Ich frage mich wie ich am besten und umständegünstigsten arta update?
Muss ich danach die ganzen Einstellungen neu vornehmen oder merkt es sich das?
Herzlichen Dank.
Liebe Grüße
Das Hauptargument warum viele Messungen zu Kondensator-Klang nicht akzeptieren, ist dass gesagt wird, man könne z.B. Feinauflösung und breitere Bühne nicht messen.
Ein Mikrofon das die Wiedergabe eines Hochtöner aufzeichnet, kann eine "breite Bühne" nicht wiedergeben, aber alle Komponenten des Signals die zu der Imagination einer "breiten Bühne" führen, sind im aufgezeichneten analog Signal enthalten.
Dazu muss nur das Nyquist-Shannon-Abtasttheorem eingehalten werden:
Quelle: wikipedia.de
Zitat:Dem Nyquist-Shannon-Abtasttheorem folgend ist für eine vollständige Abbildung eines Signals bei zeitlich konstanter Abtastrate mit der höchsten Spektralkomponente fa eine mehr als doppelt so hohe Abtastrate notwendig
Damit würde bei der Aufzeichnung des Mic-Signals eine Abtastrate von 44,1kHz ausreichen - bei Messung bis 20kHz. Um alle Zweifler zu beruhigen wurden die Messungen mit einer Abtastrate von 96kHz ausgeführt.
Wie gut löst im Gegensatz dazu, das menschliche Gehör die einzelnen Frequenzen auf?
Quelle: Zwicker,Fastl - Psychoacoustics
Zitat:... at frequencies below 500 Hz, we are able to differentiate between two tone bursts with a frequency difference of only about 1 Hz; above 500 Hz, this value increases in proportion to frequency and is approximately 0.002f.
Das wäre für 2kHz etwa 4Hz, bei 10kHz etwa 20Hz Auflösung. "Schärfer" kann das menschliche Gehör also nicht auflösen.
Wie sieht der Null-Test für Kondensatoren nun aus?
Es ist ganz simpel, zwei zu vergleichende Kondensatoren werden in Arta gemessen. Dazu wird jeweils ein Kondensator vor einen Hochtöner geschaltet und im Nahfeld mit Arta gemessen. Eine der beiden Messungen wird invertiert und dann mit der anderen Messung aufsummiert.
Die resultierende Summe zeigt dann die klanglichen Unterschiede der Kondensatoren an.
Dass Elkos messtechnisch stark abweichen und damit anders klingen wurde schon im oben verlinkten Test gezeigt - was natürlich keinen Kondensator-Klang darstellt.
Daher werden 3 Folien-Kondensatoren verglichen, welche penibelst auf möglichst identische Kapazität bei 1kHz selektiert wurden:
[ATTACH=CONFIG]52215[/ATTACH]
Mundorf MCap Evo 450V (Polypropylen Kondensatorfilm)
Wima MKB 50V (Metallfilm Kondi mit Polycarbonat Kondensatorfilm)
Ero MKC 160V (ebenfalls PC Kondensatorfilm)
Meine Auswahl ist leider nicht so groß, aber unterschiedliche Spannungsfestigkeit und Filmmaterial sollten genügend Diversität herstellen.
Der Unterschied der verwendeten Kondensatorfilme zwischen Polypropylen und Polycarbonat könnte (insbesondere chemisch/bindungstechnisch gesehen) kaum größer sein.
Hier also die Messungen der 4,7µF Kondensatoren (in Arta-Limp) mit der Reihenfolge
Mundorf MCap Evo 450V
Wima MKB 50V
Ero MKC 160V
[ATTACH=CONFIG]52199[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]52201[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]52200[/ATTACH]
Selektiert wurde auf etwa 1/100 µF (gemessen mit Arta-Limp und Messgerät), was also deutlich unter 0,5% Abweichung entspricht.
