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Passivmembran oder down fire
#1
Moin,
ich bin ja mit dieser Kombination sehr zufrieden. Smile
   
JBL2344, BMS 4550, Faital Pro 15PR400 und selbst gebauter Passivmembran; aktiv betrieben mit miniDSP Flex und ICEpower ASX2, Trennfrequenz 800Hz.
Das Foto ist nicht aktuell, denn zwischen Gehäuse und Horn liegt seit langem eine schwarze 20mm Granitplatte, die deutlich noch die mit der flachen Hand fühlbaren Vibrationen der Gehäusewände fast auf "0" setzen.

Jetzt soll etwas kleineres dazu kommen, statt 120l etwa 90 l mit dem aus dem 44 Jahre alten AUDAX HD33 S66 auf den aktuellen AUDAX PR330MO 8 reconten Bass, einem 2344 Nachdruck und dem JBL-Selenium D220Ti OMF modifiziert.
Alles natürlich aktiv betrieben.

Auf die Frontplatte mit 41cm Breite und 81 cm Höhe passt neben   Bass und Horn die 15" Passivmebran natürlich nicht. Geplant ist der Einbau hinten in der Gehäusemitte, Klipsch lässt grüßen Wink, oder eben stattdessen im Gehäuseboden ein down fire Bassreflexrohr.
Die Boxen stehen dann etwa 1m von der Rückwand und 50cm von den Seitenwänden.

Wozu würdet ihr raten? Funktioniert das mit der Passivmembran hinten, ist der down fire Effekt nicht zu mächtig?
Natürlich kann ich auch beides optisch ansprechbar voesehen. Die Passivmembranöffnung erlaubt die Bassmontage von hinten in der Schallwand. Das Bassreflexrohr kann durch eine schwarze zusätzlich Bodenplatte "verstopft" werden.

Gruß Kalle
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#2
Hallo Kalle
ich habe nur erfahrungen mit 6,5 Zoll PM in meiner MLWR mit einem 5 Zoll Bass.
Würde ich einem BR Rohr immer Vorziehen, ich bin der Meinung das der Klang sauberer ist.

Bei einem Downfire BR Rohr hat man je eher weniger das Problem, das Mittelton Müll direkt ans Ohr gelangen kann.
Aber bei solch großen Chassis musst Du bei DF hohe Füße unter der Box Schrauben, was eventuell Vorteile haben könnte mit der Lage des HT Chassis auf Ohrhöhe ?
PM Hinten mit Abstand zur Wand ist sicher eine gute Alternative, aber die muss dann auch die entsprechend 1,5x So große Fläche wie der Bass haben.
Kostenfrage ?
In Hamburg sagt man Moin .....
LG Olaf_HH
IGDH e.V.
Meine Projekte: M-L-W-R , Kondensator Test
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#3
Ich sehe bei PM's auch keinen großen Vorteil, es sei denn das Gehäuse ist so klein das kein BR Rohr rein passt.
Aber das wird hier ja nicht so sein
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#4
(Vor 10 Stunden)Olaf_HH schrieb: PM Hinten mit Abstand zur Wand ist sicher eine gute Alternative, aber die muss dann auch die entsprechend 1,5x So große Fläche wie der Bass haben.
Kostenfrage ?

Moin Olaf,
diese gern zitierte Faustormel gilt nur für kleine Boxen und auf der Bühne bei PA-Chassis, also mit 120dbBig Grinoder so.
Wenn mir hier zu Hause es so laut ist, das ich die Ohren verschließend vor Schmerzen herausrennen muss, dann bewegt sich der Bass 2 mm hin und her und die Passivmembranen maximal 8mm. Die Dinger laufen nur im Leerlauf mit 65 bis 85 db am Hörplatz, da bewegt sich optisch gar nichts, trotzdem höre ich subsonische Signale bei Metall z.B. nur über die Fußsohlen.
Warum ich solche Kisten betreibe, ganz einfach, sie bringen auch leise jedes Fitzelchen an Musiksignalen herüber, so dass die Schallwandler nicht noch zusätzliche zu den heutzutage abgemischten Konserven mit maximaler Kompression noch das bißchen Restdynamik  platt machen.



