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  Neuvorstellung
Geschrieben von: druesel1 - 07.10.2015, 12:29 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Liebe DIY-Hifi-Gemeinde,

als Neuzugang zu diesem Forum möchte ich mich in aller Kürze den anderen Mitgliedern vorstellen. Mein Vorname ist Hannes, Drüsel nannte mich immer ein guter Studienkollege wenn ich wieder einmal so richtigen Mist verzapft hatte - hat sich bis heute gehalten. Ich wohne am südl. Stadtrand von Berlin (Königs Wusterhausen), bin 63 Jahre alt und aufgewachsen in den NBL.

Habe mit etwa 12 Jahren angefangen mich für Elektronik zu interessieren und habe dann auch mehr oder weniger mein Hobby zum Beruf gemacht. Habe etwa die Hälfte meines Berufslebens in einer Großsendeanlage als Schichtleiter verbracht und den Rest als Datenbankadministrator und allem was dazu gehört beim ehemaligen größten Telekommunikationsanbieter.

Meine Begeisterung für hochwertige NF-Technik begann Anfang der 70er, als ich bei oben genanntem Studienkollegen die Gelegenheit erhielt die kleinen MFB-Boxen von Philips (geregelter TT mittels Piezzosensor) ausgiebig zu hören (er hatte gute Beziehungen zu Onkel und Tante auf der anderen Seite). Es war für mich wie ein kleines Wunder, was man mit ein wenig Elektronik aus derart winzigen Boxen für tiefe Töne zaubern konnte. Die Begeisterung für geregelte „Antriebssysteme“ hat mich seither nicht mehr wirklich losgelassen. Als auch wir dann Anfang der 90er an mehr Informationen und einfacher an Bauelemente kamen wurde der Wunsch nach derartigem noch größer - es gab aber noch kein ebay und für etwas Neues hatte einfach das Kleingeld gefehlt. Es wurde also gebastelt (nicht mit Fertigmodulen, Bausätzen o.ä. sondern von vorn bis hinten DIY) - bis heute - letztendlich mit Erfolg wie ich glaube.

Meine Erwartungen an dieses Diskussionsforum sind zum einen "Verbündete" mit praktischen Erfahrungen auf dem Gebiet der Lautsprecherregelung zu finden - die sind so rar, dass ich leider keinen einzigen kenne mit dem ich mich diesbezüglich (wirklich auf Harwareebene) etwas tiefergreifender austauschen könnte (wohlgemerkt richtig handfest, nicht nur theoretisch - da gibt es unzählige). Das soll nun keinesfalls bedeuten dass ich mir einbilde hier in irgendeiner Weise über den Dingen zu stehen, im Gegenteil, je mehr man sich in den vielen Jahren mit dieser Materie befasst hat, desto mehr wachsen Probleme und auch Zweifel am eingeschlagenen Weg. Zum anderen bin ich auch sehr gern bereit, Mitgliedern, welche sich ernsthaft für so etwas interessieren, Unterstützung jedweder Art zukommen zu lassen, so gewünscht und es mir möglich ist.

Das soll's für den Anfang gewesen sein. Freue mich schon auf das Lesen und Schreiben in dieser Runde.

Mit freundlichen Grüßen
Hannes (druesel1)

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  Ich stelle mich kurz vor
Geschrieben von: stefuh - 07.10.2015, 11:06 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Hallo zusammen

Ich heisse Stefan, bin 45 Jahre alt und wohne in der Schweiz. Seit einiger Zeit bin ich passiver Mitleser in diesem Forum und staune immer wieder,
was ihr so alles auf die "Beine" stellt.
Mich interessiert vor allem die Musikwelt im Zusammenspiel mit digitalen Zuspielern (PC, Mac, NAS etc.). Ich will nun mit der Unterstützung dieses
Forums das eine oder andere Projekt umsetzen. Im Gegenzug möchte ich meine gesammelten Erfahrungen an das Forum weitergeben.

