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18.04.2026, 11:19
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.04.2026, 11:24 von TomBear.)
Hallo zusammen.
Schreibe im OT-Bereich weil das nichts mit HiFi zu tun hat. Aber es gibt hier viele Mitglieder die einen technischen Backround haben, mit CAD arbeiten oder 3D Druck machen.
Habe heute Morgen ein Video gefunden was ich extrem spannend finde.
Die haben ein besonderes Raketentriebwerk gebaut.
Aber wo Andere seit Jahren dran tüfteln haben die 3 Wochen (!!!) gebraucht bis zum funktionierendem Konstrukt.
Möglich macht das eine selbstentwickelte Software die alles mögliche bündelt und sozusagen selbständig konstruiert. Vereinfacht gesagt beschreibt man was man will, gibt einige Sachen vor und den Rest macht das Programm. Danach wird das Ergebnis gedruckt und funktioniert!
Hört sich unglaublich an ist aber kein Fake:
https://www.youtube.com/watch?v=1gpLoudrp_g
Soweit ich gelesen habe gibt es das Grundprogramm/ Quellcode als OpenSource:
https://leap71-com.translate.goog/PicoGK..._tr_pto=sc
Viel Spass und bleibt neugierig.
Gruß Tommi
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Moin Tommi,
sowas haben wir in meiner ehemaligen Firma auch entwickelt. War aber nicht wirklich gut. Egal was man in der Spalte "Definiere Entwicklungsziel" eingegeben hat - es kam immer ein Thermomix raus  ...
Gruß Klaus
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Hallo Tommi,
danke für den Link. Trifft mich als Ingenieur, der nicht gerade Raketenwissenschaft betreibt, schon hart.
Die Zukunft wird schwer werden...
Beim Lautsprecher wird es noch ein wenig dauern, bis eine Firma von deterministischer KI den perfekten Lautsprecher bauen lässt. Aber nur aus dem Grund, da man damit nicht so viel Geld machen kann wie mit Raketentriebwerken (=Krieg).
Faszinierend aber beängstigend.
Wenn so ein mächtiges Werkzeug in die falschen Hände fällt, dann ist der Weg zur Weltherrschaft nicht mehr weit.
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Gibt es denn wenigstens KI, die einem ein gutes Platinenlayout macht?
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Das macht der mit der passenden Software demnächst wie in I-Robot.
AGIBOT AgiBot A2 Ultra - Humanoider Roboter | Humanoide Roboter / Bipedal günstig kaufen | reichelt elektronik https://share.google/HkPfAnW0abdF6qYu4
Gut das Roboter keinen Bock auf Putzen und Backen und Lokus putzen haben. Da gibt's ja noch. Stellen dann für.
Im Fernsehen war eine Doku darüber wie ein Ariane triebwerk hergestellt wird. Die nicht mal das triebwerk in zwei Monaten fertig. Allerdings ist das schon geiil was die da anstellen? Diese ganze CEO-Getue im Video kotzt mich an.
Gruß
Arnim
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Die haben also das, was jeder Ingenieur eigentlich macht, in Software gegossen. Nämlich mit Physik umgehen, die entsprechenden Gleichungen/Modelle aufstellen, und daraus dann eine Komponente ableiten. Also eigentlich, machen sollte. Dummerweise gibt es viel zu viele Ingenieure (oder solche, die sich dafür halten), die damit völlig überfordert sind, oder es nicht machen wollen. Merkwürdigerweise findet man die ganz besonders bei den Konstrukteuren, keine Ahnung warum. Vielleicht ist das auch nur meine verzerrte Sicht als Elektrotechniker.
Normalerweise bin ichja immer vorsichtig bei solchen großspurigen Ankündigungen, da geht es viel zu häufig um das Abgreifen von Geld. Bisher finde ich aber nichts offensichtlich Negatives an der Sache, als Revolution würde ich es allerdings auch nicht bezeichnen.
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Keine Ahnung, ob dieses einzelne Projekt jetzt zur Revolution führen wird oder nicht.
Doch die Richtung, die dieses Projekt verdeutlicht, ist klar: Wofür man früher 100te Ingenieure über mehrere Jahre gebraucht hat, wird die neue, deterministische KI innerhalb von Stunden besser machen.
Und da reden wir nicht mal von der allgemeinen KI, die dann die deterministischen Modelle (Mathe und Physikverständnis) mit LLMs (=Verständnis von der Welt) und der Programmierfähigkeiten ganzer Softwareteams (siehe Claude) verbindet. Diese KI wäre dann in der Lage nicht nur spezialisierte Aufgaben zu lösen, sondern jegliche Aufgabe (Raketenantriebe, Fusionsreaktoren, Waffensysteme). Solch eine KI könnte wohl auch sich selbst verbessern.
