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  doppelt isoliertes Gerät mit zweiadrigem Kabel an Schuko-Stecker erlaubt?
Geschrieben von: capslock - 28.06.2025, 15:32 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (11)

Mir sind auf ebay zwei wunderbar erhaltene Philips MFB 585 zugelaufen, jedenfalls waren sie das, bevor der Verkäufer sie mit absoluter Minimalpolsterung ein einen labilen Karton gesteckt hat, der eher wie ein alter Sack hier ankam. Eine ist wohl hinsichtlich Gehäuse Totalschaden, die andere hat gelitten.

Wie dem auch sei, jemand hat die alten Philips-Eurostecker durch Schukostecker aus dem Baumarkt ersetzt. Die Boxen haben das doppelte Quadrat, also insofern keine Gefahr, dass berührbare Teile unter Strom stehen können. Ist das zulässig?

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  DIY-Plateamp für einen kleinen Dreiweger
Geschrieben von: Azrael - 26.06.2025, 11:56 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (50)

Mir schwebt vor, mir selber einen Mehrwege-Plateamp zu bauen. Neben vielen weiteren Fragen (ob sie nun hier oder in separaten Threads behandelt werden) stellt sich mir die, was beim Anschließen von mehr als einem Amp-Modul an ein Netzteil zu beachten ist. Beim Stöbern im Netz sind mir da vor allem Erdungsprobleme aufgefallen, die das Ganze wohl nicht so einfach werden lassen, wie es zunächst scheint.

Konkret würde es voraussichtlich auf das Verbinden von mehreren TPA3255-Boards mit einem Schaltnetzteil hinauslaufen.

Ein DSP-Board müsste ja auch noch an Bord....

Hintergrund ist der, dass ich zwar - wie es scheint - recht taugliche Lautsprecher entwickeln und bauen kann, in Sachen Elektronik aber noch ein wenig DAU-mäßig unterwegs aber auch lernwillig bin....:dont_know::denk::engel:

Viele Grüße
Michael

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  Fibrotech Akustikpanele von Bauhaus, was haben die da gemessen?
Geschrieben von: capslock - 22.06.2025, 13:56 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (5)

Gibt es gerade im Angebot, mit gut 33 €/m² und Echtholzfurnier gar nicht schlecht:
https://www.bauhaus.info/akustikpaneele/...oduct-data

Unter technischen Daten ist dieser Prospekt verlinkt:
https://media.cdn.bauhaus/m/1284346-3/BH...284346.pdf

Auf Seite 7 finden sich Messungen, die sollten für alle Panele gelten, da die sich nur in Länge und Folie oder Holzfurnier und ggf. noch im Abstand (gleichmäßig oder moduliert) unterscheiden.

Aber was habe die sich da zusammengemessen:
Sind die Absorptionswerte auf der linken Seite pur oder mit 45 mm Mineralwolle dahinter? Absorptionskoeffizient ist für mich als Physiker pro Längeneinheit, z.B. cm, aber hier ist wohl eher die Komponente gemeint?

Was zum Teufel ist die Schallmessung auf der rechten Seite, insbesondere die x-Achse? kHz können es ja kaum sein. y-Achse könnte Absorptionskoeffizient sein, denn mit Mineralwolle werde die Werte höher. Dann stellt sich aber die Frage, was ist das für ein Akustikputz, der das Panel + 45 mm Mineralwolle alt aussehen lässt?

Die Daten und Bilder scheinen ähnlich pseudotechnische Qualität zu haben wie die Frequenzgänge, die Philips in den 80ern gerne auf Gehäuse gedruckt hat.

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  Passendes Netzteil für 4xTPA3116
Geschrieben von: Slaughthammer - 21.06.2025, 11:59 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (51)

Moin Forum,

ich brauche für ein Projekt 8 Endstufenkanäle, die ich mit 4 TPA3116 Stereoplatinen realisieren möchte. Befeuern werden die dann Stereo Zweiwege Tops und 4 einzelne Subs im Raum verteilt. Ich möchte die gerne mit einem gemeinsamen Netzteil versorgen, da sollte ein 200W 24V Schaltneitzteil für ausreichen. Die Frage ist nur, welches man dafür nimmt. Wichtig wären mir neben der reinen Performance auch noch die Leerlaufleistungsaufnahme, weniger ist besser. Wenn es nicht ausufernd teuer wird, wäre das auch ein Bonuspunkt. Interessant wäre auch noch, wenn die Ausgangsspannung keinen Massebezug zum Schutzleiter hat. Ich würde da spontan an ein MeanWell RSP-200-24 denken, irgendwelche Einsprüche, Gegenvorschläge o.Ä.?

