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Hallo Genot,
den alten Test kennst du sicher schon.
https://www.hifi-archiv.info/MB/MB%20Qua...index.html
Die damalige MB serie hat schon ein wenig den Hang "blechern" zu klingen. Ich sollte aber auch mal die Hochtöner meiner 560A warten und neues Ferrofluid reinpacken. Hat jemand eine gute Bezugsquelle?
Gruß
Rainer
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Hallo Rainer,
ja danke den Test kenne ich. Ist das was ich gemessen habe, typisch für altes Ferrofluid? Ich habe noch zwei andere Hochtöner von MB Quart, aber die sind leider eingedrückt. Trotzdem sind sie klanglich und messtechnisch besser.
lg
Gernot
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Gestern, 11:23
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 11:44 von walwal.)
Zur Messung: Du kannst alle Chassis mal im Nahfeld messen. also bei den MT+HT 5 cm Abstand, TT 20 cm , dann sind die Raumeinflüsse geringer und man sieht, was mit den Chassis los ist.
Wenn die MT-Kalotte blechern klingt, kann es an zu tiefer Trennung zum TT liegen, ich kenne das von meinen EX-LS (Revox Symbol).
Wenn du HT ersetzen willst, da hat Visaton was feines und preiswertes.
https://www.visaton.de/de/produkte/chass...ndwg-8-ohm
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Ja, ich werde auch einzeln näher dran messen. Und dann im Garten. Aktuell sehe ich die Probleme ja im Mittel- bis Hochtonbereich, unter 400Hz interessiert mich jetzt gerade nicht.
Der Visaton HT wird sicher sein Geld wert sein, aber ich will zunächst mit dem vorhandenen Zeug weiterarbeiten.
lg
Gernot
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@ Warwal:
Wenn schon Visaton dann DSM 25 FFL der könnte sogar ohne Anpasssung der Weiche laufen.
Aber dann gleich zu German Maestro zur Reparatur. Ist auch nicht teurer.
Gruß
Rainer
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Gestern, 15:04
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 15:08 von walwal.)
Weiche ist doch aktiv, damit kann man alles passend machen. Es ging ja um Kosten. 49 statt 105 Euro. Und die G25NDWG ist super.
WENN es am verharzten FFL liegt, kann man das ersetzen:
https://www.ebay.de/itm/197749337255?var...15b4e92195
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Ich bin der Sache mit den Hochtönern nachgegangen:
In einem anderen Lautsprecherpaar (Selbstbau, aber nicht von mir) habe ich noch die gleichen (?) MB Hochtöner, allerdings ist die Frontplatte quadratisch (außerdem sind die Kalotten leider eingedrückt worden). Ich habe nun den Magneten (in dessen Luftspalt sich das Ferrofluid befinden sollte) aus der anderen Box genommen, und die Kalotte aus der 980s hineingesteckt. In die Box eingebau und gemessen: nicht wirklich ein Unterschied.
Der andere Hochtöner (Magnet aus der 980s,Kalotte aus der anderen Box) hat einen schöneren Frequenzgang.
Hochtöner 980s:
Hochtöner andere Box:
Was sagt uns das jetzt?
Ich weiß nicht, ob neues Ferrofluid hier viel bringt. Aber einen Versuch ist es wert. Für schönere Messwert kann ich die Senke mit dem MiniDSP kompensieren, ob das auch klanglich ideal ist bezweifle ich.
lg
Gernot
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Gestern, 19:34
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 19:40 von newmir.)
Alles gut. Du weist was Du willst und ich wollte nur ein paar Alternativen aufzeigen. Das sind am Ende weitere Möglichkeiten den Spieltrieb auszuleben  . Weitermachen .....
P.S.: Obr das Ferrofluid noch was taugt oder raus muss siehst Du am besten mit einer Impedanzmessung.
Herzliche Gruesse
Michael
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Gestern, 21:11
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 21:30 von walwal.)
Wenn das FFL verharzt ist, sieht man das bei der Messung ohne Weiche, untenrum fehlt was. Oder wie oben; Impedanz messen. Kann aber sein, dass die HT sein sollen...