Das ganze würde exponentiell schnell wachsen. Und hier ist wieder das Problem, dass Menschen, was die Zukunft angeht, maximal linear denken können.
Ich glaube, den meisten ist nicht bewusst, was da auf uns zukommt und wie obsolet die heutigen Prozesse (Fertigungsprozesse, Designprozesse, Arbeitsprozesse, Lebensprozesse,..) sein werden.
Oder sie wollen es schlicht nicht wahrhaben. (ich eigentlich auch nicht. Aber einfach die Augen davor zu verschließen macht auch keinen Sinn)
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Gut, aber Du kannst es akzeptieren und Dich anpassen. Ändern kannst Du es nicht mehr. Die Büchse ist auf... Es gibt für mich aber keinen Plan was wie für mich anzupassen ist. Es ist ein riesen gesellschaftliches Problem. Ein paar wenige bestimmen undemokratisch wo der Weg hin führt. Vor ungefähr 20 Jahren hat im WDR mal gesagt, in naher Zukunft wird es keine Betriebswirte mehr geben und wir sind kurz davor. Hört sich alles wie zusammenhangloses Geschwafel an und ja ich bin fassungslos. Die Politik schaut zu, nicht die Parteien sondern die Gremien und Gruppen die Einfluß haben. Das Thema ist genau so wichtig wie Frauen- und Männerrechte und LBQBT.
Gruß
Arnim
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Nach meinem Verständnis ist da gar keine KI drin, zumindest nicht im Kern. Vielleicht in Assistenten. Die grundsätzliche Intelligenz ist immer noch bei den Ingenieuren. Genetische/evolutionäre Algorithmen gibt es auch schon seit einiger Zeit (Jahrzehnte).
In einem der 4 Teile von "Die Gelehrten der Scheibenwelt" wird erzählt, wie einstmals (auf der Rundwelt) ein evolutionärer Algorithmus einen FPGA programmiert. Rein wissenschaftlicher Versuch, nicht wichtiges. Auf ein bestimmtes Eingangssignal soll mit einem bestimmten Ausgangssignal reagiert werden. Hat der Algorithmus auch gelöst, auf sehr interessante Weise. Ein Ingenieur wäre nicht darauf gekommen. Ganz besonders war, dass im Code Schaltungsteile* drin waren, die mit nichts anderem in Verbindung standen, aber wenn man sie entfernt hat funktionierte die Schaltung nicht mehr. Der Algorithmus hat also mit Nebenwirkungen (englisch: side effect, oftmals dümmlich ins deutsche mit "Seiteneffekt" übersetzt) gearbeitet.
Das bedeutet zwei Dinge:
- so ein Algorithmus kann Lösungen entwerfen, auf die kein Ingenieur von sich aus käme
- diese Lösungen müssen nicht auf andere Situationen übertragbar sein (izB: hätte es mit dem gleichen Code auch funktioniert, wenn man eine anderen FPGA genommen hätte?)
1. ist toll, 2. nicht so. Und das ist der Moment, in dem dann wieder der Ingenieur dazu kommt. Denn er muss den Algorithmus entwerfen und diesem entsprechende Randbedingungen hinzufügen. In dem beschriebenen Fall: Nebenwirkungen sind nicht erlaubt, solche Lösungen werden verworfen. Und am Ende muss er die Lösung bewerten: ist sie allgemeingültig? Damit uneingeschränkt wiederholbar? Wo liegen die Grenzen?
Ein Raketetriebwerk ist auch nur dann gut, wenn es mehrfach gefertigt werden kann und dann auch jedesmal funktioniert. Triebwerke haben wir damals zu Schulzeiten reihenweise gebastelt (der Chemieschrank war lausig kontrolliert  ), die haben auch funktioniert, im Sinne von: hat gezündet, hat Schub generiert. Und dann explodiert oder abgebrannt. Und das ist das Entscheidende daran.
* In einem FPGA werden durch die Programmierung Logikbausteine miteinander verschaltet
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(Gestern, 07:17)Darakon schrieb: Wofür man früher 100te Ingenieure über mehrere Jahre gebraucht hat, wird die neue, deterministische KI innerhalb von Stunden besser machen. Von 100 Ingenieuren sind ja höchstens 5 kreativ tätig, der Rest sind Sachbearbeiter, die verwalten. Wenn die KI dann "im Regelbetrieb" Qualitätsfehlermeldungen schreiben, FMEAs erstellen, permanente Kundenänderungen einarbeiten, unwissenden CEOs berichten muss usw. usw. sieht das ganze nicht mehr ganz so toll aus.
Aber eins ist klar: zumindest die (menschlichen) Verwalter und Bearbeiter werden ziemlich kurzfristig verschwinden.