Gruß, Onno

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  Denon AVR-X4500H büst sämtliche Konnektivität ein
Geschrieben von: wus - 21.06.2025, 07:02 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (7)

Seit kurzem funktioniert an meinem AVR-X4500H kein Bluetooth und kein Internet mehr - weder über WLAN noch über LAN. Werkreset mit nachfolgendem neuem Setup brachte keine Verbesserung. An der Stelle wo man das Netzwerk sucht zeigt der AVR nur endlos das animierte Warten-Icon. Versuche per Bluetooth mit dem Smartphone zu verbinden zeigen das gleiche Verhalten.

Audio funktioniert normal, auch Bluray wird normal wiedergegeben.

Wie würdet ihr weiter vorgehen?

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  Weiche aus Box mit KEF-Bestückung
Geschrieben von: xs500 - 19.06.2025, 16:27 - Forum: Weichenfragen - Antworten (28)

Ich habe hier von einem leider verstorbenen Freund ein Paar selbstgebaute Boxen mit KEF-Bestückung.
Es zeigte sich, dass bei richtigem Anschluss die Tieftöner nach innen gingen, deshalb habe ich sie mal komplett
zerlegt, um die Verkabelung zu prüfen. Allerdings verstehe ich die Weiche überhaupt nicht. Ich habe sie mal
mit TinyCAD nachgezeichnet (habe ich vorher noch nie benutzt), und denke, dass das dem jetztigen Zustand
entspricht. Kann sich jemand einen Reim darauf machen und mir sagen, ob TT und HT verpolt werden müssen?

[Bild: KEF-Weiche-kpl.jpg]

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  Jemand Erfahrung mit IRS 2125?
Geschrieben von: TomBear - 19.06.2025, 11:00 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (1)

Hallo zusammen.

Will mir aktive3 Wege-Satelliten bauen. Bin am überlegen ob ich meine 8 Kanalenstufe umbauen/ pimpen soll, oder direkt was neues baue.
Der Umbau würde ca. 100-150,- kosten. Ein Neubau geschätzte 200-300 mehr.
3 von den IRS würden schon reichen. Aber wie sind die klanglich? Insbesonderen im einstelligem Wattbereich?
Es soll günstig, aber gut sein.

Gruß Tommi

P.s.; Den LD 15 Thread hab ich schon durch, aber nichts zu der Platine gefunden.

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  Treiber-Alternative/n gesucht ...
Geschrieben von: monoton - 16.06.2025, 15:01 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (7)

Tag zusammen,

ich suche Alternative/n zu diesen beiden Treibern:
http://www.lautsprechershop.de/pdf/peerl...r02_08.pdf
http://oem.ciare.com/en/440/347/prodotti.php

Wie man sieht, sind die TSP einander sehr aehnlich,
das sollte auch fuer Eure Vorschlaege gelten, Preis
60 Euro max.

Hintergrund:
Es geht um eine Expo-TML, bereits entwickelt und
aufgebaut, die nacheinander mit beiden Chassis
bestueckt war.
Leider werden diese (die Treiber) nicht mehr herge-
stellt, d.h. ein Nachbau ist so nicht moeglich.

Einzige mir bekannte Alternative:
https://cdn-reichelt.de/documents/datenb..._DB-DE.pdf
Gibt es weitere passende Exemplare?

Danke fuer Eure Muehe!
Peter

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  Technische Betrachtung: Subjektive Höreindrücke vs. Perfekte Messungen
Geschrieben von: josh_cpct - 16.06.2025, 11:21 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (40)

Hallo Allerseits

Der aktuelle AsciLab Threat, und meine kürzlichen Erfahrungen triggern in mir den Bedarf einer Diskussion.
Ich möchte folgend meine Skepsis zum Spinorama und Messwahn als absolute Wahrheit relativieren.
Präferenz zu Sounding kurz umschreiben.
Und im letzten Abschnitt auf mein Kern Thema für diesen Threat: Raum-Ausleuchtung -> hier vermute ich den Hauptschuldigen!



