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  Frequenzweiche- Hilfe zum Verständnis
Geschrieben von: Aloia - 11.12.2016, 14:42 - Forum: Weichenfragen - Antworten (26)

Hi, wie ich ja schon in meiner Vorstellung angemerkt habe, fehlt mir manchmal das Verständnis in Frequenzweichen bzw. in deren Schaltungen. Was eben was, warum und wie macht...

Habe hier mal eine Beschaltung eines TMT herausgesucht.
Angenommen ich möchte diesen TMT ohne eine Beschneidung nach unten betreiben. Er soll quasi z.b. natürlich in einem geschlossenem Gehäuse nach unten gefiltert werden.
(Jetzt ist es glaube ich so, dass der TMT bei 150/200 Herz gefiltert/eingeblendet wird.)

-> Was kann ich dann am Schaltbild weg lassen ohne diesen nach unten zu begrenzen ?

Klingt evtl doof, mich interessiert es aber :dance:
Bislang habe ich mich immer darauf verlassen was mir an Weiche zusammen gestellt wurde. Erst wurden die Lautsprecher im Gehäuse gemessen, darauf basierend dann die Weiche entwickelt..wieder gemessen etc etc...

Ich kann mir zwar schon denken was weg gelassen werden kann, aber wie gesagt, bin da absulut noch am Anfang.

Danke für eure Hilfe
:ok:



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  Simulation OA W8 Alu
Geschrieben von: holly65_MKII - 11.12.2016, 11:09 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (11)

Moin,

ich simuliere gerade oben genanntes Chassi mit den K+T TSP
und wundere mich bei der Daten-Eingabe über die doch recht großen Abweichungen zwischen TSP Modell und K+T Angaben.

Rot sind die Angaben aus K+T 1/2017:
[Bild: attachment.php?attachmentid=12692&stc=1&d=1481450201]
Besonders MMS und QTS weicht stark ab.
Pe habe ich aus dem BPA Datenblatt übernommen.

Bei Eingabe der Parameter aus dem BPA Datenblatt waren die Unterschiede zum TSP Modell
sehr gering - BPA Daten sind in sich schlüssig.

In der Simulation beider Datensätze zueinander haben sich recht große Unterschiede ergeben:
[Bild: attachment.php?attachmentid=12693&stc=1&d=1481450497]
Volumen und Tuning ist für beide Datensätze gleich und aus dem K+T Vorschlag / Simu entnommen.
EDIT: Rot ist der BPA Datensatz.

Interessant finde ich in dem Zusammenhang (schlüssige TSP) diesen Post im K+T Forum:
http://www.klangundton.de/forum/viewtopi...f=25&t=812

LG

Karsten



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  Neu unter den Freunden des guten Tons
Geschrieben von: Chris1 - 10.12.2016, 23:43 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Hallo,

mein Name ist Chris und so wie wohl alle hier habe ich Spaß an guter Musik und am "basteln".

Ich habe mich hier angemeldet, um Eure Beiträge zu lesen und evtl. auch mal etwas dazu beizutragen und hier auch mal ein paar Fragen zu stellen.

Nachdem ich schon vor Jahren meine Lautsprecher selbst gebaut habe, habe ich nun vor kurzem einen DAC aus Fernost gekauft, den es auch als "Bausatz" gibt.

Bei der Suche nach dem DAC bin ich auf so einige interessante Module und Bausätze gestoßen und so bin ich nun dabei ein neues Projekt zu starten.

Um dieses Projekt wird es dann auch in meinem ersten Beitrag gehen.

Ich freue mich darauf mich hier "rummzutummeln" und mich mit Euch auszutauschen.

Grüße aus dem Rhein Main Gebiet

Chris

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  Ich freu mich ^^
Geschrieben von: dudedade - 10.12.2016, 22:34 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Hallo liebe Community,

erst einmal vorweg, ich habe leider kaum Erfahrung hinsichtlich DIY Audio. Bisher habe ich lediglich ein paar passive Boxen für meinen Desktop gebaut :)
Jetzt möchte ich bissel mit Plattenspielern (aber auch größere Lautsprecher ;) ) rumexperimentieren und würde mich freuen, wenn ich bald auch hier etwas zu dem Forum beitragen könnte.

Viele Grüße

dudedade

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  Tontechnischen und Lautsprecher in Wolfenbüttel
Geschrieben von: micro1 - 10.12.2016, 20:05 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (2)

Hallo ,

Ich wohne in Wolfenbüttel und beschäftige mich seit vielen Jahren mit dem Bau von Lautsprechern und Verstärkern. Früher habe ich ganze Mischpulte selber gebaut. Ich bastle im Moment viel an Mikrofonen und tontechnischen Geräten herum.

