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  Transistor Matching
Geschrieben von: Kleinhorn - 25.03.2025, 18:04 - Forum: Allgemeine Themen - Keine Antworten

Da ich mal wieder angesprochen würde bezüglich Transistor Matching, hab ich mir gedacht ich schreibe mal dazu.

Für die Kleinsignaltransistoren benutze ich das Peak Atlas DCA55. Da dieses Gerät nur eine 1,5 Volt Batterie in sich trägt, kann man damit eventuell noch Treiber matchen, aber keine Leistungstransistoren.

Hat man Transistoren gekauft und möchte matchen kann man erstmal eine Messung machen. Dann bekommt man eine Näherung des Wertes. Dabei spielte es keine Rolle ob NPN oder PNP Transistor, um die Pinbelegung muß man sich nicht kümmern.

Wieso Näherung ? Weil man diesen ersten Wert nicht wirklich benutzen kann. Das ist ein Anhaltungspunkt. Es kann auch passieren, dass, wiederholt man die Messung, man wieder kleine Abweichungen hat.

Ich persönlich nehme Wärme dazu. Woher nehmen ? Ich nehme den Lötkolben. Natürlich halte ich die Spitze nicht auf den Transistorkörper, sondern nah daran und das für gezählte 15 sek. Man sollte dabei gleich zählen, klar...21-35... man kann auch einen Timer nehmen, ist mir zu kompliziert.

Sobald ich fertig gezählt habe drücke ich dann die Analyse Taste.

Der Wert hat sich dann ein wenig geändert. Hfe ist meist etwas gestiegen und Vbe etwas gesunken.
Mit dieser Methode habe ich gute Erfahrungen gemacht, es geht aber auch anders...

Vorgestellt nach einem Burning Amp Fest wurde der Simpel BJT Matcher.

https://www.diyaudio.com/community/threa...al.418982/

Ich habe mir eine Box mit Schalter für die neun Volt Batterie besorgt. Wichtig bei den Messungen ist das Pinout, die Platine ist so ausgelegt, dass es immer irgendwie passt und B/C sind so zu stecken, dass sie kurzgeschlossen sind.
[ATTACH=CONFIG]77192[/ATTACH]

Hier ist auch Wärme im Spiel. Man kann ein Schnapspinnchen oder ähnlich überstülpen, für eine eigene Atmosphähre,
je kleiner, desto besser. Durchsichtig muß das nicht sein.

Da ich beide Varianten benutzt habe, muß ich sagen, ich bin mit meiner Methode schneller...

Geschwindigkeit kann man eh nicht erwarten, dauert alles.

Man kann natürlich auch passende Transistoren kaufen, in einem Gehäuse, wie
https://www.mouser.de/ProductDetail/onse...uOUQ%3D%3D

Nicht für alle Anwendung steht so etwas zur Verfügung. Soviel zu den kleinen Transistoren...

Für die Power Mosfet Transistoren hab ich mir die Schaltung gebaut
[ATTACH=CONFIG]77193[/ATTACH]
Dies kleine Platine geht zurück auf https://www.passdiy.com/project/articles...ng-devices

Voraussetzung ist ein Netzteil mit ca 500 mA, 15 Volt. Bei beiden Transistoren fließen kurzzeitig ca. 220 mA.
Die 3 pol Klemmen nehmen Mosfet wie IRFP, FQA usw problemlos auf und durch die Schrauben gibt es eine feste Verbindung. An die Ösen kann man Multimeter hängen. Der Taster schaltet auf Druck. Die Messung geht fix, Sekunden.
Den entsprechenden Vgs (Gate/Source) Wert in Volt kann man sich mit Edding hinten auf dem Transistor notieren.
Die Werte liegen bei IRFP240/IRFP9240 so um 4 Volt.

Für andere Leistungstransistoren bin ich noch auf Ideenfindung. Besorgt hab ich mir 12 Volt Heizplatten die um 40 Grad begrenzen. Einen Timer brauch ich nicht, hatt ich erst gedacht. Eigentlich sollten die Platten, die so groß sind wie ein TO3 Gehäuse, 50 Grad liefern. Vielleicht messen die Chinesen komisch...

