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  Kalotte am Horn, einfach mal ausprobiert...
Geschrieben von: NuSin - 14.11.2024, 17:09 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (26)

So langsam gewinne ich wieder etwas Zeit für mein Hobby und daher soll mein 12" Zwei-Wege Projekt sich auch endlich materialisieren.
Idee dazu: Statt einem Kompressionstreiber und einem fertigen Horn, selber was basteln. Und dabei auch gleich eine Kalotte als Treiber einsetzen (ein Pärchen Vifa DX25TG-04 liegen bei mir rum, ein Paar SB26ADC sind auf dem Weg zu mir).


Klar könnte man einfach ein fertiges Horn kaufen und einen Kompressionstreiber nehmen. Aber warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? Big Grin


Der Lautsprecher soll etwa so aussehen:

[ATTACH=CONFIG]76166[/ATTACH]


Das Horn ist zweiteilig. Der vordere Teil wird CNC in die 26mm Front gefräst. Der hintere ist 3d Druck.
Bevor ich aber jetzt massenweise Holz zerspanen lasse, wollte ich einen Eindruck bekommen was mein Zufallsprodukt so an Potenzial hat. Daher habe ich einen teil der Front (in zwei Teilen) ebenfalls gedruckt und angefangen zu messen. In dem Wissen, dass die Kalotte mit der breiten Sicke eine Ankopplung an das Horn nicht einfach machen würde...

So schaut das Produkt jetzt aus:

[ATTACH=CONFIG]76167[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]76168[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]76169[/ATTACH]

Eine erste Messung bei 4°C im Garten ergab das folgende Bild (10° Schritte):

[Bild: attachment.php?attachmentid=76172&d=1731599558]


Das Horn lädt ganz ordentlich. Die Einschnürung oberhalb von 10kHz ist doof.

In VituixCAD importiert sieht das Projekt dann so aus:

[Bild: attachment.php?attachmentid=76170&d=1731599532]

Hier sieht man die Problemstelle bunt und in Farbe.

Egal, ich wollte trotzdem mal sehen was man passiv beschaltet daraus machen kann. Folgendes kam dabei raus (Referenzwinkel ist hier 10°, da die Lautsprecher deutlich eingewinkelt stehen sollen):

[Bild: attachment.php?attachmentid=76171&d=1731599542]

Und das wären die Bauteile dafür.

[Bild: attachment.php?attachmentid=76173&d=1731599574]

Selbst in dieser Beschaltung bleiben bei 2,83V noch knapp 97dB übrig. Das sollte ganz gut mit dem geplanten Partner (Fane Souvereign 12-300) zu verheiraten sein, wenn denn die Bündelung des Horns jetzt nicht sogar zu stark geworden ist.
Ich will mit dem Projekt noch etwas weiter spielen. Erstens soll noch ein Phaseplug im Horn probiert werden. Zweitens kämen die SB26ADC Kalotten zum testweisen Einsatz.

Meinungen und Verbesserungsvorschläge zum Projekt sind willkommen Smile



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  True Eckhorn
Geschrieben von: High5 - 11.11.2024, 21:51 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (6)

Habe mir mein pegelfestes Schreihorn, das wahre Eckhorn, noch einmal vorgenommen. In der Ecke klebt jetzt der Redcatt Coax in der Reckhorn Sub-Kugel. Dessen Mitteltonmembran ist jetzt eine von Vieren. Das HT Horn sieht vor sich einen Posaunentrichter. Zusammen mit den 15" und 18" im Hintergrund fetzt die Sache gehörig. Es kann aber auch flüstern: https://photos.app.goo.gl/y7ggruXu4BMtjYdy6
Leider gibt es keinen genügend triftigen Grund, eine zweite Ecke zu zimmern. Im Prinzip funktioniert meine Idee nicht schlecht.
[ATTACH=CONFIG]76158[/ATTACH]

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  Was tun mit 2 alten EVM-15B?
Geschrieben von: wus - 11.11.2024, 18:45 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (16)

Ich habe 2 alte Electro Voice EVM-15B von ca. 1979, die mir bis vor etwa 5 Jahren treue Dienste geleistet haben, lange in einem Paar PA-Standboxen mit 9" Mitteltöner in einem kurzen Horn und je 6 von den großen Piezos. Die letzten Jahre bevor ich sie dann ausrangiert habe lagen sie dann allerdings nur noch als reine Subwoofer unterm Schreibtisch.