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  Druckausgleich bei geschlossenen Lautsprechergehäusen
Geschrieben von: Darakon - 10.12.2016, 14:09 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (76)

Hallo,


Der gedanklich Ansatz:
Wenn sich die Temperatur / Luftfeuchtigkeit im Hörraum ändert, innerhalb des Lautsprechers aber annährend gleich bleibt, könnte der Luftdruck innen und außen unterschiedlich sein und die Membran somit nicht in der "Nulllage".

Daher die Frage:
Ist es sinnvoll, bei geschlossenen Lautsprechergehäusen ein winzig kleines Loch rein zu bohren (d=1mm), um einen Druckausgleich zu erzielen?


Ist das totaler Unsinn? Würde das kleine Loch zu akustischen Nachteilen führen? Ist der Druckunterschied doch nicht da oder zu vernachlässigen?

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  Hallo DIY-HiFI-Freunde
Geschrieben von: -=sepp=- - 10.12.2016, 14:02 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Hallo DIY-HiFI-Freunde,

endlich habe ich es geschafft mich bei euch anzumelden, bin ich doch schon des öfteren über eure Seite gestolpert. :-)
Meine Themen sind Lautsprecher-Selbstbau, inklusive Simulation und Konstruktion. Ich mag es einfach, sich etwas auszudenken,
zu konstruieren und dann zu gestalten. Das Beste ist es aber, das Ergebnis genießen zu können!!!
Ach so, vom Hause aus bin ich Elektroniker- werde also auch dort das eine oder andere Thema aufgreifen.

Fränkische Grüße bis dahin...

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  Accuton C90-6-079 - Ein spleeniger Spezialist!
Geschrieben von: Christoph Gebhard - 10.12.2016, 11:55 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (77)

Moin Gemeinde,

angefangen hat alles mit dem Wunsch nach einem tiefer zu trennenden Mitteltöner für meine Kellerbox.

Der Grund liegt darin, dass sich im Übergangsbereich bei 550Hz mehrere kleine Probleme aufsummieren. Die 75er-Mitteltonkalotte schwingt dort aufgrund der unsauber designten Volumenankopplung verzögert aus. Der Scan Speak hat dort auch einen Zacken im Frequenzgang und das Bassreflexrohr hat dort seine Längsresonanz. Zudem senken tiefe Trennungen die Intermodulationsverzerrungen. Die liegen - wie man hier sehen kann - unterhalb der Trennung zwischen Mittel- und Tieftöner am höchsten:
[Bild: picture.php?albumid=1230&pictureid=29049]

Alle Probleme könnte man mit einer Trennung zwischen 250Hz und 400Hz aus der Welt schaffen. Das geht natürlich nur mit einem Konuschassis. In Frage kam für mich nur eine Hartmembran, am besten ein reiner Mitteltonspezialist mit klirrarmen Antrieb. Übrig blieben dann eigentlich nur noch der Eton 3-Zöller und die Accuton 5-Zöller.

Die Wahl fiel dann auf die Accutons, da bewährt und passend zum Hochtöner. Accuton hat drei Modelle im Angebot. Zwei Old-School-Modelle mit Ferritmagnet und "Dämpfungsohren" auf der Membran (C90-6-078 und C90-6-079) und eine moderne Konstruktion mit Neodym und ohne "Ohren" (C90-6-726). Die Wahl fiel auf den 079, der auf dem Papier eigentlich die schlechteste Wahl ist. Aber mein Händler Speaker Heaven hat alle schon getestet und der 079 soll klanglich der Beste sein.

Vom 078 unterscheidet er sich hauptsächlich wegen der Sicke. Der 079 hat eine inverse und dünnere Gewebesicke. Dies sorgt vor allem dafür, dass die Dämpfung geringer ist. Aber die Membran wird wohl auch weniger geführt, weil der Hersteller beim 079 noch Ferrofluid in den Antrieb integriert hat. Bedenken, dass das Ferrofluid Spielfreude kostet, habe ich nicht. Die Hochtöner von Accuton haben auch Ferrofluid und klingen alles andere als lahm Wink

Die eigentlich attraktivste - wenn auch teuerste - Konstruktion, der moderne C90-6-726 verzichtet auf die Dämpfungsohren. Dadurch buckelt der Frequenzgang hartmembrantypisch außerhalb des Übertragungsbereichs stark auf und schwingt verzögert aus. Das machen die Exemplare mit den "Ohren" nicht. Jetzt stellt sich natürlich Frage wie und ob das Einfluß auf den "Klang" haben kann, wenn man vorher filtert. Meine Vermutung ist, dass die Resonanz über IMD in den Übertragungsbereich streut. Ich hab das messtechnisch auch schon mal an einem anderen Chassis nachgewiesen.

