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  Fostex Horn mit Monacor Bestückung
Geschrieben von: Franky - 03.06.2015, 19:25 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (6)

Ich habe es ja schon lange vorgehabt und ein Kollege hat mir dann den Anstoß gegeben was mit den Fostex FE 103E Recommend Enclosures die schon seit über 10 Jahren bei mir herumstehen zu machen .

Hier ein Link - es ist die Hornversion.

https://www.google.de/search?q=FE103E+re...24&bih=615

Neben den originalen FE-103E hatte ich da auch Klein+Hummel B106 Breitbänder drin die wohl auch von Fostex stammen.

Die SP-4/60PRO passen da auch hinein und auch der SPH-102KEP. Sogar die Schraublöcher passen. Fehlt nur noch der Hochtöner und da wollte besagter Kollege unbedingt einen Ringradiator. Mit dem HT-958PA/SW war der auch schnell gefunden.

Ich habe dann eine Weiche zuerst für den SP-4/60PRO entwickelt und dann haben wir den KEP reingeschraubt. Funktioniert auch mit der gleichen Weiche mit leichten Unterschieden.
Kollege hört jetzt mit SPH-102KEP mit Ringradiator oben aufgesetzt und ist total begeistert. Insbesondere die Wiedergabe von akustischen Instrumenten auch mit hohen Pegeln gefällt ihm ganz besonders. Darüberhinaus schwärmt er von der enormen Räumlichkeit die seine Hauptlautsprecher nicht liefern.

Er hat übrigens Heco Statement als Hauptlautsprecher.

Werde die Tage mal die Weiche veröffentlichen. Das war ein Mittagspausengig und der hat wohl geklappt.

Und bitte verschont mich jetzt mit Diskussionen von wegen Horn oder so. Ich habe fast alles gehört und habe mir mein Urteil gebildet.

Der Kollege ist übrigens Bassfetischist und hat noch ein Tappet Horn neben den Heco Statements - trotzdem hat ihm das Hörnchen ohne Tappet Horn imponiert.

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  Tieftönertuning mit zusätzlichen Neodymmagneten?
Geschrieben von: citationfan - 03.06.2015, 14:04 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (5)

Hallo,
habe hier 2 Dynaudio Esotec Tiefmitteltöner 20W75 und frage mich ob man den qts dieser TMT mit drei zusätzlichen Ring Magneten von 0,5 auf zB 0,38 reduzieren kann?
Es gibt Neodyms mit Magnetkräften von 2-10kg in passender Form.

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  Vorstellung von g_d_o
Geschrieben von: g_d_o - 03.06.2015, 09:58 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Hallo zusammen!

Ich heiße Georg, Baujahr '81, wohne östlich von München und bin seit meiner späten Kindheit mit dem HiFi-Virus infiziert, sozusagen hörgeschädigt. Ich durfte damals als Kind mit meinem Vater mit in ein HiFi-Studio, wo uns am Schluss große Martin Logans vorgespielt wurden. Das hatte mich damals dermaßen beeindruckt, dass ich seit diesem Moment nach immer besserer Musikwiedergabe gestrebt habe. Ok - als heranwachsendes Kind war das etwas schwierig, aber mein erstes verdientes Geld als Ferialpraktikant (Postbote - ächz...) wurde in Verstärker und CD-Player investiert.
Lautsprecher hab ich mir damals selber gebaut - allerdings ohne Bauvorschlag, nach eigenen "Berechnungen" und mit Billigst-Chassis. Mehr gab das Budget nicht her. Schlussendlich fanden die LS ihren verdienten Platz (beim Sperrmüll) und ich konnte mir (für damalige Verhältnisse) ordentliche Lautsprecher leisten. Als ich dann zu arbeiten begonnen habe, wurde wieder aufgerüstet, mit dem Ergebnis war ich dann auch eine Zeit lang zufrieden.

Was mich schon seit langem interessiert, sind (Class-D-)Digitalverstärker! Mit großem Interesse habe ich damals die ersten "Tests" des Sonic Impact gelesen, und auch danach habe ich immer wieder mal nachgelesen was sich auf diesem Sektor tut.

