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  Selbstlötende Leiterplatten
Geschrieben von: Rainer - 19.01.2023, 13:24 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (3)

Hallo,

diese Idee finde ich super.

Der Ground Layer einer Leiterplatte wird als Heizschlange verwendet.
Damit kann dann gelötet werden.

https://hackaday.com/2023/01/18/internal...soldering/
https://www.youtube.com/watch?v=r0csHZveVvY

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  PC / Tischlautsprecher Battle Vorgaben und Teilnehmerliste
Geschrieben von: Olaf_HH - 19.01.2023, 11:59 - Forum: 2023 PC / Tischlautsprecher Battle - Keine Antworten

hier geht es zum Originalbeitrag , der ist jetzt unter aktuelle DIY-Battles zu finden.

ein paar kleine Vorgaben für die Teilnehmer:

1. Spaß an der Sache haben und auch mal 5e gerade sein lassen

2. Geschlossene Gesellschaft, da eventuell Eigenbau Elektronik/Elektrik, Besucher mit Anmeldung sind zugelassen

3 Teilnahme und Besuch erfolgen auf Eigene Verantwortung, eine Haftung ist ausgeschlossen. Wer der Teilnahme zusagt stimmt diesem zu.
deshalb gilt für alle, Hören nur mit den Augen und Ohren, nicht mit den Händen

4. Max 8 Teilnehmer und 4-6 Besucher (kann sich noch ändern, wenn genaue Lokation fest steht)

5. Datum und Ort sind noch offen, Es wird aber erst im Herbst nach dem Contest stattfinden,

6. Bitte einen kleinen Baubericht oder Vorstellung hier im Forum posten.

7. Bereits vorhandene Projekte dürfen natürlich auch teilnehmen.

8. Schön wäre, wenn eine Nachbaubarkeit möglich wäre, sollten aber vorhandene Teile die es nicht mehr gibt verwendet werden, so ist das auch OK.

zur Technik

CD Player und Netzwerkplayer stehen als Abspielgerät zur Verfügung
Auch einen 25 Zoll TFT mit DP oder HDMI Anschluss.

Sollten darüber hinaus Verstärker oder PC Systeme benötigt werden, so hat diese Bitte jeder selbst mit zu bringen.
Ich gehe aber davon aus das die meisten mit Aktiv Elektronik arbeiten werden.

Eigenbauelektrik muss Berührungs- und Betriebssicher ausgeführt sein, daher keine offenen Transformatoren oder Schaltnetzteile mit offenen Klemmen oder 230V Kontakten.

Diese müssen auf jeden Fall vor Berührung geschützt sein !!. Wer Eigenbau Elektrik verwendet hat drauf zu achten, das niemand verletzt werden kann wenn sein Gerät in Betrieb ist


Vorgaben zu den Lautsprechern

Zugelassen sind


auf dem Tisch:

Chassis mit max. 152mm Außendurchmesser vom Korb.
Elektronik nur Geräte unter 35cm Breite , alles andere muss vom Tisch..

nicht auf dem Tisch:
:

Max 8 Zoll Subwoofer
Elektrische Geräte mit mehr als 35cm Gehäusebreite. Der Schreibtisch sollte davon frei bleiben.

Alles andere ist frei, solange das Thema PC oder Schreibtischlautsprecher getroffen wird.
Boxentürme Hinter dem Schreibtisch zählen nicht dazu, es müssen Lautsprecher auf , neben oder Unter einem Monitor verwendet werden, Subwoofer oder Erweiterungen mit mehr als 5 Zoll dürfen nicht auf den Tisch


Teilnehmer Liste

1. Olaf_HH
2. Nu Sin -> (Un-) Breakable
3. Willi -> Resteverwertung
4. Sathim
5. 4711Catweasle
6. Jackman
7. Hockulri
8. Darakon
9. Dipoluser
10.Dipoluser

Besucher Liste

Bitte im Originalbeitrag diskutieren, ich habe hier das Thema geschlossen und werde nur editieren für Änderungen..

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  Die Wandbeule - keine grimmige Ikea
Geschrieben von: dy1026u - 18.01.2023, 19:41 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (13)

Moin,

habe lange mit mir gerungen: mit Dundergubbe die Grimmige Ikea bauen oder annähernd, eventuell vernünftig. Ich bin zu dem Ergebnis gekommen, was von vornherein Käse ist, damit muss ich nicht bauen.

