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ChlangFun7
(21.05.2026, 22:11)AR schrieb: ... die sehen ja besser aus wie (='als' in hochdeutsch) meine 'Endprodukte' ;o)

Danke fürs Schmeicheln, Andreas!
Meine Endprodukte (z.B. aktuell noch ChlangFun6) sehen oft auch so aus  Big Grin

Ansonsten ging eine schnelle Impedanzmessung zwischendurch. Mit 36 Hz Abstimmfrequenz liege ich garnicht mal so weit neben den angepeilten 40 Hz.

   
Erste Impedanzmessung Tieftöner im Gehäuse

Bin gespannt, was dann die akustischen Messungen sagen...

Grüße
Chlang

[SIZE=2]Alle selbst ernannten Götter werden dir zürnen, wenn du dich nicht von ihnen erlösen lässt.

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Und jetzt bin ich doch noch zum Messen im Nahfeld gekommen - mit überraschend positivem Ergebnis für den ersten Schuss Thumbs_up

   
Nahfeldmessung ohne Bafflestep-Korrektur (Bass grün, BR-Port blau, Summe rot)

   
Nahfeldmessung mit Bafflestep-Korrektur (Bass grün, BR-Port blau, Summe rot)


Ich glaube, da muss ich von der BR-Abstimmung her erstmal nicht mehr ran - das bleibt so, bis ich auch ein Ohr an die (fast) fertige Box halten konnte  Cool
(Ganz vielleicht schaffe ich es auch noch irgendwann zur Groundplain-Messung in die Turmhalle - drückt mal Daumen Raised_fist )


Grüße
Chlang

[SIZE=2]Alle selbst ernannten Götter werden dir zürnen, wenn du dich nicht von ihnen erlösen lässt.

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Moin Chlang,

schönes Ergebnis. [Bild: animiertes-prost-smilies-bild-0011.gif]

Deine Portreso finde ich relativ heftig....dafür geht Dein Port nach hinten / unten raus. Thumbs_up

Dein Port verhält sich wie in der Simu...... [Bild: animiertes-denken-nachdenken-smilies-bild-0005.gif]

Was mich wundert - in der Portmessung sieht man die Gehäuse längs Reso bei ca. 180-190Hz*....
....in der Nahfeld TMT (sitzt im Druckmaximum**) aber nicht.....zumindest nicht sonderlich stark.
* Deutet sich auch in der Impedanzmessung an.
**Dürfte dort imho deutlich stärker zuschlagen.
Gruß Karsten

Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein.
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(23.05.2026, 08:58)4711Catweasle schrieb: Deine Portreso finde ich relativ heftig....dafür geht Dein Port nach hinten / unten raus. Thumbs_up
Dein Port verhält sich wie in der Simu...... [Bild: animiertes-denken-nachdenken-smilies-bild-0005.gif]
Was mich wundert - in der Portmessung sieht man die Gehäuse längs Reso bei ca. 180-190Hz*....
....in der Nahfeld TMT (sitzt im Druckmaximum**) aber nicht.....zumindest nicht sonderlich stark.
* Deutet sich auch in der Impedanzmessung an.
**Dürfte dort imho deutlich stärker zuschlagen.

Danke für die ausführliche Analyse, Karsten!

Port nach hinten sollte schon helfen - deshalb will ich nach Möglichkeit auch in der Groundplain-Messung sehen, ob noch was zu tun ist. Aber andererseits: Meine geliebten TMLs sehen in der Nahfeld-Messung alle deutlich schlimmer aus und ich kann trotzdem nicht davon lassen...  Wink

Dazu, warum deine Ports so breit übertragen, habe ich keine wirkliche Idee. Simulier das Gehäuse doch mal in LA-Transmissionline nach, vielleicht zeigt sich neben der BR-Resonanz noch eine 1/4-Wellenlängenunterstützung? 

Grüße
Chlang


P.S.: So richtig passen die Resonanzen nicht zum Gehäuse und Port - oder? Innenhöhe Gehäuse 76 cm und Portlänge 38 cm. Wenn ich nicht falsch liege, dann müssten da Resonanzen bei ca. 225 Hz und ca. 450 Hz auftreten (ok, vielleicht ein bisschen tiefer durch Bedänpfung und Einbausituation, aber so viel?).