Aktuell habe ich aber zwei ausgeliehene DIY-Röhrenendstufen eines Kollegen bei mir zuhause, die einfach gigantisch gut klingen und meine Lautsprecher aufspielen lassen wie nie zuvor! Einfach unfassbar, wie viel besser die klingen; ich dachte eigentlich dass mein Myryad-Vollverstärker schon ganz gute Arbeit leistet! Was mich zusätzlich extrem überrascht hat, ist der Zuwachs an Räumlichkeit! Keine Ahnung woran das liegt, ich habe früher vermutet dass meine Lautsprecher die Schwachstelle bezüglich der mangelnden Räumlichkeit sind. Es handelt sich übrigens um Isophon Galileos mit Keramik-HT, die extrem auf unterschiedliche Verstärker reagieren. Ich dachte eigentlich, dass gerade Röhrenverstärker damit überhaupt nicht klarkommen (die Impedanz der Galileos fällt im Bassbereich auf deutlich unter 4 Ohm). Tun sie aber. Und wie...
Nachdem die Isophon aber ohnehin verkauft werden sollen, ist die Impedanz zukünftig kein Problem mehr. Die Nachfolger werden ausgewachsene 75kg-Standboxen. :D

Nun bin ich ins Grübeln gekommen, was ich mir zulegen soll - eine Röhrenendstufe, die ich aber mangels Detailwissen nicht selbst aufbauen will (zu viele Fehlerquellen und kein Oszi vorhanden), oder einen Class-D-Verstärker, bei dem das kein Problem wäre - dessen Klangbild ich aber nicht kenne. Den typischen (?) Röhrenklang finde ich toll, aber einen Röhrenverstärker könnte ich maximal verbessern, aber nicht selbst aufbauen.

Hab mir für erste Versuche ein gebrauchtes Icepower 50ASX2 zum Spielen bestellt, das mich hoffentlich genug fesselt, um beim Thema zu bleiben! :) Für den "richtigen" Verstärker dachte ich dann an (ein oder zwei) AMS1000 oder zwei AMS0100. Am liebsten würde ich mal einen guten Class-D-Verstärker an meiner Kette zuhause probehören und mit den Röhrenmonos vergleichen. Aber das wird wahrscheinlich erst nach einem Kauf möglich sein...
Naja, ich werd mich mal durchs Forum ackern, gibt hier ja Infos ohne Ende... :)

VG,
Georg

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  SMSL SA-S3 Frage
Geschrieben von: Swansteini - 01.06.2015, 21:17 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (12)

Hallo ich habe besagten kleinen Digital Verstärker und ich dachte jetzt wo der Sommer im kommen ist, das man ihn vielleicht mal draussen an ein paar kleine Boxen schliessen kann um beim Grillen ein wenig Hintergrund Gedudel zu haben...Big Grin. Jetzt deswegen mal die Frage, der läuft auf 12 Volt mit 2 Ampere (vom Netzteil her) ich denke mal nicht das ich jetzt einfach so einen kleinen Solarakku nehmen kann und den Verstärker daran anschliessen kann ooooder?
Kann mir einer sagen wie ich den "sicher" an einer externen 12 Volt Stromquelle betreiben kann ohne das er mir abraucht oder sonste was?

Würde mich freuen wenn mir einer weiterhelfen könnte!

Gruss Swany.

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  Empfehlungen fürs erste Transistorprojekt?
Geschrieben von: c-racer - 01.06.2015, 17:43 - Forum: Bausätze - Antworten (15)

Hallihallo,

Ich habe große Lust, mir einen eigenen Verstärker oder eine eigene Verstärkerkette zu bauen Big Grin
Vor einem Jahr hab ich aus Langeweile und Geldmangel meine ersten Lautsprecher selbst gebaut und seither will ich den Rest der Anlage auch noch durch selbstgebautes ersetzen!
Finanziell setze ich mir erstmal eine Obergrenze von 3-400€ für die Bausätze. Gehäuse lasse ich beim Budget außen vor, da ich in der Werkstatt meines Vaters (und aus seiner Holzauswahl^^) dann ein schönes Edelstahl/Birkenholz Gehäuse machen will. Die Boxen und das Cd-Player-Rack sind auch schon aus Birke...