Nun freue ich mich auf eine gegenseitige Unterstützung.

Gruss
Stefan

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  Matrix/Array fürs Heimkino (Surround)
Geschrieben von: BiGKahuunaBob - 07.10.2015, 08:27 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (37)

Hallo zusammen,

Ich suche für die 4 Surroundkanäle einer 7.2 Anlage eine passive Lösung die folgendes erfüllt:

  • seitlichen Surroundkanäle: Flachbox, Montage direkt an der Wand, Hörabstand ca 3-4m
  • hinteren Surroundkanäle: Platzierung hinter dem Sofa = indirekte Schallabstrahlung, siehe http://www.poisonnuke.de/Grafiken/Abstra...rray02.jpg
  • Pegel bis ca 80Hz, Gehäuse ca 10l
  • Entzerrung/EQ und Trennung zum Subwoofer über AV-Receiver, d.h. keine aufwende Weiche notwendig

Mein Gedankenstand bisher:
Ich liebäugle mit Breitbändern <10cm die zu jeweils 8 Stück pro Kanal zusammengeschaltet werden (abwechselnd und in Reihe und parallel mit Zielimpedanz 4-8 Ohm).

Die Konfiguration für die beiden hinteren Surroundkanäle wären 1x8 Treiber horizontal, für die seitlichen Kanäle eine 2x4 Matrix vertikal, wie hier schon simuliert: http://www.diy-hifi-forum.eu/forum/showp...stcount=57

Als Treiber favorisiere ist momentan den bekannten Tymphany TC9FD18-08 (ehemals Peerless Fr35): http://www.tymphany.com/transducers/tran...il/?id=676 der eine gute Kombination aus Preis (ca 15€ /Stk) und Leistung (2,5mm hub, resonanzfrei, niedriger Klirr, etc) darstellt und durch den eckigen Korb gut nebeneinander montiert werden kann. Mit besagtem Treiber wäre bei benachbarter Montage mehreren Exemplare, der Abstand der Schallentstehungsorte ca 8,4 cm (Membranmitte <> Membranmitte).

Mir ist bewusst, dass das Array-Konzept nur bis zu einer bestimmen Frequenz funktioniert und es bei parallelem Betrieb zu hohen Frequenzen aufgrund der Treiberdimensionen zu Auslöschungen kommen wird (ab ca 4 Khz?). Ich halte das aber bei dem Content der über die Surroundkanäle abgegeben wird, für weniger kritisch, zudem ist der Hörabstand recht groß (ca 3-4m).

Ich würde mich über eine Diskussion und Reflexion meiner Ideen freuen, gerne auch weitere Anregungen und konstruktive Vorschläge.


Viele Grüße
Roland

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  Suche Tipps für DIY NF-Kabel
Geschrieben von: krama1974 - 06.10.2015, 22:17 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (6)

Hallo Gemeinde,

für meine nächste Bestellung bei Reichelt möchte ich auch etwas Kabel ordern, bin aber nicht sicher welches ich auswählen sollte. Die Strippen werden als Verbindung zwischen Quelle und Amp genutzt, also RCA zu RCA (Cinch). Das Kabel sollte gut biegsam sein, damit man auch kleinere Radien verlegen kann. Insgesamt will ich das K. möglichst kurz halten, max. 50cm (ein 10m-Ring wäre also etwas für die Ewigkeit...). Ich habe schon mehrfach von Eigenbauten mit RG 58 gelesen, aber Koax-K. sind i.d.R. nicht für enge Radien geeignet. Hat jemand eine Empfehlung? Oder sogar Fotos seines DIY-Kabelbaus? Wenn man nach Klangkriterien fragt folgt bekanntlich ein shitstorm - also bleibt der Aspekt unberührt.

Als Stecker hatte ich den NEUTRIK NYS373-2 vorgesehen - spricht etwas dagegen?

