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JBL T030 75mm Mitteltonkalotte aufarbeiten
#1
Hi,
wie in diesem schon 11Jahre alten Thread https://www.diy-hifi-forum.eu/forum/...highlight=t030 habe ich die Riesenkalotten wieder ausgepackt, um endlich weiter zu kommen.

Ausgangslage war die als NOS gekaufte JBL T030 Kalotte, die innen aber wirklich nicht wie "N.." ausgesehen hat - Schaumstoff zerbröselt, hintere Abdeckung mit Rost u.s.w..

Also wieder die hintere Abdeckung entfernt (ganz easy mit zentraler Schraube):
[ATTACH=CONFIG]76536[/ATTACH]
Dann die Platine mit der Spule und dem Kondensator entfernt (Schmelzkleber):
[ATTACH=CONFIG]76537[/ATTACH]
Rost und Schmelzkleber bestmöglich entfernt:
[ATTACH=CONFIG]76538[/ATTACH]
Rostumwandler für den Restrost aufgepinselt:
[ATTACH=CONFIG]76539[/ATTACH]
Gesäubert und Sprühlack reingehalten:
[ATTACH=CONFIG]76549[/ATTACH]
Diese Abdeckdose klingt wie eine Glocke. Ich werde mir Terostatband besorgen und bedämpfen. Vielleicht mache ich auch eine größere Dose drauf oder lasse es in einem geschlossenen Boxenvolumen offen, um die Resonanzfrequenz niedrig zu halten (offen bei knapp 400Hz - zweite kleinere Resonanzspitze bei ca. 1,4 kHz).

Da ich hier also erst noch eine Lösung finden muß, gehts mit dem Schwingsystem weiter. Beim Modden der DT300 habe ich gelernt, dass die Polkernbohrung bedämpft werden sollte. Hier war absolut nix, was man sogar von hinten durch die Belüftungslöcher gesehen hat. Die äußeren Löcher belüften übrigens die Schwingspule, die mittigen den Polkern.
[ATTACH=CONFIG]76540[/ATTACH]

Um an den Polkern ranzukommen, müssen die Schrauben unter dem Frontgitter gelöst werden - also Gitter entfernen.
Das ging unerwarteter Weise ganz einfach (trotzdem danke für den Tipp mit dem Haarfön, Gustav): Mit einem spitzen Gegenstand in eines der Gitterlöcher nahe des Randes und dann heraushebeln. Das hat ohne Schäden funktioniert.
[ATTACH=CONFIG]76541[/ATTACH]
Nach Abnahme des Gitters dann die Schrauben gelöst, und die Front samt Membran und Schwingspule vom Magneten gelöst:
[ATTACH=CONFIG]76542[/ATTACH]
[ATTACH=CONFIG]76543[/ATTACH]
[ATTACH=CONFIG]76544[/ATTACH]
Da hat sich dann das nächste Problem gezeigt: Der fast völlig aufgelöste schmale Schaumstoffstreifen rund um den Luftspalt. Er dient wohl zur Bedämpfung der geprägten Sicke.
Erfreulicherweise hat sich der Kleber nach grober Entfernung des Schaumstoffes mit Spiritus gelöst (Schafwolle hatte ich unsinnigerweise schon zu früh in den Polkern gestopft)..
[ATTACH=CONFIG]76545[/ATTACH]
Weiter mit Wattestäbchen und Spiritus:
[ATTACH=CONFIG]76546[/ATTACH]
... auch an der Sicke:
[ATTACH=CONFIG]76547[/ATTACH]
Done!
[ATTACH=CONFIG]76548[/ATTACH]

Diese kleine Resonanzstelle im Impedanzgang bei 1,4 kHz (ohne Abdeckung gemessen) könnte m.E. von der mangelhaften Bedämpfung der Sicke durch den verrotteten Schaumstoff kommen.
[ATTACH=CONFIG]76550[/ATTACH]

Die Frage ist jetzt:

  • Mit welchem Material kann ich die Sicke am besten wieder bedämpfen?

