Hi,
mal wieder eine Vorstellung von einem neuen Teil in meiner Hifi Kette...
Ich habe mich an einem "Whammy" versucht und das Teil, es gibt einen Guide zum Nachbau, mit kleinen Änderungen aufgebaut, eine weitere Änderung, den Trafo betreffend, wird folgen.
https://www.diyaudio.com/community/threa...de.317803/
Da ich den relativ kleinen Kühlkörpern für die Ausgangstransistoren nicht getraut habe, sind die Transistoren von unten mit der Platine verbunden und sitzen auf einem Stück Kupferschiene, die mehrfach mit dem Gehäuseboden verschraubt ist.
Zu den vier Löchern der Transistoren auch sonst noch 3x weiter zur Plaine hin, Wärmeleitpaste dazwischen.
Dann habe ich die Regler Kühlkörper verlängert mit Wärmeleitkleber. Die neuen Kühlkörper passten wie in eine Schiene, nur ein paar mm zulang, das mußte eine Säge richten. Nun stoßen die Kühlkörper von unten an den oberen Deckel an. Für besseren Kontakt wird es auch dort Wärmeleitpaste geben.
Ich habe den Whammy, da die Regler nun sicher sind, was die Wärmeableitung angeht, mal länger laufen lassen. Beim Vergleich über Kopfhörer hatte der Beyer Dynamic DT990, 250 Ohm, eindeutig die Nase vorn. Ein AKG 712 und 702, mit 62 Ohm, bringen zu wenig Dynamik, klingen flach. Der DT 990 präsentiert schon einen sehr guten Klang, läßt nichts vermissen. Tiefer Bass, exellete Mitten und brilliante Höhen. Daher sollte die Kopfhörer Impedanz um min 250 Ohm liegen
Damit ein Test und Vergleich zu meinem Pitchfork Preamp auch fair ist, hab ich das LME49990 entfernt und ein OPA1656 gesteckt, im Pitchfork halt OPA 1655. Das schon war ein Schritt nach oben, klingt für mich eindeutig besser.
Das LME49990 hatte ich vorher ausprobiert, war auch schon gut. Ich habe zwei LME49990 auf eine Doppel Adapter Platine gelötet. Sieht man noch auf den Bildern.
Was kann der Whammy als Preamp ? Das glaubt man nicht, muß man gehört haben. Der FH9 HVX spielte in einer Weise auf, dass ich nur staunen konnte. Der Pitchfork ist schon sehr gut, wird aber durch den Whammy getoppt. Kein Riesenunterschied, aber in gewissen Bereichen eindeutig zu hören. So legt der Whammy in allen Frequenzbereichen nochmal was drauf.
Der Bau hat sich also gelohnt. Spannend wird es, wenn der Trafo gewechselt ist und ich auf mehr Bias gehe. Im Moment habe ich es bei 60mA belassen, da die Festspannungsregler viel zu nah an ihrer Spannungsobergrenze arbeiten. Wenn noch mehr Strom zusätzlich zu verarbeiten ist, werde ich sie eventuell doch grillen. Ich hatte, wie im Guide angegeben einen 2x22 Volt Trafo gekauft, hatte mich zwar gewundert, aber erstmal so bestellt. Das Teil war durch Zufall bei Eltim Audio im Angebot, Ausverkauf, vermute ich.
In Deutschland ist im Moment kein Talema Ringkern Trafo mit 2x15 Volt, 25VA sekundär zu bekommen, sehr lange Ankündigungszeiten. Daher hab ich einen Talema Trafo bei Aliexpress geordert mit meinen gewünschten Spezifikationen.
Der kostet nun durch Im/Export etwas mehr, war mir aber egal, da er verfügbar war und geliefert wird.
Ich werde dan die CRCRC Widerstände ändern müssen um sicherzustellen, dass die Spannung vor den Reglern min 2,5 Volt beträgt, damit sie vernüftig regeln. Ich habe 1,2 Ohm 3Watt gewählt. Der alte Wert war 5,1 ohm, 2Watt.
Das Gehäuse hab ich netter Weise gefräst bekommen, eine Vertiefung für KH Buchse hätte ich so nicht hinbekommen.
Der Ruhestrom wird über 4 gleiche Widerstände eingestellt. 10 Om 60mA, 4,7 ohm ca 120 mA. Ich werde erstmal 7,5 oder 6,8 Ohm ausprobieren, um festzustellen ob eine Erhöhung überhaupt einen weiteren Klangzugewinn bewirkt, sonst werde ich es bei 60 mA belassen.
Jedenfalls ist der Whammy ein tolles Teil, mit sehr gutem Klang.
Leider ist die Platine an so mancher Stelle doch verbesserungswürdig. So hätte ich LM317/337 Regler benutzt. An den Reglern ist keinerlei Kondensator (ich werde 100nf anlöten von unten). Der Platz für das IC ist schlecht gemacht. Steckt man ein DIP8 ein, bekommt es nur mit Gefummel wieder raus, eine Zange passt hier nicht, da die Kondensatoren den Platz für ein solches Werkzeug sperren. Netzteil und Whammy Verstärkerschaltung hätte ich getrennt.
Der Test soll den Pitchfork Preamp keines Falls abwerten, es wird immer etwas besseres geben.
Der Pitchfork in meiner Version wurde ja durch mich ins Leben gerufen,basierend auf einer Simu, folgt einem etwas anderem Konzept und ist wesentlich günstiger aufzubauen. Am Klang ist nichts auszusetzen.