Danke für hilfreiche Tipps Smile

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  Neue B+O Lautsprecher
Geschrieben von: Franky - 06.10.2015, 19:24 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (21)

Mal sehen was es hier für Meinungen gibt.

http://www.aktives-hoeren.de/viewtopic.p...73#p106673

B+O scheint Geld zu verdienen um auch mal Ungewöhnliches umzusetzen. Das White Paper ist lesenswert.

Der Normalo denkt erstmal - was ist das denn für ein Sch.....

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  Computer-Legastheniker Anleitung für Netzwerkplayer
Geschrieben von: ONormahl - 06.10.2015, 16:18 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (9)

Hallo!

Ich habe den Thread "Auf der Suche nach meinem idealen Netzwerkplayer - mein Leidensweg" auf der Suche nach einer zusammenhängenden Anleitung durchgeblättert, leider nichts gefunden. Der Thread enthält sehr viele Informationen, setzt jedoch voraus, dass der Leser sich an einem Netzwerkplayer versucht hat.

Für Leute, die sich noch nicht an so einer Kiste versucht haben, wurde die Anleitung zu einer HiFi Beere verfasst. Vielleicht ist die Anleitung hilfreich genug um sich in das Thema einzufinden.

Grüße
Onormahl

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  Kripstons Hornanalyse Zusammengefasst
Geschrieben von: nic-enaik - 06.10.2015, 11:24 - Forum: Ich hab´ da mal ´ne Antwort! - Antworten (26)

Teil 1:

Moin Zusammen, ich wollte nur mal die tolle Analyse von Kripston zusammenfassen, um eine bessere Übersicht zu haben.

Ich ruf das immer wieder gerne auf und such man dann nen Wolf.

Hoffe es stört keinen.

Gruss Gino

Und nochmal vielen Dank an Peter KripsWink





Hallo,

mal ein Anfang....

Wenn man sich mal in der Literatur umsieht, fällt zunächst eine erschreckende Erkenntnis auf: Das ideale Horn ist definiert als "infinite", also unendlich, bezogen auf Länge und Mundfläche.

Da man sowas ja kaum realistisch bauen kann, ist streng genommen jede unterhalb von "unendlich" angeordnete Hornkonstruktion schon nicht mehr ideal, also ein Kompromiss.
Aber, das schon mal vorab, da kommt es sehr darauf an, wie groß der Kompromiss wird.

Was mach denn ein Horn prinzipiell ?
Betrachten wir uns dazu mal einen freistrahlenden Treiber in z.B. einer CB.
Bekanntlich haben direkstrahlende Treiber/Konstruktionen einen sehr mickrigen Wirkungsgrad, da wird z.T. weniger als 1 % der zugeführten elektrischen Leistung in akustische Wirkleistung umgewandelt.
Warum ist das so ?
Nun, die schwingende Membran soll ja seine Bewegung in Druckschwankungen in der Luft umwandeln.
Nur haben die störrischen Luftmoleküle jede Menge Zeit und Platz, dem Ansinnen der schwingenden Membran auszuweichen.
Dieses Verhalten ist nun aber abhängig von der Fläche der Membran, je größer sie ist, desto weniger Luftmoleküle können sich "aus dem Staub" machen, die Effizienz der Umwandlung von Membranbewegung in Schalldruck verbessert sich.
Es gibt für die Effizienz einen Wert, den sogenannten Strahlungswiderstand, der ist von der Membranfläche und der Frequenz abhängig.

Nun hindern wir mal die Luftmoleküle daran, dem Kompressionsbesteben der schwingenden Membran auszuweichen, indem man ein an beiden Enden offenes Rohr mit dem Innendurchmesser des Membrandurchmessers davorsetzt.

Es ist wohl einsehbar, daß nun kaum noch Luftmoleküle ausweichen können und somit deutlich mehr dazu überredet werden können, Druckschankungen zu produzieren, die als Longitudinalwelle durch das Rohr laufen.