Heutzutage wird sich viel auf die Spinorama Messungen ala Toole konzentriert. Auch bei ASR.
Ich kann das gut nachvollziehen, ist doch Tooles Errungenschaft dass wir endlich etwas mehr klangrelevant Messen können.
Früher hat man kaum gemessen.
Dann waren eine grobe Terzanalyse mit Rauschen "die Wahrheit".
Dann kamen komplexe Nah-Fern Messungen als "die neue Wahrheit".
Dann Klirr und Winkel als "bessere Wahrheit".
Und jüngst, das Spinorama, als "die finale Wahrheit".
Und immer glaubt man, das wars dann.
Einige stellen sich dagegen. Zum einen die dogmatischen Alternativ-Fakten Fraktion, und zweitens die sehr erfahrenen, sensiblen "Macher" mit hoher Praxisorientierung. Erstere scheinen den Ruf der zweiten Gruppe zu diskreditieren, subjektive Kritik scheint mir nicht ausreichend differenziert an Gehör zu finden.

Ich persönlich, heiße die Toolschen Ansätze sehr willkommen. Habe aber nach ersten kleinen Erfahrungen damit auch schon gemerkt dass das noch nicht alles ist. Daher habe ich etwas reflektiert, was die Gründe sein könnten.
Hauptsächlich ist mein Lieblingsverdächtiger die Direkt-vs-Diffusschall-Balance.

Aber auch, ein Nebendarsteller, der natürlich erwähnt werden sollte, aber nur der Vollständigkeit halber :
Zum Teil vermute ich, persönliche Präferenzen zu Sounding, was EQ Klirr etc angeht, was "AUCH" mit Nuancen dazu beiträgt. Aber nicht überwiegend.
Diese Präferenzen sind sehr subtil, und lassen sich kaum verhindern. Das Gehirn adaptiert sich bei leichten Hörschäden relativ schnell auf eine neue "Linearität" als Referenz. Das bemerkt man schon wenn man selbst versucht mit Rauschen einen EQ zu justieren. Der Gewöhnungseffekt ist schnell und mächtig. Und wenn man sich täglich an seine "Hauskurve" gewöhnt, fällt der objektive Vergleich zur "Außenwelt" schnell schwer.
Dazu würde ich harmonische Oberwellen auch noch als einen Punkt zählen. Wer sich mal mit Aufnahmetechnik auseinander gesetzt hat, wird sogenannte "Aural Exciter" vielleicht kennen, wie sie ursprünglich von Aphex erfunden wurden, und absoluter Standard in allen Aufnahmen sind. Ja, eure Aufnahmen sind schon extrem gesounded! ALLE! :p
Die Idee dahinter: Statt einem normalen EQ, was dunkle Töne aufhellt (zb Kontrabass), macht helle Töne (Flöte) schnell zu agressiv. Oder wenn besagter Kontrabass heller Noten spielt. Ein "dynamischer EQ" reagiert auf bestimmte Muster und erzeugt mit Obertönen gerader Ordnung eine Aufhellung, ohne dass das EQing höherer Noten zu überbelichtet wirkt.
Vintage Lautsprecher, Röhren, etc haben gerne viel derer und ihr eigenes Sounding ähnlicher Art.


So, weg frei, nun aber zum interessanten Teil, der Raumakustik.
Das Spinorama scheint genau dies zu addressieren. Scheinbar.
Was hier etwas außer Acht geraten ist, scheint die räumliche Ausleuchtung.
Die meisten schauen nur ob der Directivity Index linear ansteigt, ohne Beulen.
Was etwas vergessen wird, ist die Breite der Abstrahlung selbst. Aber nur als Baustein nr. 1.
Diese Breite der Abstrahlung (Zutat nr 1, vom Lautsprecher ausgehend) geht imho in der Realität eine Symbiose zur Hörsituation ein, der Zutat nr 2, eure individuelle Realität.
Beides zusammen macht die Musik.
Mir geht es hierbei nicht um die Ausleuchtung in Bezug auf Linearität, was das Spinorama nach Toole, wie bei ASR dargestellt, ja auch mit Decke / Boden / Seite etc. aufschlüsselt.
Vielmehr geht es mir um die Balance, die Proportionen, der gesamten Energie-Linearität vom Diffusschall im Verhältnis zum Direktschall, und wie diese beiden am Ohr ankommen. In eurem Hörraum!