Ich habe die auch mal durchgemessen und mit ARTA ihre TSP ermittelt, und zwar für beide Exemplare sowohl nach der added mass als auch nach der closed box Methode. Gemittelt über alle Messungen und beide Exemplare ergaben sich folgende TSP:

Fs = 45
Re = 4.9 ohm[dc]
Le = 404,9 uH
Qt = 0.31
Qes = 0.32
Qms = 9.53
Mms = 65.1 grams
Rms = 1.937 kg/s
Cms = 0.1817 mm/N
Vas = 209 liters
Sd = 881 cm[SUP]2[/SUP]
Bl = 17 Tm
ETA = 5.9 %
Lp(2.83V/1m) = 101.9 dB

Die Teile haben also sehr hohe Wirkungsgrade, sind aber wohl eher als Mitteltöner einzustufen - seht ihr das auch so?

Xlin oder Xmax Angaben waren damals nicht üblich, ich schätze ihre maximale lineare Auslenkung als eher gering ein - oder weiß einer von euch mehr über die Treiber?

Egal, der hohe Wirkungsgrad reizt mich mit den beiden Hochwirkungsgradlautsprecher zu bauen. Zunächst dachte ich an was kompaktes (so kompakt 15-Zöller halt sein können) wo sie tatsächlich nur als Mitteltöner ab ca. 100Hz arbeiten und von (modernen) Subwoofern unterstützt werden.

Leider sind diese EVs dafür bekannt beträchtliche Verzerrungen zu produzieren, und zwar leider auch im Mitteltonbereich.

Dann fiel mir ein dass im Original Klipschorn ja auch 15-Zöller verbaut waren. Hörner reduzieren ja die Membranauslenkung und damit auch die Verzerrungen. Und der Wirkungsgrad der Klipschörner ist ja phenomenal, das wäre potentiell noch eine deutliche Steigerung gegenüber den schon hohen 102 dB @ 1m als Direkt-Strahler.

Leider weiß ich nicht welche Treiber Klipsch verwendete oder was für TSP die hatten. Und kenn mich mit Simulationssoftware die weiter geht als WinISD auch überhaupt nicht aus.

Deshalb die Frage an die Simu-Experten hier im Forum: würde es Sinn machen die alten EVMs in Klipschorn-Nachbauten zu stecken? Eignen sich ihre TSP dafür?

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  Alles macht Musik
Geschrieben von: High5 - 05.11.2024, 20:42 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (8)

auch hier, versöhnende Einsicht. Alles macht Krach. Tönt. Macht (HiFi) Musik. Langsam bin ich durch mit den verschiedenen Lautsprecher Prinzipien. Glücklicherweise ist mein letzter Versuch - die blauen Pyramiden mit den Dodekaeder Köpfen mein gelungendster. Andere pfeffern die Klänge laut und dynamisch in den Saal, die Elektrostaten sehr fein. Aber einzig die rundum strahlenden 20 Ecker nerven auch nicht, wenn sie den ganzen Tag Musik von sich geben. Es gibt keinen zwingenden Hörplatz, ich kann mich frei bewegen, es gibt kein hinter den Lautsprechern. Mir passt das.
[ATTACH=CONFIG]76049[/ATTACH]

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  die richtigen Spielpartner
Geschrieben von: High5 - 05.11.2024, 20:29 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (14)