Gruß
Pedda
mal wieder eine Vorstellung von einem neuen Teil in meiner Hifi Kette...
Ich habe mich an einem "Whammy" versucht und das Teil, es gibt einen Guide zum Nachbau, mit kleinen Änderungen aufgebaut, eine weitere Änderung, den Trafo betreffend, wird folgen.
https://www.diyaudio.com/community/threa...de.317803/
Da ich den relativ kleinen Kühlkörpern für die Ausgangstransistoren nicht getraut habe, sind die Transistoren von unten mit der Platine verbunden und sitzen auf einem Stück Kupferschiene, die mehrfach mit dem Gehäuseboden verschraubt ist.
Zu den vier Löchern der Transistoren auch sonst noch 3x weiter zur Plaine hin, Wärmeleitpaste dazwischen.
Dann habe ich die Regler Kühlkörper verlängert mit Wärmeleitkleber. Die neuen Kühlkörper passten wie in eine Schiene, nur ein paar mm zulang, das mußte eine Säge richten. Nun stoßen die Kühlkörper von unten an den oberen Deckel an. Für besseren Kontakt wird es auch dort Wärmeleitpaste geben.
Ich habe den Whammy, da die Regler nun sicher sind, was die Wärmeableitung angeht, mal länger laufen lassen. Beim Vergleich über Kopfhörer hatte der Beyer Dynamic DT990, 250 Ohm, eindeutig die Nase vorn. Ein AKG 712 und 702, mit 62 Ohm, bringen zu wenig Dynamik, klingen flach. Der DT 990 präsentiert schon einen sehr guten Klang, läßt nichts vermissen. Tiefer Bass, exellete Mitten und brilliante Höhen. Daher sollte die Kopfhörer Impedanz um min 250 Ohm liegen
Damit ein Test und Vergleich zu meinem Pitchfork Preamp auch fair ist, hab ich das LME49990 entfernt und ein OPA1656 gesteckt, im Pitchfork halt OPA 1655. Das schon war ein Schritt nach oben, klingt für mich eindeutig besser.
Das LME49990 hatte ich vorher ausprobiert, war auch schon gut. Ich habe zwei LME49990 auf eine Doppel Adapter Platine gelötet. Sieht man noch auf den Bildern.
Was kann der Whammy als Preamp ? Das glaubt man nicht, muß man gehört haben. Der FH9 HVX spielte in einer Weise auf, dass ich nur staunen konnte. Der Pitchfork ist schon sehr gut, wird aber durch den Whammy getoppt. Kein Riesenunterschied, aber in gewissen Bereichen eindeutig zu hören. So legt der Whammy in allen Frequenzbereichen nochmal was drauf.
Der Bau hat sich also gelohnt. Spannend wird es, wenn der Trafo gewechselt ist und ich auf mehr Bias gehe. Im Moment habe ich es bei 60mA belassen, da die Festspannungsregler viel zu nah an ihrer Spannungsobergrenze arbeiten. Wenn noch mehr Strom zusätzlich zu verarbeiten ist, werde ich sie eventuell doch grillen. Ich hatte, wie im Guide angegeben einen 2x22 Volt Trafo gekauft, hatte mich zwar gewundert, aber erstmal so bestellt. Das Teil war durch Zufall bei Eltim Audio im Angebot, Ausverkauf, vermute ich.
In Deutschland ist im Moment kein Talema Ringkern Trafo mit 2x15 Volt, 25VA sekundär zu bekommen, sehr lange Ankündigungszeiten. Daher hab ich einen Talema Trafo bei Aliexpress geordert mit meinen gewünschten Spezifikationen.
Der kostet nun durch Im/Export etwas mehr, war mir aber egal, da er verfügbar war und geliefert wird.
Ich werde dan die CRCRC Widerstände ändern müssen um sicherzustellen, dass die Spannung vor den Reglern min 2,5 Volt beträgt, damit sie vernüftig regeln. Ich habe 1,2 Ohm 3Watt gewählt. Der alte Wert war 5,1 ohm, 2Watt.
Das Gehäuse hab ich netter Weise gefräst bekommen, eine Vertiefung für KH Buchse hätte ich so nicht hinbekommen.
Der Ruhestrom wird über 4 gleiche Widerstände eingestellt. 10 Om 60mA, 4,7 ohm ca 120 mA. Ich werde erstmal 7,5 oder 6,8 Ohm ausprobieren, um festzustellen ob eine Erhöhung überhaupt einen weiteren Klangzugewinn bewirkt, sonst werde ich es bei 60 mA belassen.
Jedenfalls ist der Whammy ein tolles Teil, mit sehr gutem Klang.
Leider ist die Platine an so mancher Stelle doch verbesserungswürdig. So hätte ich LM317/337 Regler benutzt. An den Reglern ist keinerlei Kondensator (ich werde 100nf anlöten von unten). Der Platz für das IC ist schlecht gemacht. Steckt man ein DIP8 ein, bekommt es nur mit Gefummel wieder raus, eine Zange passt hier nicht, da die Kondensatoren den Platz für ein solches Werkzeug sperren. Netzteil und Whammy Verstärkerschaltung hätte ich getrennt.
Der Test soll den Pitchfork Preamp keines Falls abwerten, es wird immer etwas besseres geben.
Der Pitchfork in meiner Version wurde ja durch mich ins Leben gerufen,basierend auf einer Simu, folgt einem etwas anderem Konzept und ist wesentlich günstiger aufzubauen. Am Klang ist nichts auszusetzen.
Gruß
Pedda
Hier wird nix gewußt...