Meine Wandbeule, also ein Lautsprecher der direkt an die Wand gehängt wird, hat so ein paar Dinge der Grimm LS1 geklaut, sieht aber nachdem alle meine naiven wirren Gedanken etwas geordnet waren, anders aus. - stellt Euch ein lecker gefülltes Lebkuchenherz vor - diese Form bekommt das Gehäuse, halt ein wenig größer.

Unten in die Spitze soll der Thomann-Kazootröt-Haes-Kalotten-Hochtöner, der funktioniert annähernd wie eine SeasDXT, kann nur nicht so tief,
als BassMitteltöner: SinusLive Exmod 16, der kann sauber auch bis 6kHz.

Weiche zunächst aktiv, später passiv.

Gehäusebau, wieder Pappe - das hat sich bewährt
[ATTACH=CONFIG]69233[/ATTACH]

erste plastische Machbarkeitsstudio in 1:1

[ATTACH=CONFIG]69232[/ATTACH]

Ich bin gespannt, ob das hinhautBig Grin

Schönen Abend, Hartmut



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  Besteht Interesse an einem PC / Tischlautsprecher Battle 2023 ?
Geschrieben von: Olaf_HH - 18.01.2023, 11:54 - Forum: 2023 PC / Tischlautsprecher Battle - Antworten (156)

Moin
will vorab mal so anfragen, ob überhaupt ein Interesse besteht an einem Tisch- / PC Lautsprecher Battle im Laufe des Jahres , eventuell später Herbst ?

Chassis Größe max!.5 Zoll oder (152mm Außen Durchmesser des Korbes wären dabei zugelassen. Für Subwoofer würden max. 8 Zoll gelten.
Also auf dem Tisch max. 5 Zoll, wenn externer Sub, dann max. 8 Zoll und nicht auf dem Tisch..

Aktiv Technik selbstverständlich auch, sollte aber mit zum LSP Gehören und auf den Schreibtisch passen, so das dieser noch normal nutzbar bleibt.
Auf dem Tisch sind 19 Zoll 4 Kanal Endstufen oder AV Receiver mit über 40cm Gehäusebreite nicht ok, eher kleine Class D mit Steckernetzteil oder LMxxx / TDAxxx Endstüflein.
Also, keine Standardgehäuse Amps , Receiver oder 19 Zoll Endstufen auf dem Tisch, aufm Sub wäre es aber ok.

Gehäuse wären als klassische Desktop Lautsprecher, Sub /Sat System oder auch als Art Soundbar ausführbar. Ein Sub in Form einer Fußablage wäre drin
Material der Gehäuse wäre auch vollkommen offen..

Schön wäre, wenn es Nachbaubar wäre, also Teile noch Kaufbar oder ersetzbar sind. Sollte diese nicht möglich sein, ist das auch kein Beinbruch.
Spaß soll es machen, kein Zwang sein.
Aber, eine kleine Dokumentation oder Baubericht hier im Forum wären erwünscht.

Geschlossene Veranstaltung mit angemeldeten Besuchern wegen eventueller Eigenbau Elektronik.
Jeder der kommen will, macht dieses auf eigenes Risiko, der Veranstalter übernimmt da keine Haftung

Wer selbstgebaute Elektronik mitbringt achte Bitte auf ausreichend Sicherheit für sich und andere.
Also Bitte keine Offenen Schaltnetzteile ohne Berührungsschutz oder andere offene 230V Schalter oder Kontakte / Leitungen verwenden.
Auf ausreichende Abdeckung und Berührungsschutz muss Bitte selbst geachtet werden.

Hören mit den Ohren und nicht mit den Fingern ist das Motto

Teilnehmer erst einmal max. 8 und 6 Besucher (kommt auf die Lokation an.)

Interesse geweckt ?

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  Seas A26 - eine Abwandlung der ungewöhnlichen Zweiwegebox
Geschrieben von: Sepp - 16.01.2023, 20:43 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (37)

Hallo zusammen,

ich bin immer mal wieder über den Seas A26 Bausatz "gestolpert" und wollte das immer mal ausprobieren.
Solche Konstruktionen sind mir in der Jugend (70er) immer mal wieder aufgefallen, 2 Wege mit relativ großem TT.