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(23.05.2026, 18:44)Chlang schrieb: Dazu, warum deine Ports so breit übertragen, habe ich keine wirkliche Idee. Simulier das Gehäuse doch mal in LA-Transmissionline nach, vielleicht zeigt sich neben der BR-Resonanz noch eine 1/4-Wellenlängenunterstützung? 


P.S.: So richtig passen die Resonanzen nicht zum Gehäuse und Port - oder? Innenhöhe Gehäuse 76 cm und Portlänge 38 cm. Wenn ich nicht falsch liege, dann müssten da Resonanzen bei ca. 225 Hz und ca. 450 Hz auftreten (ok, vielleicht ein bisschen tiefer durch Bedänpfung und Einbausituation, aber so viel?).

Hi,

was das betrifft bin ich da (leider  Big Grin) nicht so der Simulant......Resos habe ich bisher immer rausgemessen.
Hauptsächlich weil es durch Bedämfung etc. und notwendige Änderungen beim Gehäusebau zu Veränderungen kommen kann..... 
Bei meinen Kisten waren das 2 runde Ports nebeneinander auf der Front, nähe Schnellemaximum.

Abhängig von der Bedämfung kann z.B. die Gehäuse Längs Reso relativ stark nach unten rutschen - Beispiel:
https://diy-hifi-forum.eu/showthread.php...#pid286391

Dein Port liegt ja an der Rückwand?...da verlängert die Wand den Port virtuell um grob 1/3 - auf rund geschätzte 50cm.
Habe damals mal an einem Testaufbau (Sub) roundabout 30% Verlängerung des Ports bei "Kanal an den Wänden" herausgemessen.
Gruß Karsten

Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein.
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Jetzt gibt es auch "Fernfeldmessungen" (1m Abstand) vom Tieftöner im Gehäuse, Kollegen.

Ich würde sagen, mit durchwachsenem Ergebnis, aber seht selbst:

   
SPL Tieftöner 1m 00 bis 90 Grad horizontal

   
CSD Tieftöner 1m auf Achse

   
BD (Sonogramm) Tieftöner 1m auf Achse

Zwischen 400 und 800 Hz verspricht es spannend zu werden (v.a. um 500 Hz) und dann ab 2 kHz. Höher als 1,5 kHz sollte ich wohl keinesfalls trennen. Bin gespannt, ob ich da mit einer analogen Weiche was hinbasteln kann.
Jetzt muss ich das Ganze in VituixCAD einpflegen - bis ich wieder eine Box angehe, habe ich jedesmal vergessen, wie das wieder ging... 

Grüße
Chlang

[SIZE=2]Alle selbst ernannten Götter werden dir zürnen, wenn du dich nicht von ihnen erlösen lässt.

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(31.05.2026, 17:35)Chlang schrieb: Jetzt muss ich das Ganze in VituixCAD einpflegen - bis ich wieder eine Box angehe, habe ich jedesmal vergessen, wie das wieder ging... 

Weiß es wieder...
... aber kann solch eine Abstimmung was taugen?

   
Erste VituixCAD-Simu einer analogen Weiche (01)

Grüße
Chlang

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Hi,

könnte sich vielleicht ein bisschen nasal und sehr frisch anhören?
Bei 1 Khz etwas mehr zu haben (im Bereich 400 Hz sollts aber nicht mehr werden, eher etwas weniger) und bei 3 Khz etwas weniger wäre vielleicht gut. Also mehr in Richtung Zwicker Kurve?
Ist zumindest mein Bauchgefühl - Ihr habt wohl mehr Bauerfahrung als ich. Bin mal gespannt wie es weiter geht.
Grüße
Simon
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Moin Chlang,

ich könnte mir vorstellen das eine Absenkung des AMT (ca. 2-3dB) im Bereich 3,5-4Khz nützlich sein kann.
Die leichte Überhöhung zieht sich dort ja auch durch die Winkel....kannst Du da noch am Sperrkreis "schrauben"?