Hält man nun ein Mikrofon in das Rohr, kann man folgerichtig auch einen wesentlich höheren Schalldruck messen.

Misst man nun mit dem Mikrofon aber z.B. in 1 m Entfernung von offenen Rohrende entfernt nochmals, wird man leider feststellen, daß man von dem höheren Schalldruck, den man im Rohr gemessen hat, nichts mehr zu sehen ist.
Das offene Rohrende verhält sich im Prinzip nicht anders, als wenn man den Treiber dorthin verpflanzt hätte.

Nun bauen wir das Rohr etwas um und bauen stattdessen ein oben beschriebenes unendliches Horn davor und halten dann das Mikrofon nochmals davor.
Da man das ja praktisch kaum machen kann, beschränken wir uns da mal auf eine Simulation.

Für die Simulationen verwende ich einen "amtlichen" Bass, den Monacor SPH 450 TC:
http://www.monacor.de/produkte/lauts...oll/sph-450tc/

weil der u.A. den Vorteil hat, auch in CB und BR sinnvoll zu laufen, das wird später zu Vergleichszwecken noch benötigt.

Soweit zum Vorgeplänkel, weiter in Teil 2

Gruß
Peter Krips

Teil 2:

Hallo,

bevor jetzt ein aufgeweckter Realschüler Wink die Frage stellen sollte:denk:: Wieso denn unendliches Horn, gibt es eh nicht.....
Hier die Antwort: Weil es ums Prinzip geht.

Wir haben ja schon im Teil 1 festgestellt, daß zwar der Aufsatz eines Rohstummels vor dem Treiber den Strahlungswiderstand erhöht, der verpufft aber ausserhalb des Rohrendes.

Nehmen wir aber nun ein unendliches Horn, dann kann man den Strahlungswiderstandsgewinn in Treibernähe, das nennen wir von jetzt ab Hornhals dann fungiert die Konstruktion als akustischer Transformator, der den hohen Druck und die hohe Amplitude der Luftteilchen (verglichen zum freistrahlenden Treiber) so anpasst, daß sie auch in der freien Wildbahn (ausserhalb des Rohres/Horns ) den erhöhten Schalldruck realisieren können.

Dazu konnte evtl. Dommii noch was schreiben.Wink

Schauen wir uns zunächst mal den Strahlungswiderstandverlauf eines freistrahlenden Treibers an (der gleiche Monacor wie in allen folgenden Simus)

[URL="http://www.diy-hifi-forum.eu/forum/picture.php?albumid=1022&pictureid=16206"][Bild: warning.gif]
[Bild: picture.php?albumid=1022&pictureid=16206][/URL]

Der Verlauf ist übrigen ähnlich bei allen freistrahlenden Treibern, lediglich auf der x-Achse je nach Treiberfläche verschoben.
Von tiefen Frequenzen her gesehen kommt der Realteil des Strahlungswiderstand quasi aus dem Nichts, steigt dann an, um sich mit abnehmenden Schwankungen auf einen Mittelwert einzupendeln. Dort, wo Max-Linie erreicht wird (hier 0,5) ist dann auch die Bündelungsfrequenz des freistrahlenden Treibers zu finden.
Die rote Kurve ist dann der Imaginärteil, darin findet sich vor allen Dingen die auf dem Treiber lastende Luftmasse, die von ihm ohne Schalldruckgewinn nutzlos verschoben wird. Das sollten wir mal im Hinterkopf behalten, das wird uns später bei (zu) kleinen Hörnern noch begegnen.

Nun der Verlauf der Strahlungsimpedanz bei idealisierten Horn.

