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  Bedienunngsanleitung
Geschrieben von: RollatorOma - 06.06.2020, 15:37 - Forum: auverdion - Antworten (14)

Hallo ich hätte ein bitte zur aufnahme der 2 Schaltbilder in die Bedienungsanleitung. Es geht mir hier um die Ein- und Ausgangssektion auf Seite 16. Hier bitte die 2 Angefügten Schltbilder mit einbauen (ich hoffe sind sind auch richtig). Sie Stammen aus den Addons. Ich möchte vermeiden, das es noch anderen so wie mir geht und dort erstmal direkt etwas anschließt bis man hier im Forum auf einen Post stößt, der auf die Schutzwiederstände und Eingangsschltung hinweise. Explizit ist die auch für die Leute wichtig, die von der Steckerleiste direkt auf einen SUB-D25 mit Tascam belegung gehten. Hier wäre evtl sogar ein keinen Adapterboard cool.

Vielen Dank

Gruß

Markus



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  LJM Quad Clone 405-2 Endstufe
Geschrieben von: Kleinhorn - 05.06.2020, 11:02 - Forum: Bausätze - Antworten (44)

Ich mal wieder...

Da ich es ja nicht lassen kann, stell ich mal noch nen Amp vor...und das eigenständig, nicht in einer Rubrik. Da würd es untergehen.

Also LJM Quad Clone 405-2. Es existieren mehrere Versionen. Ich beziehe mich hier explizit auf die letzte Version mit den Plasiktransen. Die anderen Versionen haben angeblich Fehler im Design.
Die Besonderheit ist wohl, dass der Input rund um das IC in ClassA arbeitet. Das TL071 hab ich allerdings gegen ein LME49710 getauscht. Kleine Änderungen werd ich vielleicht noch machen, aber löppt auch so sehr gut...
Die zweite Änderung ist der Tausch der Lastwiderstände vor den Endstufentransistoren. Die 2 Watt wurden gegen 3 Watt Mox getauscht und mir Abstand zur Platine eingelötet, da sonst richtig Wärme entsteht.
Mal 2 Bilder [ATTACH=CONFIG]55153[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]55154[/ATTACH]

Ich hätte allerdings die Transistoren der Endstufe auslöten sollen und von unten wieder einlöten. So wurde es eine blöde Biegerei...

Aber zum Klang....erstaunlich. Absolut kraftvoll und warm über den Gesamtbereich. Dem Icepower 125ASX2 sehr ähnlich, nur handelt es sich hier nicht um ClassD.
Wer einen guten Klang sucht und nicht eine so große Leistung braucht, wird mit dieser Variante sehr zufrieden sein.
Erinnert an meinen MosfetAmp...ist aber Keiner.
Bei mir steht das SMPS auf +- 48 Volt. Ich werde also etwas weniger Leistung haben als angegeben. +- 50 Volt sind angegeben, dann sind 100 Watt an 8 Ohm drin.

Hier mal Messungen aus dem Netz

[ATTACH=CONFIG]55155[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]55156[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]55157[/ATTACH]

Im Betrieb wird der Kleine nur Handwarm. Pegelorgien kann ich eh nicht machen. Meine Kühlrippen sollten ausreichend sein.

Das Gerät

[ATTACH=CONFIG]55152[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]55158[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]55159[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]55160[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]55161[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]55162[/ATTACH]

Auf dem letzten Bild sieht man die Änderungen. Andere Widerstände und IC mit Sockel

Die Gehäuse dem Origimal nachempfunden gibt es dann auch https://de.aliexpress.com/item/328289294...7566%23815

Pedda



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  Raspberry Pi Mediaserver: Audio über I2S, Video über HDMI....?
Geschrieben von: Ka-Bass - 04.06.2020, 17:32 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (6)

Hallo DIYer,

es scheint mir so selbstverständlich, dass ich mich fast scheue, danach zu fragen. Folgendes möchte ich:

1. Musikdateien bestmöglich über die I2S-Schnittstelle des Raspi an meine digitale Weiche Najda (evtl. über Kali Reclocker) geben.

