Hi,
Ich werde mal den Anfang machen ..... grundsätzlich finde ich das ja ein sehr interessantes Thema ..... aber ....
Ich hadere mit zwei Regeln ..... aber wer das Kreuz trägt, darf auch die Regeln machen.
1) Nur kaufen in Europa .... das ist Steinzeit. Bestellungen in China machen auch mit den neuen Zollregeln nicht mehr Ärger als eine Bestellung bei den üblichen Verdächtigen in Europa (Kann immer schief gehen und Ärger geben, aber kann immer passieren .... selbst beim persönlich gekauftem Kram um die Ecke. Aber es ist nicht alles hier verfügbar, was es irgendwo auf der Welt gibt ....
2) Nur Sachen, die aktuell verfügbar sind ..... aber alte gebrauchte Sachen sind ok. Die Nennung von Alternativen, die man neu kaufen kann, ist ja beliebig dehnbar .... Also Chassis ändern sich ja schon gelegentlich, wenn sie nur neu aufgelegt wurden, aber immer noch unter dem selben Namen verkauf werden. (Beispiel Visaton BG20 alt/neu ...ist erlaubt) ... und wenn einer irgendwo noch NOS verkauft ist das ok .... aber wenn ich es billig im Ausverkauf ergattert habe ...dann nicht .....grumel ....
Egal. Battle Regeln muss man kreativ auslegen .... Olli hat seinerzeit auch Regeln gemacht für die LS 3/5a Batle, die ich nicht toll fand ...aber ich habe genau deswegen auch was gelernt.
Erstmal ein paar grundsätzlich Gedanken. Es war ja viel davon die Rede, dass es eigentlich um Konzepte geht. Viele Kisten ..... Verstärker, DAC, Streamer ...... und Vinyl Dreher und mit viel Holz gebaute Kisten....alles gut und schön ... so war das früher und ich finde auch das hat was. Aber es gibt längst eine Generation von Menschen, die sind so nicht aufgewachsen. Die haben ein Handy und Stöpsel im Ohr und damit haben die alles, wo ich früher einen wüsten Stapel von Geräten "meine Stereoanlage" genannt hätte. Und das war damals ein echtes Statussymbol. Damit konnte man vortrefflich angeben. Haben die garnicht mehr nötig. Die können so viel "unbeschwerter", flexibler und mobiler durchs Leben gehen .... hat auch was.
Allerdings ist der Mensch ein kommunikatives Wesen und das mit der Kommunikation und dem gemeinsamen erleben geht besser, wenn die Musik aus einem Lautsprecher kommt. Für besagte Generation wurden dafür die sogenannten Bluetoothlautsprecher erfunden ..... die zwar prima zum unbeschwerten, flexiblen Mobilität passen, aber wirklich oft nicht toll klingen. Ich finde da tut sich eine Welt auf, wenn von diesen kleinen Kisten den Schritt macht zur Stereofonie aus zwei Lautsprechern..... auch nicht neu .....aber da beginnt für mich nun mal genussvolle Musikreproduktion. Und dafür braucht es nach meiner Erfahrung keinen Gerätestapel und kein Budget von 500-600 Euro. Aber niemand hat verlangt, dass die Menge Geld verwendet werden muss und schon garnicht für einen Stapel Geräte.
Was braucht es? Einen Bluetoothverstärker (2X50 Watt reichen, wenn man es nicht zum rumprotzen braucht ;-) ...ich weiss schon .... da werden mir ein paar Leute widersprechen. Wenn der auch noch direkt Streaming Dienste kann und digitale Musik direkt vom Computer, vom USB Stick oder so abspielen kann....um so besser). Und wenn der dann noch eine DSP integriert hat, den man selber einstellen kann, dann ist das auch schon DIY. Ich programmiere auch nicht mehr selbst, sondern überlass das der KI. Aber was ich damit mache ist dann trotzdem DIY. Und je nachdem brauch ich mit einem DSP keine passiven Bauteile mehr um dann den Klang zu optimieren.