Beispiele:

1. Ein kleiner Monitor mit weitem Rundstrahlverhalten ohne Waveguide, auf kleinem 1.5 Meter Dreieck, im leicht bedämpften Raum. Der kann traumhaft klingen! Ausgewogen, mit besonders guter Räumlichkeit und Natürlichkeit. Nun gehst du 1-2 Meter weiter weg, und alles klingt lasch, fade, langweilig. Die Energie der Attacke fehlt. Meine Interpretation: Der Diffusschall dominiert überproportional. Impulse und Dynamikspitzen kommen nicht mehr ausreichend energisch durch den Direktschall rüber. Technisch auch logisch: Diffusschall zerteilt einzelne Peaks in viele kleine. Ähnlich wie das Auge bei grellem Licht, passt sich das Gehör auf laute Töne an, und reduziert die Empfindlichkeit für einen kurzen Moment. Eine natürliche Dynamikkompression. Dieser Effekt braucht idr 10-30 msec um einzusetzen. Kommt ein kurzer starker Peak noch durch, so wird daraus im Diffusschall viele kleine Peaks, wovon die ersten den "Dimmer" im Gehör aktivieren, und die weiteren werden unterdrückt; nun wird ein Teil der Energie ausgeblendet und es fehlt an Dynamik. Die natürliche, ausgewogene Spielart behält er sich aber bei. Die plastische, losgelöste Luftigkeit steigt sogar noch, während die Dynamik abbaut, auf größere Distanz.

2. Im Kontrast dazu: ein potenter Hornlautsprecher, großer Bass und dickes Hochtonhorn. Auch wieder auf Constant Directivity optimiert, mit linearem Index, aber richtender. Da kommt Stimmung auf. Die Impulse flutschen einem ins Gesicht. Beinwippen, und damit assoziiert mehr Emotion. Die lasche Belanglosigkeit des kleinen Monitors ist Ade. Spielspaß kehrt ein. Bis man dann die natürliche luftige Plastizität vermisst. Was hier aus der Balance geriet, ist das Verhältnis des Diffusschalls zum Direktschall; Direkt überwiegt nun überproportional. Sopranisten, Flöten, Metallgitarre wird bei hoher Lautstärke schnell zu agressiv. Geht man nun ein paar Meter weiter weg, meint man es schreit einen nicht mehr so an. Was vielleicht passiert, ist bei größerem Abstand weniger Direktschall-Pegel. Aber der Diffusschall bleibt gleich laut. Die Balance verschiebt sich, bzw verbessert sich hier. Alles wirkt plötzlich wieder plastischer, natürlicher, angenehmer.

Aber welche Distanz ist nun die richtige?
Das würde nach meinen Rückschlüssen individuell vom Richtverhalten des Lautsprechers, dem Diffuspegel abhängig von der Raumbedämpfung (Diffuspegel) und Raumgröße (Diffus-Delay) abhängen.
All diese 3 Komponenten variieren hier je nach Distanz ihre Balance.
Ohne Raum keine Plastizität, Luftigkeit, Realismus, Natürlichkeit der tonalen Balance (blauertsche Bänder), Losgelöstheit vom Lautsprecher, etc.
Zuviel des guten verwäscht die Impulse, was Dynamik kostet, dann kehrt Langeweile ein.

Ein weiterer Faktor: die Linearität des Directivity Index. Schnürt er insgesamt ein, oder nach oben hin zunehmend?
Das betrifft zum einen den Lautsprecher, aber zum anderen auch den Raum. Wird der Raum nur mit dünnen Absorbern (Vorhänge, Teppiche, Polstermöbel, dünner PU-Schaum) bestückt? Das absorbiert nur im Hochton.
Und der Lautsprecher, mit Waveguide, auch im gleichen Muster, je höher desto enger... das kann sich ungünstig addieren.
Im Hochton, (Flöte, Sopran, etc) bräuchte man einen großen Abstand. Im Tiefton, (Männerstimme, Bass, Chello) einen geringeren. Schwer hier einen richtigen Abstand zu definieren.

Absorbiert man linearer, Breitbandabsorber im großen Raum, fällt die Richtwirkung des LS weniger kritisch ins Gewicht.
Absorbiert der Raum weniger, dafür aber linearer (moderner kahler Raum), kann auch ein ausgewogener Lautsprecher (BBC Monitor) dafür aber auf kleinerem Abstand, wieder richtig sein.
Oder, der kahle Raum wird von einem sehr großen, breitbandig richtenden System (riesiges Horn) gleichmäßig wenig ausgeleuchtet, so wirkt es auf großen Abstand auch wieder richtig.

Hier scheint man individuell auf die Umstände eingehen zu müssen. Und seine richtige Symbiose zu finden.
Nur Buckel im DI zu verhindern reicht vielleicht noch nicht.
Insbesondere die Hör-Distanz scheint mir hier die wichtigste Stellschraube.