Ich höre (den Räumlichkeiten geschuldet) mit eher geringem Hörabstand von 2,5 Metern, auch die Boxen stehen nur 2,5m auseinander. Der Amp muss also nicht allzu kräftig sein, mein NAD C316 ist absolut ausreichend für alles bis zu Partylautstärke...
Viel wichtiger ist mir, dass der Klang bis auf ein wenig Wärme neutral und räumlich differenziert ist.

Folgendes Setup sollte sich ergeben:
Plattenspieler und Preamp (Aikido, der bleibt! Das kann ich eh nicht nachbauen^^) sowie 2 CD-Player, ein Line-pegel Signal von der PC Soundkarte, ein weiterer Line-Anschluss, wenn mal Besuch sein Handy o.ä. dranhängen will. --> Also 5 Cinch-Anschlüsse und ein Source-Rädchen.
Sonst muss außer Lautsärke nix dran, keinerlei Klangregelung.

Sehr gerne würde ich auch eine ernsthafte Kopfhörer-endstufe integrieren... Für mich hört sich das jedenfalls nach Preamp und danach einem Endstufen Setup (2x Mono / Dualmono in einem Gerät, Stereo...?? )für die Boxen und einer kleinen Stereo-KH Endstufe an.
Oder haltet ihr es für sinnvoller, alles in einen großen Poweramp zu packen?? Ihr seht, ich hab keine Ahnung und würde am liebsten alle Varianten bauen... Confused
Achja: Budgetbedingt und weil ich mir ja auch noch Träume lassen will, will ich erstmal ohne Röhren arbeiten... also nur möglichst vollanaloge Transistorbausätze (keine DAC / op-Amp Sachen).

Vielen Dank jedenfalls für die nette Aufnahme hier und auch schon für eure Geduld und Unterstützung!

Viele Grüße
c-racer

PS: Wer sich für technische Details zu den Boxen interessiert, kann hier die Messwerte nachschauen (hab mich bei den Dimensionen ans Original gehalten): http://www.lautsprecherbau.de/Magazin/_S...e,90895,88

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  Oberton
Geschrieben von: Nemesis - 01.06.2015, 16:33 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (14)

Hallo Leute, ich warte auf eine Bestellung von Obertonchassis.

Hat jemand schon welche bekommen und kann mir einen ungefähren Zeitraum nennen von einer voran gegangenen Bestellung ?

Ich will was Nettes bauen, bin aber an Termine gebunden.

Gruß

Oliver

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  Vorstellung c-racer
Geschrieben von: c-racer - 01.06.2015, 12:42 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (2)

Hi,

ich habe mehr oder weniger aus Langeweile und um Geld zu sparen vor einem Jahr meine ersten Lautsprecher selbst gebaut: Ein Paar SB36 von Udo...
Mittlerweile reizt es mich, auch den Verstärker durch etwas besseres und vor allem selbstgebautes zu ersetzen, weswegen ich mich hier angemeldet habe :)
Da ich noch relativ wenig Ahnung habe, welche Konzepte für welche Hörgewohnheiten empfehlenswert sind und wie schwer sie umzusetzen sind habe ich sicherlich einige Fragen.. :)

Viele Grüße
Cedric

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  Papier zu EDA Projekt
Geschrieben von: ReibRadAntrieb - 01.06.2015, 10:25 - Forum: Eigenentwicklungen - Keine Antworten

Hallo Forum,

hat von euch jemand Erfahrung auf Papier (Bitmap, PDF) vorliegende Schaltpläne und Platinenlayouts in ein EDA Projekt (Eagle, KiKad etc.) zu überführen?