Es sollte ca. 3mm hoch und 5-6mm breit sein.
In ebay habe ich Filzklebeband https://www.ebay.de/itm/232539405915?var=531887090638&_trkparms=amclksrc%3DITM%26aid%3D111001%26algo%3DREC.SEED%26ao%3D1%26asc%3D20211130125621%26meid%3D115e70862bee4137a74db188303efcf7%26pid%3D101465%26rk%3D1%26rkt%3D4%26sd%3D232539405915%26itm%3D531887090638%26pmt%3D1%26noa%3D1%26pg%3D3650466&_trksid=p3650466.c101465.m3507 in dieser Stärke gefunden und schonmal bestellt.

  • Könnte das funktionieren?

Aus meinem Verständnis heraus sollte dieses Filzband beidseitig verklebt werden, damit es die Bewegung der Membran in beide Richtung einigermaßen gleichmäßig bedämpft.
Beim Entfernen des verrotteten Schaumstoffrings hatte ich den Eindruck, dass dieser aber nur einseitig verklebt war.

  • Einseitig oder beidseitig verkleben - wie ist Eure Meinung dazu?

Soweit erstmal am Heilig Abend (wenn die Partnerin im Bett ist, lässt sich's am besten arbeiten ;o) )
Habt noch schöne Weihnachten und hoffentlich etwas Lust zu antworten.

Danke & Gruß
AR


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#2
Guten Morgen und frohe Weihnachten,

das Filz erscheint mir tendenziell zu fest/steif um sich der Form der Sicke anzupassen.
Im Kreis verklebt wird das gegebenenfalls auch Falten werfen und "Buckel" bilden.

Ich persönlich würde es daher hiermit probieren:
https://www.fortispolster.de/kaschierter...3-3mm.html

Lässt sich aus der Platte mit der Kaschierung recht gut in der passenden Form (Spannungsfrei) zuschneiden.

Kleben würde ich lediglich die kaschierte Seite auf Gehäuse/Magnet.

Gruß

Nico
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#3
Schöner Bericht Smile Ich mag solch Bastel Wastel.

Ich halte nichts von diesen Belägen ala Schaum. Wie Visaton das ja auch innen mit einem Pfropfen in der DSM50 macht. Verständlich aber dass solche breiten Sicken aus Metall viel Verzerrungen abstrahlen. Daher macht man Sicken im Mittelton bevorzugt möglichst klein und weich. Und am liebsten bei Hörnern nur Rückseitig sodass die Sicke quasi isoliert wird.

Dank der Knicke oder Diamant Muster in der JBL Sicke werden die Resonanzen durch die Versteifung in höherere Frequenzen verschoben. Wo sie weniger stören. Das liegt eher zwischen 5-20kHz. Daher glaube ich eher dass der zweite Impedanz Buckel eine Resonanz aus dem Rückvolumen ist und du mit der Bedämpfung weiter spielen solltest. Verschiedene Materialien und Positionen. Wolle, Basotect, Filze, Geschichtet etc…

Zum Beruhigen der Titan Resonanzen gab es über die Jahre viele Ansätze.
Jbl hatte einerseits der gesamten Membrane einen Anstrich verpasst. Mit Aquaplas. Und angeblich viele Schichten aufgetragen. Das wirkt sehr gut.
Dann gab es in sehr modernen günstigen Treibern den Trend die Pet-Film Sicke weiter über die Membrane überlappen zu lassen. Auch das wirkt sehr gut dämpfend.

daher würde ich eher eine Beschichtung von einen viskoelastischen Anstrich empfehlen. Der Optik wegen Rückseitig. Sehr gut hat sich stets Latex gemacht. Auch auf Sicken von Konus Treibern. Troels Gravensen hat dazu eine Reihe Treiber gepimpt wo Frequenzgang eindeutig besser wurde.
Grüzi
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#4
Danke für die Antworten!

josh_cpct schrieb:Dank der Knicke oder Diamant Muster in der JBL Sicke werden die Resonanzen durch die Versteifung in höherere Frequenzen verschoben. Wo sie weniger stören. Das liegt eher zwischen 5-20kHz. Daher glaube ich eher dass der zweite Impedanz Buckel eine Resonanz aus dem Rückvolumen ist und du mit der Bedämpfung weiter spielen solltest. Verschiedene Materialien und Positionen. Wolle, Basotect, Filze, Geschichtet etc…