Das ist aber nur eine Vermutung. Ausschlaggebend war die Empfehlung von Speaker Heaven auf die besser klingende Konstruktion mit "Ohren" zu setzen. Am Rande dazu: Die viereckigen Körbe werden nicht mehr produziert. Wenn die Reserven im Lager verbaut sind, wird Accuton diese Serie nicht mehr produzieren. Einige Liebhaber der "Ohren"-Chassis hoffen deswegen wohl auch auf eine Neodym-Variante mit Ohren.

Nun aber zum 079. Wenn man sich das Datenblatt genau anschaut, entdeckt man eine Resonanz um 800Hz. Diese Resonanz entsteht in der Polkernbohrung. Dass die Resonanz einer Polkernbohrung so stark durchschlägt ist sicher ungewöhnlich, zeigt aber auch wie sensibel die Konstruktion ist. Wenn sie ähnlich sensibel mit dem Musiksignal umgeht, kann das sicher nicht verkehrt sein Wink

Interessant ist: Wenn man die Polkernbohrung verschließt, ist diese Problemstelle weitestgehend verschwunden, aber die Resonanzfrequenz steigt an und die Nachgiebigkeit der Aufhängung sinkt im gleichen Maße. Das kann man gut bei Sinustönen erkennen. Der Membranhub bei beispielsweise 20Hz scheint sich um mehr als Hälfte zu reduzieren, wenn man das Loch zu macht. Das ist auch leicht zu erklären. Durch das Ferrofluid gibt es keine Verbindung zwischen dem Luftpolster hinter der Zentriespinne (die übrigens zur Belüftung an einer Stelle "gelocht" ist) und der Luft im Magnetinneren. Wenn man die Polkernbohrung abdichtet, verschließt man den Teil der Membran, die innerhalb der Schwingspule liegt, in ein kleines geschlossenes Volumen, ähnlich eines rückseitig geschlossenen Mitteltöners.

In diesem Thread soll es nun darum gehen, wie man mit dieser Polkernbohrung umgeht (freilassen, bedämpfen (wo und womit?), verschließen) und den bestmöglichen Kompromiß zu finden. Ich wollte verschiedene Möglichkeiten messtechnisch testen (Amplitude, Klirr, Ausschwingen, IMD, Impedanz). Für Vorschläge bin ich natürlich noch offen.

Das Chassis hängt im Moment in einer etwa 2,5 Liter großen Testkiste. Diese wird - später ergänzt durch den C25-6-012 - vor mein H-Dipol gehangen. Danach wird entschieden, ob ich den Mitteltöner in meine Kellerbox integriere oder ob ich eine Linienlösung im Bass realisiere, die bei mir im Keller die raumbedingten Auslöschungen im Grundton reduziert.

Hier schon ein Foto vom Chassis rückseitig in der Testschallwand, wo man Dämpfungsohren, Gewebesicke und Polkernbohrung gut erkennen kann:
[Bild: picture.php?albumid=48&pictureid=29236]

Weitere Bilder folgen. Messungen sowieso.

Gruß, Christoph

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  Foren/Threads auf gelesen stellen
Geschrieben von: NormalZeit - 09.12.2016, 15:54 - Forum: Vorschläge, Feedback und Fehler - Antworten (2)

Ich finde nirgends einen Button, um alle Foren/Threads auf gelesen umstellen zu können. Vielleicht bin ich auch zu alt oder zu blind.

Immer wenn ich "Neue Beiträge" aufrufe, kommen auch die Alten mit hoch.

Gibt es Hilfe?

Besten Dank und viele Grüße

NormalZeit

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  1. LS-Projekt, aktiver Dipol
Geschrieben von: ToP3 - 09.12.2016, 13:36 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (5)

Moin zusammen,

mein erstes LS-Projekt, der Nachbau des "HifiAkademie Dipol", ist in Betrieb.
Bestückung bei mir je Seite 2 A&D-Audio R1524 und der Breitbänder TangBand W8-1772.
Die Holzzuschnitte kommen von DaBenMo (dank an Oli/hoschibill für den Tipp).
Die Oberfläche wurde mit Hornbach Hybridlack und der zugehörigen Grundierung gerollt.
Die Frequenzweiche wurde von Dr. Brüggemann in Acourate realisiert.

Die Kette davor besteht aus:
- Audio-PC (DIY) mit JRiver
- RME Fireface UC
- HifiAkademie 4.Kanalendstufe (2x400W/2x250W)

Ich bin kein großer "Klangbeschreiber", aber soviel sei gesagt:
Für mich ist es "langzeittauglicher" geworden,
die Instrumente sind gut ortbar und der Bass fühlbar ...

Und so sieht es aus:
[Bild: dsc02101hjj0b.jpg]
[Bild: dsc02592ivqnj.jpg]
[Bild: dsc02593jsr86.jpg]

Grüsse, Udo

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