So erstmal. Andere machen das Matchen anders. Ich bin mit den beiden Methoden gut gefahren.
Beim FH9 XRK Mod, jedenfalls bei einer Ausgabe, hab ich unter 1 mV Offset. Der andere Koffer zickt nioch etwas. Ein Muse Bipolar im Feedback ist schlechter als ein gepolter Elko. Da hab ich nochmal bestellt. Das zweite Board hat schon unter 1 mV Offset mit solch einem Muse Feedback Kondensator.

Bleibt die Frage warum überhaupt matchen ?

Schaut man sich Schaltpläne mal an, dafür braucht man nicht viel Ahnung haben, wird man erkennen, dass die meisten Schaltungen recht symmetrisch aufgebaut sind. Hat man in der ersten Stufe nach dem Input eine Unsymmetrie wird das auf den Ausgang durchgereicht...mit einfachen Worten...
Daher sollten die ersten Transistoren gleiche Werte haben und auch die Widerstände drumherum. Daher messe ich ich bei 1% Metallfilm Widerständen aus und auch bei 0,1% MPR Widerständen.

Es gibt Treiber, da kann man sich allerdings den Wolf suchen etwas paarig zu bekommen. Da bieten sich eventuell die Toshiba TTC004b/TTA004b an. Da hat man gute Chancen passende Paare zu finden.

Aber letztendlich kann man erahnen, es reichen keine 10 Transistoren, das wäre schon unverschämtes Glück. Mindestens 25 Stück sollte man schon haben, besser 50 Stück...

So erstmal

Pedda



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  Subsonicfilter im Technics SH8065?
Geschrieben von: knollozx - 23.03.2025, 14:19 - Forum: Allgemeine Themen - Keine Antworten

Hallo in die Runde!

Ich habe heute meinen alten Technics SH8020 gegen den Technics SH8065 ausgetauscht. Beim Testhören ist mir aufgefallen, dass, trotz gleicher Einstellung im Bassbereich (alles auf Null), meine Tieftöner bei Orgelmusik plötzlich viel weniger auslenken als vorher. Auch der Tiefstbass ist hörbar schwächer geworden. Nun meine Frage: Hat der SH8065 einen eingebauten Subsonicfilter? Und wenn ja, wie kann ich den umgehen? Der SH8065 hat hinten einen Umschalter für den Eingangspegel zwischen 150mV und 1 Volt. Den SH8065 wollte ich extra benutzen, da ich bei 80Hz, 3,2Khz und 10Khz leichte Überhöhungen habe und der SH8020 diese mit seinen Regelmöglichkeiten nicht genau trifft.

Grüße....Thorsten

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  Powerstation für Audio?
Geschrieben von: capslock - 23.03.2025, 12:28 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (2)

https://www.mydealz.de/deals/tallpower-v...2#comments

+ um 1,5 kWh nutzbare Kapazität bei Last von wenigen 100 W
+ reiner Sinus auch unter Volllast (allerdings nur in einem Video auf so einem Multimeter-Scope gezeigt)
+ 500 W MPPT Solareingang
+ USV-Funktion

- relativ hoher Eigenverbrauch, also lohnt nicht, um ein paar W über Nacht durchzufüttern
- bei diesem und dem teilweise baugleichen Fossibot gibt es wohl das Problem, dass bei verbundenem Netzeingangskabel die Ausgangssteckdosen nicht geerdet sind (!!!) - wie darf sowas überhaupt verkauft werden? Fossibot hat zusätzlich bis zu einem bestimmten Baudatum einfach mal 100 V auf die Netzeingänge gegen Masse gegeben, wenn auch nur mit einstelligen mA. - wie darf sowas überhaupt verkauft werden?

Mögliche Nutzung: Audioanlage mit schaltbarer Steckdose daran betreiben, dann braucht man keine Angst mehr vor Netzstörungen zu haben. Laden über Solar oder mit variablem Stromtarif.