Nachdem Timo vor einiger Zeit den Thread "Diskussion rings um die ungewöhnliche Zweiwegebox Seas A26" gestartet hatte :
https://www.diy-hifi-forum.eu/forum/show...x-Seas-A26
wurde das Thema bei mir mal wieder in Erinnerung gebracht.

Den Bausatz einfach nach zu bauen ist ja langweilig und so sollte dann wenigstens das WG zum T35 mit zum Einsatz kommen.
Das Gehäuse wurde aus der missglückten "NS1000 Homage" recyceled. Front abgesägt und eine neue Schallwand aufgeklebt.
Volumen liegt dadurch bei ca. 33L, und das Gehäuse ist gegenüber dem Seas Bauvorschlag etwas höher.
Auf eine KU habe ich erst mal verzichtet, dadurch liegt der QT der gesamt Box jetzt bei 0,9.
Vielleicht nicht ganz optimal, die Simulation zeigt hierbei nur eine min. Überhöhung gegenüber QT 0,7.
Und so eine leicht Bass Überhöhung kann ja auch Spass machen.
Erst mal Bilder :

[ATTACH=CONFIG]69188[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]69189[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]69190[/ATTACH]

Nach Messungen lief die erste Weiche, wie vorgeschlagen, ohne Bauteile vor dem TT.
Der HT hat jetzt eine Weiche 2te Ordnung, entsprechend angepasst wegen des WG.

[ATTACH=CONFIG]69191[/ATTACH]

Das war mir auf Dauer ein wening zu Mitten betont, so hat der TT noch eine kleine Spule verpasst bekommt.
Und der HT wurde Pegel wurde entsprechend angepasst.

[ATTACH=CONFIG]69192[/ATTACH]

Jetzt wird erstmal weiter gehört ...
Bisher kann ich die Aussagen von Timo zum Klang bestätigen Wink
Bass geschlossen passt bei mir sowieso besser (bedingt durch die Wand nahe Aufstellung),
spielt schön homogen und trotzdem Detailreich ...

Wird fortgesetzt ...

Grüße Dirk



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  Arylic DSP BoomBox Einstellung
Geschrieben von: boarder - 16.01.2023, 18:06 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (11)

Hallo zusammen,

kennt sich jemand mit dem Arylic DSP und der Software ACP Workbench ein wenig aus? Worum geht es? Ich habe eine BoomBox als FAST (2xVisatonFR58 und 2xKT100V in CB) über den up2Stream 2.1 Amp am laufen. Dem Bass geht be gehobener Lautstärke zuerst die Puste aus.

Jetzt zu meinem Anliegen, kann man dem DSP beibringen, dass mit Steigerung der Lautstärke der Bass abgesenkt wird?

Besten Dank,
Marcel

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  Chassisberatung Subwoofer "impulskompensiert"
Geschrieben von: felix4389 - 15.01.2023, 18:14 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (5)

Guten Abend zusammen,

für ein neues, kleines Projekt, würde ich gern auf euer Wissen zugreifen. :-)

Ich selbst bin nicht mehr so aktiv im Thema und somit nicht auf dem aktuellen Stand der Technik bzw. dem was es am Markt so gibt...

Was soll gebaut werden:
Impulskompensierter Subwoofer/Tieftöner für kleines Geld zur Ergänzung einer bestehenden Surroundanlage mit Mini-Sateliten meiner Eltern.
Front und Center stammen aus dem Teufel LT4 System, die weiteren Sateliten sind aus einer alten Bose 5.1 Anlage. Wie ihr vermutet stand bei dem "Konzept" dieser Anlage vor allem der WAF im Fokus. Nach dem Motto: "Hauptsache man sieht so wenig wie möglich und es dudelt."

Der Subwoofer muss "unsichtbar" in ein vorhandes Möbelstück integeriert werden.
Dadurch sind die Maße beschränkt: 1200 x 400 x 235 mm.
Als Antrieb wird etwas im Stile eines SAM-200D Aktivmodul dienen. Ein kleiner miniDSP könnte, wenn nötig, auch noch verwendung finden.

Ich habe mich bereits etwas umgeschaut - es gibt aber durchaus viele mögliche 8" Chassis von denen 2 Stück mehr als genug Volumen bekommen sollten - auch im BR.
Evtl. könnte man auch mit 2x 10" oder 4x 6" arbeiten. Oder vielleicht auch ganz anders...