Gruß
Thomas

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  kurzvorstellung
Geschrieben von: lamusica - 31.05.2015, 22:36 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

hallo forum, ich stelle mich hier kurz vor in der hoffnung, durch beiträge und vorschläge hier anregungen und gedankenaustausch zu erfahren. also: natürlich über hobby musik, lautsprecher und elektronik auch zum selbstbau gekommen. gute geräte unerschwinglich, mit 15 die ersten lautsprecher mithilfe von klinger und jecklin gebaut. mit 18 einen prototyp eines cd-players cd-100 aus eindhoven gehört, o schreck. danach erstmal bei phono und riaa gekuckt, was da geht. weiter ca 300 verschiedene lautsprecher gebaut und noch viele andere fertigprodukte gehört und dann 15 jahre lang nichts mehr mit dieser materie am hut gehabt. seit dem aaa-stammtisch hier im münster wieder spass an der sache gefunden und angefangen, mich mit audio-elektronik zu befassen. schwerpunke meiner interessen sind weiterhin der lautsprecherbau und zunehmend phono/riaa, dacs und verstärker-elektronik. wen es interessiert, hier ein teil meiner aktuellen abhörsituation: denon dp-75 mit koshin-denki an baikalrakete, phono acurus p-10 an krell ksa-5. die betreibt monoblöcke pass f-5u an audio-nirwana 12" in ob mit 4 flügeln...pure musik. neulich noch dem neuen neumann ls (leonid sinitsin) hier gehört... musikalischestestestes system auf erden unter vorbehalt. ich weiss nicht, was die auf anderen planeten hören. bis auf weiteres verbleibe ich erstmal mit freundlichen grüßen aus münster, euer uli.

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  Baubericht Connex Electronic CXD 500 SMPS2000RxE 6 Kanalendstufe
Geschrieben von: georg.b - 31.05.2015, 19:11 - Forum: Bausätze - Antworten (14)

Guten Tag Gemeinde,

ich will mein Projekt vorstellen.

Viel Spaß beim Lesen.Big Grin

Baubericht Connex Electronic Class D 6 Kanalendstufe

Bestehend aus:
Connex Electronic Smps 2000 RxE von Audiophonics
Connex Electronic CXD 500 von Audiophonics
6 Kanal Kautsprecherschutzschaltung mit Einschaltverzögerung von Audiocreativ
HIFI Gehäuse von Audiocreativ

Planung:
Ziel war es eine belastbare 6 Kanalendstufe zu bauen, mit guten klanglichen Eigenschaften.
Jedoch haben viele Endstufen bei niederohmigen Lasten thermische Probleme.
So wählte ich die Lösung, ein Hifi Gehäuse mit seitlichen Kühlkörper zu verwenden.
Die 6 CXD 500 Module werden auf eine Seite und das Schaltnetzteil SMPS2000 RxE auf die andere Seite montiert. Somit erhoffte ich mir eine möglichst gute Wärmeabfuhr an die Umgebung.

Erster Eindruck der Module
Bei Audiophonics habe ich die Module gekauft. Die Lieferzeit war mit 4 Tagen sehr gut.
Leider war ein CXD 500 Modul defekt, dieses wurde nach kurzem E-mail Kontakt zu meiner vollen Zufriedenheit kostenlos getauscht. Die benötigten Kabel wurden erfreulicherweise mitgeliefert.

[Bild: picture.php?albumid=1363&pictureid=22965]

Ich finde die Module sind gut verarbeitet. Leider habe ich bei der Kontrolle, zwei Lötstellen gefunden, bei denen Lötzinnreste von einem zum anderen Kontakt anhafteten. Diese wurden kurzerhand mit einer Nähnadel entfernt.

