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  Pegelkorrektur bei kombinierter Nahfeldmessung von BR oder TML Lautsprechern
Geschrieben von: Malik - 27.11.2024, 14:57 - Forum: REW - Antworten (3)

Hallo zusammen,

um eine Nahfeldmessung eines TML oder BR Lautsprechers zu erhalten, die die Bassperformance korrekt aufzeigt,
werden Treiber und Port separat gemessen und diese Messungen dann addiert.
Dabei muss der Pegel der Messung des Ports (Ap=Portfläche) gegenüber des Treibers (As=Sd Treiber) angepasst werden.
Diese Korrektur erfolgt mit folgender Formel: 20⋅log(Ap/As​​Wink^0,5

In der Regel erhält man ein negatives Ergebnis, da die Portfläche meist kleiner ist als Sd des Treibers.
Daraus folgt, dass der Pegel des Ports gegenüber dem Treiber abgesenkt werden muss.

Frage: Wie sieht es nun mit einem Passivradiator aus, der eine größere Fläche hat als der Treiber und die Formel somit ein positives Ergebnis liefert?
Muss der Pegel des PR angehoben werden?

Hier die rohen, einzelnen Messungen eines 4" Breitbänders in Verbindung mit einem 5,25" PR

[ATTACH=CONFIG]76244[/ATTACH]



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  Analoge Aktivweiche für Subwoofer?
Geschrieben von: Daniel_P - 26.11.2024, 07:32 - Forum: Bausätze - Antworten (26)

Guten Morgen,

ich habe hier noch Material (Chassis und Endstufen) rumliegen, aus dem ich gerne einen Subwoofer bauen würde.
Allerdings fehlt mir eine Frequenzweiche um den Subwoofer sinnvoll einzubinden. Die Hauptlautsprecher haben einen Schaltbaren Hochpass bei 50/70/100Hz und sind daher unabhängig vom Subwoofer.

Ich habe schon vergeblich gegoogelt, aber ich finde irgendwie keine (halb-)fertige Platinenlösung die eine variable Trennfrequenz, Lautstärke und Phase (umschaltbar) bietet (ähnlich wie in den fertigen Subwoofer-Modulen).

Ist da jemandem etwas bekannt?
Ich würde jetzt ungern nur für den Subwoofer noch einen MiniDSP oder ähnlich kaufen, das wäre ein bisschen übertrieben, zumal meine Vorstufe schon einen integrierten DSP zur Raumkorrektur hat (leider aber keinen Subwoofer Ausgang)

Vielen Dank und viele Grüße

Daniel

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  Marantz/Denon und Bowers & Wilkens vor dem Aus?
Geschrieben von: capslock - 25.11.2024, 21:52 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (40)

https://www.heise.de/news/Denon-Marantz-...72658.html

Erstaunlich, dass es den beiden Platzhirschen im AVR-Geschäft (Onkyo/Pioneer und Marantz/Denon) so schlecht geht, denn es gibt ja kaum Konkurrenz. Oder sind AVRs sowas von out?

Aber B&W?

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  Diy Kopfhörer Planar/Bändchen Ideenfindung
Geschrieben von: Udo - 19.11.2024, 23:46 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (18)

Hallo zusammen,

kleine Vorgeschichte
vor Jahren habe ich einen Kalottenhochtöner mit einem Bändchen verglichen. Dabei ist mir aufgefallen das wenn man mit dem Ohr sehr nah an den Hochtöner geht, gibt es einen gewaltigen Klangunterschied zwischen Kalotte u. Bändchen.
Im Nachhinein kann ich nur mutmaßen woran es gelegen hat, zum einen das das Bändchen (ohne Übertrager/Weiche mit Vorwiderstand betrieben) auch die tieferen Frequenzen überträgt im Gegensatz zur Kalotte die unterhalb der Resonanzfrequenz mit 12dB/Oktave abfällt. Aber die Kalotte (eigtl. jede Kalotte auch Breitbänder) klingen nah am Ohr sehr verzerrt und irgendwie habe ich nie so eine richtige Erklärung für den großen Klangunterschied gefunden.

Wie dem auch sei, da ist mir der Gedanke gekommen ein offener Kopfhörer mit einem Bändchen als Treiber wäre keine schlechte Idee.
Das ganze habe ich dann natürlich ziemlich schnell verworfen, weil als Hobbyprojekt ohne CNC, Werkzeuge & Co viel zu aufwändig.