Manchmal habe ich das Gefühl, das teilen sicher die meisten hier in diesem Forum, ich lebe auf einer ganz anderen, eigenen HiFi-Insel. Heutzutage werden halbe Dezibel eines 14000Hz Tönchens ermittelt und aufwendig eliminiert. Ich stöpsle neugierig verschiedene Geräte zusammen und höre da: Die Visatöner B200 brauchen mit der alten Grundig Vorstufe und dem kleinen Röhrenverstärker absolut keine passive Korrektur. Einziger Nachteil, ich kann keine Gäste zu Tisch bitten...aber die kommen arg selten.
Thomas
(ich lasse aber jedem und allen seine Methoden zum glücklichen Klang und will keinen Grabenkampf vom Zaun reissen)
Thomas
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  Diverse REW Mess Fragen
Geschrieben von: Sozialista - 03.11.2024, 11:11 - Forum: Messen und Simulieren - Antworten (81)

Hallo zusammen,

aus aktuellem Anlass habe ich doch noch paar Fragen zur Lautsprechermessung via REW.

Ich bin gerade dabei ein Tang Band Horn als zweige Wege Konzept zu realisieren,
habe auch schon gemessen und simuliert.

Da sind allerdings doch noch paar leidige Fragen aufgetaucht.

1.) Die Nahfeldmessung des Breitbänders und des Hornmundes mache ich ja so bei ca. 5cm Abstand.

Bis zur wlecher Frequenz macht es Sinn die Nahfeldmessung zu machen ?
- Bis 20KHz ?
- Bis 1KHz?

Die Messung sieht so aus bis 20KHz:

[ATTACH=CONFIG]75996[/ATTACH]

Bis 1,2KHz:

[ATTACH=CONFIG]75997[/ATTACH]

Grund der Frage ist das ich vermute wenn ich die Nahfeldmessungen des BB bis 20KHz später dann in VituixCAD mit der Fernfeldmessung Merge das dies einen verfäslchten SPL ergibt !?!?!?



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  mir bleibt nix erspart...
Geschrieben von: herr_der_ringe - 02.11.2024, 13:18 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (11)

karaoke :eek:

mir bleibt wirklich nichts erspart: ich "darf" mich für nen familiären anlass um den punkt karaoke kümmern.

ihr kennt ja alle diese bunt flackernden kisten, aus welchen auch töne rauspurzeln? das war der ursprüngliche gedanke des ideenverteilers, welcher mir einige schlaflose nächte bereitete. einerseits geht derer klang"qualität" mit unserem hobby nicht wirklich konform, andererseits daher -außer für gegröhle- im musikalltag nicht wirklich zu gebrauchen.

was jedoch, wenn man den verstärkenden vom tönenden part separat betrachtet? die suche im www ergab zuerst nichts wirklich erfreuliches: verstärker im plingpling-look, im "funkempfänger"-look, von auna (zu groß und zu schwer für den flieger), als platine...bis ich irgendwann über einen dynavox stolperte - die rezensionen waren jedoch alles andere als gut, es ging jedoch schonmal in die richtige richtung.

das thema der lautsprecher ist zwischenzeitlich in form der mini-hifi PA 6/2 (mit etwas mehr volumen) gelöst und im werden. bleibt also der verstärkende part...

es gibt einen plan B in form des douk audio m7. zweckmäßig, preiswert, technisch und klanglich OK, oprisch eher :o. alternativ einen dieser unzähligen mini-amps (fosi, audiophonics, topping, aiyma) plus mischpult.
und es gäbe andererseits eine option, einen optisch ansprechenderen verstärker wie z.b. diesen oder jenen receiver zum ort des geschehens senden zu lassen, wobei ich mir über deren inneren werte wirklich sehr unsicher bin...

anforderungen: mikrofon zumischbar, stereo genügt, leistung im unteren zweistelligen bereich ausreichend, blauzahn + line-in über cinch. alles andere ist "nice-to-have".