Beim TMT stammt die Senke kurz vor 400Hz imho aus der Nahfeld Portmessung (Portreso)....
....die glaube ich vorerst mal nicht...  Angel

24dB Tiefpass Beschaltung finde ich für den "flachen" Abfall der Flanke ...... [Bild: animiertes-gefuehl-smilies-bild-0010.gif]

Magst Du folgende Schalte mal simulieren? Smile

12dB, Spule - gebrückt von einem kleinen Kondi + in Serie zum Kondi ein R* (3,9-4,7 Ohm).
- Spule dürfte so um 2,7-3,3mH für ca. 1,3 - 1,5Khz Trennung.
- Kondi über der Spule irgendwo zwischen 1 und 2uF...ich würde ihn erst auf die Reso um 2,6Khz einstellen,
bei 2,1Khz kann man auch mal versuchen.
- Durch den Kondi, der die Spule überbrückt, kann der Kondi im Tiefpass relativ** klein ausfallen
Werte sind alle nur grob über den Daumen.....

Beispiel aus meinem Archiv:
   
*Sonst schmiert sehr hochfrequent die Impedanz ab....soll Amps geben die damit ein Problem haben.
**Im Verhältnis zu einem Kondi in einem normalen 12 dB Tiefpass.

Edith meint: Ich fand Messungen vom TMT im Netz die Deinen in #106 weitestgehend entsprechen.
Gruß Karsten

Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein.
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Karsten Danke für den Tip mit Kondi und R!

Ups... ich hatte 3 Khz erwähnt, meinte aber 4 Khz bzw. so wie Karsten es geschrieben hat.
Grüße
Simon
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Danke für die Anregungen, Simon und Karsten!

Mit >> kann solch eine Abstimmung was taugen << meinte ich eher den CD-Verlauf über einen weiten Frequenzbereich. 
Bei den Einschätzungen "zu hell", Probleme bei 500 Hz und zwischen 4 und 5 kHz gehe ich mit. Aber war ja auch nur ein Schnellschuss in 1/2 Stunde. Mit Kondi über Tiepassspule wollte ich sowieso noch experimentieren - da würde eine 2. Spule im Signalweg auch helfen. Ich werde wohl so einiges noch ausprobieren.

>> Beim TMT stammt die Senke kurz vor 400Hz imho aus der Nahfeld Portmessung (Portreso) <<
Da hoffe ich auch, dass sich das im Fernfeld weniger auswirkt als in der Nahfeldmessung, die ich in dem Bereich ergänzt habe. Drückt mir die Daumen: Wenn alles klappt, kann ich morgen Abend in die Turnhalle und eine Groundplane-Messung machen. Dann weiß ich eher, wie sich die Kiste im Tief- und Grundton wirklich verhält.

>> Ich fand Messungen vom TMT im Netz die Deinen in #106 weitestgehend entsprechen. <<
Da weiß ich jetzt nicht, ob ich das positiv oder negativ werten soll  Big Grin (aber bei Timmermanns sah es auch ähnlich aus).


Grüße
Chlang

[SIZE=2]Alle selbst ernannten Götter werden dir zürnen, wenn du dich nicht von ihnen erlösen lässt.

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(02.06.2026, 20:27)Chlang schrieb: Drückt mir die Daumen: Wenn alles klappt, kann ich morgen Abend in die Turnhalle und eine Groundplane-Messung machen. Dann weiß ich eher, wie sich die Kiste im Tief- und Grundton wirklich verhält.

Daumendrücken hat geholfen, Kollegen  Thumbs_up

Konnte gestern Abend noch schnell eine Groundplane-Messung in der Turnhalle machen. Dazu habe ich die Box angewinkelt in die Mitte der Turnhalle auf den Boden gestellt und das Mikro 2 m davor auf dem Boden fixiert. Die Dimension der Turnhalle erlaubt dabei ein Gate bei der Fensterung der Messung von 30,3 ms was zu einer verlässlichen Aussage der Frequenzgangmessung ab ca. 100 Hz führt. Im Gegensatz dazu habe ich in der "Fernfeldmessung" bei 1 Meter Abstand zuhause nur ein maximales Gate von 7,6 ms und damit eine einigermaßen verlässliche Aussage der Messung erst ab ca. 400 Hz.