Spannende wird es, wenn sich die Erkenntnis durchsetzt, dass man mit KI / ohne Personalkosten zwar gewaltige Profite einstreichen könnte - wenn meine (gerade entlassene) Kundschaft dann noch das Geld für Konsum hätte ...
Gruß Klaus
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(Gestern, 08:09)mechanic schrieb: Wenn die KI dann "im Regelbetrieb" Qualitätsfehlermeldungen schreiben, FMEAs erstellen
Ich bin schon seit längerem der Ansicht, dass der Moment, als die erste Firma einem Qualitöter die Tür geöffnet hat, der Anfang vom Ende des Ingenieurswesens war. Mit KI wird das dann auch nicht besser, eher im Gegenteil.
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Tja, die stehen auf breiten Schultern die Ki's aber wehe sie halluzinieren...
Gruß
Arnim
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(Gestern, 08:33)JFA schrieb: (Gestern, 08:09)mechanic schrieb: Wenn die KI dann "im Regelbetrieb" Qualitätsfehlermeldungen schreiben, FMEAs erstellen
Ich bin schon seit längerem der Ansicht, dass der Moment, als die erste Firma einem Qualitöter die Tür geöffnet hat, der Anfang vom Ende des Ingenieurswesens war. Joh - das wurde mir Anfang der 90er klar, als der Befehl kam, alle privaten, aber in der Firma genutzten Fachbücher mit der Aufschrift "Privates Arbeitsmittel, unterliegt nicht dem Änderungsaustausch" zu versehen.
Bei mir wurden das dann Post-It-Sticker, ich glaube in meinem Dubbel kleben die immer noch ...
Ich habe mich in der Folge mit dem Spruch unbeliebt gemacht: "Wenn wir das Geld in die Steigerung der Qualität und nicht in die Dokumentation deren Mängel stecken würden ..."
Gruß Klaus
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Hi zusammen.
Ich hab ja nicht so viel Ahnung wie ihr, aber wenn ich das richtig verstanden habe muss man dem Programm ja auch etwas Input geben.
Man stelle sich vor dem Programm werden die Basics der Lautsprechertechnik gegeben. Dann könnte die Software das optimale Chassis entwickeln unter Berücksichtigung der Physik und Materialkunde. Wäre ja auch nicht schlecht.
Hatte ja geschrieben das der Quellcode (Grundprogramm?) OpenSource ist. Vielleicht kann ja einer von euch was damit anfangen:
https://github-com.translate.goog/leap71..._tr_pto=sc
Ich werde das mal runterladen und schauen ob ich das mit meinem Unwissen zum laufen bekomme.
Gruß Tommi
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(Gestern, 11:27)mechanic schrieb: Ich habe mich in der Folge mit dem Spruch unbeliebt gemacht: "Wenn wir das Geld in die Steigerung der Qualität und nicht in die Dokumentation deren Mängel stecken würden ..." Bei diesem Spruch kriege ich ein bisschen einen Knüddel in den Hirnwindungen. Auch für mich wäre die Steigerung der Qualität wohl ein oberstes Ziel. Aber würde man auftretende Mängel nicht dokumentieren, würde das doch bedeuten, einen Fehler möglicherweise ein zweites Mal zu machen, oder nicht?
Und ich arbeite im Gesundheitswesen, einem Bereich, wo auch viel von der Dokumentation abhängt.....
Viele Grüße
Michael
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Vor 11 Stunden
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 11 Stunden von ArLo62.)
Dokumentation ist ein Kernelemente des Projektmanagements. In der Anfangsphase der Raketentechnik in den USA sind denen die Raketen um die Ohren geflogen weil sie die Fehler immer wieder machten und nicht nachvollzogen werfen könnte was die Ursache war wegen nicht vorhandene Dokumentation.
Allerdings würde das ausufern derselben in gewissem.Maße eingeschränkt durch das agile Manifest: https://agilemanifesto.org/iso/de/manifesto.html
Gruß
Arnim
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Das Problem ist, dass der Dokumentation nichts folgt. Zum Einen kommen die Qualitöter ja erst ins Spiel, wenn das Produkt schon entwickelt wurde, zum Anderen entsteht dabei so viel Dokumentation, dass das eh keiner mehr überblickt und daher mit ganz viel Biowissen gearbeitet wird. Deswegen sind auch so Systeme wie Confluence enstanden, "Wissen bündeln". Das ist natürlich genauso gruselig wie die Papierberge, eher noch mehr weil jeder seinen Kehricht irgendwo ablegt und man später die wichtigen Informationen genausowenig findet wie in dem Klafter Ordner, der im Keller steht. Das ist eigentlich eine Produktmanagement-Aufgabe, diese Informationen zu sammeln und zu bündeln, und Eine-Ebene-drüber-Management-Aufgabe, diese gebündelten Informationen aufzubereiten und zu verallgemeinern, damit die dokumentierten Fehler nicht auch bei anderen Produkten auftreten. Macht aber keiner. Mit dem Wissen fragt man sich dann auch nicht mehr wie es sein kann, dass bei dem Firmenwagen Stuttgarter Provenienz (die mit Sternchen) das Regenwasser in den Kofferraum läuft, wenn man die Klappe öffnet.
