T&E passt? Wie berechnet der denn?

Zitat:Der Akustikschaum an der Wand ist super gegen höherfrequente Flatterechos, gegen die 1. Stehwelle aber machtlos. Habe ich mal systematisch untersucht...

Hmm, ich wäre ja vorsichtig mit einer Aussage, die der Physik widerspricht. Zumindest "machtlos" scheint mir arg übertrieben, das es bessere Methoden gibt, klar, das mag sein. Was hast du denn da untersucht?
Zitieren

#45
@ MMM

Natürlich ist das Hobby.
Ich hab vor ca. 40 Jahren einige Bausätze für mich und Freunde aufgebaut. Die hab ich damals nach meinem angelesenen Wissen aus K&T, HH und den Hochglanzmagazinen getunt. Vielleicht war manche Sache sogar kontraproduktiv. Aber es klang gut und jeder war zufrieden.
Mein 8´Sub aus einer HH hat schon 20 Jahre auf dem Buckel. Dem hab ich ein Compoundgehäuse mit Sandfüllung und externem Modul verpasst. Trocken bis unter 30HZ.
Jetzt bau ich mir meinen ersten selbstentwickelten LS auf und komme von der Theorie in die Praxis.
Die Grundkonstruktion steht in CAD und 3/4 der benötigten Teile sind vorhanden.
Also erstmal die Säule bauen.Durch die abnehmbare Seitenwand kann ich mit dem Dämmaterial spielen und seh durch Messungen wo es noch hapert.
Wird auf jeden Fall ein schöner Lernprozess der einen seine Anlage (Stolz), und auch die Musik näherbringt.

Fast vergessen:
Wenn man wegen der bösen Längsresonanz keine Standboxen mehr bauen soll wäre auch irgendwie blöd. Big Grin

Gruß Tommi
Zitieren

#46
Bei geschlossenen Boxen wirkt Steinwolle locker im gesamten Volumen Wunder.

Zur Unterdrückung von stehenden Wellen wurden Umlenkungen, verschiedene Absorptionsmaterialien an verschiedenen Orten und Stärken sowie ein interner Helmholtz-Resonator (IHA) untersucht. Das Rennen machte die gute alte Glaswolle - richtig angeordnet sind auch keine gesundheitlichen Probleme zu befürchten! 

https://www.hifi-selbstbau.de/index.php/...rechergehe
Zitieren

#47
Hi Tommi,

beim letzten Bergkamener Hörtest hatte Ulli eine Kompaktbox mit, in der der SPH 175 per GHP lief. Das klang sehr anständig und impulsiv. Vielleicht ist das ja eine Anregung..

[Bild: img20250920155503.jpeg?w=2000&h=]

Grundsätzlich spricht gerade beim Aktivbetrieb nichts dagegen, die Box zu entzerren, solange die Kirche im Dorf bleibt.

VG
Ludger



VG
Ludger
Zitieren

#48
Aus dem Artikel: 
Zitat: An den Wänden muss die Geschwindigkeit immer 0 sein (sofern sie nicht mitschwingen) -> dort kann poröses Absorptionsmaterial keine Wirkung zeigen.

Und das ist halt nicht richtig, wie schon die Grafik direkt unten drunter zeigt. Die Geschwindigkeit der Luftteilchen senkrecht zur Wand muss 0 sein, das ist richtig, aber parallel zur Wand bewegen sie sich trotzdem. Und das gilt auch in den Kanten, zumindest bei axialen Moden. Tangentiale und oblique Moden haben auch Schnellebäuche (Druckknoten) auf den Flächen, aber die werden in Lautsprechergehäusen eh nicht besonders gut angeregt (wegen der Kopplung der Membran an die Luft). 

Und deswegen funktioniert Schaumstoff in den Kanten und/oder auf den Wänden ganz wunderbar, aber auch nur dann, wenn der nicht zu dicht ist, wie zB Basotect, weil dann die Schallwelle nicht eindringen kann.
Zitieren

#49
Und was das so chaotisch ist - chaotisch füllen - den gesamten Hohlraum bei geschlossenen Boxen.
Zitieren

#50
So richtig chaotisch ist es nicht, aber trotzdem geht natürlich auch das. Mit dem Nachteil, dass man sich um die Resonanzfrequenz den Wirkungsgrad reduziert (also Güte runter, vielleicht will man das ja auch)
Zitieren

#51
Ja, aber in diesem Fall arbeitet der TT weit oberhalb der Resonanz.