[URL="http://www.diy-hifi-forum.eu/forum/picture.php?albumid=1022&pictureid=16200"][Bild: warning.gif]
[Bild: picture.php?albumid=1022&pictureid=16200][/URL]

Das ist nun deutlich anders, da ist der Strahlungswiderstand über den gesamten Frequenzbereich konstant. Der dennoch sichtliche Abfall zu tiefen Frequenzen hin ist ein Artefakt des Simuprog, das keine unendlich grußen Mundflächen rechnen kann.
Ich habe bei allen Simus einen Marker bei 35,2 Hz gesetzt, weil ich dann im weiteren Verlauf endliche Hörner mit der Grenzfrequenz simuliere.

Hier der Impedanzverlauf:
[URL="http://www.diy-hifi-forum.eu/forum/picture.php?albumid=1022&pictureid=16201"][Bild: warning.gif]
[Bild: picture.php?albumid=1022&pictureid=16201][/URL]

Unverdächtig, keine Welligkeiten

Membranhubverlauf:
[URL="http://www.diy-hifi-forum.eu/forum/picture.php?albumid=1022&pictureid=16209"][Bild: warning.gif]
[Bild: picture.php?albumid=1022&pictureid=16209][/URL]

Da sind zwei Membranhübe dargestellt:
Oben dick eine CB mit dem gleichen Volumen wie die Vorkammer des idealen Hornes.
Darunter dünner und schlechter zu sehen der des Hornes.
Man erkennt, daß der Hub im Horn zwar geringer ist, aber eine so deutliche Hubentlastung (bei gleicher Eingangsleistung) wie oft behauptet ist da nicht zu sehen.

Anders sieht es natürlich aus, wenn man die unterschiedlichen Pegel bei gleicher Eingangsleistung angleicht, dann hat das Horn sehr deutlich weniger Hub zu machen wie z.B. CB.

Hier mal der Vergleich Pegel 1W/1m zwischen Horn und CB:

[URL="http://www.diy-hifi-forum.eu/forum/picture.php?albumid=1022&pictureid=16207"][Bild: warning.gif]
[Bild: picture.php?albumid=1022&pictureid=16207][/URL]

da macht das Horn etwas über 20 dB mehr Pegel als die CB.

Wobei noch erwähnt werden muss, daß hornresponse an der Stelle den Energiepegel darstellt und nicht den Achsenfrequenzgang.

Nun zum Schluss noch der Maximalpegel der Konstruktionen bei 35,2 Hz, wobei schwarz die elektrische Limitierung und rot die mechanische Limitierung zeigt.

zunächst die CB:
[URL="http://www.diy-hifi-forum.eu/forum/picture.php?albumid=1022&pictureid=16208"][Bild: warning.gif]
[Bild: picture.php?albumid=1022&pictureid=16208][/URL]

und das ideale Horn:
[URL="http://www.diy-hifi-forum.eu/forum/picture.php?albumid=1022&pictureid=16202"][Bild: warning.gif]
[Bild: picture.php?albumid=1022&pictureid=16202][/URL]

So, weiter dann im 3. Teil

Gruß
Peter Krips

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  HeadamPi Kopfhörerverstärker
Geschrieben von: 2pi - 05.10.2015, 21:13 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (112)

KHV gibt's ja eigentlich wie Sand am Meer. Trotzdem kommt dieses Thema hier immer mal wieder auf und ich wurde auch schon mehrmals gefragt, ob ich das nicht mal bauen würde.
Wollte ich eigentlich nicht, da schon was mit Sokrates MK II vorgesehen ist. Aber warum eigentlich nicht auch eine Standalone Lösung daraus machen ?

So habe ich mal ein Wochenende spendiert. Dazu habe mich auch mal ein wenig in der DIY Abteilung umgesehen. Was dort auffällt, ist, daß man häufig gänzlich auf Schutzmechanismen verzichtet und sogar Amps anbietet, die DC verstärken. Aus der Not wird typischerweise eine Tugend, welche als Feature verkauft wird: Bandbreite von DC bis X Mhz und keine bösen Kondensatoren im Signalweg.