[Bild: picture.php?albumid=1363&pictureid=22967]

[Bild: picture.php?albumid=1363&pictureid=22966]

Sicherheitshinweis:

Ich will auf die Gefahren hinweisen, welche beim Aufbau der Endstufe bestehen.
Wir arbeiten mit 230 Volt AC und mehr, es besteht Gefahr von Herzkammerflimmern bei einem elektrischen Schlag.
Die Gleichspannungen von bis zu 80 Volt, wie in meinem Aufbau, sind gefährlich.
Alle Module bieten die Möglichkeit, der unbeabsichtigten Berührung an unter Spannung stehende Komponenten.
Das SMPS hat eine große Restspannung. Dieses hat ca. 20 Minuten nach Netztrennung noch ca. 5 Volt DC am Ausgang anliegen. Bitte, Spannungsfreiheit Eingangs / Ausgangsseitig prüfen, vor dem erneuten arbeiten mit den Modulen.
Es besteht Lebensgefahr.

Testaufbau:

Im Unteren Bild sieht man mein Versuchsaufbau.

[Bild: picture.php?albumid=1363&pictureid=22968]

[Bild: picture.php?albumid=1363&pictureid=22988]

Hier konnte ich die Module auf Funktionen testen.
Und wie in der Grafik zu erkennen, die Extras ausprobieren.
Sleep, Mute und Temperaturfeedback.
Leider ist bei den CXD 500 Endstufen Mute und Sleep nur bedingt nutzbar. Beim Ein und Ausschalten gibt es ein Knackgeräusch.
Durch die 6 Kanal Schutzschaltung mit Einschaltverzögerung von Audiocreativ, ist das jedoch nicht tragisch. Diese schaltet mit einer Verzögerung von ca. 6 Sekunden die Ausgänge leitend.

Es wurden die ersten Eindrücke über Klang, Leistungsvermögen und Wärmeentwicklung gesammelt. Testdauer ca. 2 Monate.
Die Klangeigenschaften haben mich überzeugt. Das Modul bietet viel Kontrolle im Tieftonbereich und haben einen dynamisches ausgeglichenes detailreiches Klangbild. Im späteren 2 Kanalaufbau überzeugte mich die gute Bühnenabbildung.
Ich habe ein Grundrauschen, welches bei einem Abstand von 20 cm vor dem Hochtöner wahrnehmbar ist. Jedoch kommt diese größtenteils von dem HYPEX DLCP. Die Endstufe ist nochmal Rauscharmer wenn die Vorstufe nicht angeschlossen ist.
Mit der Leistung der Endstufe bin ich zufrieden. Im ersten Test konnte ich 37 Volt und 4 Ampere am Endstufenausgang messen, ergibt ca. 150 Watt. Es wurde ein 50 Herz Sinus Signal hierfür verwendet.
Zu diesem Zeitpunkt war an dem Modul noch kein Kühlkörper montiert. Die Wärmeentwicklung hielt sich dennoch in Grenzen. Musikhören über mehrere Stunden in gehobenere Lautstärke war möglich, die Temperatur am Aluklotz stieg auf ca. 70 °C. Das Schaltnetzteil zeigte so gut wie keine Wärmeentwicklung.

Aufbau:

Der Aufbau wurde in einem Zeitraum von 3 Wochen durchgeführt.

Um die CXD Module, wie vorgesehen montieren zu können, musste der Alukörper demontiert werden.
[Bild: picture.php?albumid=1363&pictureid=22969]

Darauffolgend wurden Durchgangslöcher mit 3 mm Durchmesser gebohrt.

[Bild: picture.php?albumid=1363&pictureid=22971]

Die Stirnfläche des Aluklotzes wurde noch geglättet, um eine bessere Wärmekopplung zum Kühlkörper zu gewährleisten.

[Bild: picture.php?albumid=1363&pictureid=22970]

Im nächsten Arbeitsgang wurde der Kühlkörper bearbeitet. Für jedes der 6 Module wurden 2 Sacklöcher M3 ca. 8 mm tief gebohrt und Gewinde geschnitten.

[Bild: picture.php?albumid=1363&pictureid=22972]

Nachdem die Gewinde geprüft sind. Wurde der Kühlkörper gereinigt und die Endstufenmodule montiert. Auf die Stirnfläche der Endstufen wurde nichtleitende Wärmeleitpaste aufgetragen.

