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Netzleiste -Meinung-
#1
Hallo zusammen,

Frage an die Experten: was haltet ihr vom Aufbau dieser Netzleiste? 

Eingangsseite ist eine Kaltgerätebuchse mit einem 10A Entstörfilter verbaut.

Besten Dank und Grüße 
Marcel


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#2
• Zentraler Stromeingang:
• Der Strom kommt von unten über ein Netzfilter-Modul oder eine Kaltgerätebuchse (IEC).
• Drei Hauptadern führen den Strom weiter: Blau (Neutralleiter), Rot (Außenleiter/Phase) und Grün-Gelb (Schutzleiter/Erde).
• Massive Stromschienen (Busbars):
• Anstelle von dünnen Kabeln wird der Strom für Phase und Neutralleiter über durchgehende, massive Metallstangen (wahrscheinlich Messing oder Kupfer) zu den einzelnen Steckplätzen geleitet.
• Dies sorgt für einen sehr geringen Übergangswiderstand und eine gleichmäßige Stromverteilung auf allen Dosen.
• Verkabelung der Anschlüsse:
• Links unten: Hier treffen die blaue Ader (Neutralleiter) und die rote Ader (Phase) auf die Schienen.
• Rechts unten: Die rote Ader führt an die rechte Schienenverbindung.
• Schutzleiter (Erdung): Das grün-gelbe Kabel ist unten links am Erdungskontakt angeschlossen. Von dort aus führt eine massive, U-förmige Metallbrücke ganz oben um die Dosen herum, um alle Erdungsklammern miteinander zu verbinden. Eine zusätzliche grün-gelbe Kabelbrücke stellt die Verbindung zwischen der linken und rechten Dosenreihe oben sicher.
• Beschriftung der Einsätze:
• Auf den Kunststoffgehäusen der Steckdosen sind die Buchstaben L (Line/Phase), N (Neutral) und das Erdungssymbol eingeprägt, um eine phasenrichtige Montage zu garantieren.


Der gezeigte Aufbau wirkt optisch sauber verarbeitet, weist jedoch im Detail erhebliche Qualitätsmängel auf,
die gegen ein echtes High-End-Produkt sprechen.
Es handelt sich sehr wahrscheinlich um eine günstige Kopie (z. B. einer Furutech e-TP60E) aus Übersee.

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von Aliexpress
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#3
Okay, danke für die KI Antwort, sagt aber noch nix aus was jemand vom Fach davon hält.

Klingt alles toll, aber was Qualitätsmängel sein sollen, geht nicht draus hervor.
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#4
Moin Boarder
meine Meinung zu dieser Leiste, ich bin nur Elektro Anlagen Installateur, kein Meister oder Ing.
Ich rede nicht von irgendwelchen Audio Eigenschafften, nur von den Technischen gegebenheiten

Der Schutzleiter ist nicht ganz Optimal verlegt. Die Drahtbrücke sollte möglichst dicht an der Zuleitung liegen, hier ist sie eine Brücke am Ende.
Sollte in der Dose ein Defekt passieren, könnte der Schutzleiter unterbrochen werden und hätte an den folgenden Dosen keine Funktion.
Ich persönlich würde die Drahtbrücke auf die ersten beiden setzten, bzw. eine  weite setzen. (bin mir grad nicht sicher ob das setzen einer 2ten Erlaubt ist)

Ich kann nicht genau erkennen ob das Gehäuse der Leiste aus Kunststoff oder Metall ist. Es hat so keine wirklich Schirmende Wirkung. Störungen könnten  weiterhin auf die Kabel einstreuen. 

Grundsätzlich hat dieses Teil eine Filternde Wirkung für Störungen, die vom Stromnetz her kommen, ist aber nicht optimal, wie bei allen dieser Leisten, da alle 6 Dosen untereinander nicht per Filter getrennt werden. 
Alle angeschlossenen Geräte können ihre erzeugten Störungen über die Leitung und dem Verteiler an alle angeschlossenen Geräte verteilen.

Optimalerweise würde man pro Gerät, ein dem Strombedarf und der Art (SNT oder Trafo), eigenes Filter spendieren.
Christian Schwarzbek hat vor ca. 1 Jahr auf seinem YT Kanal mal ein Dynavox Filter umgebaut, das es eine bessere Filterwirkung der Geräte untereinander hat.

Tipp, schau dir mal das Stromfilter von In Akustik an, das ist Modular Aufgebaut und verwendet unterschiedliche Filterarten für Digitale Netzteil oder für Analoge Transformatoren.
Die Filter sind intern in den Auslegungen der Filter Komponenten unterschiedlich aufgebaut. So rein als Ideen Geber, wie es optimal wäre.

Wenn Du unbedingt die Leiste die Du zeigst verwenden willst, solltest Du bei Geräten vor die ien SNT verwenden ein zusätzliches AUTH Filter setzen.

Wenn Du Störungen Identifizieren willst, nimm ein altes Transistor Radio mit MW / KW und stelle es so, das Du im MW Bereich keine Sender Empfängst. Dann geht mit dem Gerät an die Stromkabel deiner Geräte und schau, welches besonders viel Brummen und rauschen produzierst, dann kennst Du den Störenfried, den Du weiter behandeln solltest.

Vor allem "Wandwarzen" sollte man an solchen Steckdosenleisten vermeiden, oder über ein Auth Filter (oder ähnlich) zusätzlich entstören.
Wenn's zu stark Stört, eventuell über ein Linearnetzteil statt einer Wandwarze nachdenken.

Das wäre meine Meinung zu dieser Leiste.
Die Stromführen Kupferbleche scheinen ordentlich verarbeitet und angeschlossen zu sein.

Achtung, Hinweis, wenn Fachfremde Personen an 230V Arbeiten kann Lebensgefahr fürs eigene und Fremde Leben bestehen. 
In Hamburg sagt man Moin .....
LG Olaf_HH
IGDH e.V.
Meine Projekte: M-L-W-R , Kondensator Test
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#5
Moin!
Eine zweite Brücke nicht einbauen, da hast Du eine schönen Schleife also den Kontakt wie Olaf beschrieben besser auf die ersten beiden Dosen. Wobei ich das eigentlich egal finde.
Wichtiger: Wie Olaf schreibt. Ich würde auch eher auf eine Verteilung mit je einem Filter pro Dose zurückgreifen sonst beeinflussen sich die  Geräte gegenseitig.
Gruß
Arnim

Der letzte Diy Lautsprecher ist nur solange gut bis zur nächsten Idee.
Ein rein verstandesmäßiges Weltbild ganz ohne Mystik ist ein Unding. Erwin Schrödinger.
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#6
Super, besten Dank für Eure Einschätzung. Mir war es erstmal nur wichtig, dass das Teil kein kompletter Murks ist.

Schönes Wochenende,
Marcel
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