..und hier kommt ihr mit ins spiel, brauche ich euer schwarmwissen: ich bräuchte noch weitere ideen oder vorschläge über verstärker, welche entweder klein und leicht sind (fluggepäck), oder direkt versendet werden können (z.b. über lazada; ali bleibt gerne mal im zoll hängen).
:prost:

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  Recylcling
Geschrieben von: alexanderdergroße - 01.11.2024, 11:34 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (8)

Hallo zusammen,

bei mir haben sich über die Zeit einige LS Chassi angesammelt, die ich in der kommenden Zeit zu mehrere (hoffentlich) gut funktionierende LS verwandeln will.
In der Recylingtonne liegen:

2 Visaton GF 250 Bässe
8 Visaton FRS8M
8 Visaton CP13
2 Celestion TF0818
4 Redcatt 141FCDX4 (keine Hörner dazu bis jetzt)
4 HT und TT aus ausgeschlachteten Behringer Eurolive B1520
2 Redcatt SW15.01

Was habe ich damit bis jetzt geplant

1. Kleine PA für diverse Zwecke. Ersetzt die Behringer Eurolive und die 21Zoll BR Subs, viel zu groß und schwer die Kisten. Die 21 machen jezt als Dipol Subs bei mir einen suuper Job
´ Vollaktiv über 6 Kanal Endstufe Pronomic MC6-400 und eine DCX

2 PA Tops mit den Celestion + Eurolive HT, angelehnt an die Menhir S. Die BR Ports sind etwas größer geworden, Abstimmfrequenz liegt bei ca 90 Hz, das reicht aber aus, will die bei ca.100 -110 Hz trennen.

[ATTACH=CONFIG]75954[/ATTACH]

Messungen HT

Horizontal 0 - fast 90 Grad, 1/12 smoothing

[ATTACH=CONFIG]75956[/ATTACH]

Vertikal

[ATTACH=CONFIG]75955[/ATTACH]

Celestion Horizontal

[ATTACH=CONFIG]75957[/ATTACH]

Celestion Vertikal

[ATTACH=CONFIG]75958[/ATTACH]

Habe schonmal q&d erste Setups erstellt, Trennfrequenz 1,2 khz weil dort das Rundstrahlverhalten beider Treiber noch sehr gut zusammenpasst und das HT Horn runter bis 700 Hz dabei ist.

Erster Eindruck ist dass der Celestion energiemäßig nicht ganz mitkommt, mal schauen was das noch wird. Für das richtige Abstimmen gehts dann nach draußen auf die Wiese.

Subwoofer dazu:

Die zwei Redcatt in einen Bandpass 6. Ordnung in Compound Anordnung

WinISD sagt:

Ohne Filter
[ATTACH=CONFIG]75959[/ATTACH]

Mit Filter und EQ
[ATTACH=CONFIG]75960[/ATTACH]

Max SPL

[ATTACH=CONFIG]75961[/ATTACH]

Kiste in Summe 150 L netto, 100 (35Hz) + 50 (80Hz).

Ja, ohne Filter nicht so schön, sonst komme ich aber nicht an die benötigten 100 Hz Trennung zu den Tops. Besser bekomme ich es nicht wirklich hin, ich will die Kiste so kompakt wie möglich haben.

Frage, wie montiere ich die beiden Treiber in der Praxis für die Compound-Anordnung? kommen ja Membran an Membran, wie viel Platz muss dazwischen sein? Reicht da eine doppelte 19mm Platte und die Treiber von hinten montiert? Oder weniger /mehr Abstand?

Quasi so in Push / Pull
[ATTACH=CONFIG]75962[/ATTACH]


Projekt 2

Dreckskiste Big Grin

Mein erstes Passivprojekt

Der Behringer 15er in Reflex oder Hornreflex + Breitbänder als Dipol oben drauf

Kandidaten

Sica 6D1,5 CS4 (gerade bei HSB getestet)
https://www.hifi-selbstbau.de/index.php/...?showall=1

Sica LP 165.38/426 TK ER
http://www.spectrumaudio.de/breit/sica/s...8.426.html

Lii Audio F6
https://lii-audio-europe.com/product/speakers/f-6/

Zielbetrieb an Röhre und kleinem Class A


3. Kompakter Monitor

Die Visatons in eine aktive 3 Wege mit je
1 GF 25 und 4 FRS-8M 8 CP in Mini Line-Array