[Bild: picture.php?albumid=1363&pictureid=22973]

Das Schaltnetzteil wurde ähnlich montiert.

[Bild: picture.php?albumid=1363&pictureid=22974]

Darauffolgend wurde die Rückseite des Gehäuses mit allen Aussparungen und Löcher für Lautsprecherpolklemmen, Kaltgerätestecker und XLR Buchsen gefertigt.

[Bild: picture.php?albumid=1363&pictureid=22975]

Die vormontierten Baugruppen wurden anschließend zum Gehäuse zusammengefügt.

[Bild: picture.php?albumid=1363&pictureid=22976]

Sehr wichtig ist es sauber und gründlich zu arbeiten. Bei der spanenden Bearbeitung, sollte möglichst direkt, die Späne aufgesaugt werden.
Und die elektrische Komponenten in sicherem Abstand aufbewahrt werden, sodass keine herumfliegende Späne sich auf,unter oder zwischen drin verstecken können.
Schwieriger wird es bei den späteren Lötarbeiten oder dem Ablängen von Leitungen.
Hier können sich leicht einzelne Litzen lösen.
Ich empfehle, mit einem Stück Karton, die Komponenten so weit wie Möglich, abzudecken und Fugen mit Klebeband zu schließen.

Jetzt konnte ich anfangen die Kabel vorzubereiten.
Im folgenden Bild, wurde das Versorgungskabel vom SMPS zu den Endstufeneingangsplatinen gelötet, isoliert und geschirmt.

[Bild: picture.php?albumid=1363&pictureid=22978]

Dann der Kabelsatz für die Versorgungsspannung der Endstufen und die Lautsprecherausgängen.

[Bild: picture.php?albumid=1363&pictureid=22979]

Und zuletzt die Signal IN Balanced Kabel.

[Bild: picture.php?albumid=1363&pictureid=22977]

Die Verkabelung der Endstufe fing ich mit dem Anbringen der zuvor gefertigten Kabel.

[Bild: picture.php?albumid=1363&pictureid=22980]

[Bild: picture.php?albumid=1363&pictureid=22981]

Stück für Stück wurden die Kabel verlegt und angeschlossen.

[Bild: picture.php?albumid=1363&pictureid=22982]

Hier sehen wir die fertige Endstufe.
Leider gelang es mir nicht, bei dieser Anzahl an Leitungen, ein überkreuzen der Kabel zu vermeiden.

[Bild: picture.php?albumid=1363&pictureid=22987]

Wichtig für die Betriebssicherheit ist das anbringen des Schutzleiters. Es müssen dringend alle berührbaren elektrisch leitfähigen Teile im Schutzleitersystem sein.

Inbetriebnahme

Vor der ersten Inbetriebnahme wurde nochmal alles sorgfältig ausgesaugt.
Nachfolgend alle Kontakte und Steckverbindungen einer Sicht und Zugprobe unterzogen.

Die Erstinbetriebnahme war der aufregendste Teil der Arbeit.
Durch den Versuchsaufbau, war die Installation der Module bekannt. Trotz dessen habe ich nochmal alles kontrolliert und überdenkt.

Nach dem ersten Einschalten, als die Kontroll- LED des Schaltnetzteil grün aufleuchtete und die Blauen auf den CXD500 Modulen, kam die Erleichterung.

Aufatmen ist angesagt.