Agile Entwicklung: perfektes Beispiel für Qualitätsfritzendesaster. Bastelbude mit QM-Handbuch. Besonders bei Softwerkern beliebt. Angesichts der Qualität der mit Agile entwickelten Software müsste man eigentlich zu dem Schluss kommen, dass das nichts taugt. Stattdessen will man das lösen, indem man noch mehr Agile drüberstülpt. Für mich klingt das mehr nach Verzweiflung. Prinzip Hoffnung. Es wird schon irgendwann gut. Wir haben hier in der Entwicklung auch die (Schnaps-)Idee gehabt, agil zu werden. Hat glaube ich ein halbes Jahr durchgehalten. Danach hat sich das von selbst verflüchtigt, weil Medizintechnik (oder allgemein Technik mit erhöhten Sicherheitsanforderungen) damit nicht zu machen ist. Das wird zu chaotisch, und in diesen Bereichen geht Chaos überhaupt nicht. Das muss alles deterministisch, überprüfbar, am besten sogar nachweisbar sein.
Von der Aktion ist dennoch ein wenig was übrig geblieben:
- es wird mehr in Schüben ("Sprints") entwickelt. Das hat den Vorteil, dass man Sachen auch mal an die Seite legt und sich mit was anderem beschäftigt, und wenn man dann zu der Sache zurückkehrt hat man vielleicht einen anderen Blick drauf ("ich Idiot, was hab ich denn da für einen Scheiß gemacht??!")
- ein gruseliges Kanban-Board (Youtrack, davor mal Jira). Hat ganz tolle Auswertungsfunktionen und kann super Gantt-Diagramme. Projektmanager lieben die; klappt zwar nie, was man damit plant, aber hauptsache man hat geplant. Wenn irgendjemand mal bei euch mit Kanban ankommt, kauft euch ganz schnell ein Whiteboard und einen großen Stapel Post-its. Ist einfacher, übersichtlicher und auf dem zentralen Board ist sofort alles sichtbar. Dieses Software-Gedöns braucht man nicht.
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Es gibt keinen einfachen Weg. Ich habe als PL Softwareentwicklung auf der Fachseite bei einer großen gelben Bank gearbeitet. Wir hatte zig solche Team. Ohne Fachseite wäre es nicht gegangen. Bei der Fachkonzepterstellung wöchentliche Reviews. Die Systems hat teilweise ins blaue entwickelt, sehenden Auges Prozesse implementiert, obwohl sie schon mit menschenverstand sehen konnten, dass das morgens ist. Es war ein ständiges Ring. Zusätzlich das kämpfen ums Budget und die Frage was bleibt und was wer nice du have. Hinter kam dann agil, da war ich nicht mehr dabei. "Sprint" als Konzept habe ich auch am Rand kennengelernt und das war hervorragend tatsächlich. Ich war Level D. Zertifiziert bis ich dann angefangen habe Informationsbrokerage zu machen. Dann hatte ich nicht mehr genug Projekte, um meinen Status zu behalten und bin aus dem D-Level rausgeflogen. Trotzdem kann ich eine projektmanagement Zertifizierung nur empfehlen für jeden. Das Beste daran ist, dass man viele Leute kennenlernt, auch über die jährlichen Treffen bei den Zertifizierern, weil man sieht, dass alle zu kämpfen haben und alle dieselben Probleme haben. Abgesehen davon ist die Ausbildung fürs Projektmanagement in dem Rahmen wirklich hervorragend. Es ist toll, dass die Bank mir damals die Zertifizierung bezahlt hat, die nachfolgende die große Deutsche Bank hätte, das nicht gemacht.
Und das muss man alles dazu rechnen. Wenn man sagt, da bastelt Irgendwie Figure in zwei Monaten eine Software, die ein komplexes physikalisch technisches Thema erschlägt. Das Wissen muss man fachlich und geistig schon mal hab.Der Spike Antrieb wurde übrigens von einem deutschen Team Jahre vorher schon in Peenemünde erfolgreich an einem Modell geprüft. Also nicht in einem Simulationsmodell, sondern in einem Flugzeugmodell bei dem der Spike Antrieb tatsächlich kurzfristig funktioniert hat. Im Internet gibt es halt viel Hype.
Gruß
Arnim
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