Hi,
die Impedanzmessung wurde offen, d.h. ohne das Volumen der rückseitigen Abdeckung und ohne Schafwolle im Polkern gemacht. Die halbe Wellenlänge von 1k4 Hz ist ca. 12cm. Das ist zwar der Durchmesser des Abdecktopfes, aber der war ja nicht drauf.
Danke für den Tipp mit dem Latexanstrich. Das überlege ich mir auf jeden Fall. Und das wäre auch leichter zu realisieren, als ein Filz- oder Schaumstoffring.
Gruß
AR
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#5
.... Latex:

Das hier z.B. ?

[ATTACH=CONFIG]76552[/ATTACH]


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#6
AR schrieb:.... Latex:

Das hier z.B. ?

[ATTACH=CONFIG]76552[/ATTACH]

Ja zum Beispiel. Unterschiede gibt es wohl im Amoniakgehalt, der als Löser wirkt, und Schäume und Stoffe angreifen kann. Bei Titan aber egal.

wenn die Resonanzen offen aufgetreten sind, kann das auch eine Tunnel Resonanz der Öffnungen sein. Gut möglich dass die sich verschieben wenn man den Deckel wieder zu macht. Und weniger werden wenn man Bekämpfung hinten rein füllt. So kann man auch ausschließen dass es von der Sicke kommt.
Grüzi
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#7
Hallo Josh,

wie man evtl. auf den Bildern erkennen kann, müsste das Latex auch über die Schwingspulenzuleitung gepinselt werden, die angeklebt ist. Spiritus hat diesen Kleber m.E. nicht angegriffen.
Ein Problem mit dem Ammoniak im Latex?

Wenn man genau hinsieht, könnte man meinen, dass die Sicke zur Hälfte mit dem Schwingspulenkleber eingepinselt ist.

Und den Punkt mit dem rückseitigen Volumen und dessen Einfluss auf die Resononanzspitze probier ich natürlich auch aus - jetzt wo die Deckel wieder so schön hergerichtet sind ;o)
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#8
AR schrieb:wie man evtl. auf den Bildern erkennen kann, müsste das Latex auch über die Schwingspulenzuleitung gepinselt werden, die angeklebt ist. Spiritus hat diesen Kleber m.E. nicht angegriffen.
Ein Problem mit dem Ammoniak im Latex?

Weiß nicht, sooo agressiv ist das auch nicht, da ja nur wenig Ammoniak drin ist.
Du kannst die Litze auch einfach aussparen. Bei der harten Sicke ist kaum Taumelbewegung zu erwarten, durch ungleichmäßiges Auftragen.
Ich habe aber auch schon Litzen auf Sicken gesehen die sich lockerten und dann klappern, da könnte Latex beruhigend wirken... ausprobieren Smile
Grüzi
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#9
Danke Josh, mache ich!

Das Latex ist bestellt und sobald es da ist, gehen die Versuche weiter.
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#10
Moin,

Zitat: Das Latex ist bestellt


schade, du hättest lieber diese preiswerte Beschichtung nehmen sollen:

http://www.ennemoser.com/user.html


Cool
:prost:
Gruß
Thomas

"Wer der Herde folgt, sieht nur Ärsche"_ frei nach Hannes Jaenicke
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#11
naumi schrieb:Moin,




schade, du hättest lieber diese preiswerte Beschichtung nehmen sollen:

http://www.ennemoser.com/user.html


Cool
:prost:


In der Anleitung steht man kann auch CDs auf der Label Seite mit C37 beschichten. Der Klang ändert sich dadurch - über Wochen und Monate hinweg - stark! Bitte lassen Sie sich nicht dadurch beunruhigen…………
Grüzi
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#12
Wenn man Lautsprecher fast gen. absolut Null abkühlt geht der Widerstand gegen Null. Dazu hat Material max. Steife. Optimal fürs leise hören. Fast noch besser als C37. :prost:
Edit: Ich habe guter Erfahrungen mit Crémant auf die Leber gemacht, nach einer Flasche hört sich alles viel besser an, Einbildung?
Gruß
Arnim