Einige Sachen sind aus meiner Sicht immer wieder verblüffend:
  1. Wie gut die Groundplane-Messung zur "Ferfeldmessung" im Mittel- und Hochtonbereich passt.
  2. Wie wenig man (auch bei fitten einer Nahfeldmessung) eigentlich über den Bereich der unteren Mitten und darunter weiß.

Hierzu die entsprechenden Frequenzgänge. Da ich auch wissen wollte, wie es unter 100 Hz aussieht, habe ich noch eine maximal geglättete Auswertung ohne Gate der Groundplane-Messung mit aufgenommen (eigentlich müsste man für so eine Messung ins Freie gehen, aber auch da braucht man einen großen Platz, Stille, keinen Wind, ...).

   
Vergleich der Messungen auf Achse zuhause in 1m (grün), Turnhalle GP 2m gegatet (rot) und Turnhalle GP 2m ungegatet stark geglättet (blau)

Insgesamt bin ich zufrieden mit dem Ergebnis (auch wenn die Senke bei 400 Hz deutlich sichtbar ist).
Mit dem ergänzten Tieftonpart aus der Groundplane-Messung gehe ich jetzt in die neuen Runden der VituixCAD-Simu...

Grüße
Chlang

[SIZE=2]Alle selbst ernannten Götter werden dir zürnen, wenn du dich nicht von ihnen erlösen lässt.

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(04.06.2026, 08:45)Chlang schrieb: Mit dem ergänzten Tieftonpart aus der Groundplane-Messung gehe ich jetzt in die neuen Runden der VituixCAD-Simu...

Ja, geht schon. Ich hätte mir aber gleich mehr Arbeit machen müssen und auch unter Winkel Groundplane messen sollen. So passt es zwar auf Achse, unter Winkel wird der Sprung bei der Merge-Frequenz (so 400-500 Hz) dann aber irgendwann zu heftig. Da muss ich wohl nochmal ran und die Box wieder in die Turnhalle schleppen...

Dauert also noch ein bisschen, bis es was zu sehen gibt.

Grüße
Chlang

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Hi Chlang,

kein Streß - und vielen Dank für die Mühen und die großartige Dokumentation... Ich lese äußerst interessiert mit.

Grüße,
Christoph
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(01.06.2026, 12:10)4711Catweasle schrieb: Beim TMT stammt die Senke kurz vor 400Hz imho aus der Nahfeld Portmessung (Portreso)....
....die glaube ich vorerst mal nicht...  Angel
(04.06.2026, 21:31)Gaga schrieb: kein Streß - und vielen Dank für die Mühen und die großartige Dokumentation... Ich lese äußerst interessiert mit.

Danke für das freundliche Interesse, Kollegen!

Nachdem sich in der Groundplane-Messung herausgestellt hat, dass ich die Portreso wohl doch ernster nehmen sollte, werde ich dieses Thema mal angehen, bevor ich wieder in der Turnhalle messen kann.

Was haben wir für Möglichkeiten, um die Protreso zu bedämpfen? Mir fällt ein InternerRohrResonator (IRR) nach TonFeile ein sowie die Lochung des Reflexkanals in der Mitte. Wenn ich schon ein Modell des Gehäuses in LA-Transmissionline habe, dann kann ich ja mal schauen, was das zu den beiden Möglichkeiten im Vergleich zum reinen Bassreflex-Gehäuse sagt:

   
Simulation BR-Gehäuse mit LA-Transmissionline (wie in Post #93)

   
Simulation BR-Gehäuse mit IRR

   
Simulation Gehäuse mit in der Mitte gelochtem BR-Kanal

Die Simulationen lassen erwarten, dass beide Optionen gegen die Portreso hilfreich sind. 
  • Der IRR hat den Vorteil, dass er auf die BR-Abstimmung so gut wie keinen Einfluss nimmt (die Abstimmfrequenz sinkt marginal - simuliert wurde ein IRR aus einem DN110-Rohr mit 19 cm Länge). Er hat aber den Nachteil, relativ aufwändig in der Umsetzung zu sein.
  • Die Lochung des Kanals in der Mitte ist handwerklich sehr leicht umzusetzen. Dafür steigt die Abstimmfrequenz im Beispiel um ca. 5 Hz (simuliert wurde eine stark bedämpfte Lochung mit 20 cm^2) . 