Aber bei alten Kalotten kann auch die Sicke verhärtet sein. Nix hält ewig...
"...Noch ein Nachtrag, damit das Thema abgeschlossen ist: In einem anderen Forum hatte ich die Info gelesen,
dass german-maestro noch Ersatzteile bzw. Reparaturen anbietet, also habe ich mal eine Mail hingeschickt,
die auch prompt beantwortet wurde. Ich erhielt einen Schaltplan der Frequenzweiche und ein Prospektblatt als pdf.
Dort steht tatsächlich eine Übernahmefrequenz von 2kHz drin!
Auch wird eine Reparatur der Hochtöner angeboten, außer dem Magneten wird alles erneuert incl. Ferrofluid-
Wechsel. Ist mit 186 Euro für beide allerdings nicht ganz billig. Aber immerhin, dass das nach 35 Jahren noch
möglich ist, finde ich sehr gut...."
https://old-fidelity-forum.de/thread-53052.html
Und die MT-Kalotte hat auch FFL, nehme ich an
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Für die Impedanzmessung mit REW fehlt mir ein geeigneter Widerstand. Wie verändert sich denn die Impedanzkurve bei einem Problem mit dem Ferrofluid?
Was ich nicht verstehe: Ich habe den Magneten bzw. die Kalotte getauscht. Also ein Hochtöner hat den Magneten von B und die Kalotte von A, der andere den Magneten von A und die Kalotte von B. Im Luftspalt des Magneten sollte sich das Ferrofluid befinden. Aber der Magnet hatte keinen Einfluss. Kalotte A war in beiden Fällen schlechter. Also kann es doch nicht am Ferrofluid liegen. Woran dann?
Was ich wirklich will, weiß ich selbst nicht mehr so recht. Geld will ich nicht wirklich in die Sache stecken, 100€ für zwei Hochtöner auf gut Glück ist mir zu viel (außer ich bin ansonsten vom Klang begeistert). Allerdings habe ich durch die Aktivierung schon mehr Möglichkeiten, in den Frequenzgang einzugreifen. Also gibts kein Zurück. Leider schneit es gerade, das heißt Messung im Garten kann ich vorerst vergessen. Obwohl der Schnee ein guter Absorber sein dürfte.
lg
Gernot
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Sicke spröde geworden, Schwingspule angekratzt zB
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Ist dein ein Mikrofon kalibriert und die Datei auch geladen?
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Das sollte bei einer Vergleichsmessung egal sein...
am Ziel
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Gestern, 22:09
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 22:10 von tinotiramisu.)
Über den Thread mit dem Tausch der Kalotten bin ich auch schon gestolpert. Vielleicht mache ich das tatsächlich.
lg
Gernot
Ja, ist kalibriert und Datei ist geladen. Aber wie schon gesagt: beim anderen HT sieht das Ergebnis besser aus, mit demselben Mikrofon. Daran kann es also nicht liegen.
lg
Gernot
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Vor 4 Stunden
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 4 Stunden von Pollton.)
(Gestern, 22:08)kboe schrieb: Das sollte bei einer Vergleichsmessung egal sein...
Ja, wenn man weiß, was das Mikro macht. Beide Hochtöner haben eine Senke bei ca. 16 kHz, es sah für mich typischerweise nach unkalibrierten Mikrofon aus. Wenn man nicht weiß, was man misst, sollte man das Mikrofon zumindest ausschließen können.
(Gestern, 22:09)tinotiramisu schrieb: Ja, ist kalibriert und Datei ist geladen. Aber wie schon gesagt: beim anderen HT sieht das Ergebnis besser aus, mit demselben Mikrofon. Daran kann es also nicht liegen.
Okay, dann kann es am Mikrofon nicht liegen.
Welche Senke ist eigentlich gemeint, die bei 5 kHz oder 16 kHz?
Stell mal bei den Messungen eine Glättung ein. z.B. 1/6 sonst erkennt man nichts. Oder du machst gefensterte Messungen, dann brauchst du auch nicht im Garten messen.