So ..jetzt wird es konkreter: Mein ursprünglicher Plan war ein BDM3P Verstärker. Das Ding fand ich vorallem wegen des leicht zu programmierenden DSPs (ACP-Workbench - kostenlose Version) für 20 Euro mit umfangreichem Kabelsatz schon ziemlich gut. Aber ...so gibt es den nur direkt aus China. Ich habe keinen Händler gefunden, der dieses Teil so in Europa anbietet. Auch nicht zu einem höherem Preis. Aber "Not" macht erfinderisch (blöde Battle Regeln führen zu neuen Erkenntnissen
) und ich habe "Ersatz" gefunden, der ziemlich genau in der gleichen Liga spielt. Ein bischen teurer (40 Euro), aber teilweise gibt es für mehr Geld auch mehr. Unmittelbarer Ersatz ist der "Sure Electronics BerryBak BLV-D1 Amplifier with Bluetooth". Hier scheint wirklich dieselbe Platine verbaut zu sein, aber Gehäuse, verlötete Potis, Knöpfe, Anschlüsse .... rechtfertigen schon ein bischen den höheren Preis .... . In beiden Fällen kommt noch ein Schaltnetzteil hinzu für ca. 20 Euro. 24 Volt sind möglich, aber ich finde damit wird das Ding schon ziemlich heiss. Ich werde mal ein altes Notebooknetzteil mit 19 Volt anschliessen und schauen ob der so noch laut genug kann. Mit 24 Volt kann man jedenfalls ein kleineres Zimmer ziemlich laut beschallen. Ich habe noch ein paar Alternativen gefunden, die zwar noch mehr "ins Geld gehen", aber alle mit der der simplen ACP-Workbench programmiert werden können. Die Luxus Alternative ist der Arylic B50 stereo amplifier with APTX HD Bluetooth für 139 Euro (neue Version!) (...warum da ACP-Workbench dann 20 Euro kostet??). Jedenfalls kann der erheblich mehr und rechtfertigt für den einen oder anderen den höheren Preis.
Bei den Lautsprechern schwanke ich noch .... Breitbänder oder doch 2-Wege. Eine Alternative ist hier der "Bretterhaufen" mit dem Visaton FR10-4. Gibt es schon ewig und was gut ist, muss man nicht unbedingt neu machen. Da gibt es mehrere Gehäusevarianten und mittels DSP kann man die passiven Bauteil noch weglassen. Ich hätte aber auch noch zwei Markaudio CHR-70 rumliegen ... und ich habe hier die mittlerweile fertige Version eines 2-Wege Lautsprechers mit "hybrider" Weiche .... dazu mehr im nächsten Posting ...da muss ich erstmal noch ein bisch brüten. Jedenfalls hoffe ich so unter 100 euro zu bleiben. Gerne schon mal Kommentare ...
Ich werde mal den Anfang machen ..... grundsätzlich finde ich das ja ein sehr interessantes Thema ..... aber ....
Ich hadere mit zwei Regeln ..... aber wer das Kreuz trägt, darf auch die Regeln machen.
1) Nur kaufen in Europa .... das ist Steinzeit. Bestellungen in China machen auch mit den neuen Zollregeln nicht mehr Ärger als eine Bestellung bei den üblichen Verdächtigen in Europa (Kann immer schief gehen und Ärger geben, aber kann immer passieren .... selbst beim persönlich gekauftem Kram um die Ecke. Aber es ist nicht alles hier verfügbar, was es irgendwo auf der Welt gibt ....
2) Nur Sachen, die aktuell verfügbar sind ..... aber alte gebrauchte Sachen sind ok. Die Nennung von Alternativen, die man neu kaufen kann, ist ja beliebig dehnbar .... Also Chassis ändern sich ja schon gelegentlich, wenn sie nur neu aufgelegt wurden, aber immer noch unter dem selben Namen verkauf werden. (Beispiel Visaton BG20 alt/neu ...ist erlaubt) ... und wenn einer irgendwo noch NOS verkauft ist das ok .... aber wenn ich es billig im Ausverkauf ergattert habe ...dann nicht .....grumel ....
Egal. Battle Regeln muss man kreativ auslegen .... Olli hat seinerzeit auch Regeln gemacht für die LS 3/5a Batle, die ich nicht toll fand ...aber ich habe genau deswegen auch was gelernt.
Erstmal ein paar grundsätzlich Gedanken. Es war ja viel davon die Rede, dass es eigentlich um Konzepte geht. Viele Kisten ..... Verstärker, DAC, Streamer ...... und Vinyl Dreher und mit viel Holz gebaute Kisten....alles gut und schön ... so war das früher und ich finde auch das hat was. Aber es gibt längst eine Generation von Menschen, die sind so nicht aufgewachsen. Die haben ein Handy und Stöpsel im Ohr und damit haben die alles, wo ich früher einen wüsten Stapel von Geräten "meine Stereoanlage" genannt hätte. Und das war damals ein echtes Statussymbol. Damit konnte man vortrefflich angeben. Haben die garnicht mehr nötig. Die können so viel "unbeschwerter", flexibler und mobiler durchs Leben gehen .... hat auch was.