Unter Berücksichtigung des geringen (ggf. reversieblen) Aufwands und der Tatsache, dass die Abstimmfrequenz bisher eh etwas zu tief liegt, werde ich wohl die Bohrmaschine anschmeißen.
Messungen folgen.

Grüße
Chlang

[SIZE=2]Alle selbst ernannten Götter werden dir zürnen, wenn du dich nicht von ihnen erlösen lässt.

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Moin Chlang,

ich musste länger über Deiner Groundplane-Messung meditieren da ich das so noch nicht hatte.
Vermutlich (Da Deine Portreso so tief liegt) strahlt die Portreso z.T. noch kugelförmig ab ???
Bei einem Projekt hatte ich die kräftige Portreso (Port auf der Rückseite) bei kurz über 900Hz - war gut in der
Fernfeld Messung zu erfassen...
...die Portreso hat sich erst ab 45 Grad in den Winkelmessungen gezeigt.

Die 2 Möglichkeiten hast Du gut beschrieben....Bohrung(en) des Ports gefällt mir. Thumbs_up
Habe nur Erfahrung mit unbedämfter Bohrung des Ports - da ist die Verschiebung der Tuningfrequenz stärker.

Kennst Du vermutlich (aufgeschnittener Resonator):
https://www.hifi-selbstbau.de/index.php/...cher/marko
Gruß Karsten

Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein.
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Hi

schön, was und wie es hier weiter geht !

Zum LOchen: Die Reso-Frequenz ändert sich im den Faktor Wurzel-zwei - ca 1,4 - kann man also grob vorhersehen.

Bei dem Kanal nach unten hängt die Abstimmreso auch vom Abstand zum Boden ab !
Schau nach der "Aurum" - dort gibt es schöne Löcher, die auch angefast wurden, im Ort nach unten. BR nach unten hab ich im thread zum SB8-Breitbänder beleuchtet - auch etwa 60%-SD. und an der Wand - nur nach vorne.

An der Portreso selbst ändert das nix - die ist eben nur im Port selbst. Gefühlt greifen IRR etwas breitbandiger ein als Löcher
Beste Grüße Smile
Jörn

what the bleep do we ... - listen to ?
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(05.06.2026, 11:31)4711Catweasle schrieb: Vermutlich (Da Deine Portreso so tief liegt) strahlt die Portreso z.T. noch kugelförmig ab ???
...
Habe nur Erfahrung mit unbedämfter Bohrung des Ports - da ist die Verschiebung der Tuningfrequenz stärker.
Hi Kartsten,

a) vermute ich auch - zumindest kann man das in der Messung deutlich sehen und
b) die "starke Bedämpfung" ergibt sich bei Bohrungen alleine schon aus dem ungünstigen Oberflächen/Volumen-Vehältnis der Löcher (daher habe ich das entsprechend simuliert - ob sich das dann so bestätigt, wird sich zeigen (ich werde nur die nötige Anzahl an Löchern bohren)).

Ansonsten habe ich mir überlegt, wo ich denn sinnvollerweise Anfangen könnte. Dazu mal wieder ein paar Bildchen...

   
Vergleich Impedanz des Tieftöners FreeAir und im Gehäuse

   
Nahfeldmessung des Tieftöners im Gehäuse

   
Groundplane-Messung (2m) des Tieftöners im Gehäuse

Wenn ich mir das so ansehe, dann
  1. Zeigen sich in der Impedanzmessung zwischen 100 und 200 Hz deutliche Resonanzen, die aber weder in der Groundplane-Messung noch im Summenfrequenzgang der Nahfeldmessung zu sehen sind. => Daher werde ich sie ignorieren.
  2. Zwischen 200 und 300 Hz zeigt die Groundplanemessung eine kleine Unregelmäßigkeit, die sich aber weder im Impedanzverlauf noch in der Nahfeldmessung niederschlägt. => Auch diese werde ich daher ignorieren.
  3. Zeigen sich in der Impedanzmessung deutliche Unregelmäßigkeiten zwischen 300 und 450 Hz.
    a) Die Resonanz knappüber 400 Hz scheint zumindest z.T. auf das Chassis zurückzuführen zu sein.
    b) Knapp über 330 Hz zeigt sich die Resonanz des Reflexkanals und zwar in allen drei Messungen. Besonders deutlich in der Nahfeldmessung des Kanals und mit folgender Senke in der Summenkurve der Nahfeldmessung sowie in der Groundplane-Messung.
    => Darauf werde ich mich zunächst mal konzentrieren.