Gruß
Werner
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(Vor 4 Stunden)Pollton schrieb: Welche Senke ist eigentlich gemeint, die bei 5 kHz oder 16 kHz?
Stell mal bei den Messungen eine Glättung ein. z.B. 1/6 sonst erkennt man nichts. Oder du machst gefensterte Messungen, dann brauchst du auch nicht im Garten messen.
Die bei 16kHz. Das darunter interessiert mich aktuell nicht so.
Ich habe die Messung zig mal wiederholt, zuerst in 1m Abstand dann angenähert bis zu 10cm Abstand direkt vor dem HT. Immer dasselbe Ergebnis, da kann man wohl den Raumeinfluss ausschließen.
Die Hochtöner sind nicht in Ordnung, das ist völlig klar.
lg
Gernot
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 3 Stunden von walwal.)
Du solltest die HT auch mal ohne Hochpass (leise) messen mit 2 cm Abstand, auch die MT, da sieht man besser, was nicht stimmt.
Im schlimmsten Fall stirbt das Projekt...heutige Chassis sind besser. Die Box hat fast 4 Jahrzehnte auf dem Buckel.
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Das kann auch an den Diffusor liegen, dass Teil was vor der Kalotte sitzt.
Messe mal unter Winkel 15° 30° 45°. Was es daran liegt, dürfte es unter Winkel nicht mehr zu sehen sein oder abgeschwächt. Wenn sich der Einbruch unter Winkel durchzieht, dann ist es bei dem wohl so oder vielleicht doch Altersschwäche.
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(Vor 3 Stunden)tinotiramisu schrieb: Die bei 16kHz. Das darunter interessiert mich aktuell nicht so.
lg
Gernot
Ich würd mir um 5 kHz mehr Gedanken machen als um 16 kHz.
Die hören sowieso nur mehr wenige und da oben ist auch in Musik annähernd nix los.
5 kHz sind da wesentlich kritischer. Liegen (nicht ganz) mitten im empfindlichsten Bereich des Gehörs
am Ziel
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 30 Minuten von tinotiramisu.)
(Vor 3 Stunden)walwal schrieb: Du solltest die HT auch mal ohne Hochpass (leise) messen mit 2 cm Abstand, auch die MT, da sieht man besser, was nicht stimmt. Ok, ich habe jetzt zig Messungen gemacht, natürlich auch ohne Hochpass (lasse den Sweep ohnehin erst bei 1kHz starten), Abstände zwischen 1m und weniger als 10cm. Glaubst du wirklich, dass da bei 2cm was anderes herauskommt?
Ich habe jetzt sogar den Hochtöner einer billigen Denon Kompaktanlage gemessen: keine derartigen Auffälligkeiten. Auch der Wechsel der Endstufe hat nichts geändert.
Für mich ist klar, dass es an den HT liegt. Ersatzkalotten werde ich bestellen.
lg
Gernot
(Vor 3 Stunden)Pollton schrieb: Das kann auch an den Diffusor liegen, dass Teil was vor der Kalotte sitzt.
Messe mal unter Winkel 15° 30° 45°. Was es daran liegt, dürfte es unter Winkel nicht mehr zu sehen sein oder abgeschwächt. Wenn sich der Einbruch unter Winkel durchzieht, dann ist es bei dem wohl so oder vielleicht doch Altersschwäche.
Das ist zwar tatsächlich ein interessanter Gedanke, allerdings haben die anderen, funktionierenden HT denselben Diffusor. Trotzdem werde ich das machen.
lg
Gernot
(Vor 51 Minuten)kboe schrieb: Ich würd mir um 5 kHz mehr Gedanken machen als um 16 kHz.
Die Senke bei 5kHz sind aber wenn alle Chassis in Betrieb sind nicht mehr wirklich vorhanden. Aber ja, ist natürlich auch ein Problem. Gibt es hierfür denn eine andere Lösung?
Ich sehe drei Möglichkeiten:
- Ersatzkalotte von Aliexpress
- Ferrofluid wechseln
- Ersatzhochtöner kaufen
1. und 2. werde ich machen. Wenn das nichts bringt, ist das Projekt gestorben.
lg
Gernot
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