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  Aleksandra Dovgan
Geschrieben von: High5 - 21.03.2025, 18:58 - Forum: Gespräche und Vorschläge - Antworten (4)

https://www.youtube.com/watch?v=D9EDOs2_vCE
Ich bin zwar in musikalischer Hinsicht dilettantischer Allesfresser, aber aufs Alter höre ich mehr und mehr klassische Musik. Im Moment ist meine Favoritin die junge Pianistin Aleksandra Dovgan, im Video ist sie 15 Jahre alt. Lebt dank Putin in Spanien und ist eine Sonderbegabung.
Thomas

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  Pseudo-Klippel für Mittelbemittelte
Geschrieben von: ente - 21.03.2025, 17:04 - Forum: Arta - Antworten (34)

Dayton hat ein neues Messsystem für ca. 700,00€ im Angebot, mit dem neben Kleinsignalparametern auch Großsignalparameter gemessen werden können. Nähere Infos hier: https://www.daytonaudio.com/product/2090...r-analyzer

Ich habe soetwas vor einigen Jahren - angeregt durch die IEC 62458-2011-07: Sound system equipment – Electroacoustical transducers – Measurement of large signal parameters, section 4.2 - auch mal versucht. Allerdings habe ich zur statischen Auslenkung kein DC oder seeehr niederfrequentes Signal verwendet, sondern Druck/Vakuum. Ferner habe ich die Auslenkung nicht aus den TSP errechnet, sondern per Triangulationslaser ermittelt (s. auch https://www.artalabs.hr/AppNotes/AP7-Est...rRev01.pdf).

Das Verfahren unterscheidet sich jedoch von Klippels Vorgehensweise. Dort werden die Großsignalparameter dynamisch ermittelt.

Trotzdem ist das im DATS LA-Handbuch beschriebene Verfahren für den DIY-Bereich interessant.

Gruß
Heinrich

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  Reckhörner gesucht.
Geschrieben von: High5 - 20.03.2025, 11:14 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (5)

Für meine beiden neuen Projekte "brauche" ich je 8 Stück Reckhorn D-165 und Reckhorn D-200.
Hat jemand welche gebraucht abzugeben?
Hier die kleinere (aber tonnenschwere) P.I.G.G.Y:
[ATTACH=CONFIG]77175[/ATTACH]
Thomas

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  4mm Einschlagbuchsen (oder wie heissen die?)
Geschrieben von: High5 - 20.03.2025, 11:09 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (4)

Hi, ich finde die günstigen Einschlagbuchsen für Lautsprecher-Bananenstecker mit der gerippten Aussenseite nicht mehr....
Für 40 Cent gibt es diese hier: https://shop.jaspermodellbau.de/epages/6...ts/1597153
Die glatten rutschen beim Einstecken einer Banane leicht aus dem Holz ;-(
Thomas
[ATTACH=CONFIG]77174[/ATTACH]

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  Workshop/Vortrag LA-Transmissionline in Möhrendorf
Geschrieben von: Chlang - 15.03.2025, 22:06 - Forum: sonstige Veranstaltungen - Antworten (22)

Termin

Samstag 05.04. ab ca. 16:30 bis ca. 18:00 Uhr, Rathaus Möhrendorf beim Klang und Ton Treffen in Möhrendorf



Was ist LA-Transmissionline?

LA-Transmissionline ist ein Gehäusesimulationsprogramm für Lautsprecher – ähnlich wie AJ-Horn. Es ist als Freeware lizensiert und damit kostenfrei verfügbar.

Ein besonderes Feature ist, dass man fast beliebig geformte Gehäuse (mit weiteren Verzweigungen) sowohl vor als auch gleichzeitig hinter das Chassis packen und damit z.B. Bandpässe, Frontloaded-Hörner und so ziemlich jede Schallführung, natürlich auch die namensgebenden Transmissionlines, simulieren kann. Und das simulierte Gehäuse wird gleichzeitig auch noch optisch in einer Gehäuseskizze dargestellt, in der man das Chassis und z.B. Bassreflexöffnungen hin- und herschieben kann und sofort die Auswirkungen sieht. Ziemlich geniales Programm also! :thumbup:

Größter Nachteil: Das Programm wird nicht mehr gepflegt – der Entwickler hat die Arbeit daran und den Support leider eingestellt.



Warum wird’s ein "Workshop/Vortrag"?

Natürlich werde ich das Programm prinzipiell vorstellen. Was kann es und was nicht, welche Daten braucht man, Menüführung, Simulation unterschiedlicher Gehäusetypen, Vergleich mit einem veröffentlichten, gut dokumentierten Projekt. Also erstmal ein klassischer Vortrag.

