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27.11.2012, 13:07
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.11.2012, 17:39 von Matthias.)
Hi,
eltipo schrieb:Zitat Admin Visaton damals dazu:
Diesen Effekt habe ich schon mal gesehen. Das kann passieren, wenn die Membran so weit nach vorn gedrückt wird, dass die Sicke völlig gestreckt ist und keinen weiteren Hub mehr zulässt. Die lange Schwingspule drückt und drückt und kann die Membran außen verformen. Da müssen natürlich unglaublich hohe Kräfte gewirkt haben. Ich glaube aber, das ist nur ein Schönheitsfehler. Partialschwingungen können eigentlich dadurch nicht auftreten, weil die Verformung nur ganz außen ist. Mal ganz blöd überlegt: wenn die Membran knickt und sich dadurch dauerhaft kaltverformt, dann sollte das eigentlich auch auf die Nulllage der Schwingspule einen kleinen Effekt haben, denn die Sicke hat ja nun eine andere "Vorspannung" als vor dem Unfall.
Wenn man Glück hat, werden die Verzerrungen dann sogar geringer.  
Grüße
Matthias
Matthias schrieb:Mal ganz blöd überlegt: wenn die Membran knickt und sich dadurch dauerhaft kaltverformt, dann sollte das eigentlich auch auf die Nulllage der Schwingspule einen kleinen Effekt haben, denn die Sicke hat ja nun eine andere "Vorpannung" als vor dem Unfall.
Ja, vollkommen richtig. Bei einem linearen Hub von +/-6mm wird sich das außer bei Maximalpegeln aber nicht auswirken.
Matthias schrieb:Wenn man Glück hat, werden die Verzerrungen dann sogar geringer.   
:thumbup:
Naja, im ernst: Visaton hat bei den besseren Chassis eine sehr geringe Toleranz und selbst 'Billigheimer' (BGxx z.B.) ist das immer noch sehr gut.
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Ich nochmal..
Kürzlich kam mir ein Eingebung
Diese Variante hier...
...sollte theoretisch ( imho), je nach gewähltem Abstand zum Hochtöner-Gehäuse, zu einer virtuellen Verlängerung des BR-Rohres führen! :w00t:
Also genau das was ich wollte. Durch sukzessives Kürzen des Rohres sollte ich dann die "richtige" Abstimmung finden können.
Was meint ihr?
Gruß
Ben
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Weil ich das nehmen will was ich da hab
Nix neues mehr kaufen (Versandkosten  hock
Gruß
Ben
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bilmes schrieb:Ich nochmal..
Kürzlich kam mir ein Eingebung 
Diese Variante hier...
[..Bild..]
...sollte theoretisch (imho), je nach gewähltem Abstand zum Hochtöner-Gehäuse, zu einer virtuellen Verlängerung des BR-Rohres führen! :w00t:
Keine gute Idee. Wenn Du das Rohr per Kürzung experimentell anpassen willst, wird es einen Punkt geben, an dem es mit einer minimalen Kürzung einen großen Schritt macht in der Tuningfrequenz. Ich halte es auch für kompletten Unsinn, trompetenförmige BR-Rohre zu benutzen und dann die Strömungsgeräusche an den Kanten vom HT wieder reinzuholen.  Setz das Rohr halt asymmetrisch, also in eine Ecke. Das gibt übrigens auch eine virtuelle Rohrverlängerung.
bilmes schrieb:Also genau das was ich wollte. Durch sukzessives Kürzen des Rohres sollte ich dann die "richtige" Abstimmung finden können.
Was meint ihr?
Ich meine, daß das völliger Quark ist. Du merkst erst, welche Länge die richtige ist, wenn Du den idealen Punkt wieder überschritten hast - aber dann ist das Rohr schon zu kurz! Warum nimmst Du nicht einfach ein ausziehbares BR-Rohr?  Kein Dreck durch Rohr x-mal absägen, keine ewige Schrauberei und Du mußt nicht jedes Mal die Rohre neu mitainander zusammen-Tape-n. Und Du brauchst ein sehr gutes Klang-Gedächtnis, weil es zu lange dauert, jedes Mal die Box auf- und zuzuschrauben, sägen usw.
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Mal Butter bei die Fische:
Egal wie, Du musst den Port,- oder Kanalquerschnitt so klein gestallten, das das Teil in den Lautsprecher passt.
Da werkelt nur ein 13er ... Da brauchst Du nicht so viel Angst haben vor Strömungsgeräuschen.
Wie viel Portfläche hattest Du für die Kanalvarianten eingeplant?
Beste Grüße
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HI
Dosenfutter schrieb:Und Du brauchst ein sehr gutes Klang-Gedächtnis, weil es zu lange dauert, jedes Mal die Box auf- und zuzuschrauben, sägen usw. nö,
nur, wenn man immer auf- und zu schraubt.
Wenn man von außen verstellbar macht, entfällt das.
Früher gab es mal so ein verstellbares BR.Rohr, in dem der verschiebbare Teil innen lag und so von außen verschoben werden konnte.
Das kann man machen, indem man sich ein Papp-Rohr macht, dass innen rein kommt und auch von außrn verschoben wird ("Klorolle" ). Wenn man das genauso lang macht wie der fest eingebaute Teil, kann man einfach von vorn abmessen, wie weit das reingeschoben wurde und hinten raus schaut.
Beste Grüße 
Jörn
what the bleep do we ... - listen to ?