Allerdings ist der Mensch ein kommunikatives Wesen und das mit der Kommunikation und dem gemeinsamen erleben geht besser, wenn die Musik aus einem Lautsprecher kommt. Für besagte Generation wurden dafür die sogenannten Bluetoothlautsprecher erfunden ..... die zwar prima zum unbeschwerten, flexiblen Mobilität passen, aber wirklich oft nicht toll klingen. Ich finde da tut sich eine Welt auf, wenn von diesen kleinen Kisten den Schritt macht zur Stereofonie aus zwei Lautsprechern..... auch nicht neu .....aber da beginnt für mich nun mal genussvolle Musikreproduktion. Und dafür braucht es nach meiner Erfahrung keinen Gerätestapel und kein Budget von 500-600 Euro. Aber niemand hat verlangt, dass die Menge Geld verwendet werden muss und schon garnicht für einen Stapel Geräte.
Was braucht es? Einen Bluetoothverstärker (2X50 Watt reichen, wenn man es nicht zum rumprotzen braucht ;-) ...ich weiss schon .... da werden mir ein paar Leute widersprechen. Wenn der auch noch direkt Streaming Dienste kann und digitale Musik direkt vom Computer, vom USB Stick oder so abspielen kann....um so besser). Und wenn der dann noch eine DSP integriert hat, den man selber einstellen kann, dann ist das auch schon DIY. Ich programmiere auch nicht mehr selbst, sondern überlass das der KI. Aber was ich damit mache ist dann trotzdem DIY. Und je nachdem brauch ich mit einem DSP keine passiven Bauteile mehr um dann den Klang zu optimieren.
So ..jetzt wird es konkreter: Mein ursprünglicher Plan war ein BDM3P Verstärker. Das Ding fand ich vorallem wegen des leicht zu programmierenden DSPs (ACP-Workbench - kostenlose Version) für 20 Euro mit umfangreichem Kabelsatz schon ziemlich gut. Aber ...so gibt es den nur direkt aus China. Ich habe keinen Händler gefunden, der dieses Teil so in Europa anbietet. Auch nicht zu einem höherem Preis. Aber "Not" macht erfinderisch (blöde Battle Regeln führen zu neuen Erkenntnissen
) und ich habe "Ersatz" gefunden, der ziemlich genau in der gleichen Liga spielt. Ein bischen teurer (40 Euro), aber teilweise gibt es für mehr Geld auch mehr. Unmittelbarer Ersatz ist der "Sure Electronics BerryBak BLV-D1 Amplifier with Bluetooth". Hier scheint wirklich dieselbe Platine verbaut zu sein, aber Gehäuse, verlötete Potis, Knöpfe, Anschlüsse .... rechtfertigen schon ein bischen den höheren Preis .... . In beiden Fällen kommt noch ein Schaltnetzteil hinzu für ca. 20 Euro. 24 Volt sind möglich, aber ich finde damit wird das Ding schon ziemlich heiss. Ich werde mal ein altes Notebooknetzteil mit 19 Volt anschliessen und schauen ob der so noch laut genug kann. Mit 24 Volt kann man jedenfalls ein kleineres Zimmer ziemlich laut beschallen. Ich habe noch ein paar Alternativen gefunden, die zwar noch mehr "ins Geld gehen", aber alle mit der der simplen ACP-Workbench programmiert werden können. Die Luxus Alternative ist der Arylic B50 stereo amplifier with APTX HD Bluetooth für 139 Euro (neue Version!) (...warum da ACP-Workbench dann 20 Euro kostet??). Jedenfalls kann der erheblich mehr und rechtfertigt für den einen oder anderen den höheren Preis.Bei den Lautsprechern schwanke ich noch .... Breitbänder oder doch 2-Wege. Eine Alternative ist hier der "Bretterhaufen" mit dem Visaton FR10-4. Gibt es schon ewig und was gut ist, muss man nicht unbedingt neu machen. Da gibt es mehrere Gehäusevarianten und mittels DSP kann man die passiven Bauteil noch weglassen. Ich hätte aber auch noch zwei Markaudio CHR-70 rumliegen ... und ich habe hier die mittlerweile fertige Version eines 2-Wege Lautsprechers mit "hybrider" Weiche .... dazu mehr im nächsten Posting ...da muss ich erstmal noch ein bisch brüten. Jedenfalls hoffe ich so unter 100 euro zu bleiben. Gerne schon mal Kommentare ...
Herzliche Gruesse
Michael
Michael