Es wurde dann das Hypex 6 Kanal DSP und die Endstufe angeschlossen. Und auf alle Kanäle ein Musiksignal geleitet, ohne Filtereinstellungen. Dann erfolgte der Funktionstest, es wurden einzeln die Ausgänge mit einem Tieftöner getestet.
Kurz darauf wurden die Lautsprecher angeschlossen und schnell eine vorhandenes Weichensetting eingespielt.
Jetzt konnte der Spaß anfangen.
Nach fast 3 Wochen wieder richtig Musik hören zu können ist wunderbar.
Die Temperaturen wurden ständig, mithilfe eines Messgerätes, welches ein externer NTC Wärmefühler hat, beobachtet.
Das Kühlkonzept funktioniert wie erhofft, über eine Testzeit von ca. 3 Stunden, mit teilweisen sehr hohem Pegel.
Die Endstufenmodule der Basschassis hatten an dem Alublock 32°C, auf dem irs2092
36°C und der Kühlkörper 28°C. Die weiteren 4 Modulen für Hoch und Mittelton waren weniger belastet und wiesen weniger Temperaturentwicklung auf.
Die wärmste Stelle am Board ist der Abteil mit den SMD Bauteilen. Hier konnte ich bis zu 48 °C messen. Dieser Wert verhält sich konstant.
Das Schaltnetzteil 2000RxE bleibt bei dieser „geringen“ Belastung kalt. Einzig der kleine Trafo wird wärmer. Hier konnte ich Werte bis 50 °C messen. Ein Überhitzen im Leerlauf ist nicht aufgetreten.
Heute konnte ich noch den finalen Leistungstest durchführen.
Ich habe unseren Subwoofer aus dem Auto hoch in den 2 Stock gewuchtet.
Es handelt sich um ein Monacor SPH 380 TC in ca. 70 Liter CB.
Dieser Treiber besitzt eine Doppelschwingspule mit je 4 Ohm.
Somit konnte ich ihn, in 8, 4 und 2 Ohm verschalten.
Der Treiber wurde an ein Endstufenmodul betrieben, der Ausgang wurde noch im DSP eingestellt und der Bass grob auf 25 Herz entzerrt. Innerhalb der Stunde Hörgenuss habe ich wieder die Temperaturen beobachtet.
Zuletzt noch der erneute Test mit einem Sinus Signal von 50 Herz. Test ergab 28 Volt bei einem Gleichstromwiderstand von 1.7 Ohm, ergibt über 400 Watt.
Mehr Belastung wollte ich dem Tieftöner nicht zutrauen, mechanisch an der Grenze und die Membran im Bereich der Schwingspule war gut erwärmt.
Ich bitte um Verständnis bei diesen Messungen, die Frequenz abhängige Impedanz der Treiber bei 50 Herz sind mir nicht bekannt. Jedoch komme ich zu der Erkenntnis das es Zukünftig egal ist welche Impedanz der Lautsprecher besitzt.
Die Temperaturen an dem CXD500 erhöhten sich um 4 °G am Alublock. Das SMPS an dem Trafo als heißester Punkt auf 57 °C.

Zu Erwähnen sei noch, das CXD500 Modul verfügt über einige Schutzschaltungen.
Diese sind Übertemperatur, Unterspannung, Überspannung ,Kurzschluss und Überstromschutz.
Bei dem Test mit 8 Ohm Verschaltung hat ein Schutzschaltung reagiert. Durch erneutes einschalten der Endstufe wird der Fehler zurückgesetzt.

Zuletzt habe ich noch getestet, ob die Endstufe auf evtl. Handystrahlung reagiert. Ich habe mit einem Samsung S5 in einem Abstand von 30 cm zur Endstufe telefoniert ohne Störungen vom Handy aus oder am Klang der Endstufe erkennen zu können.
Des Weiterem soll es schon durch DIY Schaltnetzteilen zu Störungen des TV`s kommen sein.
Wenn ich das Satellitenkabel direkt über den Verstärker lege, kann ich keine Verschlechterung des TV Signales sehen.

Nach erfolgreichem Testen, wurde noch der Deckel angebracht und es ging zum finalen Fotoshooting.

[Bild: picture.php?albumid=1363&pictureid=22983]

[Bild: picture.php?albumid=1363&pictureid=22984]

[Bild: picture.php?albumid=1363&pictureid=22985]

Diese kleine Macke am HYPEX DLCP konnte mit einem Edding kaschiert werden.

[Bild: picture.php?albumid=1363&pictureid=22986]

Mit freundlichen Grüßen

Georg B.

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