Ungefähr so

[ATTACH=CONFIG]75963[/ATTACH]


Nächste konkrete Schritte

2. Gehäuse für das PA Top bauen
TSP Messbox zusammenbauen und TSP der Behringer 15er messen
Gehäuse simulieren

So, Feuer frei für eure Gedanken dazu, auch wenn ich totalen Mist plane:eek:



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  Bi-Amping / Röhre Transistor
Geschrieben von: HG.Lahr - 31.10.2024, 19:20 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (13)

Hallo zusammen,


ich spiele mit dem Gedanken für meinen Lautsprecher zwei Endstufen des Typs A bzw. AB zu nutzen, um Tief- und Mittel-Hochton separat anzusteuern. Die Mittel-Hochton Einheit wird weiterhin mit Röhre betrieben und die Tieftoneinheit soll zu einem einem Transistoramp getrennt werden. Das Ziel ist eine Verbesserung des „Klanges“, der „Signalverarbeitung“ zu erreichen auf Basis eines sauberen erzeigten Signals im Tieftonbereich.
Hierzu habe ich bspw. das Thema: „Verstärkerklang Vergleich“ durchgelesen und festgestellt, dass das hiesige Thema dort nicht wirklich hineinpasst, obwohl Schaltungstechnisch bedeutsam. Daher auch die Suche nach Informationen im Netz, wo unterschiedliches zur „Anpassung“ geschrieben wird. Da ich kein Geld rausschmeißen will, geschweige denn kann, frage ich vorher besser euch mal um Rat, ob und was sinnvoll ist.Rolleyes
Bezüglich Wattzahl: Ich habe eine normale Wohnung und wohne nicht auf dem Land und weit ab. Soll heißen, ob eine angemessene Transistorendstufe ggf. auch weniger Watt ausweisen kann, wenn in ziviler Lautstärke gehört wird. Oder geht dann Klang in Bezug zu den Röhrenwatt verloren? Wenn ja, dann müsste nach einer Transistorendstufe gesucht werden, die entsprechen den Hinweisen, die dreifache Leistung gegenüber einem Röhrenamps benötigt, um die gleiche Lautstärke zu erzeugen. In meinem Fall dann 180 Watt. Begründung: Die Röhre verstärkt die gewünschten (übersteuerten) Obertöne, die lauter vom Gehör wahrgenommen werden. Die Transistor-Endstufe clippt hingegen, was nicht gewünscht ist. Jeweils von der oberen Leistungsgrenze aus gesehen erfolgt die Anpassung um den Faktor 3. Es geht also nicht um die (eigentliche) Druck- und Lautstärke. Mein Lautstärkeregler wird mit sehr viel Wohlwollen bis max. zur Hälfte hoch gedreht, sodass ich nicht in die Leistungsgrenze komme.
Phasendrehung: Auch wird von Phasendrehungen bei der Stromaufnahme geschrieben, die im Bi-Amping-Betrieb ausgeprägt sein können und kritische Werteannehmen können, so dass der Verstärker zum Schwingen neigt. Den Beitrag habe ich noch nicht ganz nachvollziehen können, so dass ich auch hier um Hilfestellung bitte. Verstanden habe ich, dass der Vorteile von Bi-Amping schwindet, je besser der technisch durchdachte Verstärker für die Anlage ausgesucht wurde, wobei sich im Bereich der oben genannten Maxileistung klangliche Vorteile ergeben .Bis dato bin ich zur dieser Stelle nicht vorgedrungen. Grundsätzlich wird jedoch auch geschrieben, dass bei Bi-Amping der (Mittel)Hochton- und der Tieftonbereich, kanalgetrennt angetrieben, elektrisch feinere bzw. günstigere Arbeitsbedingungen vorfinden, was sich klanglich positiv auswirkt. Auch unter der Maximalleistung? Ich habe bei dieser Stelle quasi zwei Antworten gefunden, die sich in gewisser Weiße widersprechen.
Schaltungstechnik: siehe Verstärkerklang Vergleich
Verstärkungsfaktor: Als letzten technischen Punkt, da ich gerade ein Poti in der Handhalte, fällt mir der Verstärkungsfaktor ein, der mir seinerzeit ein guter Techniker genannt hatte. Dieser soll bei den Endstufen gleich sein. Hat bspw. die Endstufe für den Mittel-Hochton Bereich 28dB bei1KHz, dann sollte/ja muß die Endstufe für den Tiefton ebenso diesen Wert vorrangig (vor allem) aufzeigen. Diese Überlegung scheint sinnvoll, da es bei der Regelung nicht zu ungewünschten Effekten kommt. Demzufolge wäre die Wattzahl untergeordnet anzusehen, so dass ein Verstärker mit niedriger Leistung ausgewählt werden kann. Für mich stellt sich die Frage, inwieweit ich an die Verstärkungsfaktoten der jeweiligen Hersteller bzw. Endstufen gelange? Kann in dieser Frage auch ein Praxis-Erfahrener weiterhelfen?
Gerätschaften/Verstärker: Der gelesenen Erfahrung aus dem Netz nach sind Endstufen aus den 70ern, 80ern und 90er nicht zu verachten und sind immer noch (nach dem Revidieren) einzusetzen. Auch klanglich ständen diese den neu auf dem Markt erschienenen nicht wirklich nach und werden bevorzugt gesucht und genutzt. Die Fragen sind: Welche Markenverstärker bzw. Endstufen sind es? Welche lassen sich mit vorhandenen Bauteilen in Stand setzten? Welche sind für mein gedachtes Vorhaben geeignet?
Es währe schön, wenn ihr einen Beitrag dazu leisten könntet die obigen Fragen zu beantworten. Auch Antworten / Erfahrung diesbezüglich aus eurer erworben Praxis sind willkommen.Smile

