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Projekt: Schreihals klein, PHL 1230 plus Sica 90.28 plus 21 Zoll CB vollaktiv
#21
nach kurzen Nebenkriegsschauplätzen mit einer Faital Regalbox (im Bild liegend auf dem Sub), bin ich heute wieder an der PHL/Sicabox gesessen. 

Mein Ziel war heute, nachdem ich den Sica jetzt schon in einigen Böxchen verbaut habe, die Korrekturen geschickt zu reduzieren, ... das ist mir im Bereich des PHL und auch am Sica gelungen. Und zusätzlich habe ich die Trennungen etwas höher gelegt, auf 180 Hz und 2000 Hz, ... da ich jetzt weiß, dass ich die PHL-Box behalte, darf diese auch etwas lauter spielen. Mit dem 21er steht auch ein superlauter Sub zur Verfügung, sodass ich den PHL wie auch die Sica nicht überfordern möchte. 

So ist nun mit diesen Prämissen neu abgestimmt worden. Also wenige einfache und großflächige Korrekturen gepaart mit höheren Trennungen. Da dies bei mir in unterschiedlichen Geräten passiert, ist zunächst das Verschieben der Trennung im Audaphon sehr schnell passiert. Also einfach von 1,7 auf 2 kHz und LR4 in allen Treibern geändert. 

Das eigentliche "Geradeziehen" passiert bei mir im WIIM Ultra zunächst unter 20 Grad, dann Kontrollmessungen unter einem Meter in 0, 15, 30 und 45 Grad und dann die Hörplatzmessung, in 6 Metern Entfernung. Die ist bei mir im Raum in der Regel sauber wenn die 20 Grad passt. Das konnte ich an vielen Boxen nachvollziehen. 

Ich stelle nicht nochmals die Messungen ein, da man kaum einen Unterschied zu den schon präsentierten sieht, aber die Einstellungen der EQ werde ich im Detail zeigen. Zwei Korrekturen jeweils pro Treiber:

   

   

Der Bass ist in CB, das bedingt eine große Überhöhung alleine durch das Gehäuseprinzip und dem PA Treiber. Der powert enorm Pegel ab 60 bis 120 Hz und das muss einfach eingefangen werden. Und im Tiefbass habe ich den Bereich etwas angehoben, ... 

Der PHL benötigt ebenfalls zwei Korrekturen, ... eine Anhebung wie auch eine kleine Absenkung, so bekommt man den Treiber sehr gerade, ... in den Details darf sicher noch gefeilt werden, aber die 95 Prozent Version ist erfüllt. 

Dann der Sica, der sich unter Winkel komisch misst, weil das Waveguide eigentlich für tiefe Trennungen viel zu flach ist, und die Wirkung des Waveguides sich im Bereich 3,3 kHz abspielt, und genau dieser Bereich muss etwas abgesenkt werden, und zusätzlich habe ich einen Highshelf drin um den Hochton nach Geschmack anzupassen.

UND FERTIG, ... der Rest passiert mittels GEHÖR. Und was ich höre hat schon eine sehr gute akustische Qualität, ... Also, Andreas, die Teile stehen für dich bereit. 


Was ganz anderes, ich verwende gerade jede Menge Zuspieler und verschiedene Aktivweichen. Die Audaphon, T.Racks, miniDSP HD (plus die Flex, die ich probeweise von einem Freund leihweise bekomme, nachdem ich meine Eigene verkauft habe), und auch die Behringer. Aktuell konnten die "besseren" und moderneren Aktivweichen ihr Potential nicht zeigen. Vielleicht ändere ich jetzt meine Meinung zu dem teuren Zeugs. Die bei allen meinen Umsetzungen kein bisschen besser waren, als die 24 Bit und 48kHz Aktivweiche die ich sehr oft einsetze. 

In drei Metern Entfernung hört man vielleicht noch Unterschiede und an 100 dB Hörnern, aber bei Mittel- und Hochtönern im 90 dB Bereich tut auch eine "einfache" Weiche. Die Verbiegung mache ich eh im WIIM mit neustem Standard. Und in 6 Metern Entfernung werden häufig andere Themen wichtiger, als eine neuste Aktivweichenarchitektur. (Wespennest, wenn ich es löschen soll, bitte ich um Hinweis.)