Ich kann es nicht mehr hören.
Und die Benutzer können auch bald nichts mehr hören, wenn sie beim Ein- und/oder Ausschalten die Klinke nicht gezogen haben...
Letztlich gibt es ein paar gute Ansätze wie z.B. "The Wire". Nur hat man, nachdem, was ich gesehen habe, das Ding einfach nicht fertig gebaut, siehe oben.

Was ich auch mehrmals gesehen habe, sind bridge-tied-load (BTL) Verstärker. Gesprochen wurde dann von balanced aber gemeint war Signalsymmetrie...:p

Jedenfalls soll die Signalsymmetrie das Übersprechen mindern. Tut sie auch. Übersprechen entsteht hier durch die Verwendung von billigen Kabeln, bei denen es öfters sogar einen gemeinsamen Rückleiter zum Verstärker gibt.

Aber ist das denn überhaupt ein Problem, welches es zu lösen gilt ?
Man kann von einem worst case Übersprechen von vielleicht -60dB ausgehen. Also hört man auf einer Seite 1/1000 des Signals, das technisch eigentlich für das andere Ohr gedacht ist. Und, geht dadurch die Stereo-Phantommitte kaputt, die ohne ein absichtliches cross-feed sich immer im Kopf befinden wird ? Mitnichten. Damit das passiert, müsste der cross-talk deutlich stärker sein.
Selbst Plattennadeln mit nur 20dB bis 30dB Kanaltrennung können Stereo offensichtlich widergeben.
Also wirft man mal wieder sinnlos recht teures Material auf ein Problem, welches hier gar keines ist. Das ist auch eine Definition von High-End.

Somit bleibt es relativ simpel und günstig, einen KHV mit allen Schutzmechanismen zu bauen, der sowohl balanced als auch unbalanced Quellen akzeptiert und quasi alle dynamischen KH außer z.B. die elektrostatischen wie bei Stax treiben kann.
D.h., daß genügend Strom, Spannung bzw. Verstärkung vorhanden sind, um die große Marktbandbreite an unterschiedlichen Wirkungsgrade und Impedanzen abzudecken.

Die einzige Disziplin, wofür das Design nicht geeignet ist, ist Batteriebetrieb. Tragbar wird er nicht und bei einem diffentiellen Design, welches noch dazu mit rauscharmem und ripplefreiem Netzteil kommt, bringen Akkus keinerlei Vorteile.

Wie schon gesagt, ist diese Schaltung im Prinzip das, was ich bei Sokrates MK II schon eingeplant habe, nur halt eben autonom. Somit kommt im Prinzip ein PreamPi (daher der Name) zum Einsatz, welcher erlaubt, daß man wirklich die kleinsten Details der Aufnahme hören kann, was ja ein Grund ist, warum manche Leute Kopfhörer so schätzen. Außerdem bleibt es absolut brummfrei, egal welche Quelle verwendet wird.

Die Leistung kommt von je einem gut gekühlten BUF634, welche sich in der Gegenkopplung von je einem LME49710 befinden.
Im Vergleich zu PreamPi schlage ich diesmal allerdings ein Einplatinendesign vor, also ein Board für Stereo. Das minimiert den Verkabelungsaufwand und sowohl das Stereo-Poti als auch die Neutrik XLR Buchsen werden diesmal direkt aufgelötet.
Das Poti braucht nur noch eine 6mm Achsverlängerung.

Nachdem, was ich bei meinen balanced Chipamps gehört habe, sollte Rauschen hier eigentlich kein Thema sein, da nach dem Diff.Amp...

a. typischerweise weniger verstärkt wird und
b. der Ausgangs-OP mit seinem Buffer weniger rauscht als ein LM3886.

Man wird vielleicht hören. Hängt von euch ab.