Verglichen wurde nun der MCap Folienkondensator mit den beiden anderen Kondensatoren:
[ATTACH=CONFIG]52202[/ATTACH]
Im Diagramm sind die gemessenen Frequenzgänge des Hochtöners mit den drei Kondensatoren zu sehen - diese liegen praktisch alle übereinander, daher ergibt sich nur eine Linie.
Unter der angezeigten Legende sind die gemessenen akustischen Differenzen von
Mundorf MCap Evo 450V zu Mundorf MCap Evo 450V (dient als Basislinie für die bestmögliche Auflösung der Diff-Messung) in rot
Mundorf MCap Evo 450V zu Wima MKB 50V in lila
Mundorf MCap Evo 450V zu Ero MKC 160V in blau
Gut zu erkennen ist, dass der klangliche Unterschied der Kondensatoren bei etwa -30dB liegt.
Warum liegt die Differenz von MCap summiert mit der invertierten Messung nicht deutlich tiefer?
Das dürfte am verwendeten Mess-Mic liegen, da "Inherent Noise" nur bei <30dB liegt. Bei Verwendung eines guten Studio-Mic, sollten sich deutlich bessere Resultate als -30dB erzielen lassen.
Jetzt könnte man einwenden, dass die Standard-Glättung von 1/24oct in Arta die feinen Details überdeckt und angleicht, was die Auswertung unbrauchbar macht.
Ein fairer Einwand, daher wurde auch mit REW ohne Glättung gemessen und Frequenzgang Messungen von Mundorf MCap Evo 450V und Wima MKB 50V direkt übereinander gelegt:
[ATTACH=CONFIG]52203[/ATTACH]
Auch hier sehr wenig Unterschied zwischen den akustisch gemessenen Analogsignalen.
Da diese Darstellung die gemessenen Unterschiede nicht gerade intuitiv aufzeigt, wurden die nicht geglätteten Arta-Messungen nach VacsViewer exportiert. Dann wurde auf den Frequenzgang des gemessenen MCap Kondensator normiert und die "akustische Differenz" des Mundorf MCap Evo 450V zu Wima MKB 50V dazu ins Verhältnis gesetzt:
[ATTACH=CONFIG]52204[/ATTACH]
Die rote Linie bei 1, stellt den normierten FG des MCap dar. Das blaue Gezappel ist der dazu akustisch gemessene Unterschied des Wima MKB. Auf der Skala bedeutet 0.7, dass der Unterschied 30dB beträgt.
Bis auf wenige Spitzen liegt der klangliche Unterschied der Kondensatoren bei <30dB. D.h. bei einem Hörtest muss der Proband in der Lage sein, beim Wechsel auf einen anderen Kondensator, klangliche Unterschiede die mit weniger als -30dB im Hauptsignal versteckt sind, zu erkennen.
ich hatte einen Thread zum Taxirace in Wien gelesen und da wurde ein kleiner Lautsprecher Namens Twiggy hochgelobt. Da das ganze kostenmässig sehr günstig ist und ich Bedarf für sowas habe,
dachte ich mir, baust mal ein paar davon. Ziel war Low-Budget und einfacher Aufbau. Ich muss sagen, die Kollegen vom Taxirace haben nicht übertrieben, es ist der Hammer, was die kleinen Kistchen leisten.
Wenn man die Augen zu macht, denkt man niemals, daß da so "Winzlinge" spielen.
Ich kann den Nachbau nur empfehlen, wenn jemand was in der Größe braucht. Der Aufbau ist bei Thorsten Felbinger auf der Homepage beschrieben. In Moment spielen Sie sich gerade ein.
Anbei noch ein paar Bilder.
Mein großer Dank geht an Martin, der den Lautsprecher entwickelt hat. Vielen Dank!
ich habe ein paar Fragen bzgl. BruteFIR und hoffe, ihr könnt mir bei der Beantwortung behilfich sein.