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  Der Clone vom Clone
Geschrieben von: Kleinhorn - 15.06.2025, 10:17 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (20)

Hi, da hier in Sachen Elektronik wenig los ist, schreibe ich mal was....
Worum geht es ? I
Ich hatte mal einen C3850 Mofi Clone vorgestellt, der lief auch, aber es wurden Änderungen vorgeschlagen, die ich versuchte umzusetzten. Hat aber leider immer nur für eine kurze Zeit funktioniert, dann kam Brummen hoch.
Der Klang war nicht schlecht, daher hab ich gedacht, es lohnt eventuell mehr Zeit zu inverstieren.

Ausgehend von einer Simu, die der User Chalky im Ami Forum veröffentlichte, habe ich neue Platinen entworfen.
Der Sinn hinter der Simu war, den Clone auch tatsächlich in ClassA laufen zu lassen, was vorher nicht unbedingt der Fall war.
Die Simu ist identisch mit dem Schaltplan, den auch Michael Beeny in seinem Video veroffentlich hat, nur wurden Bauteile geändert....

[ATTACH=CONFIG]77550[/ATTACH]

Die wichtigste Änderung waren die 5,1k widerstände, vorher 15 k. Bei mir sind die 5,1k durch CRD, Konstantstromdioden ersetzt, 3,2 mA. Die Dingerchen müssen gematched werden mit einem 8,2 k Widerstand in Reihe und der Spannungsfall gemessen um Gleichheit festzustellen. Man braucht so 20 Stück. Gibt es bei Aliexpress recht günstig.

Die ursprünglichen BC550/560 habe ich durch BC557/550 ersetzt. Nicht einfach, ich hatte 200 Stück pro Sorte, habe dann Transistoren mit gleicher Vbe finden können, das Gleiche für die BD139/140. Die Teile von ST sind besser als CDIL. Da brauchte ich nur 20 pro Stück.
Ein Matchen mit BC560/550 ist sinnlos...

Der Gain wurde geändert, von vorher 100 Ohm auf nun 470 Ohm. Einen 10 pF Kondensator mußte ich auf 100 pF
erhöhen. Der Widerstand nach dem IC hat 100 Ohm, in der Simu 80 Ohm. Alle 100pF sind Glimmer Kondensatoren.
Der Feedback Kondensator ist ein Bipolar Muse 100 µF, 25Volt.

Alle Werte, die auf der Platine zu finden sind habe ich auch verwendet. K steht für Kathode der CRD Dioden. Der Gain ist mit * gekennzeichnet.

Ein anderes Netzteil mußte her, das hab ich gebaut und die Spannungsregler sind mit dem Gehäuseboden verschraubt, isoliert. Nichts Besonderes, aber die Kühlung mußte schon ordentlich sein, mit kleinen Kühlern keine Chance.

Die Transistoren erhielten Fischer Kühlkörper und erreichen so um 40 Grad, auch nach Stunden.

Den AD797, die ich verwende, habe ich ein Poti zugeschaltet. Damit kann der Offset auf 0mV justiert werden. Das AD797 klingt für mich am ehrlichsten unter allen OPA. Das Letzte war ein OPA1655, ist aber in den Mitten nicht so detailreich, aber nicht wirklich schlecht. Werde ich mal in einem Phono Pre ausprobieren für ein 1611.
[ATTACH=CONFIG]77552[/ATTACH]

Meine Platine. Groß ist die Platine nicht. 58x67 mm ca.
Die Gerberfiles stelle ich im Amiforum zur Verfügung auf der Seite 36. Niemand muß sich zwingend durch den ganzen Thread wühlen. https://www.diyaudio.com/community/threa...50.416050/

Das Netzteil, 56x49 mm
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Die Frage nach dem ganzen Aufwand....hat sich absolut gelohnt. Das Projekt kann ich nun abschließen.
Der Klang ist wirklich ausgezeichnet, da kann man nichts daran aussetzen, wenn der Weg auch lang war, angefangen mit anderen Platinen in Stereo.

Ein Nachbau lohnt sich garantiert. Falls jemand Interesse hat, stelle ich die Gerber Files für das Netzteil gern zur Verfügung.
Ein Anderes Netzteil geht auch, nur müssen die Kühlkörper ausreichen. Besser ist die Lösung mit dem Boden.

Ein Matchen der CRD und Transistoren ist zwingend ! Für die CRD Dioden kann man auch 5,1k Widerstände nehmen. Siehe Schaltplan. Alle Widerstände wurden auf Gleichheit ausgemessen. Selbst bei 0,1 % MPR sind kleine Abweicheungen vorhanden.

[ATTACH=CONFIG]77554[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]77556[/ATTACH]

Pedda



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