Wichtig ist jedoch auch das Budget... Der fertige Subwoofer soll wenn möglich unter 350€ kosten - auf keinen Fall großartig mehr als 500€.
Somit sind Chassis mit wirklich gutem P/L-Verhältnis gefragt. Bislang habe ich die SB20PFCR30 von SB Acoustics im Visier. Aber so richtig happy bin ich damit noch nicht.
Auch von Omnes Audio gibt es ein 8" Tieftöner mit Aluminium Membran, der ganz gut passen könnte...


Wie würdet ihr euch dem Thema nähern? Hab ihr vielleicht ein paar aktuelle Chassis-Vorschläge für mich?

Besten Dank & Viele Grüße
Felix

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  EAR834 Tube roll
Geschrieben von: Tibus - 15.01.2023, 16:49 - Forum: Phono Preamps - Antworten (3)

Hoi,
und weiter geht's mit REW Messungen.Smile
Diesmal wieder am EAR834 Clone.
Ich wollte mal schauen, ob und wie sich ein Röhrentausch messen lässt.
Zunächst die Messung vom linken und rechten Kanal mit einer Siemens ECC83 an U1 und einer BTB Elektronik (ECC83 S4A) an U2 sowie einer Siemens ECC83 and U3.

[ATTACH=CONFIG]69175[/ATTACH]
Die beiden Kanäle sind schön gleich im Frequenzgang aber nicht wirklich linear.
Der runde Klang der EAR834 wird hier schon mal deutlich.
+1dB bei 20 Hz und -3dB bei 20kHz
Das liegt aber an der Schaltung und nicht an den Röhren.

[ATTACH=CONFIG]69178[/ATTACH]
Wenn ich die zunächst verwendete ECC83 von Siemens auch gegen eine neue BTB S4A ECC83 als Eingangsröhre (U1 Position) tausche, ist die Verstärkung minimal höher.
Denke nicht, das ich das hören würde.

[ATTACH=CONFIG]69176[/ATTACH]
Wenn man dann aber den Typ (z.B. ECC81) als Eingangsröhre nimmt, sieht die Welt ganz anders aus.
Ist auch klar, denn die U1 und U2 sind Teil der RIAA Entzerrung.
- Grün ist die BTB ECC83 (hier also die Referenz)
- Orange ist eine ECC81 von Siemens als U1
- Blau ist die gleiche ECC81 von Siemens jetzt aber als U2
- Rot ist eine Valvo E80CC als U1
Also, einfach tauschen is nichBig Grin
Denke, dass dies den meisten in diesem Forum aber klar ist.:prost:


[ATTACH=CONFIG]69179[/ATTACH]
Einzig die Ausgangsröhre U3 liegt nicht im RIAA Zweig und ein Tausch auf einen anderen Typen (hier ECC81 von Siemens) fällt kaum auf.
An dieser Stelle wird der Tausch zu einer ECC81 auch von einigen Nutzern empfohlen (geringerer Ausgangswiderstand)

P.S. den ab und zu auftretenden Schlenker bei 50-bzw 100Hz habe ich noch als Brummschleife mit dem USB interface identifizieren können.


Liebe Grüße
Klaus



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  AsymShelf zur HT-Horn Linearisierung
Geschrieben von: oggy - 15.01.2023, 09:11 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (5)

AsymShelf zur HT-Horn Linearisierung. Kann man das anstelle von Glockenfiltern so machen?




1,0m auf Achse vor dem Horn

Rot = ungefiltert.
Weiß = HP LR4 900Hz und ein AsymShelf.
[ATTACH=CONFIG]69171[/ATTACH]




Rot = Ungefiltert in 3,5cm vor dem Horn
Grün = HP LR4 900Hz und ein AsymShelf in 1,0m vor dem Horn.

[ATTACH=CONFIG]69170[/ATTACH]



Mit Glockenfiltern (BoostCut) brauch ich mehrere. Bei der AsymShelf (LowShelf) Variante klappts mit nur einem Shelf.






Die Winkelmessung in 1,0m Entfernung schaut doch eigentlich okay aus oder?