Um es ein bisschen lebendiger gestalten zu können, will ich euch die Möglichkeit bieten, euren Laptop mitzubringen und die Simulationen vor Ort mitzuvollziehen – das ist dann der Workshopcharakter. Wink

Dazu müsstet ihr einen Laptop mit Windows (ab Win7 müsste es eigentlich laufen) und ca. 1,5 Stunden Akkukapazität mitbringen und ein lauffähiges LA-Transmissionline darauf installiert haben.
Download LA-Transmissionline hier: Download des Zip-Files



Wichtig: Planung! :rtfm:

Um ein bisschen besser planen zu können, würde ich gerne wissen, wer von euch dabei sein will und wer vielleicht auch fleißig mitsimulieren will (wenn keiner mitmacht, plane ich anders). Also schreibt hier kurz (unverbindlich – es geht mir nur um die Planung).

Freue mich drauf! :prost:


Grüße
Chlang

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  Kleiner Ghettoblaster im 90er Look mit DSP und coolen Features
Geschrieben von: Malik - 14.03.2025, 20:22 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (7)

[ATTACH=CONFIG]77150[/ATTACH]


Moin! Hier mal ein mehr oder weniger vollständiger Baubericht für eine Boombox mit außergewöhnlichem Design. Die Box ist als Geschenk gedacht und ich wollte ein Design, das es absolut nicht zu kaufen gibt. Von den Maßen her habe ich mich an Lautsprechern wie die Marshall Stanmore orientiert. Also eine Größe, die noch als mobiler Lautsprecher durchgeht, mit dem man aber schon ganz ordentlich Musik hören kann oder mal ne Küchenparty beschallt. Batteriebetrieben sollte das Ganze sein und den Sound sollte man auch anpassen können. Die Wahl der Innereien fiel also relativ leicht. Ein Sure 2x30 Watt DSP Verstärker plus Batterieboard mit 5 18650 Zellen. Damit sollte man schon recht lange steckdosenunabhängig Musik hören können.

[ATTACH=CONFIG]77151[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]77152[/ATTACH]
Designtechnisch wollte ich es extravagant, möglichst rund und keine langweilige Kiste. Die Beschenkte mag es bunt. Rund und bunt war also die Devise.
Relativ schnell legte ich mich auf Farbe und Form fest und machte ein paar Zeichnungen. Letztendlich ist dann das dabei herausgekommen:

[ATTACH=CONFIG]77153[/ATTACH]

Der Korpus sollte aus einzelnen MPX Segmenten zusammengefügt werden. Front und Rückseite bestehen aus Corian, welches ich gerne verwende.
Es lässt sich genauso bearbeiten wie Holz, ist sehr fest, sodass man auch Gewinde reinschneiden kann. Durch einfaches Polieren kann leicht ein super Finish erzeigt werden.
Design und Maße waren in etwa geklärt. Nun ging es ans technische Konzept. Ich wollte es möglichst simpel halten - daher fiel ein 2.1 System aus.
Es musste also ein Breitbänder gefunden werden, der einen guten Kompromiss zwischen Wirkungsgrad und Tiefgang bietet.
Die gegebene Gehäusegröße von etwa 4 Litern pro Kammer sind nicht gerade üppig und limitiert die Chassisgröße auf 4 Zoll.
Ich verbrachte viel Zeit mit Simulationen, um einen geeigneten Kandidaten zu finden. Letztendlich bin ich beim Tang Band W4-1052SD gelandet, der in Sachen Wirkunsgrad unschlagbar ist.
Mit etwa 50€ sprengt der jetzt nicht wahnsinnig das Budget.

[ATTACH=CONFIG]77154[/ATTACH]

Da ich auch einen gescheiten Tiefton haben wollte, fiel ein geschlossenes Gehäuse aus. Ich überlegte mir allerlei unsinnige BR-Konstruktionen, um eine möglichst tiefe untere Grenzfrequenz zu erreichen.

[ATTACH=CONFIG]77156[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]77155[/ATTACH]

Letztendlich entschied ich mich für eine Passivmembran, die die ganze Konstruktion maßgeblich vereinfachte und die Fläche der Rückseite optimal ausnutzt.
Die Wahl fiel auf den Peerless SDS-P830880 5,25" Passivradiator, der zu dem Zeitpunkt super günstig zu haben war.

[ATTACH=CONFIG]77157[/ATTACH]

Nach Klärung der technischen Details ging es auch schon an den Bau. Ich ließ mir eine Frässchablone drucken, um die einzelnen Segmente anfertigen zu können.