Wenn Aliens die Erde retten wollen, wird es langsam Zeit für sie zu handeln.
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#13
naumi schrieb:Moin,
schade, du hättest lieber diese preiswerte Beschichtung nehmen sollen:

http://www.ennemoser.com/user.html

Cool
:prost:

Mist, zu spät - aber ganz bestimmt das nächste Mal!
Und danke für den Hinweis! ;o) (< DIY Smiley)
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#14
Hi allesamt,

es geht auch mit den T030 weiter.
1. Also die Sickenrückseite mit Latex-Fluid eingepinselt. Das Latex ist auf dem Bild noch feucht. Nach dem Trocknen am nächsten Tag war es fast transparent.
[ATTACH=CONFIG]76669[/ATTACH]

Impedanzverlauf ohne Rückkammer mit mir rätselhafter sehr niedriger Resonanz (<300Hz) ggü. der Variante ohne Latexbeschichtung
[ATTACH=CONFIG]76679[/ATTACH]

2. Dann die Dämmung des Topfs mit Terostatband getestet. Um die "Glockeneigenschaften" gut zu hören, habe ich den Blechtopf auf ein improvisiertes Ständerchen gelegt und mit dem Finger angestoßen. Die Schwingneigung war sehr ausgeprägt.
[ATTACH=CONFIG]76670[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]76671[/ATTACH]

a) Versuch der Bedämpfung - hat merkbar gewirkt, aber nicht befriedigend
[ATTACH=CONFIG]76673[/ATTACH]

b) 2. Versuch - besser
[ATTACH=CONFIG]76672[/ATTACH]

c) 3.Versuch, unerwartet voll überzeugend
[ATTACH=CONFIG]76674[/ATTACH]

3. "Filzen": 2 Scheiben Filz mit je ca. 5mm Dicke eingelegt. Vorher natürlich noch die Kabel an die Terminals angelötet
[ATTACH=CONFIG]76675[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]76689[/ATTACH]

4. "Wollen" ähm sorry - Wolle gestopft:
[ATTACH=CONFIG]76676[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]76677[/ATTACH]

Dann der schwierigste Teil: Topf aufschrauben
Die zentrale Schraube habe ich um ca. 15mm gekürzt, damit sie mir durch ihren Überstand in den Polkern die Wolle nicht zu sehr in Richtung Membran drückt.
Die Filzscheiben mussten auch für die Schraube "vorgebohrt werden. Die Wolle machte auch Schwierigkeiten, da sie sich beim Eindrehen um die Schrauben wickelte.

Jetzt noch die Abschluss-Impedanzmessung (dieses Mal mit dickeren Linien)
[ATTACH=CONFIG]76678[/ATTACH]

Das wird wohl so bleiben, denn ich bin froh, das ohne Schäden bewerkstelligt zu haben.
Nahfeldmessungen des Amplituden-Frequenzgangs liefere ich noch nach.

Gruß
AR


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#15
Hi zusammen,

ich konnte es doch nicht abwarten und habe Q&D Arta und Steps Messungen gemacht:

Messanordnung: Das Chassis liegt auf dem Kissen; d.h. die Frontkanten werden in der Messung zu sehen sein. Mir geht es hpts. um den Paarvergleich und ob ich beim Modden größeren Unfug gemacht habe..
[ATTACH=CONFIG]76680[/ATTACH]

Amplitudengang von Nr. 3 in Arta

[ATTACH=CONFIG]76720[/ATTACH]

Wasserfall

[ATTACH=CONFIG]76682[/ATTACH]

Steps Messungen
FG
[ATTACH=CONFIG]76684[/ATTACH]

Klirr - absolut leider irrelevant, da der Pegel unbekannt
[ATTACH=CONFIG]76683[/ATTACH]

Chassis Nr4 FG
[ATTACH=CONFIG]76681[/ATTACH]

Wasserfall
[ATTACH=CONFIG]76686[/ATTACH]

Nr4 Steps (+10dB ggü. Nr3-Messungen - unerträglich laut!)
FG
[ATTACH=CONFIG]76687[/ATTACH]

Klirr
[ATTACH=CONFIG]76688[/ATTACH]

Ja, ich muss mir noch überlegen, wie ich den Pegel kalibrieren kann.