(Vor 9 Stunden)Sepp schrieb: Ich sehe bei PM's auch keinen großen Vorteil, es sei denn das Gehäuse ist so klein das kein BR Rohr rein passt.
Aber das wird hier ja nicht so sein

Hallo Sepp,
ich habe die Membranen auf 30Hz abgestimmt, das funktioniert recht gut. Den Bass habe ich zuerst in einer Box mit 4 x 70mm Bassreflexkanälen ausprobiert, das war nicht so trocken und man hörte deutlich unerwünschte Strömungsgeräusche.
Die 2226 in den 3678 Kinokisteen kommen da nicht mit.
Ein weiterer Vorteil der PM ist die schnelle Möglichkeit der Abstimmung.......ganz besonders auch auf den Raum.
Ich hatte vorher auf 35Hz abgestimmt, da hörte ich dann angehobene Kickbässe die auf der Aufnahme nicht so dominant waren wie in dem Raum zu hören. Das ist jetzt verschwunden. Ich hatte so deutliche Feinabstimmungsfolgen nicht erwartet, schon gar nicht subsonische Erlebnisse.

Gruß Kalle
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#5
Hallo Kalle, 
Danke für die Infos.
Bei meinem Konstrukt, 5 Zoll Bass und 6,5 Zoll PM bewegt die sich schon wie beschrieben ganz gut.

Wie geschrieben hab ich mit so großen PM bisher keine Erfahrung, aber das Abstimmen eine PM im Gehäuse finde ich auch Super.
Und man hat eben keine Strömungsgeräusche.

Bei deinen Erfahrungen mit PM, wenn ich 3x 6 Zoll TT verwenden will, also ca 450qm2 Fläche, dann gilt da auch nicht die Regel 1,5x ~ 2x Fläche ?
Bisher halte ich mich aus dem Grund mit einem Projekt zurück. 3 x 16 Ohm TMT sollen parallel in ein ca 40-50L Ventiliertes Volumen und auf ca 40 Herz Abgestimmt werden.
Das Gehäuse wird dann bei einer 12 Zoll PM oder größer etwas unhandlich :-)
In Hamburg sagt man Moin .....
LG Olaf_HH
IGDH e.V.
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#6
Hi Kalle.

Habe selber keine Erfahrungen, aber neben Klipsch gibt ja noch etliche andere Hersteller die hinten eine PM haben. Die schwören alle auf die Vorteile wie z.B. keine Strömungsgeräusche bei hohen Pegeln. Und bei genügend Wandabstand (Du hast ja einen Meter) soll die Ankopplung an den Raum besser sein. Hab ich so gelesen. Ob´s stimmt?

Gruß Tommi
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#7
Ob PM oder BR, ist wurscht in Bezug auf "Ankopplung" - was immer das sein soll.

1 m Abstand ist leider nicht gut - s. hier:

https://www.genelec.com/monitor-placement
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#8
Danke für den Link. Der gibt Stoff zum Nachdenken.
Noch ist nix fix. In die Raumecken wollte ich Absorber einsetzen. Schallwandschräge ist geplant.
Raumsymmetrie ist so weit wie möglich eingeplant.
Kritisch ist das breite Fenster in der Wandmitte. Hier muss irgendwie ein variabler Diffuser hin........

Gruß
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#9
Ja, Bassabsorber in den Ecken auf der LS-Seite ist sinnvoll. Aber die sollten recht dick sein und niedriegen Strömungswiderstand haben. Also keine dichte Steinwolle. Die Caruso-PET-Vliese sind gut.

https://www.don-audio.com/akustik-absorber

Optimal sind 1000-2000 Pas.m² Strömungswiderstand. Dicke 60 cm....aber 30 geht auch. Oder die Verbundplattenabsorber nehmen, das wird aber teuer.
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