[ATTACH=CONFIG]77158[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]77159[/ATTACH]
[ATTACH=CONFIG]77160[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]77161[/ATTACH]


Spaßig war das überhaupt nicht. Für das nächste Mal lasse ich mir das CNC fräsen. Dann wurden die einzelnen Segmente verschraubt und verklebt und anschließend geschliffen.

[ATTACH=CONFIG]77162[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]77163[/ATTACH]

Anschließend wurde der Korpus gebeizt und in mehreren Durchghängben mit Epoxidharz beschichtet und abgedichtet. Danach noch mehrere Schichten Klarlack mit abschließender Politur.
Zur Beruhigung wurden die Innenseiten mit Alubutyl beklebt.

[ATTACH=CONFIG]77164[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]77165[/ATTACH]

Dann mussten Front und Rückseite sowie das Bedienfeld angefertigt werden.

[ATTACH=CONFIG]77166[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]77167[/ATTACH]

Weiterhin wurden sämtliche Schalter, Buchsen, Knöpfe, Schrauben und Anbauteile in der passenden RAL Farbe "Erikaviolett" Big Grin lackiert.
Das Lackieren war tatsächlich der nervigste Teil des gesamten Baus. Letztendlich waren 2 Spraydosen Farbe und ebensoviel Klarlack nötig, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.

Die Fassungen der Frongitter wurden gezeichnet, gedruckt und ebenfalls lackiert sowie die Gitter selbst.

[ATTACH=CONFIG]77168[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]77169[/ATTACH]

Dann konnte alles zusammengebaut werden. Ich habe noch Farblich passendes Gurtband in gelb und rosa zusammengenäht und mit zwei angefertigten Blechen als Griff angebracht.

[ATTACH=CONFIG]77142[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]77143[/ATTACH]

Das Bedienfeld enthält einen Lautstärkepoti, An/Aus-Schalter, Bluetooth Pairing Taste, 20V Ladebuchse, Druckknopf um den Batteriestand anzuzeigen,
eine 3,5 mm AUX-in Buchse und die DSP Programmer Schnittstelle als 4-polige miniXLR Buchse.

Für die LED für Betrieb/BT Verbindung, Ladevorgang und Batteriestand ist mir eine ziemlich elegante Lösung eingefallen.
Corian ist zwar undurchsichtig, aber bei geringen Wandstärken lichtdurchlässig. Also bohrte ich Sacklöcher in die Rückseite der Front,
fertigte mir Bleche für die LED, um das Licht von hinten durchscheinen zu lassen. Man könnte sicherlich auf diese Weise auch eine Infrarot Diode
für die Fernbedienung verstecken.

[ATTACH=CONFIG]77144[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]77145[/ATTACH]

Am Schluß wurde alles zusammengebaut und das Gehäuse locker mit Sonofil gefüllt.

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[ATTACH=CONFIG]77148[/ATTACH]

[ATTACH=CONFIG]77149[/ATTACH]

Für einen gescheiten Schutz der Passivmebranen ist mir noch keine Lösung eingefallen. Eine Art Bügel oder Gitter wäre cool.


Jetzt folgt erstmal ausgiebiges Hören. Die Kiste läuft seit 3 Tagen für etwa jeweils 6 Stunden nicht gerade leise gurchgängig und die Batterien sind bisher halbleer.
Hier ist eine kombinierte Nahfeldmessung von Breitbänder und unbeschwerter Passivmembran. Das Membrangewicht laut Datenblatt passt schon so sehr gut, in der Simulation
brachte zusätzliches Gewicht keine besseren Ergebnisse.
Ich habe noch weitere Messungen im Raum durchgeführt, die aber nicht sonderlich aussagekräftig sind. Allein vom Höreindruck klingt die Kiste deutlich besser als mir bekannte Fertiglautsprecher
selber Größe. Man kann damit schon ziemlich ernsthaft Musik hören. Der Bass ist angenehm straff und fühlt sich mit einer Wand im Rücken oder klassisch auf dem Fensterbrett so richtig wohl.


[ATTACH=CONFIG]77170[/ATTACH]



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  Ratingen?
Geschrieben von: Jesse - 14.03.2025, 19:40 - Forum: Allgemeine Themen - Keine Antworten

Hallo,

kommt jemand von uns aus Ratingen?

Ich frag nur wegen einer Kleinanzeige die von jemanden von uns sein könnte.

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