[ATTACH=CONFIG]69172[/ATTACH]


Hier noch mal auseinander gezogen.
[ATTACH=CONFIG]69173[/ATTACH]


Da es ein 90°x40° Horn ist hab ich nur bis 40 grad gemessen. Die letzten 5° hab ich weg gelassen. Theoretisch strahlt ein 90° Horn in der Horizontalen ja nur 45° nach links und 45° nach rechts oder? Laut angehaltenem Geodreieck zumindest.



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  Rocksweeta / Punktkilde AUGWL0013 + Markaudio CHP-90
Geschrieben von: clp99 - 12.01.2023, 23:21 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (1)

Hallo liebe DIY-Hifi-Freunde,

heute will ich Euch ein kleines Projekt vorstellen, dass mich die letzten Tage begleitet hat. Das gesamte Konzept ist hierbei bestimmten Umständen geschuldet: Aus beruflichen Gründen wohne ich seit 7 Jahren in einer (zwar wunderhübschen) Wohnung mit Blick über Wiesbaden, jedoch ohne Möglichkeit meine Werkstatt aufzubauen. Da das Selbstbaufieber seit Monaten wieder brodelt, musste ich dennoch tätig werden. Hierfür habe ich ein paar Tage Anfang des Jahres genutzt. Der Plan umfasste von vorneherein folgende Bedingungen:

  • Maximal einen Tag zum Simulieren, zur Auswahl der Komponenten und zum Erstellen der Zeichnungen und Holzlisten
  • Maximal zwei Tage Schreinern (in der eine Stunde entfernten Werkstatt in meinem Elternhaus und das Ganze mit begrenzter Werkzeugauswahl)
  • Maximal einen Tag zum Messen/Einstellen (Vorerst)

Auf Grund der kurzen Bauzeit fiel die Wahl recht schnell auf ein Aktivsetup, allerdings überlege ich später noch eine passive Weiche zu bauen (mehr dazu weiter unten). Da ich nur noch wenige freie Plätze in der Wohnung habe, sollten es kleinere Regallautsprecher werden, allerdings ohne einen Subwoofer zu benötigen (Ziel f3 nicht über 50hz). Da man bei zwei Tage in der Werkstatt nicht wirklich lackieren kann (außerdem war es kalt, also trocknet Alles noch langsamer), habe ich mich für ein ungewöhnliches Finish entschieden und die Korpusse mit Filz bezogen (Edles Zeug, nicht das Material aus meinen Selbstbau-PA Zeiten). Schall- und Rückwände sind aus Birkenmultiplex und können je nach Geschmack später geölt, gebeizt, oder lackiert werden. Wobei mir der aktuelle Look gar nicht schlecht gefällt und wie jeder weiß, hält nichts so lange wie ein Provisorium 😉

Komponenten für eine klassisches 6,5“ / 1“ oder 5“ / 1“ Setup habe ich genug im Fundus. Um etwas Neues kaufen zu können brauchte ich also einen anderen Plan und da ich großer Fan von Breitbändern bin, war die Idee nahe ein FAST in kleinen Abmessungen zu versuchen. Als erste ging die Suche nach einem geeigneten Tieftöner los. Er sollte mit moderater Entzerrung bis wenigsten 50Hz spielen und nach Möglichkeit weniger als 10 Liter Volumen fordern. Wenn man dazu noch etwas Pegelreserven möchte, braucht es im 5“-6,5“ Bereich schon einiges an maximaler Auslenkung und elektrischer Belastbarkeit. Da ich zu den Breitbändern wesentlich tiefer trennen kann, als zu Hochtonkalotten konnte ich mich recht frei von Mitteltonqualitäten umsehen. Kandidaten waren der Omnes Audio SW 6.01, oder auch der MW 5.0 Alu. Von Tang Band klassisch den W5-1138SMF, oder SM, die mir aber schon zu oft verbaut wurden. Gerne hätte ich etwas mit dem W46-1316N versucht, der mir aber optisch für die Front nicht ansprechend genug war und zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht ob ich die Rückseite für eine Passivmembran brauche. Die Seiten waren Tabu um eine spätere Aufstellung im Regel möglichst flexibel zu halten. Immer mehr reizte mich die Idee eine Kombination zu finden, die ich so noch nicht verbaut gesehen hatte. Dann stieß ich auf die Chassis von Punktkilde, die ich bis dato gar nicht auf dem Schirm hatte. Hersteller ist Eastech, der auch hinter Scan Speak steht. Kurzes Simulieren zeigte für den AUGWL0013-JN05 ein brauchbares Volumen und mit +/- 4,5mm linearem Hub eine ausreichende Reserve, um im Tiefton zu entzerren. Gerne hätte der Treiber noch etwas mehr Raum, aber aus Platzgründen habe ich mich für folgende Simulation entschieden (8 Liter, BR auf 45Hz und +4,5db bei 50Hz):