Ideal ist Material mit 2000 bis 5000 spez, Strömungswiderstand das absorbiert bei 50 cm Boxenlange etwa 80%
http://www.acousticmodelling.com/multi.php

Zitieren

#52
Das stimmt natürlich
Zitieren

#53
Hi walwal.

Danke für den Link. Meine den vor einem Jahr mal überflogen zu haben, als ich noch unschlüssig war ob der Monacor oder ein gepimpter BG20.

Komplett füllen wäre bei mir nicht gut.
Die schreiben ja das bei leichten Papiermembranen Dämmstoff in der Nähe des Treibers stört. Hier -0,7 dB zwischen 60 und 140Hz, genau auf der abfallende Flanke. Wenn da was genommen wird könnte auch die Lebendigkeit etwas leiden.
Aber der Reihe nach was da so steht:
Schräger Boden und Deckel. Vermeidung paralleler Flächen mindert nur wenig, aber besser als nix. Mit Dämmstoff in der Mitte gute Wirkung.
Mach ich ja.
Am Boden mehrere Lagen Stein-/ Mineralwolle. Ca. 1/4 des Volumens.
Den akustischen Sumpf mach ich ja auch.
Das will ich erstmal ausprobieren. Die Option für IHA besteht ja auch noch.
Hier ein alter Entwurf damit man eine Vorstellung hat. Sämtliche Teiler sind jetzt besser angeordnet wegen der Parallelität und Anordnung vom Dämmstoff:

            

Ich such mal die letzte Version raus (und sollte mich um mehr Ordnung bei den Daten kümmern).
Schön stabil. Die Kammern Oben und Unten können befüllt werden.
Da auch schon von Alubutyl geschrieben wurde: Ich beklebe die freien Innenflächen mit hochwertigen, schweren Laminat. Hat auch eine Dämpfungsschicht und eine Feste. 
Also CLD für Arme. Big Grin

Gruß Tommi
Zitieren

#54
Lass einfach das obere Drittel frei von Dämmung. Darunter Steinwolle, aber ganz locker. Aus 1 L 2-3 machen, dann passt der Strömungswiderstand.

Der akustische Sumpf ist zu dünn.

Und die Seiten würde ich mit mehr Querstreben versteifen.
Zitieren

#55
Der Monacor wird im Bereich als SAT maximal 8-10 Liter brauchen. So ein massiv großes Gehäuse macht eher Probleme. Wie schon von einigen geschrieben. Gruß Timo
Zitieren

#56
(19.02.2026, 13:34)JFA schrieb:
(19.02.2026, 13:07)mechanic schrieb: der IHA nach Timmi berechnet passt ohne Trial & Error.

Echt? So wie BR auch immer ohne T&E passt? Wie berechnet der denn?

Geht ja schon damit los, dass die Frequenz der Stehwelle, nach der man das Loch dimensieren soll, von der a priori unbekannten Bedämpfung der Restbox abhängig ist. Macht zwar nur 10 Prozent aus, ist trotzdem Pfusch.

(Gestern, 13:22)TomBear schrieb: Schräger Boden und Deckel. Vermeidung paralleler Flächen mindert nur wenig, aber besser als nix. 

Die schrägen Teiler bringen gar nichts, außer dass sie die Resonanzfrequenz verbreitern und aufgrund des verlängerten Wegs etwas tiefer machen. Die Dimensionierung eines IHA macht das noch unberechenbarer.
Zitieren

#57
Hallo MMM,

Zitat:
JFA schrieb: schrieb:
(19.02.2026, 12:07)mechanic schrieb: schrieb:der IHA nach Timmi berechnet passt ohne Trial & Error.

Echt? So wie BR auch immer ohne T&E passt? Wie berechnet der denn?

Geht ja schon damit los, dass die Frequenz der Stehwelle, nach der man das Loch dimensieren soll, von der a priori unbekannten Bedämpfung der Restbox abhängig ist. Macht zwar nur 10 Prozent aus, ist trotzdem Pfusch.

Könntest Du Dein Statement bitte etwas genauer erklären? Warum ist die Bedämpfung der Restbox a priori unbekannt (wenn ich diese selber baue) und warum ändert die unbekannte Bedämpfung der Restbox nur 10% der FRrequenz der Stehwelle?