Das soll's erstmal gewesen sein. Mein erstes Ziel, Fehler bei meinem Modding zu entdecken ist m.E. erfüllt. Die Chassis sind o.k..

Schlaft gut - ich geh' jetzt in's Bett
AR



P.S.: Klar, mit Ennemoser-Tinktur wären die Messungen um ein Vielfaches besser!
P.P.S.: Nachtrag: Nach dem Messen des zweiten Mitteltöners habe ich festgestellt, dass ich das Terostatband zur "Glockenklingenbedämpfung" vergessen habe.
=> Das hat m.E. überhaupt keinen Unterschied gemacht! Durch die Vorspannung des Blechtopf mittels der zentralen Schraube ist der Topf völlig ausreichend ruhig gestellt!


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#16
Oha. Schön. Man sieht im Vergleich zu vorher ganz klar eine starke mechanische Bedämpfung.
Die Resonanz ist tiefer und auch niederohmiger. Irgendwie ähnlich zu Ferrofluid.
Was wohl auch etwas Reibungsverluste durch die erhöhte Masse mitbringt. Theoretisch. Der Hochton Wirkungsgrad scheint ja mal unbeschwert gleich auf zu spielen. Wobei die Superhochton Resonanzen nach wie vor sehr stark sind.
Ich nehme das kommt nach wie vor auch viel von der Kalotte.

Wenn du jetzt ganz mutig bist könntest du die Kalotte in der Mitte ein wenig von hinten anstreichen, um den Frequenzgang nach oben raus etwas zu beruhigen.

Hast die Treiber mal so aus Jux angeschlossen und ohne Weiche etwas Musik gehört? Gefühlter Unterschied zwischen den Beiden?
Grüzi
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#17
josh_cpct schrieb:Wenn du jetzt ganz mutig bist könntest du die Kalotte in der Mitte ein wenig von hinten anstreichen, um den Frequenzgang nach oben raus etwas zu beruhigen.

Hast die Treiber mal so aus Jux angeschlossen und ohne Weiche etwas Musik gehört? Gefühlter Unterschied zwischen den Beiden?

Hallo Josh,
danke für den Tipp!
Aber ich bin momentan froh, dass ich den "Deckel drauf habe". Die Hochtonreso kommt auch m.E. von der harten Titanmembran. Da sie aber erst weit über 6kHz zuschlägt und ich evtl. bei 2,5kHz steilflankig trennen will, dürfte das verschmerzbar sein.
Wenn mich "der Rappel überkommt", werde ich sie vielleicht wieder aufmachen - mal sehen.
Ohne Weiche habe ich sie noch nicht gehört - kann ich noch machen.

Gruß
AR
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#18
AR schrieb:Wenn mich "der Rappel überkommt", werde ich sie vielleicht wieder aufmachen
Die Kalotte von hinten zu bestreichen finde ich einen interessanten Gedanken, dass würde ich aber zunächst reversibel ausführen, z.b mit fix-o-gum. Das ist dieses transparente, gummiartige Material mit dem Werbeblätter in Zeitschriften eingeklebt werden. Man kann es rückstandsfrei abziehen.
Gruß

Jesse Cool Good Vibration




Die Realität ist in Wirklichkeit etwas komplizierter.
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#19
Hi,
reversibel ist das Problem:
Diese Titankalotten kann man ohne Folgen wie Knitter wahrscheinlich nicht ausbeulen:
Ziehe ich auf der Membraninnenseite etwas festgeklebtes wieder ab, gibt es Beulen. Beim Ausbeulen bleiben Knicke.
Das ist schon haarig. Es sollte also auf der Membran draufbleiben oder bei Erwärmung von alleine wieder abfallen.
Oder ein im getrockneten Zustand spirituslöslicher Anstrich?
Gruß
AR
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#20
Oder für den Versuch auf der Außenseite auftragen. Wink
Gruß

Jesse Cool Good Vibration




Die Realität ist in Wirklichkeit etwas komplizierter.
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