Für die Schnelleser hier nochmal alle Features im Überblick:

- voll-differentielles Design zur Störunterdrückung (CMRR ca. 70dB typ)
- Anschluss von balanced und unbalanced Quellen
- aktive Lautstärkeregelung ohne die typischen Verzerrungen von Potis
- Schutz vor Ein- und Ausshaltplopps
- Sehr weiter Regelbereich der Lautstärke (von Abschwächung bis hin zu Verstärkung)
- AC gekoppelt (Schutz vor DC)
- Kurzschlussfest
- KH Impedanzen ab 16 Ohm
- Extrem niedrige Verzerrungen
- Sehr geringes Eigenrauschen (nicht hörbar ?)
- kompaktes Stereo Design (nur eine Platine ca. 90mm x 104mm + 1 Netzteil ca. 55mm x 132mm)
- hochwertigste Bauteile
- günstiger Preis

Wer sich also für sowas interessiert, soll sich hier ruhig melden. Wenn es keinen interessiert, liegt es halt in der Schublade und ich mach was anderes. Gibt ja genug zu tun Big Grin

[Bild: picture.php?albumid=168&pictureid=24452]

Grüße

P.S. Die unübliche Mischung aus through-hole und SMD Bauteilen erlaubt eine Optimierung des Layouts.

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  Uuuwe Maanfreed, Essen ist fertiiig!
Geschrieben von: AndyW - 05.10.2015, 14:19 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Hallo,
dann möchte ich mich mal vorstellen.
Mein Name ist Andy, ich habe schon seit Jahren einen mittelschweren Audio-Fimmel der sich durch Geldmangel leider meist auf die Theorie beschränkt.
Mein System besteht momentan nur aus einem alten Technics SU-610, einem Pro-Ject Debut 3 und einem Paar B&W DM 305 die mit Kimber 4pr im Bi-Wire angeschlossen sind.
Da ich eine Dachgeschosswohnung bewohne reicht das leider, die Decke schwingt mit und damit ist der Sound für die Hunde... :( :(

Grund meiner Anmeldung ist reine Verzweiflung und die Suche nach einem bestimmten Bausatz.
Weder Strassacker, ProRaum noch HifiSound konnten mir telefonisch weiterhelfen (oder wollten nicht da sie zt. sagten sie würden die von mir genannten Treiber nichteinmal kennen)

Ich hatte grosses Glück und konnte in einem sozialen Kaufhaus 1 (EINEN) Lautsprecher für 5 Euro erstehen der sehr nach selbstbau aussah, die Treiber machten jedoch rein optisch einen hochwertigen Eindruck. Geil geworden, mitgenommen -aufgeschraubt und siehe da:
1x Audax HM130G0 - 8Ohm (altes Modell mit schwarzer hinterer Polplatte) http://www.audax.com/archives/HM130G0%20-%20Catalogue%201994.pdf
1X Scanspeak (Techniko) HTS 19-93
+ Ein Monster von Frequenzweiche!
Die Box läuft 1A, jetzt muss die 2te gebaut werden.

Kennt jemand einen 2 Wege Bausatz mit dieser Bestückung? (Vermutlich aus den 90ern)
Volumen 9,77 Liter?
Klang&Ton und HobbyHifi Bausatzlisten leider auch kein Treffer, das ist aber definitiv keine Bastelei aus Sperrmüllteilen!
Werde die Tage mal Bilder machen falls das weiterhilft.

Gruß,
Andy

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  zu mir ..
Geschrieben von: tomhubboater - 05.10.2015, 11:44 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Hallo Alle,

bin seit ich 14 jahre alt bin immer wieder dabei gewesen um lautsprecher zu bauen / testen / umzubauen .. etc. und natürlich auch geräte.

seit ich 20 bin auch beruflich ... philips damals - audioentwicklung.
jetzt im audio streaming bereich.

nachdem ich sowieso auf alle audio messen fahre - habe ich, denke ich, doch eine gute übersicht über lautsprecher aller marken ... und hab privat natürlich einiges gehabt / probiert.

.. und es macht noch immer spass.

ab und zu stolper ich hier rein -- freut mich was alles ausgetauscht wird.

lg
thomas

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