2. Videodateien mit Musikfilmen über HDMI vom Raspi an den Monitor und den Audioteil über I2S wie unter 1..

3. Videodateien ohne klangliche Ansprüche (bzw. Bilder) über HDMI an den Monitor inklusive Audioteil (ggf. vom Monitor an Soundbar).

Wie ist dies ohne große Umstände beim Wechsel von einem in den anderen Modus zu realisieren?
Bisher habe ich Volumio zu meiner Zufriedenheit genutzt, aber durch gelegentliche Downloads von Musikvideos und Konzertfilmen habe ich Blut geleckt und Lust auf die optische Wiedergabe bekommen, auch wenn die reine Audiowiedergabe wie unter 1. beschrieben mein Hauptanliegen ist.
Hat dies jemand entweder mit Kodi/Volumio, Max2play oder einer anderen Software realisiert?
Die Kodi/Volumio Kombi geistert überall herum, aber einen wirklich nachvollziehbaren Weg, sie zu realisieren, habe ich noch nicht gefunden. Zudem ist Kodi für meine Belange eigentlich schon viel zu mächtig - aber wenn es zielführend wäre....

Ich weiß, dass dies ein HIFI-Forum ist, aber das Wort Multimedia war vor 20 Jahren schon in aller Munde, nun sollte doch eine Realisierung mit der Betonung auf der Audio-Qualität möglich sein?

Gruß Ka-Bass

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  Kleiner WLAN/Bluetooth Empfänger/Streaming Client und Verstärker gesucht für Terrasse
Geschrieben von: Koaxfan - 04.06.2020, 15:42 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (23)

Für die Terrasse (also ohne High-End-Ansprüche) suche ich einen Musikempfänger mit einem kleinen Amp. Der Musikempfänger / Streaming Client soll im Netzwerk als Airplay-Empfänger erreichbar sein, Musik per Bluetooth empfangen und idealerweise auch selbst (d.h. ohne vom Handy bespielt zu werden) Amazon Prime Playlisten abspielen können. Gerne kann das kombiniert werden mit einem kleinen Verstärker - wichtig ist mir dabei, dass ich ein Line-Signal abzweigen kann und ggf. einen zweiten Verstärker anschließen kann. 3,5mm Klinke ist absolut ausreichend, ich brauch hier kein XLR oder Digitalanschluss.

Da der Client/Verstärker in eine wasserdichte Box eingebaut werden soll (in der dann auch das Netzwerkkabel und der Strom liegt) würde ich das Teil gerne komplett per App bedienen - Infrarotfernbedienung bringt mir daher ebensowenig wie tolle Displays und Speicherkartenslots.

Hat hier beispielsweise jemand Erfahrung mit Terratec AirBeats, 1Mii B06 Plus, AirLino, auvisio Multiroom oder sollte ich dafür einfach einen Raspi nehmen und einen kleinen Class-D-Verstärker separat danebenbauen?

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  IEM direkt an Aurora
Geschrieben von: MarsianC# - 03.06.2020, 18:57 - Forum: auverdion - Keine Antworten

Kann ich einen niederohmigen IEM (KZ ZS10 Pro, 30 Ohm) direkt an die Ausgänge von Aurora hängen? Wie müsste ich die Rckleitung schalten, einfach Pin 1 beider Stecker am KH zusammenfassen oder besser einen offen lassen? Pin 3 muss ja offen bleiben.
Grund dafür ist ein akuter Mangel an brauchbaren DACs, die mit der hohen Sensitivity von 111 dB/mW laut Hersteller kein arges Rauschen produzieren. Mit dem DT 990 Pro habe ich auch direkt am Mainboard plus einem kleinen, batteriebetriebenen KHV kein Problem.

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  Angabe der Treiberposition - ja oder nein?
Geschrieben von: Azrael - 02.06.2020, 18:41 - Forum: VituixCAD - Antworten (12)

Ich entwickele ja gerade ein paar Satelliten-Lautsprecher (neudeutsch: Tops), bestückt mit je einem Monacor SP-10/150PA und einem B&C DE250 am P.Audio PH230.

Ich habe für jeden Treiber mit REW gefensterte akustische Messungen von einem Punkt aus in einem Meter Entfernung gemacht, das Mikrofon auf den HT gerichtet und jeweils von 0 bis 90 Grad in 10-Grad-Schritten, sowie Impedanzmessungen und Nahfeldmessungen von TMT und BR-Port.