Kannst Du bitte eine Quelle dafür nennen, oder falls Du das selber gemessen hast, könntest Du Deine Ergebnisse bitte hier zeigen?

Gruß,
Christoph
Zitieren

#58
Ich habe genau dieses Thema schon durch.

Offenporiger Schaumstoff an den Seitenwänden hat die große Stehwelle zwar reduziert, weg war die aber noch lange nicht.
Ja, das Material zum Bekämpfen der Stehwellen vorne/hinten und rechts/links ändert die Frequenz der großen Stehwelle oben/unten.
https://diy-hifi-forum.eu/showthread.php?tid=20146 Es sind aber ein paar Bilder durch die Forenmigration falsch oder weg.
Ich wüsste nicht, wie man das vorher berechnen kann.

Das wäre beim akustischen Sumpf egal, der ist ja breitbandig. Aber irgendwo kursiert die Aussage, weniger Dämmstoff wäre besser für den Klang.
Und da ist der Sumpf dann im Nachteil.

Ich habe die Reso der großen Stehwelle nach Eliminierung der kleinen Wellen gemessen und dann den IHA berechnet.
Innenbrett für den IHA in der Höhe verschiebbar (vier kleine Lego Türmchen zum Fixieren) im Testgehäuse eingebaut und dann mit Trial und Error die richtige Höhe ermittelt.
Ich musste den kompletten IHA mit Fibsorb füllen, mit Sonofil war noch Restwelligkeit im Impedanzgang.

Den IRR (Interner Röhren Resonator) von Ton Feile habe ich nicht getestet. Der soll mit noch weniger Dämmstoff auskommen.

Tom
Zitieren

#59
(Vor 6 Stunden)Gaga schrieb: Könntest Du Dein Statement bitte etwas genauer erklären? Warum ist die Bedämpfung der Restbox a priori unbekannt (wenn ich diese selber baue) und warum ändert die unbekannte Bedämpfung der Restbox nur 10% der FRrequenz der Stehwelle?

Kannst Du bitte eine Quelle dafür nennen, oder falls Du das selber gemessen hast, könntest Du Deine Ergebnisse bitte hier zeigen?

Ich habe mich vor (erschreckend) vielen Jahren mal an einer physikalischen Begründung versucht, warum die Frequenz von Resonanzen mit steigender Bedämpfung sinkt. Heute würde ich die nicht mehr zusammenbekommen, aus der Thermodynamik bin ich seit fast 4 Jahrzehnten raus. Als empirische Faustregel rechne ich für den Eigengebrauch mit einer durch Dämmmaterial um 10 Prozent reduzierten Schallgeschwindigkeit.
Zitieren

#60
Hi zusammen.
Finde es gut das hier noch etwas dikutiert wird da kann ich auch noch was lernen.
Aber scheinbar überfliegen einige das Thema oder die Ausgangslage und schreiben einfach das was sie kennen. Timo redet auch wieder von einem kleinem Volumen.Sorry.

Also nochmal:  Der kleine SPH soll in einem optimalen Gehäuse.
Weii das Sats sind wurde von 100 Hz Trennfrequenz ausgegangenen. Ist Blödsinn.
Die Teile sollen bis ca. 60 /80 Hz sauber runter spielen. Da liegt der Übergang zum Sub.Das ist eine halbe Oktave über der Resonansfrequuenz von 39 Hz. Da sollte man schon mal ein Auge drauf halten.
Und mit sauber meine ich nicht eine Abstimmung auf 0,7 ( wie Viele schreiben) wegen dem Pegelgewinn, sondern zwischen 0,5 oder 0,57 für eine gute Impls/ Sprungantwort.
Könnt ihr ja anders sehen. Aber da will Ich hin. So präzise wie es mit günstigen Chassis geht.
Und da liege ich etwas über 20L.

@ Spendormania / Ludger
Deswegen will ich auch erstmal keine Krücken wie GHP haben.
P.s.: Der 15´Dayton von Dir wartet immer noch auf seinen Einsatz im H-Dipol. Big Grin

Gruß Tommi
Zitieren



Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen:
2 Gast/Gäste

Deutsche Übersetzung: MyBB.de, Powered by MyBB, © 2002-2026 Melroy van den Berg.