Aber dank 3D Druck sieht das schon etwas anders aus

Das ist jetzt mehr eine spontane Idee bei der der noch viele Fragen offen sind
- die Konstruktion des Bändchens (reicht die Lautstärke besonders im Bassbereich überhaupt aus)
- Ansteuerung: Aktiv/Übertrager o. Lautsprecherausgang mit Vorwiderstand
- der mechanische Aufbau natürlich usw. usw.

ein paar Ideen zum Aufbau habe ich schon u. werde die hier auch zur Diskussion vorstellen
viele Infos findet man ja auf Youtube (Joppe Peelen beispielsweise, diyaudio.com Planar/Excotics)
[ATTACH=CONFIG]76211[/ATTACH]ist bestellt


sowas https://www.youtube.com/watch?v=phlh95Xrr4k soll es auf jeden Fall nicht werden Wink

rege Beteiligung erwünscht Smile

Grüße Udo



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  Bass-Bieger
Geschrieben von: mechanic - 19.11.2024, 15:49 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (48)

Ich habe kürzlich ein ewiges Projekt zu Papier gebracht, die Hochpass-Filterei bei Bassreflex-Systemen historisch, funktional und in der praktischen Umsetzung.

Vielleicht interessiert das ja den ein oder anderen ...

Wegen der Beschränkung der Größe von PDF-Dateien geht das leider nur seitenweise.



Angehängte Dateien
.pdf   bb0001.pdf (Größe: 164,39 KB / Downloads: 237)
.pdf   bb0002.pdf (Größe: 137,16 KB / Downloads: 211)
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.pdf   bb0004.pdf (Größe: 119,74 KB / Downloads: 178)
.pdf   bb0005.pdf (Größe: 176,99 KB / Downloads: 157)
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.pdf   bb0007.pdf (Größe: 167,66 KB / Downloads: 147)
.pdf   bb0008.pdf (Größe: 115,45 KB / Downloads: 137)
.pdf   bb0009.pdf (Größe: 134,98 KB / Downloads: 167)
.pdf   bb0010.pdf (Größe: 175,55 KB / Downloads: 148)
.pdf   bb0011.pdf (Größe: 142,33 KB / Downloads: 180)
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  Bass-Reflex-Rohr Monacor - Einbau ?
Geschrieben von: Darakon - 18.11.2024, 10:05 - Forum: Gehäusebau - Antworten (1)

Hallo,

ich will für mein nächstes Projekt ein Monacor Bassreflexrohr BR-45TR verbauen, da es von den Parametern her gut passt.
https://www.monacor.de/produkte/componen...-/br-45tr/

Auf der Gehäuse-Seite des Rohr gibt es Rippen (bisher hatte ich immer BR-Rohre mit Lamellen).
Wie baue ich das ein ?
Einbauloch auf 65mm ausfräsen?
Halten die Rippen dann durch einpressen oder muss ich das BR zusätzlich von innen verkleben (zwischen den Rippen)?

Grüße
Matthias

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  Kalotte am Horn, einfach mal ausprobiert...
Geschrieben von: NuSin - 14.11.2024, 17:09 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (26)

So langsam gewinne ich wieder etwas Zeit für mein Hobby und daher soll mein 12" Zwei-Wege Projekt sich auch endlich materialisieren.
Idee dazu: Statt einem Kompressionstreiber und einem fertigen Horn, selber was basteln. Und dabei auch gleich eine Kalotte als Treiber einsetzen (ein Pärchen Vifa DX25TG-04 liegen bei mir rum, ein Paar SB26ADC sind auf dem Weg zu mir).


Klar könnte man einfach ein fertiges Horn kaufen und einen Kompressionstreiber nehmen. Aber warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? Big Grin


Der Lautsprecher soll etwa so aussehen:

[ATTACH=CONFIG]76166[/ATTACH]


Das Horn ist zweiteilig. Der vordere Teil wird CNC in die 26mm Front gefräst. Der hintere ist 3d Druck.
Bevor ich aber jetzt massenweise Holz zerspanen lasse, wollte ich einen Eindruck bekommen was mein Zufallsprodukt so an Potenzial hat. Daher habe ich einen teil der Front (in zwei Teilen) ebenfalls gedruckt und angefangen zu messen. In dem Wissen, dass die Kalotte mit der breiten Sicke eine Ankopplung an das Horn nicht einfach machen würde...

So schaut das Produkt jetzt aus:

[ATTACH=CONFIG]76167[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]76168[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]76169[/ATTACH]

Eine erste Messung bei 4°C im Garten ergab das folgende Bild (10° Schritte):

[Bild: attachment.php?attachmentid=76172&d=1731599558]


Das Horn lädt ganz ordentlich. Die Einschnürung oberhalb von 10kHz ist doof.

In VituixCAD importiert sieht das Projekt dann so aus:

[Bild: attachment.php?attachmentid=76170&d=1731599532]

Hier sieht man die Problemstelle bunt und in Farbe.

Egal, ich wollte trotzdem mal sehen was man passiv beschaltet daraus machen kann. Folgendes kam dabei raus (Referenzwinkel ist hier 10°, da die Lautsprecher deutlich eingewinkelt stehen sollen):

[Bild: attachment.php?attachmentid=76171&d=1731599542]

Und das wären die Bauteile dafür.