In VituixCAD habe ich im Diffraction-Tool das Abstrahlverhalten der Schallwand für den TMT mit virtueller Mikroposition einen Meter vor dem HT simuliert, das Ergebnis im Merging-Tool auf die Nahfeldmessungen angewendet und die dann mit den Fernfeldmessungen gefügt.

Im Hauptprogramm habe ich, um in VituixCAD auch das vertikale Abstrahlverhalten zu simulieren, den Versatz des TMTs zum HT mit -255 mm angegeben (also in dein Eigenschaften des TMTs für "Y" -255 eingegeben).

Nun ändert der letzte Schritt alles mögliche bzgl. des TMTs wie FG, Phasenlage, etc., alles Dinge, die doch aber schon in der Messung enthalten sein müssten. Das bedeutet, dass ich die Fähigkeit von VituixCAD, das vertikale Abstrahlverhalten zu simulieren, eigentlich nicht nutzen kann, außer, ich würde nicht nur von einem Punkt messen, sondern jeden Treiber auf seiner Achse.

Sehe ich das richtig? Ich kriege ein bisschen Knoten im Hirn und habe mich sogar kurz gefragt, ob es richtig war, das Ergebnis des Diffraction-Tools im Merging-Tool auf die Nahfeldmessungen anzuwenden, bin, was das angeht aber zumindest ziemlich sicher, dass das richtig war.

Was denkt ihr?

Viele Grüße,
Michael

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  Pfingstfrickeln
Geschrieben von: zeppi - 02.06.2020, 00:23 - Forum: sonstige Veranstaltungen - Antworten (16)

Manche Sachen sind so Balabala, das man sie mal machen muss! Wir haben es gemacht und es war großartig. Doch der Reihe nach:

Wir - Olli (hoschibill), Thomas (tiefton) und ich - haben uns recht spontan am Pfingstsamstag in Bremen getroffen um ein wenig zu frickeln.

[ATTACH=CONFIG]55093[/ATTACH]

[ATTACH=CONFIG]55094[/ATTACH]

Drei Typen, ein Hund, zwei Endstufen, zwei Phonopres, zwei Plattenspieler, drei Tonabnehmer, sechs Nadeln, zwei Lautsprecher, ein Vorverstärker und ein Dachboden.

[ATTACH=CONFIG]55095[/ATTACH]


Dank ungeplantem Doppelkauf - ich werde alt - konnten wir "Hotel California" von den Eagles und "Better than home" von Beth Hart parallel auf zwei Drehern hören. Zum einen war das ein Dual 721 mit einem Goldring 2500 und zum anderen war es ein SABA PSP 350 mit einem Tenorel 2001 mit original Shibatanadel bzw. original eliptischer Nadel bzw. mit eliptischer Nachbaunadel.Vorverstärker war jeweils eine Kenwood Basic C2 mit zickendem Phonopre.

[ATTACH=CONFIG]55096[/ATTACH]

Den Anfang machte eine Pass F5 mit einer Lite Phono Pre und dem Dual. Wow! Das war schon mal eine Ansage. Parallel dazu lief der Saba an einer Musical Fidelity V-LPS. Das war jetzt nicht wirklich schlecht, aber doch schlechter als der Dual. Entspechend wurde umgestöpselt.

[ATTACH=CONFIG]55097[/ATTACH]

Jetzt dudelte der Dual an der Musicl Fidelity und der Saba an der Lite Phono. Uff! Da hatten sich zwei gesucht und gefunden. Das Goldring 2500 und die MF gingen eine Symbiose ein, die schon beachtlich war. Der Abstand zum Saba wurde noch größer und nicht, wie von usn dreien vermutet, kleiner. Das hatte so keiner von uns erwartet.Und das war auch nicht nur ein wenig. Das war deutlich, um nicht zu sagen sehr deutlich. Olli fühlte sich daher bemüßigt das Denon DL 103 mit Shibatanadel von seinem SABA zu holen.