1. Die Filter generiere ich mit rePhase und gebe sie als txt aus, um mit BruteFIR zu falten.
- Ist es wichtig, dass der Pegel beim Filtererstellen unter rePhase in allen Frequenzen unter 0 dB bleibt? Würde bei einer Überschreitung BruteFIR übersteueren?
2. Ich rechne mit BruteFIR mit einer Filterlänge von 16482 taps.
- Ist das die richtige Eingabe für die taps in rePhase? Welche FFT Länge ist sinnvoll?
3. Das Musiksignal spiele ich mit Kodi ab, sende es über einen Alsa-Port an Jackd, greife es mit BruteFIR (Input und Output: FLOAT_LE und 64 bit internal floating point precision) ab und leite es direkt an die Soundkarte (kann max. 24 bit) weiter. In Kürze:
Kodi -> Alsa-Port -> Jackd -> BruteFIR -> Soundkarte
Nehmen wir an ich spiele eine CD mit 16 bit ab. Wie ist der Signalweg?
16 bit -> 16 bit -> 16 bit -> 64 bit -> 24 bit
gestern und heute habe ich mich mal hingesetzt und begonnen auverdionControl für Linux mal sauber zu konfigurieren. Vorweg: Deployment für Linux ist ein noch größerer Alptraum als unter Windows. Heute schon den ganzen Tag mit diversen Versionskonflikten verbracht. Scheinbar hat sich bei Linux in den letzten 10 Jahren nichts zum besseren gewandelt.
Wie auch immer, ich versuche gerade ein AppImage zu bauen, um distributionsunabhängig zu werden.
Wer sich das mit anschauen möchte oder testen, den aktuellen Stand findet Ihr im feature-branch linux. Aber seit gewarnt, das ist derzeit noch sehr im Anfang begriffen. Testen tue ich das derzeit auf Ubuntu 16.04 LTS und 18.04 LTS.
Es haben jetzt mehrere von Euch über Probleme mit dem Firmwareupdate per webOTA geklagt. Typische Fehlerbilder sind: Kein Access Point mehr nach dem Neustart oder Board booted nicht.
Soweit ich das überblicke, kommt es nur zu Problemen, wenn das Update über einen Windows-PC gemacht wird, konnte die Situation her aber noch nicht nachstellen. Das Problem scheint nachwievor ein Bug im ESP-SDK von espressif zu sein.
Und ehrliche gesagt, habe ich jetzt die Schnauze von diesem webOTA-Feature gestrichen voll. Daher wird es im nächsten Release rausfliegen.:mad:
Firmwareupdates sind weiterhin möglich über die serielle Schnittstelle. Dazu nehme man einen diese USB2Serial-Adapter und befolge die Anweisungen im Handbuch.
Z.Bsp. dieser hier sollte gehen (Wichtig: auf +3v3 konfigurieren!) https://eckstein-shop.de/Waveshare-FTDI-...-connector
Verglichen mit dem Ärger, den man mit webOTA hat, sind die paar Euros wirklich gut investiertes Geld.
noch rechtzeitig vor Ende des Jahres ist Version 1.2.0 erschienen. Diese Version enthält viele Ideen und Rückmeldungen von Euch. Neben vielen kleineren Änderungen und Verbesserungen sind die wesentlichen Features:
FIR-Plugin: 4 DSP-Kanäle mit je einem FIR-Filter mit 4096 Taps pro Filter. Jedes der 4 Presets kann für jeden der 4 Kanäle einen anderen Filter definieren. Es sind insgesamt 16 FIR-Filter speicherbar
Laden und Speichern von Benutzereinstellungen auf der lokalen Festplatte
Neuer Dialog mit vereinfachter Benutzerführung für die WiFi-Konfiguration
Neuer Dialog mit vereinfachter Benutzerführung für den Import von REW-Daten
Neuer Dialog mit vereinfachter Benutzerführung für den Import von REW-Filtereinstellungen
Delaywerte mit höhere Auflösung (20,8µs)
Höhere Frequenzauflösung im Frequenzgangplot
Status der Verbindung mit Aurora wird in auverdionControl angezeigt
Anzeige des aktuellen Plugin-Namens in auverdionControl
Optionale Aktivierung des Volume-Potentiometers
Unterstützung von AddOn-A
Probiert die neue Version einfach aus. Viel Spaß damit und kommt gut ins neue Jahr!