[Bild: attachment.php?attachmentid=76173&d=1731599574]

Selbst in dieser Beschaltung bleiben bei 2,83V noch knapp 97dB übrig. Das sollte ganz gut mit dem geplanten Partner (Fane Souvereign 12-300) zu verheiraten sein, wenn denn die Bündelung des Horns jetzt nicht sogar zu stark geworden ist.
Ich will mit dem Projekt noch etwas weiter spielen. Erstens soll noch ein Phaseplug im Horn probiert werden. Zweitens kämen die SB26ADC Kalotten zum testweisen Einsatz.

Meinungen und Verbesserungsvorschläge zum Projekt sind willkommen Smile



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  True Eckhorn
Geschrieben von: High5 - 11.11.2024, 21:51 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (6)

Habe mir mein pegelfestes Schreihorn, das wahre Eckhorn, noch einmal vorgenommen. In der Ecke klebt jetzt der Redcatt Coax in der Reckhorn Sub-Kugel. Dessen Mitteltonmembran ist jetzt eine von Vieren. Das HT Horn sieht vor sich einen Posaunentrichter. Zusammen mit den 15" und 18" im Hintergrund fetzt die Sache gehörig. Es kann aber auch flüstern: https://photos.app.goo.gl/y7ggruXu4BMtjYdy6
Leider gibt es keinen genügend triftigen Grund, eine zweite Ecke zu zimmern. Im Prinzip funktioniert meine Idee nicht schlecht.
[ATTACH=CONFIG]76158[/ATTACH]

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  Was tun mit 2 alten EVM-15B?
Geschrieben von: wus - 11.11.2024, 18:45 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (16)

Ich habe 2 alte Electro Voice EVM-15B von ca. 1979, die mir bis vor etwa 5 Jahren treue Dienste geleistet haben, lange in einem Paar PA-Standboxen mit 9" Mitteltöner in einem kurzen Horn und je 6 von den großen Piezos. Die letzten Jahre bevor ich sie dann ausrangiert habe lagen sie dann allerdings nur noch als reine Subwoofer unterm Schreibtisch.

Ich habe die auch mal durchgemessen und mit ARTA ihre TSP ermittelt, und zwar für beide Exemplare sowohl nach der added mass als auch nach der closed box Methode. Gemittelt über alle Messungen und beide Exemplare ergaben sich folgende TSP:

Fs = 45
Re = 4.9 ohm[dc]
Le = 404,9 uH
Qt = 0.31
Qes = 0.32
Qms = 9.53
Mms = 65.1 grams
Rms = 1.937 kg/s
Cms = 0.1817 mm/N
Vas = 209 liters
Sd = 881 cm[SUP]2[/SUP]
Bl = 17 Tm
ETA = 5.9 %
Lp(2.83V/1m) = 101.9 dB

Die Teile haben also sehr hohe Wirkungsgrade, sind aber wohl eher als Mitteltöner einzustufen - seht ihr das auch so?

Xlin oder Xmax Angaben waren damals nicht üblich, ich schätze ihre maximale lineare Auslenkung als eher gering ein - oder weiß einer von euch mehr über die Treiber?

Egal, der hohe Wirkungsgrad reizt mich mit den beiden Hochwirkungsgradlautsprecher zu bauen. Zunächst dachte ich an was kompaktes (so kompakt 15-Zöller halt sein können) wo sie tatsächlich nur als Mitteltöner ab ca. 100Hz arbeiten und von (modernen) Subwoofern unterstützt werden.

Leider sind diese EVs dafür bekannt beträchtliche Verzerrungen zu produzieren, und zwar leider auch im Mitteltonbereich.

Dann fiel mir ein dass im Original Klipschorn ja auch 15-Zöller verbaut waren. Hörner reduzieren ja die Membranauslenkung und damit auch die Verzerrungen. Und der Wirkungsgrad der Klipschörner ist ja phenomenal, das wäre potentiell noch eine deutliche Steigerung gegenüber den schon hohen 102 dB @ 1m als Direkt-Strahler.

Leider weiß ich nicht welche Treiber Klipsch verwendete oder was für TSP die hatten. Und kenn mich mit Simulationssoftware die weiter geht als WinISD auch überhaupt nicht aus.

Deshalb die Frage an die Simu-Experten hier im Forum: würde es Sinn machen die alten EVMs in Klipschorn-Nachbauten zu stecken? Eignen sich ihre TSP dafür?

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  Alles macht Musik
Geschrieben von: High5 - 05.11.2024, 20:42 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (8)

auch hier, versöhnende Einsicht. Alles macht Krach. Tönt. Macht (HiFi) Musik. Langsam bin ich durch mit den verschiedenen Lautsprecher Prinzipien. Glücklicherweise ist mein letzter Versuch - die blauen Pyramiden mit den Dodekaeder Köpfen mein gelungendster. Andere pfeffern die Klänge laut und dynamisch in den Saal, die Elektrostaten sehr fein. Aber einzig die rundum strahlenden 20 Ecker nerven auch nicht, wenn sie den ganzen Tag Musik von sich geben. Es gibt keinen zwingenden Hörplatz, ich kann mich frei bewegen, es gibt kein hinter den Lautsprechern. Mir passt das.
[ATTACH=CONFIG]76049[/ATTACH]

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