[ATTACH=CONFIG]55098[/ATTACH]

Ergebnis: Der Dual mit dem Goldring blieb King im Ring.Ein Tausch der Phonopres zeigte lediglich, dass sich das Goldring an der Lite unter Wert verkauft, während das DL103 an der Lite mit 1000 Ohm abgeschlossen besser spielte. Krass, hätte wieder niemand von uns erwartet, dass das Goldring das Dl103 "verhaut". Hat es aber, und nicht nur ein bißchen.

[ATTACH=CONFIG]55101[/ATTACH]

Dann wurde die Endstufe getauscht. Ich hatte meine neu erworbene Rotel RB 960BX mitgebracht und Olli war so lieb, einen Teil der Kondensatoren zu tauschen. Jetzt wollten wir wissen, wie sich unteres High End gegenüber oberem DIY so schlägt. Ja! Der Drps war dann mal recht schnell gelutscht! Die Rotel ist erstaunlich gut, macht aber gegen die F5 nicht einen Stich. Tonal ist das vollkommen O.K. Aber den Schmelz und die Basskonrtrolle der F5 hat die 960er Rotel nicht entgegen zu setzen. Da half auch kein Boxentausch.

Apropos Boxen. Die hätte ich beinahe vergessen. Ich hatte meine ViMos mit und Olli hatte seine Teltow II auf den Dachboden getragen. Der Vimo fehlte eindeutig eine Wand und eine Mode, mit der sie spielen konnte. Bei mir zuhause im Dachstudio funktioniert das super. Bei Olli nicht so. Da war die Teltow als BR-Kiste klar im Vortel. Bilder? Klar!

[ATTACH=CONFIG]55099[/ATTACH]

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Im Laufe des Nachmittags kamen dann noch irgendwann eltipo und Wolfgang zum Grillen vorbei. Bilder gibt es keine, aber der nötige Coronaabstand wurde gewahrt. Es gab Potts. ;-) Und Cuba Libre und einen Glenfarclas 18.

Abends spielten wir dann noch ein wenig Plattenlotto an folgender Kombo:

Vorstufe: Kennwood C2
Endstufe: Pass F5 DIY
Phono-Pre: Music fidelity V-LPS
Plattenspieler: Dual 721
Tonabnehmer: Goldring 2500
Lautsprecher: SICA Teltow II DIY

Def Leppard rockt darauf äußerst ordentlich und auch Pink Floy konnte sich hören lassen. Und damit wir uns richtig verstehen: Egal welche Kombi wir durchprobiert haben, mit jeder konnte man auf hohem Niveau seinem Hobby fröhnen. Erst der unmittelbare, direkte Vergleich deckte Unterschiede auf. Und von den oft beschworenen und gehörten Welten und der Wand, an die Ketten zuweilen gespielt werden, konnte ich nichts hören. Ja, es gab Unterschiede und die waren zuweilen deutlich, aber wirklich schlecht hat nicht eine Kombination gespielt. Auch eine Erfahrung die ich mitnehmen durfte bevor wir uns in Ollis Wohnzimmer Bohemian Rhapsody auf seiner sLab gegeben haben.

Das war großartig, nachhaltig und bleibend und schreit nach einer Wiederholung. Unbedingt!

Danke, Jungs!



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  JBL Paragon - was ist damit?
Geschrieben von: HoSa13 - 01.06.2020, 18:52 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (81)

Hallo Leute,

es ist Pfingsten und da hat man endlich mal wieder Zeit den Gedanken freien Lauf zu lassen Big Grin.

ich rede hier von https://en.wikipedia.org/wiki/JBL_Paragon

Da habe ich mich gefragt ob ich eigentlich der einzige bin, der sich fragt was ist eigentlich dran an der sagenumwobenen extrem teuren JBL Paragon?

Ist es wie einige wenige glauben, der heilige Gral im Wohnzimmer oder ist es die erste Bose-Schall-über-alle-Ecken-Mogelbox der Welt?

Grundsätzlich finde ich ja das man mit PA-Technik zu Hause heute feine Sachen schaffen kann.

Dazu kommt dann noch das extrem eigenwillige Design, bei dem ich nicht einmal weiß ob es der Funktion geschuldet ist?

Komisch ist nur das sich nach all den Jahrzehnten niemand mal an eine eigen oder neu Interpretation dieser Box gewagt hat?