[ATTACH=CONFIG]69057[/ATTACH]

Der größere Bruder, AUGWL0016-JN03 als 6,5“ simuliert sich ebenfalls gut, aber der kleine reicht für meine Zwecke und spart dadurch etwas Platz (und Geld). Die Chassis sind aktuell im Angebot zu bekommen und der bisherige Eindruck rechtfertigt die ausgegebenen 76€ für 5“ „Danish Design-Stückgut“ mehr als.

[ATTACH=CONFIG]69058[/ATTACH]
Als Breitbandpartner interessierte mich zuerst der W3-1797S, da ich einiges gutes über ihn gelesen hatte. Allerdings kann er im Pegel und der Belastbarkeit nicht mit dem Punktkilde mithalten, sollte ich das Konzept zu einem 2.1 System umfunktionieren. Selbiges galt für die kleineren MAOP Modelle von Markaudio, die mich auch interessiert hätten. Beim Durchstöbern der Markaudiochassis bin ich dann allerdings auf den recht neuen CHP-90 gestoßen (Ja, P nicht R). Dieser hat passend zu dem Punktkilde Chassis eine verstärkte Papiermembran, eine ansprechende Optik und mit 40W Belastbarkeit und einer Empfindlichkeit von rund 89db genug Reserven. Während dem Bau kam mir dann die Idee beide Chassis auf Grund ihrer ähnlichen Abmessungen unter Hinnahme einer Schattenfuge in gleichgroße Einfräsungen zu setzen. Optisch finde ich das ganz nett.
[ATTACH=CONFIG]69059[/ATTACH]
Das Gehäuse bietet 8,2 Liter für den Tieftöner (Abzüglich Chassis, zuzüglich Virtuellem Volumen durch Sonofil). Der Breitbänder bekommt 2,2 Liter ab. Das Aktivmodul von Arylic (Up2Stream Plate Amp) hat eine eigene Einliegerwohnung. Material ist MDF 19mm für Boden/Deckel/Seitenwände, MDF 12mm für Teiler und wie bereits geschrieben Multiplex in 18mm für Schall- und Rückwand.
Auf der Seite liegend schaut das Ganze so aus:
[ATTACH=CONFIG]69060[/ATTACH]
Und so sieht es im Bau aus (Bei dem Gehäuse im Bild hat sich ein Fehler eingeschlichen, den ich erst nach dem fotografieren repariert habe. Falls ihn einer findet: :prostSmile:
[ATTACH=CONFIG]69061[/ATTACH]

Beim Probehören:
[ATTACH=CONFIG]69062[/ATTACH]

Von Nahem:
[ATTACH=CONFIG]69063[/ATTACH]
(PS: Der Name ist Rocksweeta)


Und zum Schluss etwas Gemessenes (Nahfeld am BR-Port und TT, Fernfeld BB, pegelkonform kombiniert):

[ATTACH=CONFIG]69064[/ATTACH]

An eine Klangbeschreibung wage ich mich noch nicht vollends heran, aber nach knapp einer Woche hören (Eingespielt wurde vor den Messungen), bin ich immer noch überrascht, was aus den kleinen Kistchen heraus kommt. Man ist ständig auf der Suche nach einem Subwoofer, den es aber nicht gibt. Sehr fein diese neuen Punktkilde Chassis. Der CHP-90 zaubert eine tolle Bühne. Stimmen und Instrumente sind klar und wie festgenagelt sortiert. Insgesamt vermittelt er ein sehr angenehmes und entspanntes Musikhören, dafür fehlt es hier und da an den letzten Details im Vergleich zu einer guten Kalotte. Aber wer Breitbänder mag, dem kann ich das Chassis wärmsten empfehlen. Hier ist sicher noch einiges mit möglich.
So, dass ist mir vorerst genug Text für einen Abend. Wenn es Fragen, oder Wünsche nach weiteren Informationen gibt, werde ich die natürlich gerne versuchen zu beantworten 😊

So long…
clp (alias Claus)



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