Ich werde also den Reflexkanal in der Mitte lochen, um das Druckmaximum der Lambdahalbe-Resonanz und damit die Resonanz selbst zu mindern. Den Effekt der Lochung werde ich über Nahfeldmessung des Reflexkanals sowie Impedanzmessungen kontrollieren. Abschluss wäre dann eine Überprüfung des hoffentlich positiven Effekts in der Groundplane-Messung.

Dann mache ich mal weiter...

Grüße
Chlang

[SIZE=2]Alle selbst ernannten Götter werden dir zürnen, wenn du dich nicht von ihnen erlösen lässt.

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(Gestern, 11:01)Chlang schrieb: Ich werde also den Reflexkanal in der Mitte lochen, um das Druckmaximum der Lambdahalbe-Resonanz und damit die Resonanz selbst zu mindern.

10 Löcher (zunächst 5) mit 12 mm Durchmesser habe ich gebohrt, aber das war irgendwie noch nicht das Richtige. Die Abstimmfrequqenz ist zwar auf knapp 38 Hz gestiegen, aber sonst hat sich nicht soo viel getan. Negativ ist, dass die Verluste der BR-Abstimmung ebenfalls angestiegen sind (höheres Impedanzminimum auf der Abstimmfrequenz). 
Zwischen ca. 80 und 330 Hz wird der Output des Reflexrohrs zwar um bis zu ca. 2,5 dB leiser, aber sehr unregelmäßig und nicht nur auf der vermuteten Resonanzfrequenz des Reflexrohrs bei ca. 330 Hz.
Ich werde jetzt mal simulationstechnisch versuchen herauszufinden, an was das liegt. Im Moment habe ich den Verdacht, dass ich die akustische Mitte des Reflexrohrs nicht genau genug erwischt habe.
Ich bleibe dran...

   
Impedanz mit normalem Gehäuse und mit 10 Löchern gelochtem Reflexkanal

   
Nahfeldmessung des Reglexkanals: normales Gehäuse (rot), Reflexkanal 5 Löcher (blau) und 10 Löcher (grün (und nicht rot wir in der Grafik steht))

   
Wirkung der 10 Löcher auf den Output des Reflexkanals (Dämpfung positiv dargestellt!)

Grüße
Chlang

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Hi Christian

schau mal in den Aurum.Thread - hier Bauteil Reflex-Kanal: https://diy-hifi-forum.eu/showthread.php...#pid328529

Anzahl und Größe der Löcher - vermutlich aktive Fläche, die auch noch angefaßt ist. Da muss "genug" Luft ran, damit das auch funktioniert.
Woanders fand ich mal einen Schlitz - also quasi 2-Teiligen Kanal, mit diesem Schlitz in der Mitte (volle Breite Box) anstelle der Bohrungen. Kann mich an das Projekt nicht mehr erinnern ...

Fein, dass Du das so pingelig untersuchst - an meine Box mit so einem Kanal muss ich auch noch mal ran

Ergänzung:

Meine Breitbänderbox mit sehr ähnlicher Kanalöffnung hier: https://diy-hifi-forum.eu/showthread.php...#pid309497
Ein post weiter die UNtersuchung und Diskussion zum Abstand Boden / Box bzw. Boden / Mündung.

Als ich mal diese Dreiecks-Box mit dem Seas-Breitbnder simuliert habe und anhand der Meßdaten das ajhorn-Modell kalibriert habe, kam ich drauf, dass der Abstand vom Boden mit zur Line-Länge gehört. Muss man den Kanal als LÄnge KanalANstand Boden begreifen - dann mußten die Löcher woanders hin....

Nur ein paar Gedanken als ANregung
Grüße Jrn
Beste Grüße Smile
Jörn

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