Ich finde ja rein grundsätzlich die Idee die Basshörner auf die Seite zu legen ganz interessant und dann noch den Mitteltöner und den Hochtöner über Teile der Bassrutsche zu leiten ist mal was völlig anderes.

Also lasst mich wissen was haltet ihr von diesem Ding und würde es sich lohnen da mehr als ein paar Gedanken dran zu verschwenden?

Ich wünsche allen noch schöne Rest Pfingsten :yahoo:

Gruß Holgi

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  Linearray mit Mini-Breitbänder
Geschrieben von: wus - 31.05.2020, 20:38 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (115)

Es hat sich ja hier (und weitere Beiträge im gleichen Thread) schon angedeutet, jetzt fange ich mal einen eigenen thread an um Joerg's nicht ganz zu kapern.

Nach einigem hin und her habe ich mich nun doch entschlossen mal etwas ernsthafter ausprobieren ob man meine Idee eines raumhohen Linearrays aus diesen spottbiligen Mini-Breitbändern realisieren kann.

Ich habe 6 weitere von den Mini-Böxchen zersägt so dass die Treiber jetzt in exakt (naja Wink) 4 cm langen Teilstücken vereinzelt wurden, die links und rechts offen sind. Da die Böxchen je 2 enthalten hatte ich also dann 12 solche Mini-Breitbänder, und damit baute ich mir jetzt ein erstes Teilstück der gedachten raumhohen Arrays.

Da die Frequenzgänge in den Mini-Bassreflexboxen ziemlich bassschwach waren versuchte ich es mit einen geschlossenen Gehäuse mit deutlich höherem Volumen pro Treiber. Es sind etwa 145 ml pro Treiber. Und da das ganze mal hinter Gardinen verschwinden soll wurde es extrem flach - weniger als 5 cm dick, dafür aber 22 cm breit.

Die Konstruktion sieht so aus:

[ATTACH=CONFIG]55076[/ATTACH]

Bevor ich die Box endgültig zuklebte stopfte ich sie noch mit Dämmmaterial:

[ATTACH=CONFIG]55077[/ATTACH]

Um den Bafflestep zu minimieren bekam die Box diesen Querschnitt:

[ATTACH=CONFIG]55078[/ATTACH]

Damit die Abstrahlung auch in den Höhen richtig breit bleibt baute ich die 12 hinter einen Schlitz von 18mm Breite. Bei etwa 24 mm Membrandurchmesser fand ich das einen akzeptablen Kompromiss zwischen breiter Abstrahlung auch in den Höhen und noch kaum bedeutsamer Kompression.

Fertig sieht sie jetzt so aus:

[ATTACH=CONFIG]55080[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]55081[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]55082[/ATTACH]

Das größere und geschlossene Gehäuse zahlt sich aus: der Frequenzgang reicht jetzt bis unter 200 Hz. In der Original-Minibox fiel er schon ab 300 Hz.

[ATTACH=CONFIG]55083[/ATTACH]

Das Loch bei 12 kHz wird durch Auslöschung verursacht, der Schall von den Treibern oben und unten kommt bei dieser Frequenz aufgrund der Laufzeitunterschiede zum genau 1m entfernt aufgestellten Mikrofon phasenverkehrt an. Dieses Verhalten ist typisch für Linearrays ...



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  Reconen
Geschrieben von: Kalle - 31.05.2020, 07:41 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (13)

Moin,
ich habe mir 1982 den AUDAX HD33S66 gekauft und viele Jahre gehört. Er wurde von einem Profie mit einer Gummisicke gewürkt und von mir mit Visaton Pampe geschwärzt, wiel die Papiermembran wahrscheinlich durch UV-Starhlung immer mehr ausfaserte. Heute ist er wie ehedem neu nur bis 600Hz brauchbar ... darüber lief der PR17.
https://www.toutlehautparleur.com/univer...ation.html
Mit Reconen wird er zum 330MO mit Rechteckspule und anderen Goodys und läuft dann sauber, laut AUDAX, bis 1200Hz, ideal für einen 1Zöller und das JBL2342.
Nur ich habe es noch nie gemacht ...Anleitungen findet man genug im Netz .... geht das handwerklich so einfach ab, wie es geschildert wird .... Feingefühl habe ich schon nochRolleyesSad

Jrooß Kalle

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