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  Faital HF110 an NoBell und 18s XT120
Geschrieben von: von dutch - 31.10.2024, 18:56 - Forum: Messungen - Antworten (6)

Hallo zusammen,

für ein anstehendes 3Wege Projekt habe ich mir überlegt den recht neuen Faital HF110 zu benutzen. Den wollte ich gerne ab ca. 2,5kHz einsetzen. Da kommen verschiedene Hörner als Spielpartner in Betracht und ich habe mich für das 18s XT120 und das No Bell H1-7050 entschieden. Das No Bell ist bekannt und nimmt nur Treiber mit den Standart 74mm auf. Da habe ich mir von einem befreundeten Modellbauer einen Adapter anfertigen lassen. Das No Bell misst sich ja mit verschiedenen Treibern recht gut - daher meine Wahl.

Hier ein paar Bilder:

[ATTACH=CONFIG]75945[/ATTACH]

[ATTACH=CONFIG]75946[/ATTACH]

[ATTACH=CONFIG]75947[/ATTACH]

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[ATTACH=CONFIG]75949[/ATTACH]

[ATTACH=CONFIG]75950[/ATTACH]

Dann habe ich den HF110 an beiden Hörner gemessen. Hier der Messaufbau:

[ATTACH=CONFIG]75951[/ATTACH]

Gemessen wurde mit ca. 25cm und 70cm Abstand.

Hier die Messergebnisse:

[ATTACH=CONFIG]75952[/ATTACH]

Gelb: HF110 an No Bell
Rot: HF110 an XT120 von 18s.
Der Messabstand beträgt ca. 25cm und dem Treiber ist ein 12müf C vorgeschaltet.

[ATTACH=CONFIG]75953[/ATTACH]

Blau: HF110 an no Bell
Grau: HF110 an 18s XT120
Messabstand: ca. 70cm und dem Treiber ist ein 12müf C vorgeschaltet.

Ich interpretiere die Messungen mal nicht weiter, finde den HT-Abfall am No Bell aber interessant und kann mir das noch nicht erklären. Beide Hörner sind es aber wert im Vergleich gegengehört zu werden. Sehr wahrscheinlich ändern sich die Kurven auf der Schallwand montiert auch noch etwas...

Wollte das hier mal mit euch teilen...

Gruß Alex



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