Joern schrieb:HI
nö,
nur, wenn man immer auf- und zu schraubt.
Wenn man von außen verstellbar macht, entfällt das.
Früher gab es mal so ein verstellbares BR.Rohr, in dem der verschiebbare Teil innen lag und so von außen verschoben werden konnte.
Es ging erstmal um die beiden trompetenförmigen Rohre. Und genau das hab ich doch vorgeschlagen..
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Dosenfutter schrieb:Warum nimmst Du nicht einfach ein ausziehbares BR-Rohr? 
Weil ich nicht nochmal Geld ausgeben will :devil: Wie oft eigentlich noch
Dosenfutter schrieb:Setz das Rohr halt asymmetrisch, also in eine Ecke.
Gute Idee..
(Ich weiß nicht, wieso ich manchmal auf die naheliegendsten und einfachsten Lösungen nicht selbst komme :denk::doh 
Werde nachher mal im CAD mal sehen wo es noch ein Platz finden kann.
Gruß
Ben
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Möchte Euch mal mit neuen Bilder füttern...
Kleine Hilfskonstruktion zum Waveguide-Kürzen gewastelt:
Nachher <-- Vorher:
Von 36mm auf ca. 29mm gekürzt..
Der Innendurchmesser wächst dadurch auf gewünschte 42mm und der XT passt genau dahinter.
Unklar ist mir noch wie ich den XT vernünftig befestigen soll. Ich denke es wird auf Heißkleber hinauslaufen.
Morgen wird der WG erstmal verkleinert auf 145mm Durchmesser.  :built::built::built::dance:
Gruß
Ben
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Sieht gut aus! :ok: Ich würde allerdings eine andere Befestigung vorschlagen, mit einem 2K-Kleber oder 2K-Knetmasse Muttern oder Abstandsbolzen oder auch Schrauben auf der WG befestigen, die damit zu Stehbolzen werden. So kannst Du jederzeit wieder ohne irgendeinen Schaden an den HT kommen.
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Zum Verkleinern des WG's habe ich die Vorrichtung umgebaut:
WG eingesetzt:
Nach dem Fräsen:
Größenvergleich:
Gruß
Ben
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Stiller Applaus,:thumbup:
wenn das so beginnt muß das ja was werden.
Gruß plüsch
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Danke :prost:
Ich geb' mir Mühe
Gruß
Ben
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Für Versuche habe ich davon Übrigens noch eine Schallwand aufgehoben , kann ich gerne Kostenlos z. Verfügung stellen . Bei Interesse Bitte PN an mich . Ich habe mir damals den Arsch abgeärgert das es soo Schlecht Funktioniert hat . Ich habe aber die Hoffnung das Ben mit seiner XT mehr Glück hat !!:thumbup:
L.G. Holger
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Hi Ben 
Ich muss mal eben kurz den Hut ziehen. Ganz tolle Ideen, handwerklich super umgesetzt und klasse dokumentiert. Weiter so :thumbup:.
Gruß
Olli
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GLÜCK IST, WENN ES KEINE KATASTROPHE GIBT [/SIZE]
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Wenn ich mir das letzte Bild angucke, sieht das eher nach Spanplattenscheiben aus, evtl. mit einer Rundsäge ausgeschnitten.
wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.
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Hallo,
das sind zwei aufeinandergeleimte 16mm MDF-Scheibchen die ich vorher mit der Oberfräse gewastelt hatte.
Die Oberfläche ist so dunkel weil ich sie zwischenzeitlich schwarz lackiert hatte - als Indikator wann ich genug runtergeschliffen hatte (Schritt 1 - Waveguide-Kürzung)
Übrigens - von den ursprünglichen 36mm Waveguide-Länge sind jetzt noch 28mm übrig. Nur 0,6mm davon sind der Verkleinerung des Durchmessers zuzuschreiben - der Rest kommt von der Kürzung des Halses.
Ich hatte den Hals solange gekürzt bis die Fase der XT-Frontplatte sichtbar war:
Harry hat das bei seiner Colibri anders gelöst - bei ihm setzt der Hals direkt an der "Sicke" an, dafür ist der WG länger geblieben (ich schätze 35mm).
Netto ist mein WG geschätzte also 5mm kürzer als das von Harry.
Ich hoffe nun, das die stärkere Kürzung das Übertragungsverhalten nicht negativ beeinflusst. Holger und Alex haben mir mit ihrem Fehlschlag ein wenig Angst gemacht  hock::denk: 
(OK es war ein völlig anderer HT).
Die Messungen werden es zeigen...
Gruß
Ben
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bilmes schrieb:Holger und Alex haben mir mit ihrem Fehlschlag ein wenig Angst gemacht hock::denk:
Keine Sorge, der XT ist wegen der Bündlung, dem ringförmigen Abstrahlen und dem Phase Plug mit Abstand das gutmütigste Chassis für Waveguides. Im Gegensatz zu Harry längerem Hals wirst du etwas "Ladung" verlieren. Die Unterschiede werden aber nur im direkten Vergleich auffallen...
Gruß, Christoph
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Hallo Christoph,
danke, das beruhigt mich
Etwas weniger Ladung ist bei meinem Konzept ja kein Problem. Besorgen würde mich eher ein ungünstiger Einfluss auf die Bündelung.
Rein theoretisch müsste es nun auch etwas weniger K2-Anteil geben da weniger Reflexionen im Hals vorhanden sind? Sprich, weniger "Horneffekt"?
Oder liege ich da falsch?
Gruß
Ben
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