Gruß Timo
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#22
Zitat Timo: "..... Also, Andreas, die Teile stehen für dich bereit. ..."

Timo, das höre ich mir gerne an!
Ich melde mich, kann aber noch etwas dauern.

Danke & Gruß
Andreas
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#23
(Gestern, 01:36)AR schrieb: Zitat Timo: "..... Also, Andreas, die Teile stehen für dich bereit. ..."

Timo, das höre ich mir gerne an!
Ich melde mich, kann aber noch etwas dauern.

Danke & Gruß
Andreas

Passt. Grüße Timo

Für alle anderen gilt natürlich die Einladung ebenfalls. Ist nur ein 2.1, und die besondere Thematik ist, dass viele Funktionen des WiiM Ultra genutzt werden und so sehr viel anderes geraffel sinnlos wird. Die Trennung im bassbereich beispielsweise. Passiert in der Software. 

Und dann kommt noch hinzu dass die Treiber sehr preiswert und gut sind. 

Wenn ich diesen Stand erreicht habe wird nur noch Musik gehört und nicht mehr rumgespielt. 

Dies ist der versuchsträger für weitere weichenideen. Es werden dsp probiert und es werden vergleiche gezogen. 

Ein Zwischenbericht folgt.
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#24
   

aktueller Status bei der Elektronik ist dies hier: 

Der WIIM und der MiniDSP kommunizieren über USB, also digital, ... die beiden äußeren rechten Endstufen befeuern mit Trennung aus der miniDSP die PHLs und die SICAs. 
Der Monoverstärker auf dem WIIM Ultra befeuert den 21 zoll Sub. Hierzu kommt die Trennung aus dem Ultra mit LR4 bei eingestellten 180 Hz, ... beim Ultra gibt es eine Software"beta"update, die man sich unbedingt ziehen soll, es ist eine deutlich genauere automatisierte oder manuelle Einstellung des Delays an der unteren Trennung und die Einpegelung zwischen Sub und Hauptlautsprecher geht jetzt automatisch, ... wenn man dies möchte. Das ist echt ein großer Fortschritt. Die Beta ist eine Empfehlung. alleine schon die genauere Einstellung des Delays was ursprünglich lediglich volle ms zugelassen hat. Jetzt kann man sehr genau auf x.xx ms einstellen. Bei mir aktuell an der Kombination 1.25 ms bei den Regalboxen.

Gruß Timo

ps. der Audaphon macht seine Sache nicht schlechter, nur gibt es beim COAX-Ausgang am WIIM das Thema, dass ein Einschaltknacks entsteht was der Audaphon direkt durchschaltet. Nicht gut für die Hochtöner. Beim USB-Ausgang ist der WIIM diesbezüglich unauffällig.
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#25
Cool - dass die MiniDSP auch als USB DAC am Wiim laufen!

Das eröffnet neue Möglichkeiten:-)
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#26
(Gestern, 17:33)Sathim schrieb: Cool - dass die MiniDSP auch als USB DAC am Wiim laufen!

Das eröffnet neue Möglichkeiten:-)

Ja, das ist in der Tat so, 

Weichenteile benötigt man so nicht mehr, ... die untere Trennung bei einem Dreiweger ist halt auf Maximal 200 oder 250 Hz limitiert. Und es kommt nur ein Monosignal aus dem Subkanal, ... aber ich habe auch schon das Monosignal mittels Y-Kabel aufgesplitet und dies hier betrieben:

   

die Seitenbässe laufen quasi in mono. Aber akustisch ist das kein Thema. 
Die beiden gezeigten hatten im Mittel-/ Hochton noch eine analoge Weiche, ... aber in Zukunft wird das mittels der miniDSP gemacht. 

Die Verbiegung mache ich, weil es per Remote sehr viel einfacher ist, am WiiM.

Gruß Timo

(Gestern, 17:33)Sathim schrieb: Cool - dass die MiniDSP auch als USB DAC am Wiim laufen!

Das eröffnet neue Möglichkeiten:-)

und noch was, der USB am Wiim ist zwar so als Ausgang erstmal belegt, aber auch hier kann man verschiede Lösungen nutzen um mehr USB Aus- und Eingänge zu generieren, ich mache das so, ... denn auf dem USB Stick ist meine ganze Testmusik drauf. 

   
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