eigentlich ist das ja irgendwie falschrum. Ich habe es weniger mit dem Holz als mehr mit der Elektronik. Insofern habe ich mir ein altes DIY Leergehäuse günstig angelacht. Und das möchte ich gerne mit neuen Chassis versehen.
Es handelt sich um eine kompakte Zweiwegebox, angelehnt an die Mini Monitor Basic (MK I) aus der Hobby Hifi. Innenvolumen (Brutto) ca. 11l, Abmessungen der Schallwand: 33*20,5cm. Verbaut wurden in diesem Vorschlag ein Visaton WS130s und eine Visaton SC10N Kalotte. Ersteres scheint so gewesen zu sein. Da die TMT Ausfräsung 146mm Durchmesser hat. Letzteres pass nicht, da die HT Ausfräsung 90mm statt 84mm beträgt.
Ich würde aber die Bestückung gerne sowieso ändern. Das Ziel für mich ist es damit zu experimentieren und zu lernen. Insbesondere möchte ich gerne die Auswirkungen verschiedener Trennfrequenzen selber ausprobieren. Getrennt wird aktiv, mein MiniDSP nanoAVR kann vier verschiedene Presets speichern. Die kann ich im laufenden Betrieb umschalten und vergleichen.
Die Untere Grenzfrequenz sollte 100Hz nicht überschreiten, gerne 80Hz oder weniger. Darunter greift in jedem Fall ein Subwoofer, der TMT wird also vom ganz großen Hub entlastet.
Zur Chassisauswahl:
Hochtöner:
Ich hätte gerne einen Hochtöner mit niedriger Resonanzfrequenz, den man entsprechend tief ankoppeln kann. Hier ist mir als erstes die Sica LP90.28 ins Auge gestochen. Die könnte ich bequem in den vorhandenen Ausschnitt setzen und auch entsprechend tief ankoppeln.
Ich wäre aber auch für Alternative Vorschläge offen. Sofern die Frontplatte nicht passt, kann ich mir im 3d Druck selber etwas passendes basteln (auch mit Waveguide oder Kurzhorn).
Tiefmitteltöner:
Hier tue ich mich schwerer. Folgende Alternativen sehe ich rein von den Abmessungen:
Wavecor WF146WA02
Fountek FW146
Monacor SPH 145 HQ
Andere Alternativen, die geringfügig kleiner vom Außendurchmesser wären, könnte ich bequem adaptieren (3d-Druck...). Größer dagegen nicht.
Ob das Gehäuse geschlossen wird, Bassreflex oder sogar GHP wäre mir egal. Mir fehlt aber die Erfahrung das sinnvoll auszulegen. Das Volumen scheint mir für CB eher schon etwas zu groß zu sein, für BR dagegen dann wieder knapp zu klein...
Ich würde mich freuen wenn mir hier jemand bei der Auslegung unter die Arme greifen könnte. Das Ziel ist es zu experimentieren. Misserfolge gehören da sicher auch dazu.
inspiriert vom sica-koax-thread hier im forum hab ich mir neulich die frage gestellt:
gibt es eigentlich ein 16cm koax-chassis, das sowohl in bassreflex als auch geschlossen läuft und eine weichmembran aus glasfaser, nomex, papier, polyprop oder änlichem hat in kombination mit einer metallkalotte?
der preis spielt erstmal keine rolle.
ich hab strassacker durchforstet und nichts dergleichen gefunden.
hat einer nen tipp?
oder gibt es solch ein chassis schlichtweg nicht?